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Erfahrungsbericht von Lola14
Verdrehte Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Dunkel war\'s, der Mond schien helle,
als ein Auto blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft.
Als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Auf einer roten Bank, die grün angestrochen war, saß ein blondgelockter Jüngling mit pech schwarzem Haar,
neben ihm \'ne alte Schachtel, (=alte Frau) die kaum 16jahr alt war.
Der Jüngling hub zu sprechen an:
"Holder Engel, süßer Bengel,
viel geliebtes Trampeltier,
Augen hast du wie Korallen die aus deinem Schafskopf fallen,
alle Ochsen gleichen dir\"
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 15:34:10 mit dem Titel Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
Es sind bisher keine fliegenden Renntierarten bekannt.
ABER, es gibt über 300.000 Spezien, die noch darauf warten, klassifiziert zu werden,
und obwohl es sich in den meisten Fällen um Insekten und Bakterien handelt, kann
man die Möglichkeit der Existenz eines fliegenden Renntiers (welches nur vom
Weihnachtsmann gesehen wurde) nicht VOLLSTÄNDIG ausschließen.
Es gibt 2 Milliarden Kinder (Personen unter 18) in der Welt.
ABER, da der Weihnachtsmann (scheinbar) nicht für die Moslems, Hindus, Juden und
buddhistische Kinder zuständig ist, wird die Gesamtarbeitsmenge auf 15% des
Gesamtvolumens reduziert - 378 Millionen. Bei dem, laut Weltbevölkerungsbehörde,
Durchschnittswert von 3,5 Kinder pro Haushalt ergibt sich eine Zahl von 91,8
Millionen Haushalte. Man nimmt an, dass es mindestens ein braves Kind pro Haushalt
gibt.
Der Weihnachtsmann hat (dank der verschiedenen Zeitzonen und der Rotation der
Erde) circa 31 Stunden, um seine Arbeit zu verrichten (wenn wir davon ausgehen
dürfen, dass er logisch vorgeht und vom Osten nach Westen durcharbeitet).
Dadurch ergibt sich, dass er 822,6 Besuche pro Sekunde erledigt. Dies bedeutet,
dass der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit guten Kindern, 1/1000
von einer Sekunde hat, um folgendes zu erledigen: zu parken, aus dem Schlitten zu
springen, den Kamin herunterzuschlittern, die Geschenktüten zu füllen, die restlichen
Geschenke unter dem Baum zu verteilen, den Kamin wieder hochzuklettern und zum
nächsten Haus weiterzugehen. Wenn wir annehmen, dass es nicht so ist, aber damit
vereinfachen wir die Berechnungen erheblich), sprechen wir jetzt von einer Entfernung
von ca. 0,49 km pro Haushalt - eine Gesamtreise von 120,8 Millionen km (nicht
berücksichtigt sind all die Sachen, die wir spätestens alle 31 Stunden erledigen
müssen, zusätzliche Futterzeiten usw.) Daraus können wir schließen, dass der Schlitten
des Weihnachtsmanns sich mit einer Geschwindigkeit von 1040 km pro Sekunde
bewegt. Als Vergleichsobjekt können wir das bisher schnellste Fahrzeug nehmen, das
der Mensch je konstruiert hat: die Ulysses Raumfahrtprobe. Dieser Flugkörper
schleppt sich mit der lächerlichen Geschwindigkeit von 43,84 km pro Sekunde durch
das All. Ein konventionelles Renntier kann bestenfalls mit 24 km pro Stunde laufen.
Der Nutzlast des Schlittens stellt sich ebenfalls ein interessantes Thema dar: Wenn wir
annehmen, dass jedes Kind nicht mehr erhält, als einen durchschnittlichen Satz
Legobausteine (1 kg), wiegt der Schlitten 321,300 Tonnen (ohne das Gewicht des
Weihnachtsmanns gerechnet, obwohl dieser angeblich etwas Übergewicht hat). Auf
der Erde können konventionelle Renntiere nicht mehr als 150 kg ziehen. Selbst wenn
wir annehmen, dass "fliegende Renntiere" (s. Punkt 1 oben) das ZEHNFACHE ziehen
könnten, können wir die Arbeit nicht mit acht oder gar neun Tieren verrichten. Wir
brauchen 214.000 Renntiere. Dies erhöht die Nutzlast weiter - selbst ohne den
Schlitten - auf 353.430 Tonnen. Als Vergleich: der Luxusdampfer "Queen Elisabeth"
wiegt ein Viertel dieses Gewichts.
353.430 Tonnen, die mit 1040 km pro Sekunde fortbewegt werden, ergeben einen
enormen Luftwiderstand, die Renntiere werden wie ein Raumschiff, das in die
Erdatmosphäre eintritt, aufgeheizt. Die führenden Renntiere werden 57,2 Milliarden
Joules Energie aufnehmen. Pro Sekunde. Pro Renntier. Kurz gesagt, sie verglühen in
einem Bruchteil von einer Sekunde, die folgenden Renntiere werden diesem
explosionsartigen Vorgang ausgesetzt und es werden hinter ihnen donnerartige
Schallwellen erzeugt. Das gesamte Renntiergespann wir innerhalb 4,28 Tausendstel
Sekunden verdampft. Derweil wird der Weihnachtsmann einer zentrifugalen Kraft
ausgesetzt, die 17.500,06 mal größer als die Schwerkraft ist. Ein 120 kg
Weihnachtsmann (lächerlich schlank) wird also mit einer Kraft von 2.157.507,5 kg in
sein Gefährt gedrückt.
Falls es einen Weihnachtsmann jemals WIRKLICH gab, der am Heiligen Abend
Geschenke lieferte, so ist er jetzt tot.
als ein Auto blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft.
Als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Auf einer roten Bank, die grün angestrochen war, saß ein blondgelockter Jüngling mit pech schwarzem Haar,
neben ihm \'ne alte Schachtel, (=alte Frau) die kaum 16jahr alt war.
Der Jüngling hub zu sprechen an:
"Holder Engel, süßer Bengel,
viel geliebtes Trampeltier,
Augen hast du wie Korallen die aus deinem Schafskopf fallen,
alle Ochsen gleichen dir\"
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 15:34:10 mit dem Titel Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
Es sind bisher keine fliegenden Renntierarten bekannt.
ABER, es gibt über 300.000 Spezien, die noch darauf warten, klassifiziert zu werden,
und obwohl es sich in den meisten Fällen um Insekten und Bakterien handelt, kann
man die Möglichkeit der Existenz eines fliegenden Renntiers (welches nur vom
Weihnachtsmann gesehen wurde) nicht VOLLSTÄNDIG ausschließen.
Es gibt 2 Milliarden Kinder (Personen unter 18) in der Welt.
ABER, da der Weihnachtsmann (scheinbar) nicht für die Moslems, Hindus, Juden und
buddhistische Kinder zuständig ist, wird die Gesamtarbeitsmenge auf 15% des
Gesamtvolumens reduziert - 378 Millionen. Bei dem, laut Weltbevölkerungsbehörde,
Durchschnittswert von 3,5 Kinder pro Haushalt ergibt sich eine Zahl von 91,8
Millionen Haushalte. Man nimmt an, dass es mindestens ein braves Kind pro Haushalt
gibt.
Der Weihnachtsmann hat (dank der verschiedenen Zeitzonen und der Rotation der
Erde) circa 31 Stunden, um seine Arbeit zu verrichten (wenn wir davon ausgehen
dürfen, dass er logisch vorgeht und vom Osten nach Westen durcharbeitet).
Dadurch ergibt sich, dass er 822,6 Besuche pro Sekunde erledigt. Dies bedeutet,
dass der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit guten Kindern, 1/1000
von einer Sekunde hat, um folgendes zu erledigen: zu parken, aus dem Schlitten zu
springen, den Kamin herunterzuschlittern, die Geschenktüten zu füllen, die restlichen
Geschenke unter dem Baum zu verteilen, den Kamin wieder hochzuklettern und zum
nächsten Haus weiterzugehen. Wenn wir annehmen, dass es nicht so ist, aber damit
vereinfachen wir die Berechnungen erheblich), sprechen wir jetzt von einer Entfernung
von ca. 0,49 km pro Haushalt - eine Gesamtreise von 120,8 Millionen km (nicht
berücksichtigt sind all die Sachen, die wir spätestens alle 31 Stunden erledigen
müssen, zusätzliche Futterzeiten usw.) Daraus können wir schließen, dass der Schlitten
des Weihnachtsmanns sich mit einer Geschwindigkeit von 1040 km pro Sekunde
bewegt. Als Vergleichsobjekt können wir das bisher schnellste Fahrzeug nehmen, das
der Mensch je konstruiert hat: die Ulysses Raumfahrtprobe. Dieser Flugkörper
schleppt sich mit der lächerlichen Geschwindigkeit von 43,84 km pro Sekunde durch
das All. Ein konventionelles Renntier kann bestenfalls mit 24 km pro Stunde laufen.
Der Nutzlast des Schlittens stellt sich ebenfalls ein interessantes Thema dar: Wenn wir
annehmen, dass jedes Kind nicht mehr erhält, als einen durchschnittlichen Satz
Legobausteine (1 kg), wiegt der Schlitten 321,300 Tonnen (ohne das Gewicht des
Weihnachtsmanns gerechnet, obwohl dieser angeblich etwas Übergewicht hat). Auf
der Erde können konventionelle Renntiere nicht mehr als 150 kg ziehen. Selbst wenn
wir annehmen, dass "fliegende Renntiere" (s. Punkt 1 oben) das ZEHNFACHE ziehen
könnten, können wir die Arbeit nicht mit acht oder gar neun Tieren verrichten. Wir
brauchen 214.000 Renntiere. Dies erhöht die Nutzlast weiter - selbst ohne den
Schlitten - auf 353.430 Tonnen. Als Vergleich: der Luxusdampfer "Queen Elisabeth"
wiegt ein Viertel dieses Gewichts.
353.430 Tonnen, die mit 1040 km pro Sekunde fortbewegt werden, ergeben einen
enormen Luftwiderstand, die Renntiere werden wie ein Raumschiff, das in die
Erdatmosphäre eintritt, aufgeheizt. Die führenden Renntiere werden 57,2 Milliarden
Joules Energie aufnehmen. Pro Sekunde. Pro Renntier. Kurz gesagt, sie verglühen in
einem Bruchteil von einer Sekunde, die folgenden Renntiere werden diesem
explosionsartigen Vorgang ausgesetzt und es werden hinter ihnen donnerartige
Schallwellen erzeugt. Das gesamte Renntiergespann wir innerhalb 4,28 Tausendstel
Sekunden verdampft. Derweil wird der Weihnachtsmann einer zentrifugalen Kraft
ausgesetzt, die 17.500,06 mal größer als die Schwerkraft ist. Ein 120 kg
Weihnachtsmann (lächerlich schlank) wird also mit einer Kraft von 2.157.507,5 kg in
sein Gefährt gedrückt.
Falls es einen Weihnachtsmann jemals WIRKLICH gab, der am Heiligen Abend
Geschenke lieferte, so ist er jetzt tot.
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