Erfahrungsbericht von paelzer
Fatale Entwicklung in die völlig falsche Richtung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Jedes Jahr gibt es einen Weltnichtrauchertag. Eine prima Gelegenheit, qualmende Zeitgenossen an ihr gefährliches Laster zu erinnern und ihr Gewissen noch schlechter zu machen, als es ohnehin schon ist. Gelegenheit auch für Gesundheitspolitiker und -apostel jeder Art, Appelle loszulassen und über die böse Tabakindustrie zu klagen. Besser wäre es jedoch, die verantwortlichen Personen und Institutionen würden endlich Nägel mit Köpfen machen und dort ansetzen, wo das Problem am meisten drückt: an der Wurzel. Das Einstiegsalter für Raucher ist inzwischen auf erschreckende 13 Jahre ( in Worten: dreizehn) gesunken. Der gesunde, nicht umnebelte Menschenverstand sagt nun, dass diese fatale Entwicklung eigentlich zu verhindern sein müsste - durch simple Maßnahmen. Zigaretten-Automaten etwa sind ein Kern des Übels, da sie Jedermann/Frau/Kind jederzeit zur Verfügung stehen. Welches Gesetz aber sollte ernsthaft einer Verbannung der Automaten entgegen stehen, das nicht geändert werden könnte? Es ist absurd, wenn Eltern, Politiker und Ärzte ständig lamentieren, vor grässlichen Krankheiten warnen und Appelle loslassen, die nichts fruchten. Sinnvoller wäre es allemal, die Subvention des Tabakanbaus in Europa zu stoppen, die Tabak-Steuer kräftig zu erhöhen, den Verkauf von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche strafbewehrt zu verbieten und in Schulen ein grundsätzliches Rauchverbot einzuführen. Davon würde zwar die uralte Tabak-Kultur nicht in Rauch aufgehen, aber es wäre enorm viel gewonnen.
Warum wird das alles jedoch nicht energisch angegangen. Ganz einfach: Die Lobby der Tabakwarenindustrie ist wohl immer noch sehr spendabel in Richtung unserer von uns gewählten Volksvertreter. Elf-Aquitaine und Leuna lassen grüssen.
Warum wird das alles jedoch nicht energisch angegangen. Ganz einfach: Die Lobby der Tabakwarenindustrie ist wohl immer noch sehr spendabel in Richtung unserer von uns gewählten Volksvertreter. Elf-Aquitaine und Leuna lassen grüssen.
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