Tipps zur Gesundheit Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Krissy2002
Unsere Babsi...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich mal über meine kleine Babsi sprechen. Wir haben sie vor zwei Jahren aus dem Tierheim geholt. Anfangs war sie bissig und hat sich kaum anfassen lassen, aber heute ist sie der liebste Hund den es gibt und deswegen liegt es mir sehr am Herzen, dass sie noch eine schöne Zeit bei uns verbringen kann, denn immerhin wird sie schon auf 6-9 Jahre geschätzt.
Vor ca. einem halben Jahr fing es dann an. Da Babsi immer sehr gerne rumtobt und spielt ist es natürlich gleich aufgefallen, dass sie sehr ruhig geworden ist, aber mehr war noch nicht zu erkennen. Nach zwei Tagen fing es damit an, dass sie ganz plötzlich anfing zu schreien (so hab ich noch nie einen Hund schreien hören) und sich nicht mehr bewegt hat. Wir sind natürlich sofort zum Tierarzt gefahren. Jede Bewegung schmerzte, aber wie sie nunmal so ist, der Schwanz hat immer gewedelt...
Der Tierarzt hat sie untersucht, konnte aber auf Anhieb nichts feststellen. Sie bekam eine Spritze mit Schmerzmitteln und dann ging es ihr bald wieder besser. Bis die Spritze nachlies, da fing es wieder von vorne an. Also wieder zum Tierarzt. Das ging ungefähr zwei bis fünf mal so und es konnte immernoch nichts festgestellt werden, denn sobald wir die Praxis betraten ging es Babsi auf wundersame Weise wieder richtig gut:-)
Aber beim letzten Besuch hatte sie wohl so starke Schmerzen, dass sie es nicht verbergen konnte und wie so da stand meinte der Tierarzt, dass wir sie mal röntgen sollten, denn ihr Rücken war ganz steif. Verdacht auf Spondylose. Dieser Verdacht hat sich dann auch bestätigt. Babsi hat Spondylose 3. Grades, aber dazu später mehr. Wir waren völlig am Boden zerstört, weil wir ja garnichts über diese Krankheit wussten und der Tierarzt hat nur gesagt, dass die Knorpel zwischen den Wirbeln an der Wirbelsäule zusammenwachsen. Wir dachten, dass Babsi jetzt nicht mehr viel Zeit zum leben hat. Sie bekam entzündungshemmende Tabletten und Schmerzmittel, jeden Morgen und jeden Abend. Nach ein paar Tagen wurde es besser und wir konnten wieder aufatmen.
Ich habe mich dann hingesetzt und mich im Netz mal umgeschaut und sehr hilfreiche Sachen gefunden.
Worum handelt es sich bei Spondylose?
Es ist eine degenerative sich langsam entwickelnde Wirbelsäulenerkrankung. Die Knorpel zwischen den Wirbelkörpern verknöchern und führen somit zu einer Versteifung der Wirbelsäule. Die Wirbel reiben aneinander und verursachen dem Hund bei jeder Bewegung schmerzen. Durch dieses aneinander reiben entsteht auch eine Entzündung an der Wirbelsäule. Die Spondylose wird in 4 Grade eingeteilt. Von Grad 0=Spondylosefrei bis Grad 4=schwerste Spondylose.
Die Ursachen:
Die Zucht von unnatürlichen Körperhaltungsformen, Umwelteinflüsse und Traumata. Auch soll die Vererbung eine große Rolle dabei spielen. Meist sind aber ältere Hunde davon betroffen.
Die Symptome:
Der Hund hat Schmerzen beim Hinsetzen oder Hinlegen, beim Aufstehen oder Treppensteigen bzw. beim runterlaufen der Treppen. Er hat Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang. Es kann zu Lahmheiten kommen oder Veränderungen beim laufen. Es könnte auch sein, dass der Hund anfängt zu humpeln, oder das die Hinterbeine zittern. Es kann auch zu Inkontinenz führen (war bei Babsi der Fall), es kann aber auch zu Aggressionen kommen auf Grund der Schmerzen.
Die Diagnose:
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt. Dauert nur ein paar Minuten und tut dem Hund nicht weh.
Die Therapie:
Der Hund leidet nicht ständig unter Schmerzen, es kommt immer wieder zu Schüben bei dieser Krankheit. Den einen Tag geht es dem Hund gut, den anderen Tag hat er große Schmerzen. Wenn ein solcher Schub vorliegt wird mit Entzündungshemmenden Mitteln und meist noch Cortison behandelt. Außerdem kann man selber noch was tun, indem man dem Hund Muschelextrakt zum Futter gibt. Das hilft die Knorpel geschmeidig zu halten, dann verknöchern sie nicht so schnell. Man bekommt es in der Zoohandlung. Wir bezahlen für eine 150g Dose 6,49€. Nicht gerade billig, aber das ist mir mein Hund auf jeden Fall wert!!!
Vorsichtsmaßnahmen:
Natürlich braucht auch ein Spondylosekranker Hund Bewegung. Aber man muss die absolute Kontrolle über die Bewegungsabläufe des Hundes übernehmen!!! Dies hilft auch um akute Schübe der Krankheit zu vermeiden. Zu vermeiden sind alle Situationen bei denen der Rücken stark beansprucht wird. z.B. sollte der Hund keine Treppen mehr steigen. Der Hund soll nicht mehr so viel springen und wild umhertollen. Die Ernährung muss so eingestellt werden, dass es NIE zu einem zu harten Kot kommt. Und auf das Gewicht des Hundes muss sehr geachtet werden. Auch beim spielen mit anderen Hunden ist große Vorsicht geboten. Manche Hunde wollen ihre Macht dadurch zeigen, dass sie den anderen Hund besteigen. Das kann für einen Spondylosekranken Hund gefährlich werden, ganz gleich ob er bestiegen wird oder selber einen anderen Hund besteigt. In der Zeit wo der Hund einen Schub hat muss man die Bewegung sehr einschränken, damit die Entzündung verheilen kann.
Die beste Bewegung für einen Spondylosekranken Hund:
Die beste Bewegung ist ganz gemütliches Traben, neben dem Fahrrad geht das am besten. Da wird der Rücken fast garnicht belastet. Wenn der Hund gerne schwimmt ist auch dass sehr gut für den Rücken. Mag der Hund beides nicht, dann kann man immernoch Joggen mit dem Hund. Denn Joggen ist gesund - für Mensch und Hund!!!:-)
Fazit:
Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber der Hund kann noch lange und glücklich leben wenn man die Dinge beachtet die oben genannt wurden. Unserer kleinen Babsi geht es sehr gut und seit dem es bei ihr angefangen hat und behandelt wurde, hatte sie keine weiteren Schübe. Einmal im Jahr müssen wir zum röntgen um zu sehen wie weit es fortgeschritten ist. Da Babsi ein sehr lebendiger Hund ist, ist es manchmal sehr schwierig sie im Zaum zu halten, aber jeder muss da seine eigene Metode finden damit es klappt. Also, wenn bei Eurem Hund diese Krankheit diagnostiziert wird, lasst den Kopf nicht hängen!!!
Vor ca. einem halben Jahr fing es dann an. Da Babsi immer sehr gerne rumtobt und spielt ist es natürlich gleich aufgefallen, dass sie sehr ruhig geworden ist, aber mehr war noch nicht zu erkennen. Nach zwei Tagen fing es damit an, dass sie ganz plötzlich anfing zu schreien (so hab ich noch nie einen Hund schreien hören) und sich nicht mehr bewegt hat. Wir sind natürlich sofort zum Tierarzt gefahren. Jede Bewegung schmerzte, aber wie sie nunmal so ist, der Schwanz hat immer gewedelt...
Der Tierarzt hat sie untersucht, konnte aber auf Anhieb nichts feststellen. Sie bekam eine Spritze mit Schmerzmitteln und dann ging es ihr bald wieder besser. Bis die Spritze nachlies, da fing es wieder von vorne an. Also wieder zum Tierarzt. Das ging ungefähr zwei bis fünf mal so und es konnte immernoch nichts festgestellt werden, denn sobald wir die Praxis betraten ging es Babsi auf wundersame Weise wieder richtig gut:-)
Aber beim letzten Besuch hatte sie wohl so starke Schmerzen, dass sie es nicht verbergen konnte und wie so da stand meinte der Tierarzt, dass wir sie mal röntgen sollten, denn ihr Rücken war ganz steif. Verdacht auf Spondylose. Dieser Verdacht hat sich dann auch bestätigt. Babsi hat Spondylose 3. Grades, aber dazu später mehr. Wir waren völlig am Boden zerstört, weil wir ja garnichts über diese Krankheit wussten und der Tierarzt hat nur gesagt, dass die Knorpel zwischen den Wirbeln an der Wirbelsäule zusammenwachsen. Wir dachten, dass Babsi jetzt nicht mehr viel Zeit zum leben hat. Sie bekam entzündungshemmende Tabletten und Schmerzmittel, jeden Morgen und jeden Abend. Nach ein paar Tagen wurde es besser und wir konnten wieder aufatmen.
Ich habe mich dann hingesetzt und mich im Netz mal umgeschaut und sehr hilfreiche Sachen gefunden.
Worum handelt es sich bei Spondylose?
Es ist eine degenerative sich langsam entwickelnde Wirbelsäulenerkrankung. Die Knorpel zwischen den Wirbelkörpern verknöchern und führen somit zu einer Versteifung der Wirbelsäule. Die Wirbel reiben aneinander und verursachen dem Hund bei jeder Bewegung schmerzen. Durch dieses aneinander reiben entsteht auch eine Entzündung an der Wirbelsäule. Die Spondylose wird in 4 Grade eingeteilt. Von Grad 0=Spondylosefrei bis Grad 4=schwerste Spondylose.
Die Ursachen:
Die Zucht von unnatürlichen Körperhaltungsformen, Umwelteinflüsse und Traumata. Auch soll die Vererbung eine große Rolle dabei spielen. Meist sind aber ältere Hunde davon betroffen.
Die Symptome:
Der Hund hat Schmerzen beim Hinsetzen oder Hinlegen, beim Aufstehen oder Treppensteigen bzw. beim runterlaufen der Treppen. Er hat Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang. Es kann zu Lahmheiten kommen oder Veränderungen beim laufen. Es könnte auch sein, dass der Hund anfängt zu humpeln, oder das die Hinterbeine zittern. Es kann auch zu Inkontinenz führen (war bei Babsi der Fall), es kann aber auch zu Aggressionen kommen auf Grund der Schmerzen.
Die Diagnose:
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt. Dauert nur ein paar Minuten und tut dem Hund nicht weh.
Die Therapie:
Der Hund leidet nicht ständig unter Schmerzen, es kommt immer wieder zu Schüben bei dieser Krankheit. Den einen Tag geht es dem Hund gut, den anderen Tag hat er große Schmerzen. Wenn ein solcher Schub vorliegt wird mit Entzündungshemmenden Mitteln und meist noch Cortison behandelt. Außerdem kann man selber noch was tun, indem man dem Hund Muschelextrakt zum Futter gibt. Das hilft die Knorpel geschmeidig zu halten, dann verknöchern sie nicht so schnell. Man bekommt es in der Zoohandlung. Wir bezahlen für eine 150g Dose 6,49€. Nicht gerade billig, aber das ist mir mein Hund auf jeden Fall wert!!!
Vorsichtsmaßnahmen:
Natürlich braucht auch ein Spondylosekranker Hund Bewegung. Aber man muss die absolute Kontrolle über die Bewegungsabläufe des Hundes übernehmen!!! Dies hilft auch um akute Schübe der Krankheit zu vermeiden. Zu vermeiden sind alle Situationen bei denen der Rücken stark beansprucht wird. z.B. sollte der Hund keine Treppen mehr steigen. Der Hund soll nicht mehr so viel springen und wild umhertollen. Die Ernährung muss so eingestellt werden, dass es NIE zu einem zu harten Kot kommt. Und auf das Gewicht des Hundes muss sehr geachtet werden. Auch beim spielen mit anderen Hunden ist große Vorsicht geboten. Manche Hunde wollen ihre Macht dadurch zeigen, dass sie den anderen Hund besteigen. Das kann für einen Spondylosekranken Hund gefährlich werden, ganz gleich ob er bestiegen wird oder selber einen anderen Hund besteigt. In der Zeit wo der Hund einen Schub hat muss man die Bewegung sehr einschränken, damit die Entzündung verheilen kann.
Die beste Bewegung für einen Spondylosekranken Hund:
Die beste Bewegung ist ganz gemütliches Traben, neben dem Fahrrad geht das am besten. Da wird der Rücken fast garnicht belastet. Wenn der Hund gerne schwimmt ist auch dass sehr gut für den Rücken. Mag der Hund beides nicht, dann kann man immernoch Joggen mit dem Hund. Denn Joggen ist gesund - für Mensch und Hund!!!:-)
Fazit:
Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber der Hund kann noch lange und glücklich leben wenn man die Dinge beachtet die oben genannt wurden. Unserer kleinen Babsi geht es sehr gut und seit dem es bei ihr angefangen hat und behandelt wurde, hatte sie keine weiteren Schübe. Einmal im Jahr müssen wir zum röntgen um zu sehen wie weit es fortgeschritten ist. Da Babsi ein sehr lebendiger Hund ist, ist es manchmal sehr schwierig sie im Zaum zu halten, aber jeder muss da seine eigene Metode finden damit es klappt. Also, wenn bei Eurem Hund diese Krankheit diagnostiziert wird, lasst den Kopf nicht hängen!!!
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