Sünder ohne Zügel - In Extremo Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Prince_Vegeta
Ganz gut, aber kommt nicht an das Vorgänger-Album ran..
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das Album ist zwar schon einige Zeit lang draußen, aber ich will jetzt doch mal mein Kommentar dazu abgeben.
Fangen wir mit einen kleinen Besonderheit der CD-Hülle an. Das ist nämlich keine normale, sondern sie hat "abgerundete" Ecken und das sieht irgendwie witzig aus.
Jeder In Extremo-Fan wird in diesem Album etwas Neues sehen, den der Stil von I.E. hat sich, meiner Meinung nach, ein kleines Bisschen verändert. Wie immer, geh ich die einzelnen Songs durch und geb zu jedem ein Kommentar ab. Danach kommt der Gesamteindruch.
Fangen wir mit dem einzelnen Songs an:
1. Wind (4:25)
Mir gefiel der Song gleich beim ersten Hören gut. Ein Song in deutscher Sprache (bei I.E. muss man das ja immer dazu sagen). Schöne Dudelsack-Hintergrundmusik im Refrain, was ja wohl das Beste und Außergewöhnlichste an In Extremo ist. Der Text ist etwas komisch, aber im großen und ganzen ein wirklich guter Song!!
2. Krummavísur (3:48)
Ich weiß jetzt nicht wirklich, welche Sprache das sein soll, aber ich tippe auf irgendwas "altes". Ein Song nicht wirklich im Stil in I.E. sondern etwas 'härter' am Anfang, jedoch kommen die anderen Instrumente (Zupfinstrumente) auch zum Einsatz. Mich erinnert dieser Song ein bisschen an Herr Mannelig aus dem "Verehrt und Angespien"-Album. Ein Lied nicht grade für Zwischendurch, da man sich schon auf die Texte konzentrieren muss (anders bei englischen Liedern). Trotzdem okay.
3. Lebensbeichte (4:40)
Es fängt gleich mit Dudelsäcken an, was mir an I.E. besonders gut gefällt. Der Text ist wieder mal auf Deutsch, und die Melodie im Refrain ist auch toll. Einfach ein guter Song - kurz: Man kann es mehrmals hören und es fängt nicht an zu nerven. Zwischendurch immer kurze Dudelsack-Einlagen *g*
4. Merseburger Zaubersprüche II (4:24)
Wer kennt Teil I nicht? Viel ist dazu nicht zu sagen, obwohl der erste Teil doch besser ist. Hier kommen die ganzen "alten" Sachen zum Vorschein. Sprache sowie die Instrumente. Ein ruhiger Song, bei dem man den Text natürlich wie immer ganz toll verfolgen kann (*g*, wer's versteht...). Ich fand den ersten teil besser....
5. Stetit Puella (4:05)
Diesmal ein halb-deutscher halb-"kenn-die-Sprache-nicht" Song. Vom Stil her wieder etwas härter (hört sich ein bissl nach Rammstein an). Nicht so besonders mein Fall, aber man kann sich's anhören. Dieser Song passt nicht 100%ig zu In Extremo, aber es geht...
6. Vollmond (3:46)
Ein Song, der schon als Preview bekannt war. Ein typisches Beispiel zu was I.E. mutieren kann. Das würde ich wieder als eine Mischung aus I.E. und Rammstein darstellen. Der Anfang ist leises "Gezupfe" und dann kommt das "Harte" wieder raus. Wer das Video dazu kennt (ist auch auf der CD), wird sehen, dass es hier um Vampiere geht. Der Refrain ist noch das Beste an dem Lied.
7. Die Gier (4:03)
Ein etwas ruhiger Song, der auch fast über die gesamte Spielzeit so bleibt. Deutscher Text und wenn man genau hinhört erkennt man auch den Sinn darin. Wieder mal ein durchschnittlicher Song. Wird zum Schluss (oder zumindest im Refrain) etwas unruhiger, aber trotzdem immer noch gut.
8. Onmia sol Temperat (4:15)
Wieder hab ich keinen Schimmer, was das für eine Sprache sein soll, aber eins steht fest, ein typischer GUTER I.E.-Song. Dadran stimmt einfach alles. Aber der text ist wieder mal richtig typisch für In Extremo und dazu die passenden Dudelsäcke (toll!!). Vielleicht einer der Besten Songs auf dem Album, neben "Wind".
9. Le'or chivuchech (3:11)
Wieder mal eine Sprache, die ich nicht verstehe. Aber das ist ja bei In Extremo bekannt. Der kürzeste Song auf dem Album und ein richtig "harter", wie man's schon am Anfang merkt. Der Gesang jedoch ist damit gut abgestimmt. An den Stellen wo gesungen wird gibts wieder schöne instrumentalische Begleitung.
10. Der Rattenfänger (4:16)
Der Text ist mal wieder echt passend zum Thema. Ich weiß nicht so recht, ob mir der Song gefällt oder nicht, aber auf jeden Fall ist es so ein Mittelding. Wieder mit Dudelsack-Begleitung (passt zum Rattenfänger *g*). Der Refrain hebt sich nicht besonders vom restlichen Lied ab. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich dazu sagen soll....Geht so!
11. Óskasteinar (3:25)
Im Vergleich wieder ein recht kurzer Song, aber dafür gut. Es klingt zwar wieder "etwas" nach Rammstein (ich weiß auch nicht wieso...), aber dafür versteh ich wieder nichts. Der Song ist trotzdem nicht schlecht, ich würde ihn in die Top 5 dieses Albums packen.
12. Nature nous semont (4:32)
Oh! Ein französischer Song. Hatten wir auch nicht nicht. Ich bezweifle zwar, das der Gesang sich nach Französisch anhört (obwohl ich frz. kann versteh ich sogut wie nichts). Dafür ist die Melodie richtig gut und der Song wird ins obere Viertel der CD eingestuft. Der Refrain ist ein richtiger Ohrwurm, obwohl er nur aus "Nature nous semont - d'avoir coeur desirent..." besteht. Aber jetzt steht's fest. Der Sänger KANN KEIN FRANZÖSISCH!
13. Unter dem Meer (5:13)
Der längste Song kommt zum Schluss. Am Anfang seeehr ruhig, was auch zur Stimmung des Liedes passt (hört man gleich am Text). "Tod...". Zwischendurch wird es etwas 'lauter', aber im ganzen ein ruhigerer Song. Etwa die Hälfte ist instrumental und die Hälfte ist mit Gesang. Um den Text zu verstehen, muss man sich wirklich darauf konzentrieren. Der Refrain hebt sich wieder mal vom restlichen Text ab. Mittelmäßig bis gut der Song.
Fazit:
Ich würde dieses Album nicht als bestes In Extremo-Album aller Zeiten bezeichnen, denn Verehrt und Angespien ist immer noch mein Favourit. Es gibt keinen richtigen Stil der auf diesem Album deutlich herausspringt, aber es hört sich einfach nach In Extremo an! Für Fans dieser Band kann ich das Album empfehlen. Aber für solche, bei denen dies das erste Album von I.E. ist, würde ich eher vom Kauf abraten. Man muss sich schon ein bisschen "eingehört" haben. Erstmal den Vorgänger "Verehrt und Angespien" hören und dann dieses hier.
Aber das ist meine Meinung, vielleicht gibt es Leute, die noch nie etwas von I.E. gehört haben und danach hellauf begeistert sind. Was weiß ich. Auf jeden Fall ist das Album seinen Kauf wert. Nicht wirklich alle Songs sind überdurchschnittlich gut, aber es gibt 3-4 Songs die Super sind!
+Prince Vegeta+
Fangen wir mit einen kleinen Besonderheit der CD-Hülle an. Das ist nämlich keine normale, sondern sie hat "abgerundete" Ecken und das sieht irgendwie witzig aus.
Jeder In Extremo-Fan wird in diesem Album etwas Neues sehen, den der Stil von I.E. hat sich, meiner Meinung nach, ein kleines Bisschen verändert. Wie immer, geh ich die einzelnen Songs durch und geb zu jedem ein Kommentar ab. Danach kommt der Gesamteindruch.
Fangen wir mit dem einzelnen Songs an:
1. Wind (4:25)
Mir gefiel der Song gleich beim ersten Hören gut. Ein Song in deutscher Sprache (bei I.E. muss man das ja immer dazu sagen). Schöne Dudelsack-Hintergrundmusik im Refrain, was ja wohl das Beste und Außergewöhnlichste an In Extremo ist. Der Text ist etwas komisch, aber im großen und ganzen ein wirklich guter Song!!
2. Krummavísur (3:48)
Ich weiß jetzt nicht wirklich, welche Sprache das sein soll, aber ich tippe auf irgendwas "altes". Ein Song nicht wirklich im Stil in I.E. sondern etwas 'härter' am Anfang, jedoch kommen die anderen Instrumente (Zupfinstrumente) auch zum Einsatz. Mich erinnert dieser Song ein bisschen an Herr Mannelig aus dem "Verehrt und Angespien"-Album. Ein Lied nicht grade für Zwischendurch, da man sich schon auf die Texte konzentrieren muss (anders bei englischen Liedern). Trotzdem okay.
3. Lebensbeichte (4:40)
Es fängt gleich mit Dudelsäcken an, was mir an I.E. besonders gut gefällt. Der Text ist wieder mal auf Deutsch, und die Melodie im Refrain ist auch toll. Einfach ein guter Song - kurz: Man kann es mehrmals hören und es fängt nicht an zu nerven. Zwischendurch immer kurze Dudelsack-Einlagen *g*
4. Merseburger Zaubersprüche II (4:24)
Wer kennt Teil I nicht? Viel ist dazu nicht zu sagen, obwohl der erste Teil doch besser ist. Hier kommen die ganzen "alten" Sachen zum Vorschein. Sprache sowie die Instrumente. Ein ruhiger Song, bei dem man den Text natürlich wie immer ganz toll verfolgen kann (*g*, wer's versteht...). Ich fand den ersten teil besser....
5. Stetit Puella (4:05)
Diesmal ein halb-deutscher halb-"kenn-die-Sprache-nicht" Song. Vom Stil her wieder etwas härter (hört sich ein bissl nach Rammstein an). Nicht so besonders mein Fall, aber man kann sich's anhören. Dieser Song passt nicht 100%ig zu In Extremo, aber es geht...
6. Vollmond (3:46)
Ein Song, der schon als Preview bekannt war. Ein typisches Beispiel zu was I.E. mutieren kann. Das würde ich wieder als eine Mischung aus I.E. und Rammstein darstellen. Der Anfang ist leises "Gezupfe" und dann kommt das "Harte" wieder raus. Wer das Video dazu kennt (ist auch auf der CD), wird sehen, dass es hier um Vampiere geht. Der Refrain ist noch das Beste an dem Lied.
7. Die Gier (4:03)
Ein etwas ruhiger Song, der auch fast über die gesamte Spielzeit so bleibt. Deutscher Text und wenn man genau hinhört erkennt man auch den Sinn darin. Wieder mal ein durchschnittlicher Song. Wird zum Schluss (oder zumindest im Refrain) etwas unruhiger, aber trotzdem immer noch gut.
8. Onmia sol Temperat (4:15)
Wieder hab ich keinen Schimmer, was das für eine Sprache sein soll, aber eins steht fest, ein typischer GUTER I.E.-Song. Dadran stimmt einfach alles. Aber der text ist wieder mal richtig typisch für In Extremo und dazu die passenden Dudelsäcke (toll!!). Vielleicht einer der Besten Songs auf dem Album, neben "Wind".
9. Le'or chivuchech (3:11)
Wieder mal eine Sprache, die ich nicht verstehe. Aber das ist ja bei In Extremo bekannt. Der kürzeste Song auf dem Album und ein richtig "harter", wie man's schon am Anfang merkt. Der Gesang jedoch ist damit gut abgestimmt. An den Stellen wo gesungen wird gibts wieder schöne instrumentalische Begleitung.
10. Der Rattenfänger (4:16)
Der Text ist mal wieder echt passend zum Thema. Ich weiß nicht so recht, ob mir der Song gefällt oder nicht, aber auf jeden Fall ist es so ein Mittelding. Wieder mit Dudelsack-Begleitung (passt zum Rattenfänger *g*). Der Refrain hebt sich nicht besonders vom restlichen Lied ab. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich dazu sagen soll....Geht so!
11. Óskasteinar (3:25)
Im Vergleich wieder ein recht kurzer Song, aber dafür gut. Es klingt zwar wieder "etwas" nach Rammstein (ich weiß auch nicht wieso...), aber dafür versteh ich wieder nichts. Der Song ist trotzdem nicht schlecht, ich würde ihn in die Top 5 dieses Albums packen.
12. Nature nous semont (4:32)
Oh! Ein französischer Song. Hatten wir auch nicht nicht. Ich bezweifle zwar, das der Gesang sich nach Französisch anhört (obwohl ich frz. kann versteh ich sogut wie nichts). Dafür ist die Melodie richtig gut und der Song wird ins obere Viertel der CD eingestuft. Der Refrain ist ein richtiger Ohrwurm, obwohl er nur aus "Nature nous semont - d'avoir coeur desirent..." besteht. Aber jetzt steht's fest. Der Sänger KANN KEIN FRANZÖSISCH!
13. Unter dem Meer (5:13)
Der längste Song kommt zum Schluss. Am Anfang seeehr ruhig, was auch zur Stimmung des Liedes passt (hört man gleich am Text). "Tod...". Zwischendurch wird es etwas 'lauter', aber im ganzen ein ruhigerer Song. Etwa die Hälfte ist instrumental und die Hälfte ist mit Gesang. Um den Text zu verstehen, muss man sich wirklich darauf konzentrieren. Der Refrain hebt sich wieder mal vom restlichen Text ab. Mittelmäßig bis gut der Song.
Fazit:
Ich würde dieses Album nicht als bestes In Extremo-Album aller Zeiten bezeichnen, denn Verehrt und Angespien ist immer noch mein Favourit. Es gibt keinen richtigen Stil der auf diesem Album deutlich herausspringt, aber es hört sich einfach nach In Extremo an! Für Fans dieser Band kann ich das Album empfehlen. Aber für solche, bei denen dies das erste Album von I.E. ist, würde ich eher vom Kauf abraten. Man muss sich schon ein bisschen "eingehört" haben. Erstmal den Vorgänger "Verehrt und Angespien" hören und dann dieses hier.
Aber das ist meine Meinung, vielleicht gibt es Leute, die noch nie etwas von I.E. gehört haben und danach hellauf begeistert sind. Was weiß ich. Auf jeden Fall ist das Album seinen Kauf wert. Nicht wirklich alle Songs sind überdurchschnittlich gut, aber es gibt 3-4 Songs die Super sind!
+Prince Vegeta+
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