Star Wars Episode II - Angriff der Klonkrieger (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von winterspiegel
Episode „Love-Story“
Pro:
Digitale Effekte, Animationen, die Extras
Kontra:
Die Liebesgeschichte
Empfehlung:
Ja
Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxis...
Von Anfang an lässt George Lucas keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein von ihm ausgedachtes Weltraumepos im Grunde ein Märchen ist, welches im unendlichen fantasiebeflügelnden Raum zwischen den Sternen angesiedelt ist.
Auch nachdem sich der unabhängige Filmemacher endlich nach 20 Jahren dazu durchrang, die Vorgeschichte der episch angelegten Erzählungen zu verfilmen, änderte sich auf den ersten Blick nicht viel daran.
Nur scheint nicht mehr märchenhaft - wie in Episode 1 - die allumfassende Umschreibung der Filme zu sein, sondern vielmehr digital. So vermissten die zahlreichen Fans die der Sternensaga über die ganzen Jahre die Treue gehalten haben, bei dem ersten - des wieder 3 Teile umfassenden Vorgeplänkels - dieses gewisse Etwas, dass die Episoden 4-6 hatten und immer noch haben.
Der zweite Teil der abschließenden „Staffel“ ist Lucas und seinen, aus den besten Leuten der Brache bestehenden Angestellten deutlich besser gelungen.
Wäre da unglücklicherweise nicht...
Filmhandlung
Die Geschichte beginnt zehn Jahre nach den Ereignissen von Episode 1...
Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman) entgeht nur äußerst knapp einem Anschlag, als sie mit ihrem Schiff auf dem komplett bebauten Planeten Coruscant landet, wo sie einer Abstimmung über eine Armee beiwohnen soll. Die Lage bleibt gespannt.
Kanzler Palpatine und Yoda stellen der jungen Senatorin den Jedi, Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und seinen Schüler Anakin Skywalker (Hayden Christensen) zum Schutz zur Verfügung.
Schon am selben Abend erfolgt ein weiterer, feiger Attentatsversuch, der aber von Kenobi und Skywalker vereitelt werden kann. Nach einer wilden Verfolgungsjagd in den Häuserschluchten der Stadt, werden die Bösewichter gestellt. Doch einer der üblen Burschen - der Kopfgeldjäger Jango Fett kann entkommen.
Jetzt trennen sich die Wege von Obi-Wan und seinem talentierten Schüler. Während Kenobi zur Wasserwelt Kamino aufbricht, bekommt Anakin die heikle Anweisung die Senatorin zu beschützen und nimmt diese Aufgabe fast schon etwas zu genau. Denn auf Naboo dem Heimatplaneten von Padmé kommt es zu einem romantischen Techtelmechtel in Bilderbuchkulisse zwischen den beiden.
Auf Kamino macht unterdessen Obi-Wan beunruhigende Entdeckungen. Eine Klon-Armee von gigantischen Ausmaßen wird hier herangezüchtet. Danach findet noch ein Scharmützel mit dem verschlagenen Jango Fett im strömenden Regen statt, der kann jedoch abermals entkommen. Doch der Jedi-Meister platziert gerade noch einen Sender am Raumschiff des Kopfgeldjägers, bevor der verschwindet.
Nachdem Obi-Wan kurz darauf Anakin und Padmé über Funk verständigt - diese dann die Nachricht ins Jedi-Hauptquartier weitergeleitet haben, führt seine Verfolgung von Jango ihn schließlich auf den düsteren Planeten Geonosis, wo er auf den Mysteriösen Count Dooku (Christopher Lee) trifft. Dort muss er ungeheuerliches in Erfahrung bringen...
Kritik
Eines muss ich Lucas zugestehen, er inszenierte die digitalen Effekte ab der zweiten Filmhälfte genau so, wie ich es immer schon seit meiner Kindheit vor Augen hatte, wenn ich ein Sciencefiction Buch lass. In nie gezeigter Weise wurden Schlachtengemälde auf fremden Planeten entworfen, wie man es so sicher noch nicht zuvor gesehen hatte. Zumindest wird sich wohl keiner so leicht der unglaublichen Intensität und optisch beeindruckenden Wucht der Darstellung der Klonkriege entziehen können.
Einen geradezu die Sinne überladenden Eindruck hinterlassen diese unglaublichen Sequenzen im Film.
Auch die interessanten neuen Handlungsorte, wie die Wasserwelt Kamino oder Geonosis, der Planet der seltsamen Termiten-Wesen, auf dem das im Gladiator-Stil entworfene Finale stattfindet, geben dem Zukunftsspecktakel wieder dieses unvergleichlich- abwechslungsreiche Ambiente.
Und auch die neuen Bösewichter wie etwa der finstere Count Dooku dargestellt vom legendären „Dracula“ Christoper Lee, sowie der Raketenmann Jango Fett (der Vater vom unter Fans sehr beliebten Boba Fett) fügen sich nahtlos in die Reihe der mächtigen Gegenspieler der Jedi-Ritter ein.
Natürlich haben die meisten Fans schon im Vorfeld erfahren, dass diese zweite Episode auch von der Liebelei zwischen Anakin und Padmé handelt. Auch ich rechnete notgedrungen mit diesen unvermeidlich, schmalzigen Sequenzen (da kenne ich nämlich den Vater aller Lichtschwerter nur all zu gut), die dann doch irgendwie vorbeigehen mögen - so hoffte ich zumindest. Doch leider kostete Mr. Lucas diese Love-Story doch noch bis aufs letzte aus und zeigt die - für die Star Wars–Welt so auswirkungsreiche Beziehung - in den romantisch- tiefgründigsten Farben.
"Unnötig schwerfällig das Ganze aber dadurch wirkt", würde wohl dem Jedi-Meister Yoda dazu einfallen.
Hätte Lucas sich doch an den charmeversprühenden Flirt zwischen Prinzessin Leia und Han Solo aus den Vorgängern erinnert, der damals mit einem pfiffigem Augenzwinkern zwischen die rasanten Actionelemente eingeflochten wurde. So aber bremst sich der Streifen einfach immer wieder selber zu sehr aus.
Resümee
Es ist zum verrückt werden, dass George Lucas ausgerechnet mit der zur absolut bösen avancierenden Figur des Anakin Skywalker, der später ja zum dunklen Lord aufsteigen wird solche Schwierigkeiten hat. War er in Episode 1 neben dem noch unbeliebteren Jar Jar Binks als quengelnder und besserwisserischer Dreikäsehoch quasi der Spielverderber, so ist er es diesmal als liebeskranker „Romeo“.
Am liebsten würde man ihm ein paar Nachhilfestunden in Sachen anbaggern beim - es viele Jahre später erheblich besser anstellenden - draufgängerischen Han Solo alias Harrison Ford wünschen.
Aber ansonsten bemüht sich diese (laut Lucas) vorletzte Episode aus den vielen Fehlern des letzten Filmes zu lernen, und einen beeindruckenden und unterhaltsamen Filmeabend zu garantieren, der wohl nicht nur die Star Wars-Jünger zu fesseln versteht.
DVD 1
Die erste Scheibe des zwei DVDs umfassenden Sets beinhaltet den sehr informativen Audiokommentar, in dem die Macher - allen voran George Lucas und Produzent Rick McCallum - viel wissenswertes über diesen Streifen zum Besten geben. Bekanntlich wurde ja der gesamte Film unter Verwendung von digitaler Technik aufgenommen, sodass beim Transfer auf die Silberlinge die bestmögliche Qualität erhalten blieb. Das so entstandene Bild ist deshalb eines der eindrucksvollsten, dass es auf DVD zu bewundern gibt. Farben, Kontrast, und Schärfe, alles ist fast schon wieder zu perfekt von der hauseigenen Effektesmannschaft ILM aufeinander abgestimmt.
Der Ton ist natürlich auch eine Spezialität der Lucas-Schmiede. Auf Lucas Skywalker-Ranch ist eines der besten Tonstudios (THX) untergebracht, das nicht nur sehr vielen hochwertigen Hollywood-Produktionen zu ihrem guten Ton verhilft, sondern natürlich auch der eigenen, legendären Sternensaga.
Ein absolut ausgewogenes Klangerlebnis, dass vor allem bei den vielfältigen Action-Passagen sich so richtig ins Zeug legt, ist deswegen hier zu bewundern.
Da wird das eigene Wohnzimmer schon mal zwischenzeitlich zum, mitten zwischen dem von allen Seiten kommendem Laser-Feuer sich befindlichen (Welt)raum.
Filmdaten
Laufzeit:137 Minuten
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Englisch Dolby 5.1EX / Deutsch Dolby 5.1EX
Untertitel: Englisch / Deutsch für Hörgeschädigte
DVD 2
Auf der zweiten Scheibe ist die zahlreiche Sonderausstattung untergebracht, die aber dankenswerter Weise in einem übersichtlicheren Menü gestaltet wurde als noch im Vorgänger.
Wie auch schon der Audiokommentar sind diese Extras exzellent aufgearbeitet und in einer sehr guten, professionellen und nicht zuletzt unterhaltenden Art dargestellt worden. Man merkt einfach, dass sich Lucas sichtlich bemühte die schon sehr gute Umsetzung von Episode1 auf DVD, bei Episode 2 noch einmal zu steigern.
So gibt es diesmal weniger Schnipsel von Filmchen die einzeln anzuwählen sind, sondern es wurde darauf geachtet, dass auch das Bonusmaterial einen gewissen Zusammenhang besitzt.
Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn viel besser lässt sich meiner Meinung nach kaum eine DVD mehr auf den es vor Ungeduld nicht mehr aushaltenden Fan zuschneidern.
Die Extras im einzelnen:
Eine Dokumentation von George Lucas, Rick McCallum und Ben Burtt zu bisher unveröffentlichten Szenen: Acht neue Sequenzen, die speziell für diese DVD zusammengestellt wurden.
Eine einstündige Dokumentation „Von Puppen zu Pixeln“: Ein sehr genauer und interessanter Einblick der Figuren-Animation wird einem hier geboten. Zum Beispiel wie Yoda oder den anderen zahlreichen Figuren ihr digitales Leben eingehaucht wurde.
Die Previsualisierung von Episode 2: Der unglaubliche Aufwand der bei der Nachbearbeitung des Filmes nötig war.
In dieser Dokumentation wird gezeigt wie der einzigartige Sound entstanden ist, der eine so große Rolle - gerade bei diesen Weltraummärchen spielt.
Es folgen drei Featurettes über den Angriff der Klonkrieger, den Kampfszenen und der Liebesgeschichte. Wieder sehr gut gemachte Berichte über einzelne, wichtige Aspekte des Streifens, der seine Entstehung ausgezeichnet nachvollziehen lässt.
Eine 12 -teilige Internet-Serie dokumentiert noch einmal die Stationen des Drehs.
Ein Musikvideo mit John Williams, der für die faszinierende Musik der Saga sich verantwortlich zeigt.
Kino – Teaser und Trailer sowie 12 TV-Spots aus der Vermarktung.
Plakate und Werbe – Kampagnen aus aller Welt kann man sich auch noch anschauen.
Ansonsten gibt es noch eine Unmenge an Foto- und Bildergalerien, vorher/nachher Montagen, DVD-Rom Teil und noch einiges weiteres zu entdecken. Insgesamt volle sechs Stunden an Zusatzmaterial. Da sollte man schon besser acht geben, dass man nicht selber zum Jedi wird.
(c) winterspiegel füt Ciao & Yopi
Von Anfang an lässt George Lucas keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein von ihm ausgedachtes Weltraumepos im Grunde ein Märchen ist, welches im unendlichen fantasiebeflügelnden Raum zwischen den Sternen angesiedelt ist.
Auch nachdem sich der unabhängige Filmemacher endlich nach 20 Jahren dazu durchrang, die Vorgeschichte der episch angelegten Erzählungen zu verfilmen, änderte sich auf den ersten Blick nicht viel daran.
Nur scheint nicht mehr märchenhaft - wie in Episode 1 - die allumfassende Umschreibung der Filme zu sein, sondern vielmehr digital. So vermissten die zahlreichen Fans die der Sternensaga über die ganzen Jahre die Treue gehalten haben, bei dem ersten - des wieder 3 Teile umfassenden Vorgeplänkels - dieses gewisse Etwas, dass die Episoden 4-6 hatten und immer noch haben.
Der zweite Teil der abschließenden „Staffel“ ist Lucas und seinen, aus den besten Leuten der Brache bestehenden Angestellten deutlich besser gelungen.
Wäre da unglücklicherweise nicht...
Filmhandlung
Die Geschichte beginnt zehn Jahre nach den Ereignissen von Episode 1...
Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman) entgeht nur äußerst knapp einem Anschlag, als sie mit ihrem Schiff auf dem komplett bebauten Planeten Coruscant landet, wo sie einer Abstimmung über eine Armee beiwohnen soll. Die Lage bleibt gespannt.
Kanzler Palpatine und Yoda stellen der jungen Senatorin den Jedi, Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und seinen Schüler Anakin Skywalker (Hayden Christensen) zum Schutz zur Verfügung.
Schon am selben Abend erfolgt ein weiterer, feiger Attentatsversuch, der aber von Kenobi und Skywalker vereitelt werden kann. Nach einer wilden Verfolgungsjagd in den Häuserschluchten der Stadt, werden die Bösewichter gestellt. Doch einer der üblen Burschen - der Kopfgeldjäger Jango Fett kann entkommen.
Jetzt trennen sich die Wege von Obi-Wan und seinem talentierten Schüler. Während Kenobi zur Wasserwelt Kamino aufbricht, bekommt Anakin die heikle Anweisung die Senatorin zu beschützen und nimmt diese Aufgabe fast schon etwas zu genau. Denn auf Naboo dem Heimatplaneten von Padmé kommt es zu einem romantischen Techtelmechtel in Bilderbuchkulisse zwischen den beiden.
Auf Kamino macht unterdessen Obi-Wan beunruhigende Entdeckungen. Eine Klon-Armee von gigantischen Ausmaßen wird hier herangezüchtet. Danach findet noch ein Scharmützel mit dem verschlagenen Jango Fett im strömenden Regen statt, der kann jedoch abermals entkommen. Doch der Jedi-Meister platziert gerade noch einen Sender am Raumschiff des Kopfgeldjägers, bevor der verschwindet.
Nachdem Obi-Wan kurz darauf Anakin und Padmé über Funk verständigt - diese dann die Nachricht ins Jedi-Hauptquartier weitergeleitet haben, führt seine Verfolgung von Jango ihn schließlich auf den düsteren Planeten Geonosis, wo er auf den Mysteriösen Count Dooku (Christopher Lee) trifft. Dort muss er ungeheuerliches in Erfahrung bringen...
Kritik
Eines muss ich Lucas zugestehen, er inszenierte die digitalen Effekte ab der zweiten Filmhälfte genau so, wie ich es immer schon seit meiner Kindheit vor Augen hatte, wenn ich ein Sciencefiction Buch lass. In nie gezeigter Weise wurden Schlachtengemälde auf fremden Planeten entworfen, wie man es so sicher noch nicht zuvor gesehen hatte. Zumindest wird sich wohl keiner so leicht der unglaublichen Intensität und optisch beeindruckenden Wucht der Darstellung der Klonkriege entziehen können.
Einen geradezu die Sinne überladenden Eindruck hinterlassen diese unglaublichen Sequenzen im Film.
Auch die interessanten neuen Handlungsorte, wie die Wasserwelt Kamino oder Geonosis, der Planet der seltsamen Termiten-Wesen, auf dem das im Gladiator-Stil entworfene Finale stattfindet, geben dem Zukunftsspecktakel wieder dieses unvergleichlich- abwechslungsreiche Ambiente.
Und auch die neuen Bösewichter wie etwa der finstere Count Dooku dargestellt vom legendären „Dracula“ Christoper Lee, sowie der Raketenmann Jango Fett (der Vater vom unter Fans sehr beliebten Boba Fett) fügen sich nahtlos in die Reihe der mächtigen Gegenspieler der Jedi-Ritter ein.
Natürlich haben die meisten Fans schon im Vorfeld erfahren, dass diese zweite Episode auch von der Liebelei zwischen Anakin und Padmé handelt. Auch ich rechnete notgedrungen mit diesen unvermeidlich, schmalzigen Sequenzen (da kenne ich nämlich den Vater aller Lichtschwerter nur all zu gut), die dann doch irgendwie vorbeigehen mögen - so hoffte ich zumindest. Doch leider kostete Mr. Lucas diese Love-Story doch noch bis aufs letzte aus und zeigt die - für die Star Wars–Welt so auswirkungsreiche Beziehung - in den romantisch- tiefgründigsten Farben.
"Unnötig schwerfällig das Ganze aber dadurch wirkt", würde wohl dem Jedi-Meister Yoda dazu einfallen.
Hätte Lucas sich doch an den charmeversprühenden Flirt zwischen Prinzessin Leia und Han Solo aus den Vorgängern erinnert, der damals mit einem pfiffigem Augenzwinkern zwischen die rasanten Actionelemente eingeflochten wurde. So aber bremst sich der Streifen einfach immer wieder selber zu sehr aus.
Resümee
Es ist zum verrückt werden, dass George Lucas ausgerechnet mit der zur absolut bösen avancierenden Figur des Anakin Skywalker, der später ja zum dunklen Lord aufsteigen wird solche Schwierigkeiten hat. War er in Episode 1 neben dem noch unbeliebteren Jar Jar Binks als quengelnder und besserwisserischer Dreikäsehoch quasi der Spielverderber, so ist er es diesmal als liebeskranker „Romeo“.
Am liebsten würde man ihm ein paar Nachhilfestunden in Sachen anbaggern beim - es viele Jahre später erheblich besser anstellenden - draufgängerischen Han Solo alias Harrison Ford wünschen.
Aber ansonsten bemüht sich diese (laut Lucas) vorletzte Episode aus den vielen Fehlern des letzten Filmes zu lernen, und einen beeindruckenden und unterhaltsamen Filmeabend zu garantieren, der wohl nicht nur die Star Wars-Jünger zu fesseln versteht.
DVD 1
Die erste Scheibe des zwei DVDs umfassenden Sets beinhaltet den sehr informativen Audiokommentar, in dem die Macher - allen voran George Lucas und Produzent Rick McCallum - viel wissenswertes über diesen Streifen zum Besten geben. Bekanntlich wurde ja der gesamte Film unter Verwendung von digitaler Technik aufgenommen, sodass beim Transfer auf die Silberlinge die bestmögliche Qualität erhalten blieb. Das so entstandene Bild ist deshalb eines der eindrucksvollsten, dass es auf DVD zu bewundern gibt. Farben, Kontrast, und Schärfe, alles ist fast schon wieder zu perfekt von der hauseigenen Effektesmannschaft ILM aufeinander abgestimmt.
Der Ton ist natürlich auch eine Spezialität der Lucas-Schmiede. Auf Lucas Skywalker-Ranch ist eines der besten Tonstudios (THX) untergebracht, das nicht nur sehr vielen hochwertigen Hollywood-Produktionen zu ihrem guten Ton verhilft, sondern natürlich auch der eigenen, legendären Sternensaga.
Ein absolut ausgewogenes Klangerlebnis, dass vor allem bei den vielfältigen Action-Passagen sich so richtig ins Zeug legt, ist deswegen hier zu bewundern.
Da wird das eigene Wohnzimmer schon mal zwischenzeitlich zum, mitten zwischen dem von allen Seiten kommendem Laser-Feuer sich befindlichen (Welt)raum.
Filmdaten
Laufzeit:137 Minuten
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Englisch Dolby 5.1EX / Deutsch Dolby 5.1EX
Untertitel: Englisch / Deutsch für Hörgeschädigte
DVD 2
Auf der zweiten Scheibe ist die zahlreiche Sonderausstattung untergebracht, die aber dankenswerter Weise in einem übersichtlicheren Menü gestaltet wurde als noch im Vorgänger.
Wie auch schon der Audiokommentar sind diese Extras exzellent aufgearbeitet und in einer sehr guten, professionellen und nicht zuletzt unterhaltenden Art dargestellt worden. Man merkt einfach, dass sich Lucas sichtlich bemühte die schon sehr gute Umsetzung von Episode1 auf DVD, bei Episode 2 noch einmal zu steigern.
So gibt es diesmal weniger Schnipsel von Filmchen die einzeln anzuwählen sind, sondern es wurde darauf geachtet, dass auch das Bonusmaterial einen gewissen Zusammenhang besitzt.
Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn viel besser lässt sich meiner Meinung nach kaum eine DVD mehr auf den es vor Ungeduld nicht mehr aushaltenden Fan zuschneidern.
Die Extras im einzelnen:
Eine Dokumentation von George Lucas, Rick McCallum und Ben Burtt zu bisher unveröffentlichten Szenen: Acht neue Sequenzen, die speziell für diese DVD zusammengestellt wurden.
Eine einstündige Dokumentation „Von Puppen zu Pixeln“: Ein sehr genauer und interessanter Einblick der Figuren-Animation wird einem hier geboten. Zum Beispiel wie Yoda oder den anderen zahlreichen Figuren ihr digitales Leben eingehaucht wurde.
Die Previsualisierung von Episode 2: Der unglaubliche Aufwand der bei der Nachbearbeitung des Filmes nötig war.
In dieser Dokumentation wird gezeigt wie der einzigartige Sound entstanden ist, der eine so große Rolle - gerade bei diesen Weltraummärchen spielt.
Es folgen drei Featurettes über den Angriff der Klonkrieger, den Kampfszenen und der Liebesgeschichte. Wieder sehr gut gemachte Berichte über einzelne, wichtige Aspekte des Streifens, der seine Entstehung ausgezeichnet nachvollziehen lässt.
Eine 12 -teilige Internet-Serie dokumentiert noch einmal die Stationen des Drehs.
Ein Musikvideo mit John Williams, der für die faszinierende Musik der Saga sich verantwortlich zeigt.
Kino – Teaser und Trailer sowie 12 TV-Spots aus der Vermarktung.
Plakate und Werbe – Kampagnen aus aller Welt kann man sich auch noch anschauen.
Ansonsten gibt es noch eine Unmenge an Foto- und Bildergalerien, vorher/nachher Montagen, DVD-Rom Teil und noch einiges weiteres zu entdecken. Insgesamt volle sechs Stunden an Zusatzmaterial. Da sollte man schon besser acht geben, dass man nicht selber zum Jedi wird.
(c) winterspiegel füt Ciao & Yopi
30 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.07.2004, 15:53 Uhr von catmother
Bewertung: sehr hilfreichJa, doch, da gehe ich mit deinem Urteil mit.
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