Tierschutz Testbericht

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Erfahrungsbericht von engel123

Jeder kennt es, (fast) jeder hasst es!

Pro:

gibts nicht

Kontra:

Tiere sind auch nur Lebewesen

Empfehlung:

Nein

Jeder kennt es und fast alle hassen es.
Die Tierquälerei.
Es gibt viele Arten von Tierquälerei.
Zum Beispiel die größte Form Tiere zu quälen.
Liest man fast Tag täglich in der Zeitung.
Das Abschlachten von Robben-babys, der Pelz vieler natürgeschützter Tiere, das Missbrauchen irgendwelcher Tiere usw.

Es gibt noch 1000 weitere Arten ein Tier zu misshandeln oder auf andere Art und Weise zu schänden.
Aber für mich ist eins klar: Alles davon ist widerlich und wer so etwas tut, ist in meinen Augen kein Mensch.
Letztens erst hab ich mir wieder einen Tierreport angeguckt und unter anderem auch schon selbst miterlebt.

Es war ein nachgestellter Report über eine Schäferhündin, die ungelogen 6 Jahre lang von ihrem Herrchen missbrauchst wurde.
Als Grund wurde angegeben: Seine Frau verstarb und er wusste sich nicht anders zu helfen.
Aber, dass er sich dann gleich seinen Hund schnappen würde, sowas ist doch das letzte.
Ich kann es einfach nicht verstehen.
Der Hund wurde dann ins Tierheim gebracht, wo er nun sicher wieder ein neues Leben finden kann.
Nun gut, ein Hund ist ein Hund, hat aber auch ein gewisses Recht darauf wie ein Hund behandelt zu werden, und nicht wie der letzte Dreck.
Ich selbst habe auch zwei Hunde.
Einen weißen kleinen Malteser und einen 9-monate alten Schäferhund.
Die beiden habe ich unendlich doll lieb und könnte mir nie vorstellen sie zu missbrauchen oder anderswie.
In unserer Stadt leben auch viele "Hundehälter".
Da ich ein großer Tierfan bin, beachte ich immer die Art und Weise wie sie mit ihrem Hund umgehen.
Was ich da nicht schon alles erlebt hab:
Zum Beispiel:
Einer unserer Nachbarn warf seine Katze(wofür es mehrere Zeugen gibt) aus dem dritten Stock, mit der Ausrede sie wäre von selbst gesprungen , weil sie einen Hund gesehen hat.
Die Katze zum Glück lebt noch, aber dann im Tierheim.
Wir haben uns dafür eingesetzt, dass so ein jemand kein Halter eines Tieres sein darf.
Wir gingen zum Tierschutzbund und in die Stadtverwaltung, wo ihm dann nach ca 2 Wochen nach unseren Aussagen die Katze entnommen wurde.

Was aber trotzdem meistens das schlimme ist:
Man sieht es und kann nichts dagegen machen.
Wieder ein anderes Beispiel:
Die Jagd auf Robben.
Da hab ich auch schon so manche Aktion gestartet.
Ich habe mir eine Art kleine Zeitung aus Fotos und Berichten von Robben und ihren Babys, wie sie gefoldert werden usw. gemacht und es fast in der ganzen Stadt rumgegeben.
Ich hab auf ca 1.500 Unterschriften geahnt, die gegen Tierquälerei und Abschlachtung sind.
Aber am Ende des Ergebnis hatte ich fast glatte 18.000 Unterschriften, worüber ich wirklich sehr glücklich war.
Natürlich wusste ich, dass ich damit nur einem kleinen Teil der Tiere helfen würde, wenn überhaupt, aber ich war trotzdem froh und erstaunt zu gleich dass soviele Unterschriften zustande kamen.
Denn ich dachte mir, wenn schon soviele aus meiner Stadt gegen Tierquälerei sind, warum unterstützen sie dann nicht auch andere Projekte?
Fande darauf aber keine Antwort und war froh, überhaupt was geschafft zu haben.
Gleich nach Rückerhalt der Unterschriften sand ich dieses mittlerweile schon fast dickes Buch, was vorher noch soetwas wie eine Zeitung war, an den Verlag, wo ich den Ruf gehört habe.
Schätzungsweise 9 Tage später erhielt ich Antwort als Dankeschön und einen Warengutschein bei Pedygree-Pal im Werte von 200 DM.
Den brachte ich dann sofort zu unserem Tierheim.
Die Mitarbeiter freuten sich mit mir und die Hunde natürlich auch.
Und durch diesen Zufall, beim Besuch des Tierheimes, sah ich diesen Welpen, der traurig in der Ecke sas und mich anguckte.
Ich besuchte ihn öfter und öfter bis ich meine Eltern dazu überreden konnte, den Hund mitzunehmen.
Somit hatte ich einen von vielen Hundezwingern freigemacht und ein neues Hundeherz erobert.
Aber dieser leere Platz wird jetzt wohl schon längst vergeben sein, weil mal wieder ein Herrchen nicht weiß, wie man einen Hund erzieht!
Oder einfach nur, weil seine Frau starb und er nicht wusste wie es weitergehen soll.

24 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Gundi1974

    30.08.2002, 02:28 Uhr von Gundi1974
    Bewertung: sehr hilfreich

    Respekt vor Dir und Deinem Engagement! Ich liebe Tiere sehr und versuche auch meinen Teil beizutragen. Doch zu einer solche Bewegung, wie ich sie bei dir finde, hab ich noch nicht gefunden. Ganz toll!

  • wilma

    23.04.2002, 12:03 Uhr von wilma
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde es ganz toll, mit wieviel Engagement du dich für die Tiere einsetzt! Meine Hochachtung!

  • 2BEorNOT2be

    25.02.2002, 14:17 Uhr von 2BEorNOT2be
    Bewertung: sehr hilfreich

    direkt und unmittelbar kann man sich für tierschutz nur einsetzen wenn man an aktionen (grennpeace) teinimmt, die ja auch in die arktis fahren und den babyrobben das fell mit farbe besprühen...weil es dann für die jäger wertlos ist...un

  • anonym

    24.02.2002, 15:14 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Tierschutz ist sicher ein heikles Thema. Etwas direkt dafür zu tun ist in vielen Fällen schwierig, da Robben z.B. nicht direkt bei uns leben. Gruß bdb84

  • Wolfsfrau41

    24.02.2002, 14:37 Uhr von Wolfsfrau41
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde die Tierquälerei in der heutigen Zeit zum kotzen. Dies ist auch ein Grund, warum ich Vegetarier geworden bin. Gruß Andi

  • awassa

    24.02.2002, 14:37 Uhr von awassa
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich hasse auch jegliche Art von Tierquälerei (welche schon oft in den eigenen 4 Wänden beginnt)... LG Karo

  • Wasserballer

    24.02.2002, 14:33 Uhr von Wasserballer
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöne Meinung