Erfahrungsbericht von iwan6
Das Spiel des Jahres
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Allgemein:
Ich habe Anno 1503 zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Zur Zeit kann man Anno 1503 für 49Euro in jedem Elektronikmarkt kaufen.
Hier mal mein Erfahrungsbericht über das Spiel allgemein. Aber eines noch vorweg. Anno wurde lange bevor es erschienen ist als Spiel des Jahres gekrönt und ich kann dem nur zustimmen. Aber jetzt mein Bericht.
Installation:
Man installiert das Spiel mit der CD1. Einfach nur den Installationshinweisen folgen und schon kann man loslegen. Den CD-Key findet man auf der Rückseite des beiliegenden Handbuches.
Systemvorraussetzungen:
Für ein gutes Spielen mit akzeptabler Grafik sind diese Systemvorraussetzungen Pflicht:
-Pentium2 mit 450Mhz
-128MB Arbeitsspeicher
-900MB Festplattenspeicher
-8fach CD-Rom Laufwerk
-Grafikkarte mit 16MB Speicher
-Soundkarte
Auf jedem Betriebssystem ab Windows 98 spielbar
Das Spiel:
Man spielt einen Schifffahrer, deren Ziel es ist eine möglichst große Insel zu besiedeln und dort ein Handelsimperium zu errichten.
Allerdings bis es soweit ist vergehen schon einige Spielstunden. Zuerst sollte man wählen, ob man eine Kampagne, ein Szenario oder doch lieber nur ein Endlosspiel spielen möchte. An den Sternen, die sich neben den Missionen befinden erkennt man den Härtegrad der Mission (1leicht-4schwer).
Auch kann man sich nicht wie im Vorgänger auf Stereinnamen verlassen, nein diesmal erhält man nur Geld durch den Verkauf von Waren, die man entweder selbst herstellt oder einkaufen kann.
Waren&Stoffe:
Anno 1503 beinhaltet noch mehr Waren, als es schon im Vorgängerspiel gab. Bergwerke (Salz, Eisen,Gold und Ziegel) kann man nur auf bestimmten Bergen errichten, die der Scout untersuchen kann, dannach muss man es weiterverarbeiten bis ein Endprodukt entsteht, dass man verkaufen kann. Auf Luxusgüter sollte man dabei aber verzichten, die Produktionskosten sind einfach zu hoch.
Wenn man ein Haus anklickt kann man erkennen, welche Stoffe sich die jeweilige Zivilisationsstufe wünscht um zufrieden zu sein oder sich sogar weiter zu entwickeln. Wenn dien Zivilisationsstufe aber zu wenig oder gar keine gewünschten Waren erhält werden sie unglücklich und wandeln sich wieder eine Stufe zurück. Leider passiert dies ziemlich häufig, also sollte man immer gut auf die Bedürfnisse achten.
Zivilisationsstufen&Gold:
Insgesamt enthält das Spiel 5Zivilisationsstufen (Pioniere, Siedler, Bürger, Kaufleute und Aristokraten), wobei man die letzte Stufe nur durch eine hohe Einwohnerzahl erreicht.
Goldstücke spielen auch hierbei eine große Rolle. Man kann nicht wie im Vorgänger einfach Steuern erhöhen, um mehr Goldstücke zu erlangen, diesmal bekommt man Gold nur durch Verkauf von Waren an die eigenen Bürger oder anderen Zivilisationen, wobei sich die erste Variante sehr rentiert.
Krieg und Frieden:
In Anno 1503 gibt es weit mehr Kriegseinheiten auszubilden als im Vorgänger. Auch solllte man bei der Einheitenwahl sehr taktisch handeln, es könnte passieren, dass man einen Krieg (auch wenn man mit der Einheitenzahl überlegen ist) durch die falsche Taktik verliert.
Auch mehr Diplomatieoptionen stehen dem Spieler zur Verfügung. Nun kann man nicht nur den Frieden und Krieg erklären, es ist dem Spieler auch möglich Handelsverträge und Kriegsverträge zu schließen, wobei jede Partei Geld- oder Gütertribute verlangen kann.
Kampagne: Die Kampagne beinhaltet insgesamt 12Missionen, wobei die erste Mission etwas zu schwer geraten ist. Leider kann man keinen Schwierigkeitsgrad einstellen, aber die Missionen sind sehr ausgewogen. Bis man allerdings die ganze Kampagne durchgespielt hat vergehen schon einige Wochen.
Multiplayer:
Einen Multiplayermodus gibt es leider noch nicht. Erst durch das erscheinende Patch ist es möglich über das Internet und dem Netzwerk gegen Freunde anzutreten.
Grafik&Sound:
An der liebevollen Grafik kann man sehr gut erkennen wie viel Mühe sich die Macher gegeben haben. In 3Zoomstufen kann man wirklich jedes Detail erkennen. Auch sind die Häuser nicht alle gleich wie beim Vorgänger. Jedes unterscheidet sich an winzoigen Details.
Genausogut ist der Sound gelungen, jedes Musikstück passt richtig gut ins Mittelalter hinein. Mit einer guten Soundkarte macht deswegen gleich doppelt so viel Spaß.
Fazit:
Anno 1503 kann sich wirklich als Spiel des Jahres schmücken lassen. Durch die vielen Möglichkeiten ein großes Handelsimperium aufzubauen macht das Anno richtig süchtig und fesselt einen für Wochen an den PC.
Etwas muss ich trotzdem nur kritisieren. Leider kann man den Schwierigkeitsgrad nicht einstellen und die Macher nehmen sich sehr viel Zeit ein Patch auf den Markt zu bringen, indem der lang erwartete Multiplayermodus freigeschlatet wird.
Ich hoffe, dass die Macher jedenfalls letzteres bald machen werden. Trotzdem ist Anno ein sehr gutes Spiel und für jeden interessant (außer für hartgesottene Actionfans).
Ich habe Anno 1503 zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Zur Zeit kann man Anno 1503 für 49Euro in jedem Elektronikmarkt kaufen.
Hier mal mein Erfahrungsbericht über das Spiel allgemein. Aber eines noch vorweg. Anno wurde lange bevor es erschienen ist als Spiel des Jahres gekrönt und ich kann dem nur zustimmen. Aber jetzt mein Bericht.
Installation:
Man installiert das Spiel mit der CD1. Einfach nur den Installationshinweisen folgen und schon kann man loslegen. Den CD-Key findet man auf der Rückseite des beiliegenden Handbuches.
Systemvorraussetzungen:
Für ein gutes Spielen mit akzeptabler Grafik sind diese Systemvorraussetzungen Pflicht:
-Pentium2 mit 450Mhz
-128MB Arbeitsspeicher
-900MB Festplattenspeicher
-8fach CD-Rom Laufwerk
-Grafikkarte mit 16MB Speicher
-Soundkarte
Auf jedem Betriebssystem ab Windows 98 spielbar
Das Spiel:
Man spielt einen Schifffahrer, deren Ziel es ist eine möglichst große Insel zu besiedeln und dort ein Handelsimperium zu errichten.
Allerdings bis es soweit ist vergehen schon einige Spielstunden. Zuerst sollte man wählen, ob man eine Kampagne, ein Szenario oder doch lieber nur ein Endlosspiel spielen möchte. An den Sternen, die sich neben den Missionen befinden erkennt man den Härtegrad der Mission (1leicht-4schwer).
Auch kann man sich nicht wie im Vorgänger auf Stereinnamen verlassen, nein diesmal erhält man nur Geld durch den Verkauf von Waren, die man entweder selbst herstellt oder einkaufen kann.
Waren&Stoffe:
Anno 1503 beinhaltet noch mehr Waren, als es schon im Vorgängerspiel gab. Bergwerke (Salz, Eisen,Gold und Ziegel) kann man nur auf bestimmten Bergen errichten, die der Scout untersuchen kann, dannach muss man es weiterverarbeiten bis ein Endprodukt entsteht, dass man verkaufen kann. Auf Luxusgüter sollte man dabei aber verzichten, die Produktionskosten sind einfach zu hoch.
Wenn man ein Haus anklickt kann man erkennen, welche Stoffe sich die jeweilige Zivilisationsstufe wünscht um zufrieden zu sein oder sich sogar weiter zu entwickeln. Wenn dien Zivilisationsstufe aber zu wenig oder gar keine gewünschten Waren erhält werden sie unglücklich und wandeln sich wieder eine Stufe zurück. Leider passiert dies ziemlich häufig, also sollte man immer gut auf die Bedürfnisse achten.
Zivilisationsstufen&Gold:
Insgesamt enthält das Spiel 5Zivilisationsstufen (Pioniere, Siedler, Bürger, Kaufleute und Aristokraten), wobei man die letzte Stufe nur durch eine hohe Einwohnerzahl erreicht.
Goldstücke spielen auch hierbei eine große Rolle. Man kann nicht wie im Vorgänger einfach Steuern erhöhen, um mehr Goldstücke zu erlangen, diesmal bekommt man Gold nur durch Verkauf von Waren an die eigenen Bürger oder anderen Zivilisationen, wobei sich die erste Variante sehr rentiert.
Krieg und Frieden:
In Anno 1503 gibt es weit mehr Kriegseinheiten auszubilden als im Vorgänger. Auch solllte man bei der Einheitenwahl sehr taktisch handeln, es könnte passieren, dass man einen Krieg (auch wenn man mit der Einheitenzahl überlegen ist) durch die falsche Taktik verliert.
Auch mehr Diplomatieoptionen stehen dem Spieler zur Verfügung. Nun kann man nicht nur den Frieden und Krieg erklären, es ist dem Spieler auch möglich Handelsverträge und Kriegsverträge zu schließen, wobei jede Partei Geld- oder Gütertribute verlangen kann.
Kampagne: Die Kampagne beinhaltet insgesamt 12Missionen, wobei die erste Mission etwas zu schwer geraten ist. Leider kann man keinen Schwierigkeitsgrad einstellen, aber die Missionen sind sehr ausgewogen. Bis man allerdings die ganze Kampagne durchgespielt hat vergehen schon einige Wochen.
Multiplayer:
Einen Multiplayermodus gibt es leider noch nicht. Erst durch das erscheinende Patch ist es möglich über das Internet und dem Netzwerk gegen Freunde anzutreten.
Grafik&Sound:
An der liebevollen Grafik kann man sehr gut erkennen wie viel Mühe sich die Macher gegeben haben. In 3Zoomstufen kann man wirklich jedes Detail erkennen. Auch sind die Häuser nicht alle gleich wie beim Vorgänger. Jedes unterscheidet sich an winzoigen Details.
Genausogut ist der Sound gelungen, jedes Musikstück passt richtig gut ins Mittelalter hinein. Mit einer guten Soundkarte macht deswegen gleich doppelt so viel Spaß.
Fazit:
Anno 1503 kann sich wirklich als Spiel des Jahres schmücken lassen. Durch die vielen Möglichkeiten ein großes Handelsimperium aufzubauen macht das Anno richtig süchtig und fesselt einen für Wochen an den PC.
Etwas muss ich trotzdem nur kritisieren. Leider kann man den Schwierigkeitsgrad nicht einstellen und die Macher nehmen sich sehr viel Zeit ein Patch auf den Markt zu bringen, indem der lang erwartete Multiplayermodus freigeschlatet wird.
Ich hoffe, dass die Macher jedenfalls letzteres bald machen werden. Trotzdem ist Anno ein sehr gutes Spiel und für jeden interessant (außer für hartgesottene Actionfans).
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