The Body (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Christus hat gesagt: „Die Wahrheit wir Euch befreien!“
Pro:
der spannende Film mit seiner Thematik
Kontra:
Bonus-Features
Empfehlung:
Ja
„The Body“ bzw. „Das geheimnisvolle Grab“
mit Antonio Banderas gesehen. Der Film hat mir sehr gefallen. Deshalb habe ich ihn mir nun endlich für 1 Euro zzgl. Versand bei eBay ersteigert. Bei amazon.de kostet er derzeit 15,99 €
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Allgemeine Produktinformationen
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Der Film „The Body“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Richard Ben Sapir aus dem Jahr 1983. Der Film erschien in Zusammenarbeit zwischen Israel und den USA 2001. Nach Deutschland kam er 2002. Im TV ausgestrahlt trägt er bei uns allerdings den Namen „Das geheimnisvolle Grab“.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Er läuft 105 Minuten lang und kann sowohl in Deutsch und in Englisch gesehen werden. Untertitel gibt es keine.
Weitere Infos:
Drehbuchautor und Regisseur - Jonas McCord
Produzent – Rudy Cohen
Komponist - Serge Colbert
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Bildseitenformat: 16:9
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Schauspieler
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Matt Gutierrez - Antonio Banderas
Sharon Golban - Olivia Williams
Moshe Cohe - John Shrapnel
Father Lavelle - Derek Jacobi
Father Winstead - Jason Flemyng
Cardinal Pesci - John Wood
Nasir Hamid - Makram J. Khoury
Monsignor - Vernon Dobtcheff
Dr. Sprout - Ian McNeice
Abu Yusef - Muhamed Bakri
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Inhalt laut Cover
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Ein höchst brisanter Fund in der Altstadt von Jerusalem: Die Archäologin Sharon Golban entdeckt in einem Grab die sterblichen Überreste eines gekreuzigten Mannes. Sollte es sich etwa um Jesus Christus, den Sohn Gottes handeln? Muß die Bibel neu geschrieben werden?
Der Vatikan schickt Pater Matt Gutierrez, um die Wahrheit herauszufinden und die Kirche zu schützen. Der gerät nicht nur schnell in Lebensgefahr, auch sein Glaube steht vor einer harten Prüfung.
Rund um das Grab explodieren einmal mehr die mörderischen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Palästinensern…
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Film > Inhalt & Meinung
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Noch während der Vorspann des Films läuft, kann man die junge Archäologin Sharon Golban (Olivia Williams) dabei beobachten, wie sie eine bisher unterirdisch verborgene und nun freigelegte Grabkammer öffnet. Die Grabkammer eines Reichen. Doch richtig spannend wird es dann, als sie eine Lehmmauer in der Grabkammer durchbricht und dort ein Skelett findet. Das Skelett eines Gekreuzigten.
Bereits an dieser Stelle ist klar, in welche Richtung der Film inhaltlich gehen wird, denn es ist wohl nur ein Mensch bekannt, der reich war und gekreuzigt wurde > Jesus Christus!
Und so stellt sich natürlich sofort die Frage: Was wäre wenn? Was wäre, wenn das Skelett wirklich Jesus´ sterbliche Überreste wären? Was würde es für den christlichen Glauben bedeuten, wenn seine Auferstehung widerlegt werden würde?
Dieser Fund muß natürlich auch von kirchlicher Seite untersucht werden. Daher wird Pater Matt Gutierrez (Antonio Banderas) vom Vatikan aus nach Israel gesandt, um nicht nur den Fund zu begutachten, sondern auch, um die Kirche und den Glauben zu schützen. Doch was er sieht, erschüttert ihn zutiefst.
Nun ist man als Zuschauer so richtig gespannt, denn weitere Untersuchungen des Skelettes sollen folgen, sowie weitere Untersuchungen an Grabbeilagen, wie Münzen und Öllampe. Sharon, die dem jüdischen Glauben zugehörig ist, steht Matt als Kontrahent gegenüber. Ihre Gespräche über Jesus und den Glauben an ihn sind interessant mitzuverfolgen und regen sehr zum Nachdenken an. Eine Aussage, die mir besonders gefallen hat, ist: Genügt es nicht, an einen Jesus zu glauben, der ein ganz besonderer Mensch war, der an das Gute im Menschen glaubte und Liebe predigte? Für mich, die keiner Religion angehört, ein wunderbarer Gedanke. Für mich bedarf es nicht der Geschichte, daß er Gottes Sohn ist und schon gar nicht mag ich an eine Auferstehung glauben, doch daß Jesus gelebt hat und er herzensgut war, daran glaube ich sehr wohl.
Und so denke ich auch, sollte die Auferstehung Jesus´ widerlegt werden, es die Kirche kaum erschüttern sollte, denn das Gute im Menschen, ein liebendes Herz, das ist doch wohl das Wichtigste. Doch das sieht nicht jeder so. Schon gar nicht Matt, der sichtlich daran zu knabbern hat, an seinem Glauben festzuhalten. Doch er hält sich tapfer. Father Levelle hingegen stürzt so tief in eine Glaubenskrise, daß er sich in den Tod stürzt. Dieser Vorfall regte mich erneut zum Nachdenken an, denn Selbstmord ist ja eine Sünde. Doch Father Lavelle hätte dies nie getan, würde er nicht an die Auferstehung Jesus´ geglaubt haben.
Interessant mitzuverfolgen sind die wissenschaftlichen Auswertungen. Immermehr Indizien sprechen im Laufe des Films dafür, daß dieses Skelett Jesus ist. Doch der Fund interessiert nicht nur den Vatikan und die Archäologin, auch orthodoxe Juden lassen ihrem Unmut freien Lauf, indem sie die Beiden zornig mit Steinen bewerfen. Eine Szene war in diesem Zusammenhang für mich auch sehr interessant, denn Sharon, die einen orthodoxen Juden ansprach, wurde völlig ignoriert. Ignoriert, weil sie eine Frau ist. Solche Verhaltensweisen finde ich in unserer heutigen Zeit unglaublich und nicht nachvollziehbar. Aber interessant.
Da der Film in Jerusalem spielt, gibt es natürlich auch Konflikte mit den Palästinensern. Auch auf deren Seite besteht Interesse an den Gebeinen aus dem Grab. Und da dem Film ein wenig Action nicht fehlen darf, gibt es neben einer Entführung natürlich auch einen Anschlag.
Ja, Jerusalem, Schauplatz dieses Films, ist für alle drei Weltreligionen von großer Bedeutung, denn Jesus, der hier gelebt hat und hier gestorben ist, hat in allen drei Religionen einen Platz, wenn auch stets einen etwas anderen. Und so ist sein angeblicher Fund natürlich äußerst spektakulär und zieht viele Ereignisse nach sich.
Was den Film für mich so spannend macht, ist, mitzuerleben, wie Matt an seinem Glauben festhält, sich aber mit ihm auseinandersetzt. Wurde er doch mit der Order, die Kirche zu schützen, vom Vatikan aus nach Israel gesandt. Schon da fragte er den Kardinal, ob er den Glauben schützen soll, doch ihm wurde gesagt, daß, wer die Kirche schützt auch den Glauben schützt. Für Matt jedoch sind Kirche und Glauben nicht ein und das Selbe. Und sie entzweien sich im Verlaufe des Films immer mehr, so daß er sich zum Ende hin der Kirche entzieht und seinen eigen Weg des Glaubens gefunden hat. Matt´s Einstellung „Gott hat in der Politik nichts verloren!“ hat mir sehr imponiert, denke ich doch ebenso, fand es aber erstaunlich, diese Worte von einem katholischen Christen zu hören.
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Der Film ist wirklich gut gemacht. Auch wenn man gleich zum Anfang damit konfrontiert wird, daß es sich bei dem Skelett um Jesus handeln soll, und somit eigentlich schon ein großes Geheimnis gelüftet scheint, so bleibt der Film durchweg spannend, da immer wieder neue Fakten und neue Ereignisse das Interesse schüren. Nach Anschauen des Films hat man wirklich eine Menge Fragen in sich. Es geht vorrangig um die Religionen, aber auch um Politik. Doch es knistert auch ein wenig in erotischer Hinsicht, denn Matt und Sharon sind durchaus attraktiv und würden ein schönes Pärchen abgeben. Da sie sich bei den gemeinsamen Untersuchungen annähern, bleibt bis zum Ende des Films natürlich auch die Frage, ob die Beiden zueinander finden werden. Das verleiht dem sonst eigentlich recht ernsten und tiefsinnigen Film eine kleine heitere Facette.
Die schauspielerischen Leistungen fand ich durchweg gut und gelungen. Antonio Banderas mal in der Rolle eines Christen zu sehen, ist schon mal was anderes. Doch auch Olivia Williams, die man bereits aus „The Sixth Sense“ kennt“ überzeugt in allen Szenen.
Wunderbar gespielt hat Derek Jacobi seine Rolle als Father Lavelle. Sehr beeindruckend. Bei Abu Yusef, gut gespielt von Muhamed Bakri, hätte ich mir aber auch Jürgen Prochnow sehr gut vorstellen können.
Der in 23 Einzelkapitel eingeteilte Film überzeugt auch mit seiner Bild- und Ton-Qualität. Insgesamt ist „The Body“ somit ein sehr guter und überzeugender Film, wenn sich auch die Frage nach der Echtheit der Gebeine letztendlich in Luft auflöst und die Kirche somit (mal wieder) ungeschoren davonkommt. Denn interessieren würde es mich schon, was geschieht, wenn sich eines Tages die Auferstehung Jesus´ widerlegen lassen würde.
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Bonus > Umfang & Meinung
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Die DVD enthält neben Trailern zu vier weiteren Filmen auf DVD auch noch folgende Features:
1.) Hinter den Kulissen
2.) Deutscher Trailer
3.) US-Trailer
4.) Cast & Crew
Der Blick hinter die Kulissen ist nicht so spektakulär, wie man es sich erhofft. Zehn Minuten lang bekommt man wahllos ein paar Filmszenen zu sehen, bei denen man die Dreharbeiten am Set mitverfolgen kann. Natürlich ist dies alles in English. Zudem wird auch noch kräftig genuschelt, so daß es wirklich kein Genuß ist, sich den Trailer anzuschauen. Schon gar nicht mehrmals.
Der deutsche Trailer ist sehr gut gemacht. Etliche Schlüsselszenen werden hier zusammengefaßt. Das macht unheimlich neugierig auf den Film. Ebenso verhält es sich mit dem US-Trailer.
Etwas interessanter ist dann das Feature Cast&Crew. Antonio Banderas, Olivia Williams, Derek Jacobi und Jonas McCord geben hier ein Statement zum Film und zur Zusammenarbeit mit den anderen Schauspielern ab. Leider ist dies nur auf Englisch. Keine Sprachauswahl, keine Untertitel – das ist mehr als schade. Zu jeden dieser vier Personen gibt es eine Biografie und eine Filmografie zum Lesen. Wenigstens ist das auf Deutsch. Doch diese Informationen kann man sich bei Bedarf ebenso aus dem Internet holen.
Die Features tragen somit nicht zur Wertsteigerung der DVD bei. Soll mir letztendlich aber auch egal sein, denn ich wollte ja eh nur den Film haben, damit ich ihn mir angucken kann, wann und so oft ich will.
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Fazit
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Die DVD „The Body“ kann ich mit 5 Sternen empfehlen. Sind auch die Features nicht gerade berauschend, so ist doch aber der Film unheimlich interessant und spannend und auf jeden Fall sehenswert. Er wirft viele Fragen auf, zwingt einen, sich mit den Religionen und der Politik zu beschäftigen, unterhält einen aber auch actionreich. Und Antonio Banderas ist mal wieder eine Augenweide…
( 10. März 2009 )
31 Bewertungen, 10 Kommentare
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08.05.2009, 13:58 Uhr von sandieheinrich
Bewertung: sehr hilfreichGrüßle aus der Hauptstadt
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25.03.2009, 17:38 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichDa gibts ein dickes SH von mir. LG MasterSirTobi
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17.03.2009, 17:44 Uhr von droehn
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, lg droehn
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17.03.2009, 16:02 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichSuper berichtet. Liebe Grüße
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17.03.2009, 14:13 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüsse............
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17.03.2009, 12:08 Uhr von NancyNoack
Bewertung: sehr hilfreichSH und einen sonnigen Dienstag
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17.03.2009, 11:19 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWie immer ein guter Bericht Lg sigi
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17.03.2009, 10:55 Uhr von 4money
Bewertung: sehr hilfreich::: SH und lg chris :::
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17.03.2009, 10:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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17.03.2009, 10:52 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr hilfreicher Bericht. LG Marina
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