Terratec Cinergy T2 Testbericht

ab 26,75
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Summe aller Bewertungen
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Design:  sehr gut

Erfahrungsbericht von hayk

eine der besten DVB-T-Karten auf dem Markt

4
  • Zuverlässigkeit:  gut
  • Design:  sehr gut

Pro:

klein handlich guter Empfang

Kontra:

hin und wieder und man muss die Treiber neu installieren

Empfehlung:

Ja

Mittlerweile setzt sich digitales Fernsehen über terrestische Verbreitung immer mehr in Deutschland durch. Jedoch ist dies leider bisher nur für bevölkerungsreiche Regionen geplant und von stark von der progressiven Einstellung der jeweiligen Region abhängig.

Vor allem für Notebook-Besitzer bietet der Besitz einer digitalen TV-Karte ohne Netzteil (Stromversorgung über USB-Anschluss), die Möglichkeit statt mit einer Satelitenschüssel nur mit einer sehr kleinen Antenne die gebräuchlisten Sender (bis auf die Musiksender) überall im Sendegebiet zu empfangen.

Meine Entscheidung für dieses Produkt folgte aus der Notwendigkeit, da im Raum München / Rosenheim das analoge Fersehen auf das digitale Verfahren umgestellt wurde. Dabei hatte ich die Auswahl zwischen einem Anschluss über USB- oder PCMCIA-Port. Zweites Kriterium war die Größe und letztendlich der Preis (99 Euro im April 2005)

Lieferumfang:
• TerraTec Cinergy T² (weißer Kasten mit Anschluss für Antenne und Kabel zum USB-Port)
• eine Magnetfußantenne
• eine Fernbedienung inkl. Batterien
• ein USB 2.0 Kabel
• die Installations- und Software-CD
• und das Handbuch auf CD
+ die Ulead-Filmbrennerei-Software um Aufnahmen zu bearbeiten, scheiden und zu brennen
+ Cyberlink PowerDVD-CD

Der Anschluss an den Laptop ergab sich von selber, nur die Installation der Software war etwas kompliziert und und könnte für Computer-Dummies ein Problem darstellen.

Dafür überzeugte die Qualität des Produktes umso mehr. Das eigentliche Gerät ist mit 5cm x 7,5cm sehr handlich, sehr robust und kann problemlos mit der dünnen, aber auch sehr robusten Magnetfussantenne und dem USB-Kabel in einer kleinen Tasche der Laptoptasche oder in der Hosentasche transportiert werden.
Auch die Qualität des Bildes überzeugte: fast gestochen scharfe Bilder und ein exzellenter Empfang auch durch schwere Betonwände trotz der relativ kleinen Antennen, was die meisten anderen TV-Karten (v.a. die an den PCMCIA-Slot gebunden sind) nicht schaffen.

Sofort nach Anschluss wird das Produkt von WinXP erkannt und man wird aufgefordert die Treiber auf der mitgelieferten CD zu installieren (kann man automatisch machen lassen). Dann installiert man das eigentliche Programm, was relativ einfach funktioniert. Dann kann man sofort das Programm starten, worauf sofort mit der Sendersuche begonnen werden kann und man die gefundenen Sender (bis auf die Datenkanäle) in seine Favoritenliste übernehmen kann und diese dann ordnet und speichert.
Nun kann man damit beginnen die gefundenen Sender anzuschauen. Hierbei hat man noch die Zusatzfunktionen Videotext und EPG (Elektronischer Programm Guide), die einem u.a Informationen über die Sendungen liefern können.
Das TV-Fenster kann man ständig im Vordergrund halten und auch seine Grösse verstellen. Um jeden vollen Fersehgenuss zu haben, bietet sich das Vollbild an, das man problemlos durch Doppelklicken auf das Fernsehbild erreichen kann. Wenn man in diesem Modus nun noch einen Klick auf das Fersehbild tätigt, hat man wieder Zugriff auf die Progammfunktionen.
Zusätzlich hat man die Möglichkeit mithilfe des EPG via Timer-Funktion oder der Aufnahmetaste beim Programmmenü, Sendungen aufzunehmen, die jedoch im eigenen *.tsp-Format aufgenommen werden (diese kann man später auch durch exportieren der Datei in *.mpg-Dateien umwandeln), mit denen viele Mediaplayer Probleme mit dem Abspielen haben, jedoch betötigen beide Formate bei einem normalen 120-Minuten-Film je zwei bis drei GB Speicherplatz. Die Bearbeitung dieser Filme kann man dann mit der mitgelieferten Ulead Filmbrennerei-Software vornehmen, wobei zu beachten ist, dass diese Software die Macke hat, dass sie einem vorgaukeln will, dass man bis zu acht Stunden Film bzw. vier gesamte Filme als DVD-Dateien auf eine DVD brennen könnte, was aber nicht funktioniert., da sie *.ifo-Dateien nur für einen Film und knapp über zwei Stunden erstellt.
Zu der Fernbedienung: da die DVB-T-Box ein störendes blaues Licht erzeugt, ist man geneigt vor allem abends diese Box abzudecken oder umzudrehen, obwohl man dann die Fernbedienung nicht mehr benutzen kann. Somit ist der Gebrauch der Fernbedienung nur tagsüber zu empfehlen, wo er dann nach einiger Übung im Zielen auch funktioniert.

Sollte man jedoch (aus Versehen) die Verbindung TV-Karte zum Rechner während des Betreibs trennen, kann es vorkommen, das Cinergy Digital von alleine die Sender löscht und man die Treiber neu installiern muss. Wenn man nicht immer die zugehörige Treiber-CD dabei hat, empfielt es sich ein Image von dieser auf der Festplatte zu speichern.

Das zusätzlich mitgeliefert PowerDVD ist eine sinnvolle Ergänzung, da es einer der besten Player mit vielen Zusatzfunktionen ist und er die meisten gängigen Video-Formate erkennt und somit auch die durch Ulead Filmbrennerei und Cinergy Digital erstellten DVDs / CDs abspielt.

Zur Zeit empfange ich mit dieser Karte 22 Fernsehsender, jedoch keinen Radio-Sender, obwohl die Funktion in der Software vorhanden ist. Ich schätze daher, dass es wohl in der Region München keine digitalen Radiosender gibt.

Die Bildqualität ist recht gut für eine TV-Karte, obwohl der Unterschied zum normalen Fersehen erheblich ist. Die Empfangbarkeit der Sender ist relativ gut, man hat entweder Programm oder keines, so etwas wie Verpixelungen, schlechtes Bild oder ähnlich gibt es nicht..

Zu empfeheln ist auf jedern Fall das Produkt, vor allem für Notebookbesitzer

7 Bewertungen, 2 Kommentare

  • morla

    18.01.2006, 16:51 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    18.01.2006, 16:34 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***Sh und LG**** Gegenlesungen machen Freude!