Star Wars Episode II - Angriff der Klonkrieger (DVD) Testbericht

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ab 8,87
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von firefly257

Yoda is back!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jaaa, endlich ist es soweit! 3 Jahre langes Warten sind überstanden und die ersten Vorpremieren und offiziellen Premieren lassen die Herzen aller Star Wars Fans hoeher schlagen. Lange wurde Episode II: Attack of the Clones (bzw. „Angriff der Klonkrieger“ im Deutschen) herbeigesehnt, und nun muss es sich unter dem Auge diverser Kritiker behaupten. Na mal sehen..... zur Sache:
Da es bei Star Wars ruhig etwas ausfuehrlicher sein darf, hier eine Gliederung meines Berichts:

1. Einfuehrung fuer Star Wars Neulinge
2. Inhalt von Episode II
3. Die Charaktere / Darsteller
4. Special Effects
5. Musik
6. Bewertung
7. Drumherum
8. Daten, Fakten,..


1. Einfuehrung fuer Star Wars Neulinge:
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Nun ja, von Star Wars gehoert habt ihr ja sicher alle schon mal (kein Wunder, bei dieser ausgekluegelten Marketing-Maschinerie). Aber vielleicht verwirrt es euch, dass staendig von irgendwelchen Prequels und einer Klassischen Trilogie die Rede ist? Hier die Aufklaerung:
Der erste Star Wars Film stammt schon aus dem Jahre 1977, gefolgt wurde er von „Das Imperium schlaegt zurueck“ (1980) und schliesslich „Die Rueckkehr der Jedi-Ritter“ (1983). Chronologisch gesehen, spielen diese Filme aber SPAETER als „Episode I: Die dunkle Bedrohung“ (1999), bzw. dem aktuellen „Angriff der Klonkrieger“. Wenn man diese alten Filme anschaut, dann wird einem das auch sofort im Vorspann klar, da dort als Untertitel die jeweilige Episodennummer auftaucht. Allerdings damals eben nicht im eigentlichen Titel, so wie heute bei „Episode II:...“. Das wiederum erklaert nun auch, warum staendig von Prequels die Rede ist, denn ein Prequel spielt logischerweise vor einem anderen Film und genau das ist ja hier der Fall. Und dass als Klassische Trilogie die Episoden IV – VI (also „Star Wars“, „Das Imperium...“ und „Die Rueckkehr ..“) bezeichnet werden, koennt ihr euch nun sicher denken.
Neben den bereits fertigen 5 Filmen ist ausserdem noch die fehlende Episode III in Planung, welche dann 2005 ins Kino kommen wird (das werden wieder 3 harte lange Jahre des Wartens).
Inhaltlich sind nun diese ganzen Filme zum einen durch die Charaktere und deren Beziehungen untereinander verknuepft, und zum anderen natuerlich durch die chronologische Story.

Wo wir gerade beim Thema Charaktere sind, hier die wichtigsten:
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Eine zentrale Rolle in allen Star Wars Episoden spielt ANAKIN SKYWALKER, ein Jedi-Ritter. Die Jedi sind ein alter, traditionsreicher Orden mit der Aufgabe, fuer Frieden in der Galaxis zu sorgen. Ihr ganzes Leben werden sie gefuehrt durch „Die Macht“, welche ihnen zum Teil zu telepathischen/telekinetischen und zum Teil zu physischen Kräften verhilft. So kann ein Jedi zum Beispiel Dinge mit seinem Geist bewegen oder auch andere Personen in ihren Gedanken beeinflussen. Die Jedi müssen eine harte Ausbildung ueberstehen (die normalerweise von einem anderen Jedi-Meister vorgenommen wird), sie sollten ihrem obersten Rat (dem Jedi-Council) gehorchen, und sie kaempfen mit Lichtschwertern.
Das Problem an dem Ganzen ist nun, dass es sowohl eine gute als auch eine dunkle Seite der Macht gibt. Wer einmal der dunklen Seite verfaellt (durch Hass, Wut, u.ä.), der wird im Normalfall fuer immer boese bleiben und fortan gegen die guten Jedi kaempfen. Genau dieses Schicksal wird Anakin ereilen; er wird in Episode III zum Boesen uebertreten und dann in der Klassischen Trilogie als der dunkle Lord DARTH VADER auftreten. Noch ist es aber nicht soweit, denn in Episode I und der aktuellen Episode II sehen wir ihn noch als guten Jedi in der Ausbildung, dessen Tendenz zur Dunklen Seite der Macht aber nach und nach sichtbar wird. Sein Ausbilder ist OBI-WAN KENOBI, ein Jedi-Meister, der auch in der Klassischen Trilogie eine wichtige Rolle spielen wird. Weiterhin ist da noch YODA, ein kleines gruenes Wesen, welches zu den staerksten Jedi gehoert (obwohl man es ihm nicht ansieht; aber besonders seine mentalen Faehigkeiten sind nicht zu unterschaetzen). Yoda sitzt auch im Jedi-Rat und war von Anfang an dagegen, Anakin auszubilden, da er dessen Tendenz zur Dunklen Seite spuerte. Dass Anakin dann doch ausgebildet wurde lag an dem Jedi QUI-GON JINN, welcher in Episode I ums Leben kam und dementsprechend in Episode II nicht auftritt (aber der Vollstendigkeit halber sollte dies hier erwaehnt werden). Der Handlungsort der derzeitigen Episoden ist die Galaktische Republik, aus der spaeter das Imperium wird. Schon in Episode I begann, diese Republik zu zerbroeckeln, und wurde durch verschiedene Konflikte erschuettert. Daraufhin wurden die Jedi zu Hilfe geholt und so kam es dass Anakin mit der Koenigin von Naboo, einem Planeten der Galaktischen Republik, Bekanntschaft machte. PADMÉ AMIDALA (so ihr Name) ist auch dieses Mal wieder von der Partie, allerdings nicht mehr als Koenigin sondern als Senatorin und Vertreterin von Naboo. Anakin und Amidala verlieben sich, obwohl dies einem Jedi eigentlich nicht gestattet ist, da Gefuehle Schwachstellen bieten, die von der Dunklen Seite der Macht ausgenutzt werden koennten.
Nichtsdestotrotz heiraten die beiden Liebenden heimlich und aus ihrer Verbindung gehen dann Zwillinge hervor (allerdings erst in Episode III), Luke und Leia Skywalker, die dann in der gesamten Klassischen Trilogie ihre Abenteuer bestreiten und anfangs nicht wissen, dass ihr Vater Anakin bzw. Darth Vader ist.
Weitere Figuren, die durchgaengig auftreten sind zum Beispiel die beiden Droiden (sprich Roboter) R2-D2 (eine kleine rollende „Blechbuechse“ :-) ), und C-3PO, ein Sprachdroide, der ein paar Millionen Sprachen beherrscht. C-3PO wurde von Anakin gebaut und sorgt zusammen mit R2D2 fuer die lustigeren Szenen in Star Wars.
Und dann waere da nicht zu vergessen, ein boeser Kopfgeldjaeger namens BOBA FETT, dessen Vater JANGO FETT in Episode II eine der Schluesselfiguren ist. In der Klassischen Trilogie macht Boba unter anderem Jagd auf Han Solo, einen Weltraumpiraten (aber einer von der guten Sorte), der sich in Leia Skywalker verliebt.
Und last but not least, der ultimative boese Charakter: PALPATINE (alias Darth Sidious). Er begann seine Karriere als Senator unter Amidala und wurde dann aber durch einige Intrigen zum Kanzler der Republik. Sein wahres boeses Ich kommt eigentlich erst spaeter zum Vorschein, mit dem Hoehepunkt in „Die Rueckkehr der Jedi-Ritter“, als er – immer unter einem dunklen Umhang versteckt – mit blaeulichen Blitzen und grimmigem Blick versucht, Luke Skywalker zu toeten, da es ihm nicht gelang, ihn zur boesen Seite zu bekehren.

Im Prinzip sind das die Hauptfiguren, um die sich alles dreht. Unterstuetzt werden sie natuerlich durch zahlreiche Wesen aus zahlreichen verschiedenen Spezies, welche jedes fuer sich eigentlich einen Bericht bei Ciao wert waere :-).
Das ganze klingt jetzt sicher tierisch kompliziert fuer jemanden der neu im Star Wars Imperium ist, aber ich wuerde empfehlen, dass ihr euch bevor ihr ins Kino geht, die anderen Star Wars Filme anschaut, zumindest Episode I. Die Klassische Trilogie sollte man aber eigentlich auch schon gesehen haben oder sich zumindest nach Episode II anschauen, da dann die Zusammenhaenge einfach klarer werden. (ich will hier nicht jede Figur bis ins Detail erklaeren, da das den Rahmen von Ciao sprengen wuerde).
Eine nette graphische Darstellung der Beziehungen zwischen den Charakteren findet sich uebrigens unter www.cnn.com/SPECIALS/2002/coming.attractions/stories/star.wars/index.html
und eine Erlaeuterung von allen Charakteren die auch noch so kleine Rollen in Star Wars spielen findet sich in der offziellen Datenbank unter www.starwars.com


So, nun aber endlich zum ..

2. … Inhalt von Episode II: Attack of the Clones
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Eigentlich will ich hier gar nicht zu viel verraten, denn zumindest aus eigener Erfahrung weiss ich, dass der typische Star Wars Fan vorher gar nicht unbedingt alles wissen will. Wer also keine Spoiler lesen will, sollte zum Punkt 3 runterscrollen.

Episode 2 spielt 10 Jahre nach Episode 1, was bedeutet dass Anakin Skywalker mittlerweile 19 Jahre und Padmé Amidala 24 Jahre alt ist. Anakin wird – wie schon in Episode I versprochen – von Obi-Wan Kenobi (er ist jetzt um die 30 schätze ich) ausgebildet und beeindruckt durch aussergewoehnliche Talente (wie man ja auch in Episode I beim Pod-Race schon sehen konnte).
Amidala ist mittlerweile aus verfassungsrechtlichen Gruenden nicht mehr Koenigin, representiert aber ihren Heimatplaneten Naboo weiterhin als Senatorin im Senat auf Coruscant. Wir erinnern uns ausserdem, dass der ehemalige Senator Palpatine Amidala in Episode I zu einem Misstrauensvotum im Senat ueberredete; er wurde daraufhin zum Nachfolger von Kanzler Valorum gewaehlt und ist jetzt Kanzler der Republik. Wer sich an Qui-Gon Jinn’s Begraebnis aus Episode I erinnert (bzw. wer die Klassische Trilogie kennt) weiss, dass das nichts Gutes bedeutet.
Ein weiteres wichtiges Element ist eine Separatistenbewegung, angefuehrt von Count Dooku (Graf Dooku im Deutschen). Die Planeten die sich dieser Konförderation anschliessen, streben eine Abtrennung von der galaktischen Republik an, und schrecken auch vor Gewalt nicht zurueck. Das fuehrt dazu, dass die Jedi (die ja die Friedenswaechter in der Galaxis sind) zu Hilfe gerufen werden, um den Attacken der Separatisten zu widerstehen. Doch aufgrund der Tatsache, dass es ja nun nicht gerade unzaehlige Jedi gibt, ist der Kampf eher einseitig zu Gunsten der Separatisten. Dies wird dem Zuschauer auch gleich zu Anfang bewusst gemacht, als naemlich bei einem Attentat auf Padmé eine ihrer treuen Dienerinnen (die durch Rollentausch die ehemalige Koenigin schuetzen) ums Leben kommt und Padmé selbst nur mit viel Glueck dem ihr geltenden Attentat entkommt. Daraufhin werden ihr Obi-Wan Kenobi und dessen Schueler Anakin als weitere Eskorte zur Seite gestellt.
In der Republik will man waehrenddessen beschliessen, den Jedi eine Armee zur Seite zu stellen, um den Frieden wiederherzustellen, allerdings gehen die Meinungen ueber diese Armee weit auseinander, und dies ist auch einer der Gruende fuer das Attentat auf Padmé (die gegen diese Armee ist, da sie einen Buergerkrieg befuerchtet). Hinter dem Anschlag wird Graf Dooku, ein ehemaliger Jedi, vermutet, allerdings fehlen die Beweise. Bei einem weiteren Anschlag gelingt es den beiden Jedi jedoch, einen kleinen Giftpfeil vom Attentaeter (bzw. der Attentaeterin, um genau zu sein) zu erbeuten. Bei der Analyse desselben stellt sich heraus, dass er von einem Planeten stammt, dessen Existenz willkuerlich von jemandem aus allen Archiven geloescht wurde. Obi-Wan macht sich auf die Suche nach dem Planeten, und als er ankommt und dort fuer jemanden anders gehalten wird, muss er mit Erschrecken feststellen, dass auf dem Planeten eine Klonarmee geschaffen wurde, von erschreckender Groesse (mehrere Hunderttausend), und bereit, willenlos zu gehorchen. Als ihr „Original“ diente ein Kopfgeldjaeger namens Jango Fett (genau: der Vater von Boba Fett), die Identitaet desjenigen, der diese Armee ins Leben beordern liess ist jedoch nicht klar. Nur eins scheint gewiss: im Galaktischen Senat ist nicht jeder so integer wie er vorgibt und bis zum Ausbruch des Buergerkrieges ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit. Aber wer kaempft dann letztendlich gegen wen?

.....


3. Charaktere bzw. Darsteller
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Neben den zentralen Figuren um Anakin, Padmé, Obi-Wan und Yoda, treffen wir auch in Episode II wieder altbekannte Gesichter, wie Jar Jar Binks, Mace Windu, oder Captain Panaka. Ausserdem werden wir mit Bail Organa, dem spaeteren Adoptivvater von Leia Skywalker, und Owen und Beru Lars bekannt gemacht, die sich in der Klassischen Trilogie des jungen Luke Skywalker annehmen werden. Das ist natuerlich sehr gut fuer die Story selbst, da so auch Figuren die man nur vom Hoeren-Sagen bzw. in gealterter Version kennt, endlich mal ein Gesicht bekommen.
Die Schauspieler sind eigentlich alle gut gewaehlt, besonders gut kommt natuerlich Christopher Lee als Graf Dooku rueber, da man schon anhand seiner Filmographie unweigerlich an das Boese denken muss. Ausserdem gehoert er zu einem der ausdrucksstaerksten Schauspieler, die wir heutzutage noch haben.
Natalie Portman finde ich ist eine ausgezeichnete Wahl fuer Padmé, da sie schon in ihrer natuerlichen Ausstrahlung eine Mischung aus jugendlicher Unbekuemmertheit und gleichzeitig einer gewissen Traurigkeit hat. So passt sie wunderbar in die Rolle der ehemaligen Koenigin die erst ihre Republik und dann ihren Geliebten verliert. In diversen Internetforen laufen ja bereits Diskussionen ob Padmé in Episode III nicht getoetet wird sondern sich selbst das Leben nimmt. Wenn man sich so ansieht was Padmé alles durchmachen muss, dann waere das durchaus denkbar und Natalie Portman wuerde das mit ihrer Darstellung sicher auch glaubhaft vermitteln. Sie gibt jedenfalls jetzt schon genug Anlass fuer Spekulationen um Padmé’s Schicksal.
Ewan McGregor ist auch eine gute Wahl fuer Obi-Wan. Zum einen zeigt er rein aeusserlich schon gewisse Aehnlichkeit mit Alec Guiness aus der Klassischen Trilogie, zum anderen passt er aber auch auf die Rolle des noch jungen Obi-Wan, da McGregor jungen Charme mitbringt, der die relative Unerfahrenheit und Eigenwilligkeit Obi-Wans ahnen laesst, und gleichzeitig eine gewisse Seriositaet austrahlt (besonders jetzt mit Bart).
Wessen Darstellung mich auch ueberzeut, sind die von Jimmy Smits (aus NYPD Blue), Samuel Jackson und Pernilla August (als Shmi Skywalker, Anakins Mutter). Obwohl die Rollen vom Dialog her den Schauspielern wahrlich nicht viel abverlangen, schaffen es jedoch alle 3 ihren Figuren eine gewisse Autoritaet zu verleihen. Ob nun Samuel Jackson mit seiner tiefen Stimme und wenig koerperlicher Aktion seinen Charakter als eher ruhigen und nachdenklichen Jedi rueberbringt, oder ob Jimmy Smits schon allein durch sein Kostuem und Mimik etwas hoheitliches representiert, irgendwie passen sie alle zu ihren Figuren. Keiner laesst sein „Star-Image“ raushaengen, noch spielt einer alle anderen an die Wand. Sicher wird keiner einen Oscar dafuer bekommen, aber schliesslich geht es in Star Wars auch nicht um perfekte Charakterzeichnungen sondern um die Story an sich.


4. Special Effects
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Ja, also was soll man dazu gross sagen? Eigentlich reicht es doch, nur die Special Effects Firma zu erwaehnen, naemlich ILM, also Industrial Light & Magic. ILM war bereits fuer schaetzungsweise 200 Filme verantwortlich, unter diesen solche Special Effects – Knueller wie E.T., The Flintstones, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park, Star Trek und und und.
Mit „Episode II“ haben sie wiedermal eine ausgezeichnete Visitenkarte hinterlassen. Ob nun tausende computergeschaffene Soldaten, oder fantastische Schauplaetze – hier stimmt eigentlich alles. Klar, wenn man mal ganz genau hinsieht an manchen Stellen, dann sieht man schon dass es alles nur Trick ist ( in Episode I, als Jar Jar aus Watto’s Laden rausmarschiert war mir zum Beispiel ziemlich deutlich aufgefallen, dass da was mit den Vorder- und Hintergrundebenen nicht hinhaut), aber da muss man dann schon wirklich nur in den Film gehen, um so was kritisieren zu wollen, denn im Zusammenspiel mit der Handlung und den Charakteren passt sich die ganze Tricktechnik wunderbar in den Film ein. Auch wirken die Darsteller ganz normal wenn sie sich mit computeranimierten Figuren unterhalten. Sie gucken nicht etwa an den nachtraeglich eingefuegten Gespraechspartnern vorbei, wie man das in anderen Filmen hat, sondern sie gucken sich wirklich an. Auch das Art Department leistet wieder gute Arbeit. Da wird wirklich aufs Detail geachtet, wenn man an der Mimik und Gestik von Modellen arbeitet. Ob es nun ein einfaches Augenzwinkern ist oder eine Ganzkoerperbewegung – manchmal muss man schon genau hinsehen, ob das nun ein Modell oder ein Schauspieler mit Maske ist.
Also, 9.5 von 10 Sternen fuer die Effekte. (die 10 spar ich mir vorsichtshalber noch fuer Episode III auf :-) )


5. Musik:
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Wie immer zeichnet hier mal wieder John Williams verantwortlich, der quasi jeden zweiten Blockbuster zu vertonen scheint. Die Musik bietet wieder die schnelleren Stakatto – artigen Einlagen die man schon aus den Teasern kennt um das Boese zu untermalen, oder die ganz-orchestrigen Suiten, sei es zur Kulissenuntermalung oder einfach als pure Hintergrundmusik, sowie ein Liebesthema. Letzteres gefaellt mir eigentlich am besten, da es zum einen eine neue Melodie bietet, zum anderen aber unverkennbar als Star Wars – Soundtrack identifizierbar ist. Das erste Mal habe ich es zusammen mit dem dazugehoerigen Musikvideo „Across the Stars“ gesehen (zum Download bei www.starwars.com oder diversen File-Sharing Programmen), und ich muss sagen, das macht wirklich Lust auf den Film. Wenn ich jetzt des Lied ganz normal ohne Bild hoere, dann ziehen noch mal alle wichtigen Bilder aus dem Film an mir vorbei und lassen das ganze noch mal richtig in meiner Erinnerung aufleben. Es aehnelt vom Klang her ein wenig Luke Skywalker’s Thema aus den alten Filmen, und vermittelt einem zum einen die Liebesthematik und zum anderen den unterschwelligen Konflikt der sich in Anakin breit macht.
Viel mehr moechte ich aber nicht auf den Soundtrack eingehen, da es dazu sicher auch eine eigene Kategorie geben wird.


6. Bewertung:
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Nun ja, trotz der Tatsache, dass ich bekennender Star Wars Fan bin, versuche ich mal objektiv zu bleiben: Also die Story ist deutlich besser entwickelt als noch in Episode I, als das Ganze eher so vor sich hinplaetscherte. Die Schauplaetze und Special Effects sind super, die Darsteller ueberzeugen in ihren Rollen wie sie ihnen laut Drehbuch vorgegeben werden. Von der Kamerafuehrung her gibts keine kitschigen Übergroßaufnahmen und auch keine unsauberen Schnitte oder Wackelfahrten. Einen grossen Pluspunkt gibt es natuerlich dafuer, dass der Film sich zwar story-bedingt auch an Gewalt bedient, aber dennoch gewisse Werte vermittelt werden (ich habe da ja so meine ganz eigene Theorie zum Thema Wertevermittlung und Film, aber das wuerde hier zu weit fuehren). So ist voellig klar, wer sich in dem Film ehrenhaft verhaelt, und wer saemtliche moralischen Gebote ueber Bord wirft. Auch wird die dunkle Seite nicht durch irgendwelche billigen Massaker dargestellt, sondern einen Grossteil des Boesen stellt man einfach durch seine staendige Praesenz, durch Kameraeinstellungen, Musik und aehnliches dar. Ich persoenlich kann gut und gerne auf diverse Billig-Effekte oder das ganze Blut und Gekroese aus anderen Filmen verzichten, denn es gibt durchaus intelligentere Mittel um das Boese darzustellen.
Also alles in allem wuerde ich sagen als Star Wars Fan 9 von 10 Sternen ( die 10 heb ich mir wie gesagt auf fuer Episode III, *g*), und wenn ich mal versuche mich in einen Star Wars Neuling reinzuversetzen, dann wuerde ich wohl 6 oder 7 Sterne vergeben, da man doch schon einige Vorkenntnisse haben sollte um den Film voll auskosten zu koennen. Allerdings kann man diese ja prima erwerben, denn es gibt im Internet genug Quellen, die Filme liefen neulich im TV, und auf Video / DVD kann man sie sowieso bekommen.
Also kurz gesagt: Top Film aber Vorkenntnisse erwuenscht.

Und welche Szene mir natuerlich am besten gefaellt ist die des kaempfenden Yoda, den man ja bisher nur als mentalen Alleskoenner kannte. Schon auf der Convention wurde diese Szene begeistert bejubelt und ich denke auch den deutschen Star Wars Fans duerfte sie gefallen :-)

Achja, wenn es euch moeglich ist, schaut den Film (bzw. alle Star Wars Filme) lieber im englischen Original an; das wirkt einfach viel besser und manche Stimmen sind auch besser im Original.


7. Drumherum:
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Also hier will ich nur mal ein paar Web-Adressen geben, ueber die ihr dann alleine in die Weiten des Lucas-Universums eintauchen koennt.
Startseite sollte natuerlich www.starwars.com sein, die offizielle Seite, wo es auch alle wichtigen News, Datenbanken und mehr gibt.
Eine weitere nette Seite mit vielen Infos speziell zu Episode I – III ist www.naboonline.com/ und eine Seite fuer alle Neugierigen ist www.prequel-spoilers.com/ (dort gibt es auch das Script zur Episode II unter www.prequel-spoilers.com/script.txt . Mittlerweile ist davon das meiste zwar bekannt, aber wer dann das neueste zu Episode III lesen will, wird dort auch einiges finden in Zukunft. Und fuer die taegliche Dosis Star Wars sollte man natuerlich bei http://theforce.net/ vorbeischauen.
Ansonsten gibt es was das Drumherum angeht, alles was das Herz begehrt. Von Actionfiguren, über Outfits, Computerspielen, bis hin zum normalen Merchandising ist alles zu haben, aber dazu verweise ich wieder auf die eben genannten WebSites, da das sonst den Rahmen sprengen wuerde.


8. Daten / Fakten:
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Hier noch mal eine Auflistung von Darstellern und derlei Dingen:

Ewan McGregor ... Obi-Wan Kenobi
Natalie Portman ... Senator Padmé Amidala
Hayden Christensen … Anakin Skywalker
Samuel Jackson … Mace Windu
Pernilla August … Shmi Skywalker
Ian McDiarmid … Kanzler Palpatine alias Darth Sidious
Christopher Lee .. Graf Dooku alias Darth Tyranus
Jimmy Smits .. Senator Bail Organa
Kenny Baker … R2-D2

Regie ... George Lucas
Produzenten ... George Lucas & Rick McCallum
Musik ... John Williams
Special Effects ... Industrial Light and Magic
Gefilmt unter anderem in Australien, England, Spanien, Italien und Tunesien, hauptsaechlich im Sommer 2000
Budget ... $ 120 Mio
Dolby Ex 6.1 Sound
Land: USA, 2002
Laenge: circa 2 Stunden 15 Minuten


Also dann, ich schau ihn mir sobald wie moeglich zum zweiten Mal an.
In diesem Sinne:

May the Force be with you!

13 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Sorsha

    02.09.2002, 16:56 Uhr von Sorsha
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eine wahre Freude nach dem Disaster von Episode I.

  • FloVi

    26.05.2002, 22:28 Uhr von FloVi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand' den Film nur (für SW) unterdurchschnittlich, vor allem Hayden Chr., der schlechteste Schauspieler, den ich je bei SW gesehen habe, JJB eingeschlossen.

  • Avengelina

    14.05.2002, 00:34 Uhr von Avengelina
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich freu mich schon auf Yoda und Count Dooku!! Cu Avengelina