StarCraft (PC Strategiespiel) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 03/2007
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Erfahrungsbericht von brian_lion
Der Nachfolger von Warcraft 2!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aller neuen Rassen sind drei!
°°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°°
Das Renderintro erzählt über die wenig erfreuliche erste Begegnung der Menschheit mit einer Alienrasse nach - mittlerweile wird aber in deutsch gestorben:
Einige Astronauten nehmen das Wrack eines Raumschiffs unter die Lupe, als unvermutet ein fremder Jäger aus dem All auftaucht und die Schrotthändler selbst zu Abfall verarbeitet.
Zwecks Rache verewigt sich der irdische Echtzeitstratege zunächst mit seinem Namen und wählt dann unter drei Parteien bzw. ebenso so vielen Kampagnen. Man kann also auch zum Feind überlaufen und die insektoiden Zergs oder die mit Psi- Kräften ausgestatteten Protoss bei ihrem (un-) gerechten Kampf gegen die technologieverliebten Terraner unterstützen.
Kulturschock hoch drei!
°°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°°
Die drei Parteien unterscheiden sich natürlich nicht nur in Aussehen und Fähigkeiten. Während die Menschen nämlich auf altbewährte Waffenfabriken setzen, mutieren die Zergs einfach in das gewünschte Objekt.
Und die Protoss sind als älteste Rasse des Universums gar in der Lage, innerhalb des Radius zuvor aufgestellter Energiegeneratoren gleich alle benötigten Gebäude an Ort und Stelle zu teleportieren. Auch bei der Kriegtechnik ist die Kluft zwischen Kulturen groß, denn irdische Panzer stehen säurespuckenden Rieseninsekten gegenüber, mutierte Fledermäuse bekämpfen spinnenbeinige Protoss Mechs, und tapfere Marines treten mit Flammenwerfer gegen metallene Artillerie Raupen an.
Einsatzbesprechung als Videokonferenz
°°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°°
Vor jeder der insgesamt 30 Missionen (ca 10 pro Rasse, wobei sich Terraner sich als Einstieg empfehlen)steht selbstredend ein ausführliches Briefing auf dem Dienstplan.
Wie schon bei den vorangegangenen Blizzard Gefechten zwischen Menschen und Orks werden dabei Primär und Sekundäraufträge in deutsch untertitelter Sprachausgabe erläutert.
Bloß, daß man hier nicht mehr aus dem Off die Aufgaben herunterbetet, sondern diese in Videokonferenzen von bis zu vier animierten Renderköpfen ausdiskutiert werden.
An der Sache ändert all das Palaver freilich nichts:
Mal soll eine Siedlung so lange verteidigt werden, bis die Kolonie evakuiert ist. Dann wieder gilt es, eine alte Festung zu reaktivieren, oder der Spieler muss ein abgestürztes Raumschiff bergen.
Der Abwechslungsreichtum liegt also etwa am selben, hohen Niveau wie einst bei Warcraft 2.
Echtzeitstrategie nach klassichem Muster
°°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°°
Weil Gutes sich meist nur im Detail verbessern lässt, ist das neue Spielprinzip noch ganz das alte:
Wie bei Warcraft 2 und ähnlichen Titeln muss man zu Beginn jeder Mission sein Lager ausbauen und die darin umherwuselnden Truppen verstärken.
Auf Mausbefehl, Hotkey Order oder Icon Klick hin fördern die jeweiligen Untertanen Mineralien und Edelgas - die beiden einzigen Grundstoffe für Kasernen und Fabriken, aus denen dann schwerere Einheiten hervorgehen. Die kämpfende Truppe lässt sich durch allerlei Upgrades und Zusatzwerkstätten zu wahren Eliteeinheiten aufblasen.
Anschließend verdonnert man sie, wie gewohnt, Mann für Mann oder in unrahmten Gruppen zu Patrouille, Arbeit oder Angriff. Neuerdings darf eine Einheit aber schon während der Produktion an einen Einsatzort auf der zunächst abgedunkelten und per Kriegsnebel getarnten Iso karte beordert werden.
Auf welcher Seite man auch kämpft, die CPU Gegner agieren stets recht clever und sind mit allerlei taktischen Manövern vertraut:
Blitz und Kamikazeangriffen etwa, aber auch strategischen Rückzügen. Dennoch bringen die ethnischen Unterschiede Vor und Nachteile mit sich.
Sie regenerieren sich die organischen Zerg gebäude nach einen Angriff von selbst, die terranischen Fabriken sind nicht ortsgebunden, und die Protoss Kämpen können ihre Schilde an Hyperbatterien wieder aufladen.
Schöner, Lauter, Deutscher
°°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°° °°°°°
Die Iso grafik wurde gegenüber der Onlinevariante nochmals aufgepeppt, fällt aber gegen 3D Konkurrenten wie etwa Dark Omen deutlich ab. Dafür scrollt das SVGA Terrain dank varriablen Geschwindigkeiten auch auf kleineren Rechnern ruckfrei und kennt sogar ein paar Spezialeffekte. So schön die Explosionen teilweise auch sein mögen, bezüglich der Übersichtlichkeit wäre eine Zoomfunktion noch schöner gewesen. Statt dessen gibt es stufenlos regulierbare Beschallung satt:
Begleitmusik, Soundeffekte und markige Rückmeldungen bzw. Aliengrunzer in deutscher Sprachausgabe.
Das Fazit fällt damit relativ leicht.
Denn zwar hat Blizzard das Genre hier keinesfalls neu erfunden, doch das abwechslungsrecihe SPieldesign reizt es weitgehen aus.Starcraft ist ganz klar das bessere Warcraft 2 - und war der Kampf gegen die Orks neben C&C3 nicht ein unbestrittener Höhepunkt in Sachen Echtzeitstrategie?
Der Editor
°°°°° °°°°°
Wie schon bei warcraft 2 wird auch hier ein Editor zum Erstellen eigener Missionen mitgeliefert:
Über wenige Mausklicks lassen sich leere Sandebenen mit Mineralfeldern, Gasminen, Straßen, Gebäuden oder Wasserflächen überziehen;
dazu kommen optional andereUntergründe (Gras, Teer, Stahl) und über 100 Ziergegenstände wie Büsche, Bäume, zerfallene Tempel oder abgestürzte Raumschiffe. Letztere bieten ebenso gute Missionsziele wie spezielle Personen, Gebäude und Gegenstände. Auch die Reaktionen der Gegner auf bestimmte Ereignisse darf man festlegen
Darüber hinaus obliegen die verfügbaren Einheiten und Upgrades bis ins kleinste Detail dem Spielarchitekten. Der kann am Ende sogar eine eigene Missionsbeschreibung sowie selbsterstellte Sounds einbauen.
rokkdafukkon
brian_lion (bRaZ)
ciao
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Das Renderintro erzählt über die wenig erfreuliche erste Begegnung der Menschheit mit einer Alienrasse nach - mittlerweile wird aber in deutsch gestorben:
Einige Astronauten nehmen das Wrack eines Raumschiffs unter die Lupe, als unvermutet ein fremder Jäger aus dem All auftaucht und die Schrotthändler selbst zu Abfall verarbeitet.
Zwecks Rache verewigt sich der irdische Echtzeitstratege zunächst mit seinem Namen und wählt dann unter drei Parteien bzw. ebenso so vielen Kampagnen. Man kann also auch zum Feind überlaufen und die insektoiden Zergs oder die mit Psi- Kräften ausgestatteten Protoss bei ihrem (un-) gerechten Kampf gegen die technologieverliebten Terraner unterstützen.
Kulturschock hoch drei!
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Die drei Parteien unterscheiden sich natürlich nicht nur in Aussehen und Fähigkeiten. Während die Menschen nämlich auf altbewährte Waffenfabriken setzen, mutieren die Zergs einfach in das gewünschte Objekt.
Und die Protoss sind als älteste Rasse des Universums gar in der Lage, innerhalb des Radius zuvor aufgestellter Energiegeneratoren gleich alle benötigten Gebäude an Ort und Stelle zu teleportieren. Auch bei der Kriegtechnik ist die Kluft zwischen Kulturen groß, denn irdische Panzer stehen säurespuckenden Rieseninsekten gegenüber, mutierte Fledermäuse bekämpfen spinnenbeinige Protoss Mechs, und tapfere Marines treten mit Flammenwerfer gegen metallene Artillerie Raupen an.
Einsatzbesprechung als Videokonferenz
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Vor jeder der insgesamt 30 Missionen (ca 10 pro Rasse, wobei sich Terraner sich als Einstieg empfehlen)steht selbstredend ein ausführliches Briefing auf dem Dienstplan.
Wie schon bei den vorangegangenen Blizzard Gefechten zwischen Menschen und Orks werden dabei Primär und Sekundäraufträge in deutsch untertitelter Sprachausgabe erläutert.
Bloß, daß man hier nicht mehr aus dem Off die Aufgaben herunterbetet, sondern diese in Videokonferenzen von bis zu vier animierten Renderköpfen ausdiskutiert werden.
An der Sache ändert all das Palaver freilich nichts:
Mal soll eine Siedlung so lange verteidigt werden, bis die Kolonie evakuiert ist. Dann wieder gilt es, eine alte Festung zu reaktivieren, oder der Spieler muss ein abgestürztes Raumschiff bergen.
Der Abwechslungsreichtum liegt also etwa am selben, hohen Niveau wie einst bei Warcraft 2.
Echtzeitstrategie nach klassichem Muster
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Weil Gutes sich meist nur im Detail verbessern lässt, ist das neue Spielprinzip noch ganz das alte:
Wie bei Warcraft 2 und ähnlichen Titeln muss man zu Beginn jeder Mission sein Lager ausbauen und die darin umherwuselnden Truppen verstärken.
Auf Mausbefehl, Hotkey Order oder Icon Klick hin fördern die jeweiligen Untertanen Mineralien und Edelgas - die beiden einzigen Grundstoffe für Kasernen und Fabriken, aus denen dann schwerere Einheiten hervorgehen. Die kämpfende Truppe lässt sich durch allerlei Upgrades und Zusatzwerkstätten zu wahren Eliteeinheiten aufblasen.
Anschließend verdonnert man sie, wie gewohnt, Mann für Mann oder in unrahmten Gruppen zu Patrouille, Arbeit oder Angriff. Neuerdings darf eine Einheit aber schon während der Produktion an einen Einsatzort auf der zunächst abgedunkelten und per Kriegsnebel getarnten Iso karte beordert werden.
Auf welcher Seite man auch kämpft, die CPU Gegner agieren stets recht clever und sind mit allerlei taktischen Manövern vertraut:
Blitz und Kamikazeangriffen etwa, aber auch strategischen Rückzügen. Dennoch bringen die ethnischen Unterschiede Vor und Nachteile mit sich.
Sie regenerieren sich die organischen Zerg gebäude nach einen Angriff von selbst, die terranischen Fabriken sind nicht ortsgebunden, und die Protoss Kämpen können ihre Schilde an Hyperbatterien wieder aufladen.
Schöner, Lauter, Deutscher
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Die Iso grafik wurde gegenüber der Onlinevariante nochmals aufgepeppt, fällt aber gegen 3D Konkurrenten wie etwa Dark Omen deutlich ab. Dafür scrollt das SVGA Terrain dank varriablen Geschwindigkeiten auch auf kleineren Rechnern ruckfrei und kennt sogar ein paar Spezialeffekte. So schön die Explosionen teilweise auch sein mögen, bezüglich der Übersichtlichkeit wäre eine Zoomfunktion noch schöner gewesen. Statt dessen gibt es stufenlos regulierbare Beschallung satt:
Begleitmusik, Soundeffekte und markige Rückmeldungen bzw. Aliengrunzer in deutscher Sprachausgabe.
Das Fazit fällt damit relativ leicht.
Denn zwar hat Blizzard das Genre hier keinesfalls neu erfunden, doch das abwechslungsrecihe SPieldesign reizt es weitgehen aus.Starcraft ist ganz klar das bessere Warcraft 2 - und war der Kampf gegen die Orks neben C&C3 nicht ein unbestrittener Höhepunkt in Sachen Echtzeitstrategie?
Der Editor
°°°°° °°°°°
Wie schon bei warcraft 2 wird auch hier ein Editor zum Erstellen eigener Missionen mitgeliefert:
Über wenige Mausklicks lassen sich leere Sandebenen mit Mineralfeldern, Gasminen, Straßen, Gebäuden oder Wasserflächen überziehen;
dazu kommen optional andereUntergründe (Gras, Teer, Stahl) und über 100 Ziergegenstände wie Büsche, Bäume, zerfallene Tempel oder abgestürzte Raumschiffe. Letztere bieten ebenso gute Missionsziele wie spezielle Personen, Gebäude und Gegenstände. Auch die Reaktionen der Gegner auf bestimmte Ereignisse darf man festlegen
Darüber hinaus obliegen die verfügbaren Einheiten und Upgrades bis ins kleinste Detail dem Spielarchitekten. Der kann am Ende sogar eine eigene Missionsbeschreibung sowie selbsterstellte Sounds einbauen.
rokkdafukkon
brian_lion (bRaZ)
ciao
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