Anno 1503 (Management PC Spiel) Testbericht

Anno-1503-management-pc-spiel
ab 20,61
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Erfahrungsbericht von phoenix80

Beweise dein Können!

Pro:

Realistisch, umfangreich

Kontra:

schwer für Einsteiger

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Yopi Leserinnen und Leser!

Vorgeschichte :
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Als Spieler von Anno 1603, konnte ich es natürlich kaum erwarten mir den Nachfolger Anno 1503 zu kaufen!
Mir macht es jetzt nach der langen Zeit in der ich es schon Spiele immer noch Spaß !

Die Verpackung :
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Die Verpackung besteht aus einem rechteckigen Karton, auf der Vorderseite ist im Hintergrund ein Hafen zusehen und im Vordergrung ein stolzes Schiff.
Das Ganze wird von der Überschrift \" Anno 1503 \", die auf einem Stück Holz steht betitelt.

Die Rückseite wartet mit ein paar Screenshots auf und weist auf die besonderen Details das Spieles hin.

Im Inneren befindet sich ein weiterer Karton, der die zwei CD\'s enthält und auch Platz für die Anleitung bietet.
Die CD\'s haben das gleiche Label wie das Kartoncover.

Noch zu erwähnen wäre das Poster, das sich hinter der Anleitung befindet, auf der einen Seite befindet sich wiederrum ein Bild mit einem Schiff und dem Meer und auf der anderen Seite stehen die ganzen Produktionsketten drauf, so hat man alles auf einem Blick !

Zum Gameplay :
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Das Spiel baut auf dem gleichen Prinzip auf, wie auch schon sein Vorgänger Anno 1603.

Dieses Spiel vereinigt viele Spielelemente in Einem, man muss bauen, weiterentwickeln, erforschen, Landwirtschaft betreiben, Kriege führen, also alles was das Herz begehrt.

Am Anfang des Spieles startet man mit einem einzigen Schiff, auf dem sich euer Pionier befindet.

Nun hat man die Möglichkeit zu einer Insel seiner Wahl zu fahren um eine Siedlung zu errichten.

Hat man sich mal für eine Insel entschieden, dann kann es losgehen, man lässt den Pionier aussteigen und erkundet die Insel nach Rohstoffen oder nach eventuellen Gegnern.

Während der Pionier auf Entdeckungsreise geht, baut man als erstes einen Kontor, um erstmal seine Waren und Ressourcen vom Schiff an Land verladen zu können.

Also nächtes brauchen wir dann ein paar Häuser, denn unsere Siedler wollen ja auch wohnen.

Zusätzlich müssen unsere Siedler noch mit Nahrung, Salz, Wolle und noch viel mehr versorgt werden, dies realisiert man mittels Ständen, wo die Bewohner dann einkaufen können.

Die ganzen Ressourcen und Waren bekommt man auch wie im richtigen Leben, für Holz braucht man einen Holzfäller, für Wolle eine Schaaffarm und so weiter.

Es ist unglaublich wie umfangreich diese Wirtschaftssystem ist.

Zur Grafik :
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Die Grafik ist bei Anno 1503 echt wunderbar detailiert, man hat verschiedene Zoomstufen, die man einstellen kann um entweder mehr Übersicht oder mehr Details zu sehen.

Wenn man ganz nah ranzoomt, dann ist es wirklich ein Augenschmauss, wie die Personen, die Häuser und die ganze Umgebung realitätsnah animiert ist.

Nach einer Weile fühlt man sich als ob man wirklich auf einer Insel wäre, einfach erstklassig !

Das Spiel lässt sich in verschiedenen Einstellungen spielen, man kann 640x480, 800x600, 1024x768 und noch höhere wählen, wobei ich die Dritte als die beste Einstellung ansehe.

Zum Sound :
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Genauso wie die Grafik, trägt auch der Sound und die Musik zum authentischen Inselfeeling bei.

Man hört die einzelnen Tiere und die einzelnen Leute, sogar die Markthändler hört man schreien, echt klasse.

Die Musikstücke passen auch ganz gut zu dieser Zeit und zum ganzen Spiel, man kann sie entweder wahllos abspielen lassen oder seine Lieblingsmusik direkt anhören.

Zum Witschaftssytem :
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Wie schon erwähnt ist das Witschaftssystem sehr umfangreich, es gibt wirklich fast jeden Zweig, wie im richtigen Leben.

Vorallem die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Produktionsstätten sind echt klasse, es reicht nicht einfach einen Schaaffarm zu bauen um Wolle zu bekommen, man braucht zusätzlich auch noch eine Webstube um die Wolle zu gewinnen.

So funktioniert das bei den ganzen Waren, auch spielt die Bodenbeschaffenheit eine große Rolle beim Bau von z.B. einer Farm, ist der Boden nicht gut (was mit einer rot grün Skale gezeigt wird), dann wird man auch nicht viel ernten können.

Manche Sachen wachsen garnicht auf der eigenen Insel und man muss sie auf einer anderen Insel anpfanzen.

Es gibt verschiedene Klimazonen, wie Wüste, Eis, Steinlandschaft, Steppe und Graslandschaft.

Auf jeden Fall ist es Anfangs sehr schwer die ganzen Produktionen unter Kontrolle zu bekommen, um immer genug von den einzelnen Waren zu haben.

Man kann natürlich auch mit anderen Computerspielern oder menschlichen Spielern Waren handeln.

Zudem gibt es noch Städte und Dörfer wie z.B. Venedig wo man Waren kaufen und verkaufen kann, aber hier auch wieder wie im richtigen Leben, die Nachfrage bestimmt das Angebot !

Zum Kampfsystem :
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Man kann die verschiedesten Arten von Kämpfer ausbilden.

Für jede Art von Kämpfer braucht man auch wieder Rohstoffe und Produktionsstätten.

Für einen Schwertkämpfer z.B. braucht man einen Produktionsstätte die Schwerter herstellt, so ist es auch nicht wie in Age of Empires, das man wie verrückt produzieren kann.

Anno ist ja nicht auf Kriege und Kämpfe ausgelegt sondern hauptsächlich auf Wirtschaft und Handel.

Man kann auch seine Schiffe mit Kanonen ausrüsten lassen und andere Schiffe versinken, was auch sehr imposant aussieht !

Zum Spielsystem :
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Man hat am Anfang die Wahl zwischen verschidenen Spielarten, man kann eine Tutorial spielen, was meiner Meinung auch notwendig ist, eine Kampagne spielen in der es bestimmte Ziele gibt um weiterzukommen, oder man spielt einfach ein Endlosspiel.

Die Kampagnen werden natürlich mit der Zeit immer schwerer und man muss auch mal richtig kämpfen um nicht vernichtet zu werden.

Im Endlosspiel kann man nach Herzenslust rumexperimentieren und bauen was das zeigt hält, man muss aber auch hier darauf achten, das man nicht Pleite geht, sollte man eine Weile gering im Minus sein, dann befindet man sich schnell im Kerker und das Spiel ist gelaufen !

Je besser die Bewohner mit Waren versorgt sind, desto schneller schreiten sie zur nächten Epoche auf.

Am Anfang gibt es Pioniere, dann Siedler, Bürger, Adelige.

Je höher die Epoche, umso höher die Anzahl von Personen die in einem Haus leben können.

Da sich das ganze Spiel im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht mehr mit Steuern, sondern mit Verkäufen finanziert, sollte man stets darauf achten zufriedene Siedler zu haben.

Zum Multiplayermodus :
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Kann ich leider nichts sagen, da er in meiner Version noch nicht verfügbar war.

Zu den Nachteilen :
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Mir ist aufgefallen das das Spiel häuffiger abstürzt, und da die Autospeicherung nicht alle 2 Minuten geht, kann das schonmal ärgerlich sein.

Ansonsten finde ich das Spiel ein bischen zu schwer am Anfang, ich bin zu oft im Kerker gelandet nach kurzer Zeit !

Zu den Vorteilen :
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Ganz klar, die lieblich animierte Grafik, der schöne Sound, das umfangreiche Wirtschaftssystem und der fast nie endende Spielspaß !

Vorallem finde ich das, das Spiel das logische Denken sehr fördert, man kann nicht einfach wie wild drauf losbauen, man sollte vorher überlegen, wie was mit was zusammenhängt.

Zu den Hardwareanforderungen :
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Minimalanforderung :

Pentium 2 mit 500 MHz, 128 MB RAM, 12x CD ROM

Empfohlen :

1,0 GHz CPU von Intel oder AMD, 256 MB RAM, 12 x CD ROM

Zum Preis :
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Ich habe das Spiel für 49,99 € gekauft, mittlerweile gibt es Anno 1503 aber schon für 34,99 €.

Mein Fazit :
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Eine wirklich sehr gelungene Nachfolge für Anno 1603, das Spiel macht mir immer noch sehr viel Spaß nach dieser langen Zeit.

Einfach immer wieder was Neues, durch die Vielzahl der Waren und Inseln, ein fast niemals endender Spielspaß.

Jedem der nicht nur kämpfen mag und gerne auch die Wirtschaft in all ihren Vor- und Nachteilen steuern will, der sollte hier zuschlagen !

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Euer Phoenix80