Sünder ohne Zügel - In Extremo Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Unzerbrechlich
Ich sündige ohne Zügel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
In Extremo sind nach ausgiebigen Touren endlich wieder ins Studio gegangen, um den langerwarteten dritten Longplayer einzuspielen. Spekuliert hat man im Vorfeld natürlich viel, denn es würde sicher nicht einfach werden, eine Chartscheibe (Platz 11) wie "Verehrt und angespein" zu toppen - aber die Jungs haben Ihre Fans nicht enttäuscht und mit "Sünder ohne Zügel" ihr bis dato mit Abstand bestes und ausgereiftestes Album eingespielt.
Bereits der Opener "Wind" erobert Deine Gehörgänge im sprichwörtlichen Sturm, so dass es für die folgenden eingängigen Nummern "Krummavisur" und "Lebensbeichte" ein leichtes ist, sich dort festzusetzen. Das erste Highlight des Album folgt nach mit der Fortsetzung der "Merseburger Zaubersprüche":
Eine zerbrechliche Harfenmelodie, begleitet von Micha's prägnanter Stimme leitet den Song ein, der im Laufe seiner knapp über 4 Minuten dank Gitarrenbegleitung, tieftönendem Bass, wuchtigem Drumming und einem Chor zu einem Ohrenschmaus allererster Güteklasse anschwillt.
"Stetit Puella" zeigt dann, dass man durchaus neue Elemente in die Musik der Berliner einfließen lassen kann, so lange es so dermaßen geil und mitreißend klingt wie bei diesem Stück. Hier wird auch der Besetzungswechsel an der Gitarre mehr als deutlich - "Der Lange" experimentiert munter mit diversen Sound und Effekten, spielt dabei aber stets songdienlich und verleiht dem Album so die nötige Portion Härte.
"Vollmond" dürfte einigen ja schon als Single bekannt sein, an der Klasse des Songs hat sich natürlich nichts geändert.
Mit "Die Gier" haben In Extremo sogar einen fast schon chartstauglichen Song an Bord, der im gemäßigten Tempo zum einen von Micha's Stimme, zum anderen einfach von der Atmosphäre und den geilen Hooklines lebt.
Einfach nur schön.
Zu den weiteren Highlights zählt sicherlich noch das fetzige "Der Rattenfänger" und das abschließende "Über den Wolken", wobei man sagen muß, dass die komplette Scheibe mehr als nur gelungen ist und In Extremo damit wirklich der ganz große Wurf gelingen könnte.
Das Potential dazu hat "Sünder ohne Zügel" auf jeden Fall. So, und jetzt geh ich wieder "sündigen"...
In Extremo sind nach ausgiebigen Touren endlich wieder ins Studio gegangen, um den langerwarteten dritten Longplayer einzuspielen. Spekuliert hat man im Vorfeld natürlich viel, denn es würde sicher nicht einfach werden, eine Chartscheibe (Platz 11) wie "Verehrt und angespein" zu toppen - aber die Jungs haben Ihre Fans nicht enttäuscht und mit "Sünder ohne Zügel" ihr bis dato mit Abstand bestes und ausgereiftestes Album eingespielt.
Bereits der Opener "Wind" erobert Deine Gehörgänge im sprichwörtlichen Sturm, so dass es für die folgenden eingängigen Nummern "Krummavisur" und "Lebensbeichte" ein leichtes ist, sich dort festzusetzen. Das erste Highlight des Album folgt nach mit der Fortsetzung der "Merseburger Zaubersprüche":
Eine zerbrechliche Harfenmelodie, begleitet von Micha's prägnanter Stimme leitet den Song ein, der im Laufe seiner knapp über 4 Minuten dank Gitarrenbegleitung, tieftönendem Bass, wuchtigem Drumming und einem Chor zu einem Ohrenschmaus allererster Güteklasse anschwillt.
"Stetit Puella" zeigt dann, dass man durchaus neue Elemente in die Musik der Berliner einfließen lassen kann, so lange es so dermaßen geil und mitreißend klingt wie bei diesem Stück. Hier wird auch der Besetzungswechsel an der Gitarre mehr als deutlich - "Der Lange" experimentiert munter mit diversen Sound und Effekten, spielt dabei aber stets songdienlich und verleiht dem Album so die nötige Portion Härte.
"Vollmond" dürfte einigen ja schon als Single bekannt sein, an der Klasse des Songs hat sich natürlich nichts geändert.
Mit "Die Gier" haben In Extremo sogar einen fast schon chartstauglichen Song an Bord, der im gemäßigten Tempo zum einen von Micha's Stimme, zum anderen einfach von der Atmosphäre und den geilen Hooklines lebt.
Einfach nur schön.
Zu den weiteren Highlights zählt sicherlich noch das fetzige "Der Rattenfänger" und das abschließende "Über den Wolken", wobei man sagen muß, dass die komplette Scheibe mehr als nur gelungen ist und In Extremo damit wirklich der ganz große Wurf gelingen könnte.
Das Potential dazu hat "Sünder ohne Zügel" auf jeden Fall. So, und jetzt geh ich wieder "sündigen"...
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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30.03.2002, 11:49 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht - vielleicht leist man sich ja mal öfters;-))
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