Tierschutz Testbericht

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Erfahrungsbericht von Terrorist

Tod auf der Strasse

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

SCHLACHTTIERTRANSPORTE - GESCHUNDENE FRACHT
Damit ihr jeden Tag euer Fleisch bekommt, werden jeden Tag riesige Lastwagen vollgestopft mit Tieren, zu den Schlachthöfen transportiert. Dass wir in der EU einen großen Überschuss an Fleisch haben, wissen allerdings die wenigsten. Noch weniger wissen, dass die EU für jedes Rind, das lebend ein außereuropäisches Land erreicht, rund 582,- EURO zahlt. Für Kälber, die jünger als 20 Tage sind, wird eine hohe Prämie bezahlt. Auf ihren Kopf, besser gesagt Körper, ist die sogenannte Herodesprämie ausgesetzt. Inn zivilisierten europäischen Staaten wie England, Irland, Portugal oder Frankreich werden sie in "Heodesschlachthöfen" zu tierkörpermehl verarbeitet. Mahlzeit!

DIE REISE IN DEN TOD
Jährlich werden 250 Millionen Tiere unter enntsetzlichen Umständen quer durch Europa gekarrt. Von Deutschland in die Türkei, von Frankreich nach Ägypten oder Skandinavien nach Italien. Schon bei der Verladung auf LKW oder Schiff wird man Augenzeuge unglaublicher Szenarien. Egal ob Pferd, Rind, Huhn oder Schwein, allesamt stehen unter enormenn Stress. Die Laderampen sind steil, rutschig und für die Tiere nur mit Mühe begehbar. Sind sie zu langsam oder zu ängstlich, werden sie mit Schlagstöcken und elektrischen Stromstößen angetriebenn. Damit der Schlag auch sicher wirkt, werden die Augen, Geschlechtsteile und Nase als Ziel bevorzugt. Viele verletzen sich beim Transport und tragen offene Wunden und oftmals sogar Knochenbrüche davon. Obwohl sie gehunfähig sind und starke Schmerzen haben, werdenn sie weiterverladen und weitergefahren.

QUALEN OHNE ENDE
Nach wie vor sind Transporte über mehrere Tage erlaubt, wenn der LKW einn Belüftungssystem, Einstreu und Versorgungsmöglichkeit aufweist. Ob das Vieh tatsächlich in der Enge des LKW an die zwei vorhandenen Trännken gelangt, interessiert keinen. Denn zusammengepfercht, viel zu oft ohne Trinkwasser und bei unerträglichen Temperaturen sind sie - je nach Alter und Tierart - zwischen 19 und 29 Stunden unterwegs. Die eingerechnete Pause beträgt eine einzige Stunde. Nach den 29 Stunden sollen die Tiere in einer Versorgungsstation 24 Stunden ruhen dürfen, bevor der Transport weiter geht. Vor der Ankunft am Zielschlachthof krepieren bis zu 10% der lebenden Fracht. Gründe dafür sind akuter Wassermangel, Verletzungen und unerträgliche Temperaturen.

VERSORGUNG UND KONTROLLEN - WIE BITTE?
Die Versorgung der Tiere ist nicht gewährleistet. Ob der Transporteur die im Transportplan vorgesehene Station wirklich angefahren hat und seine Fracht versorgt, wird nicht überprüft, denn Kontrollen finden innerhalb der EU kaum statt. Auch an den Außengrenzen und Verladehäfen der europäischen Gemeinschaft fehlen sie vielfach. Beim Entladenn in Drittländer wie Ägypten sollen "internationale Kontroll- und Überwachungsgesellschaften" den "hanndelsüblichen" Zustand der Tiere bestätigen, damit die EU-Exportsubvention an den Exporteur ausbezahlt wird.

DIE TRAURIGE WAHRHEIT
Die EU-Richtlinie erfüllt kaum die Minimalanforderungen. Die fehlenden Kontrollen verleiten zu einem systematischen umgehen dieser mickrigen Vorschriften. Und Transporte werden immer unter Druck erfolgen. Zeit ist Geld und somit wird es nie einen tiergerechten Transport geben. Als ich dies alles unter anderem in Nachrichtenn und Zeitschriften verfolgt habe ist mir der Appetit auf fette Burger vergangen. Nicht, dass er mir nicht schmecken würde, nein. Aber die Tatsache, dass viele Menschen für Geld alles tun, vor allem auf Kosten anderer. Die verantworlichen Politiker in Brüssel, die diese scheinheiligen, unkontrolliebaren Richtlinien "zum Schutz der Tiere beim Transport" erlassen, sollten selbst mal in solch einen Container gepfercht werden. Wie wäre es, wenn sie das Problem "Fleischüberschuss" bei der Ursache und nicht bei den Auswirkungen in Angriff nehmen würden. Mahlzeit.



Euer Terrorist

22 Bewertungen, 6 Kommentare

  • diewicca

    26.08.2002, 20:06 Uhr von diewicca
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich habe selber beobachtet, wie Kälber von einem LKW in den anderen getrieben wurde. Grausam! Mit Tritten und Schläge auf die völlig erschöpften Tiere. Ich habe die Polizei gerufen, und man staune sie haben sogar geholfen. Die Tiere kam

  • sentacs

    06.05.2002, 16:30 Uhr von sentacs
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eine traurige Wahrheit und einer vieler Gründe warum ich niemals ein Tier essen würde...super Beitrag!

  • anonym

    04.03.2002, 22:01 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    auch ein guter Bericht

  • ralf0816

    04.03.2002, 20:06 Uhr von ralf0816
    Bewertung: sehr hilfreich

    schweinerei,das alles. guter bericht, weiter so!

  • engel123

    04.03.2002, 19:47 Uhr von engel123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Finde es gut, dass du dich mit diesem thema auseinander setzt, nur schade, dass deine eigene meinung gar nicht beinhaltet ist. ps: habe auch einen bericht darüber geschrieben. lg engel.

  • InterCeptor

    04.03.2002, 19:41 Uhr von InterCeptor
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das Problem an dem Topic ist, dass es keinen interessieren will, da alle ihr Fleisch haben wollen. Sicher ist es grausam was da abgeht.. Mfg Inter