Das Silmarillion (gebundene Ausgabe) / J. R. R. Tolkien Testbericht




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Erfahrungsbericht von alteSchwedin
Warum Aragorn und Arwen Inzucht betrieben...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie die regelmäßigen Leser meiner Berichte vielleicht wissen, habe ich momentan eine massive J.R.R. Tolkien-Phase, welche dadurch ausgelöst wurde, dass ich „The Lord of the Rings“ im englischen Original zu Weihnachten geschenkt bekam und mir „The Silmarillion“ ebenfalls im Original selbst kaufte. „The Lord of the Rings” habe ich nun schon seit einiger Zeit ausgelesen und dann war „The Silmarillion” dran. Das habe ich nun auch zu Ende gelesen und möchte heute über den Roman schreiben. Während ich diese Meinung schreibe, höre ich übrigens „Nightfall in middle-earth“. Auf dieser CD vertonte Blind Guardian nämlich einen Teil des „Silmarillion“. Zunächst möchte ich euch ein wenig die Kerngeschichte des „Silmarillion“ wiedergeben, wobei ich jedoch bewusst viele der Namen vernachlässigen möchte.
Noch bevor Mittelerde geschaffen wurde, bestanden die Valar, mächtige, unsterbliche Wesen. Diese sollen über das Wohl der Kinder Ilúvatars, der Elben und der Menschen, und Mittelerdes wachen. Unter den Valar befindet sich jedoch Melkor, dieser wendet sich dem Bösen zu und wird von nun an Morgoth genannt. Als Erstgeborene der Kinder Ilúvatars in Mittelerde erheben sich die Elben. Diese erhalten von den Valar die Möglichkeit Mittelerde zu verlassen und in Aman, in die wunderschönen Gefilde der Valar, zu leben.
Viele begeben sich auf diese Reise, doch einige bleiben zurück. In Aman leben nun verschiedene Elbenvölker und unter ihnen tut sich Fëanor, ein großer Meister des Handwerks hervor. Er arbeitet die drei wunderschönen Steine, die Silmarils, in denen das Licht der zwei Bäume Amans wiederfindet. Diese Steine sollten ein Erbstück seines Hauses werden und Fëanor wachte eifersüchtig über sie. Doch plötzlich zerstört Morgoth die zwei Bäume Amans, damit ihr Licht nie wieder leuchtet, er stiehlt die Silmarils und tötet Fëanors Vater.
Fëanor und seine Söhne schwören Rache und brechen auf, um zurück nach Mittelerde zu gelangen, wo Morgoth sich in seiner Festung verschanzt und sich die Silmarils zurückzuholen. So beginnt der größte Konflikt des ersten Zeitalters. Fëanor wird bald getötet, doch der Schwur lebt in seinen Söhnen weiter und durch ihn werden nicht wenige Elben durch Elbenhand getötet, bevor das Ende kommt.
Innerhalb dieser großen Handlung spielen auch die ersten Menschen eine Rolle, denn sie kämpfen auf beiden Seiten. Dadurch passiert auch eine Geschichte, die in „Der Herr der Ringe“ nicht selten erwähnt wird: Die Geschichte von Beren und Lúthien, die ich hier ausnahmsweise einmal bis zum Ende zusammenfassen möchte. Beren ist ein Mensch und durch einen glücklichen Zufall begegnet er der Elbin Lúthien. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander, doch Lúthiens Vater fordert als Brautpreis einen der Silmarils, die sich immer noch in Morgoths Hand befinden. Beren versucht sein Glück, doch erst im zweiten Anlauf und mit Lúthiens Hilfe gelingt es ihm, einen Silmaril zu rauben. Doch Beren wird dabei getötet. Lúthien erfleht bei den Valar Gnade für ihn und so können beide ein sterbliches Leben in Mittelerde wählen. Dies ist nur eine der Geschichten in der Geschichte des „Silmarillion“
Ansätze zu „Das Silmarillion“ entstanden schon während des ersten Weltkrieges, an dem J.R.R. Tolkien teilnahm. So wurde auch Mittelerde geboren und nicht, wie vielleicht viele von euch denken, mit der Idee zu „Der Herr der Ringe“. Während seines gesamten Lebens schrieb Tolkien mit vielen Unterbrechungen am „Silmarillion“, der Geschichte über die Kriege und anderen Geschehnisse nach dem Diebstahl der Silmarils durch den dunklen Herrscher Morgoth und das Auftauchen der ersten Menschen. „Das Silmarillion“ erschien jedoch erst 1977, vier Jahre nach dem Tod von J.R.R. Tolkien. Sein Sohn Christopher bearbeitete die geschichtlichen Fragmente und brachte sie in einem Zusammenhang, so dass der Leser nun endlich auch etwas über das erste Zeitalter, die große Zeit der Elben erfahren kann.
Meine Ausgabe beinhaltet zudem noch die Geschichten von der Erschaffung der Welt durch Ilúvatar und die Valar und vom Aufstieg und Fall der Könige von Númenor sowie einen kurzen Abriss über die Ringe der Macht und das dritte Zeitalter, wobei jedoch man sich jedoch bewusst auf die Geschehnisse, welche die großen Elben Elrond und Galadriel sowie die Zauberer betreffen, eingegangen wird. Des weiteren finden sich noch einige Stammbäume, in denen man erkennen kann, dass Arwen und Aragorn eindeutig Inzucht betreiben (denn Arwen ist Elronds Tochter und Aragorn stammt eindeutig von Elros, Elronds Bruder, ab) und ein ausführlicher Index, in dem man kurze Erläuterungen auf die Namen und Orte sowie Verweise auf die jeweiligen Seiten nach lesen kann.
„Das Silmarillion“ erzählt einen großen Teil der Geschichte Mittelerdes aus der Zeit vor dem dritten Zeitalter, in dem die Handlung von „Der Herr der Ringe“ spielt. Für Fans Mittelerdes ist es daher unerlässlich, „Das Silmarillion“ zu lesen, denn erst so versteht man wirklich die Hintergründe. Denn Sauron war auch schon ein Diener Morgoths und nachdem dieser besiegt wurde, konnte er fliehen und weiter existieren. So erfahren wir auch, warum die Elben die Möglichkeit haben, in den Westen zu gehen und wieso zwischen Elben und Zwergen nicht gerade Freundschaft besteht. Auch im ersten Zeitalter gründet die Geschichte der Freundschaft zwischen manchen Elben und Menschen. Denn die Menschengeschlechter, die den Elben damals halfen und zu ihnen standen, stehen auch in „Der Herr der Ringe“ auf der Seite des Guten.
Ich möchte das hier nicht noch weiter ausführen. Aber dies alles und noch viel mehr findet man im ersten Zeitalter Mittelerdes begründet. Und da Elben ja unsterbliche Wesen sind (sie können schon sterben, aber nicht an ihrem Alter und sonst auch nur an sehr schwerwiegenden Verletzungen), lebt die Geschichte Mittelerdes bis zum Ende des dritten Zeitalters in ihnen weiter. So hat zum Beispiel Galadriel alle diese Ereignisse in Mittelerde überdauert. Sie hat das Licht der Bäume Amans gesehen, die Kriege gegen Morgoth, die Ankunft der Menschen und die großen Ereignisse am Ende des dritten Zeitalters, die in „Der Herr der Ringe“ erzählt sind.
Ich habe ja die englische Ausgabe „The Silmarillion“ gelesen und muss sagen, dass es sich etwas schwieriger als „The Lord of the Rings“ liest. Das ist nur allzu verständlich, da ich „The Lord of the Rings“ schon mehrmals in der deutschen Fassung gelesen hatte. Doch im „Silmarillion“ kommen so viele Namen vor, dass man schon sehr aufmerksam lesen muss, um sich nicht verwirren zu lassen. Zu vielen sind auch die Abstammungen erläutert und dann wird es schon schwierig, weil manche Namen wiederkehren und viele sich sehr ähnlich sind. So gibt es die Namen Boromir, Denethor, Glorfindel und Haldir, die jedoch alle nicht den in „Der Herr der Ringe“ vorkommenden Personen entsprechen. Manche Personen und Orte haben auch noch Beinamen, so dass die Verwirrung noch größer wird. Aber zum Glück findet sich in meiner Ausgabe ein großer Index, in dem man alles noch einmal nachschlagen kann.
Bei den Elben scheint es Sitte zu sein, dass nahe Verwandte wie Söhne und Töchter ähnliche Namen haben. So gibt es in einer Familie Finwë, Fingolfin, Finarfin, Fingon, Finrod und Finduilas. Da lobe ich mir wieder den Index und die Stammbäume am Ende des Buches. Diese leisteten mir nämlich wirklich gute Dienste, so dass ich jetzt von mir behaupten kann, die Namen größtenteils zuordnen zu können.
Ich kann mir denken, dass das Lesen im Deutschen etwas einfacher ist, weil man sich da voll und ganz auf die Namen und die Handlung konzentrieren kann und sich nicht noch mit dem Englisch herumplagen muss. Doch natürlich ist das original immer besser als die Übersetzung und deshalb muss ich euch natürlich das Original ans Herz legen. Doch wem Englisch nicht ganz leicht fällt und wer sich noch nicht durch das Original von „The Lord of the Rings“ an Tolkien Stil gewöhnen konnte, der sollte besser die Finger von der Originalfassung des „Silmarillion“ lassen. Hier kann ich euch jedoch leider keinen Tipp zu den Übersetzungen geben, doch ich denke mal, dass es wieder zwei verschiedene gibt. Eine neue von Wolfgang Krege und eine alte, bei der ich annehme, dass auch Margaret Carroux die Übersetzung machte. Ich habe jedoch gehört, dass die neue Übersetzung von Wolfgang Krege wieder nicht so der Renner ist. Ihr müsstet euch dann im Buchladen einmal selbst nach der Übersetzung erkundigen!
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass „Das Silmarillion“ unverzichtbar für alle Fans von J.R.R. Tolkien ist. Doch vorher sollte man schon die eine oder andere Geschichte wie „Der Hobbit“ oder „Der Herr der Ringe“ gelesen haben, denn als Einstieg ist „Das Silmarillion“ viel zu kompliziert. Auch sollte man sich viel Zeit zum Lesen nehmen, denn sonst lässt das Verständnis schon stark zu wünschen übrig. Hiermit möchte ich euch diesen Roman von John Ronald Reuel Tolkien wieder einmal uneingeschränkt empfehlen. Alle, die „Der Herr der Ringe“ liebten, werden die mannigfaltigen Geschichten des „Silmarillion“ förmlich in sich aufsaugen!
Englische Ausgabe (gebunden): ISBN 0261102427 - 27,49 €
Noch bevor Mittelerde geschaffen wurde, bestanden die Valar, mächtige, unsterbliche Wesen. Diese sollen über das Wohl der Kinder Ilúvatars, der Elben und der Menschen, und Mittelerdes wachen. Unter den Valar befindet sich jedoch Melkor, dieser wendet sich dem Bösen zu und wird von nun an Morgoth genannt. Als Erstgeborene der Kinder Ilúvatars in Mittelerde erheben sich die Elben. Diese erhalten von den Valar die Möglichkeit Mittelerde zu verlassen und in Aman, in die wunderschönen Gefilde der Valar, zu leben.
Viele begeben sich auf diese Reise, doch einige bleiben zurück. In Aman leben nun verschiedene Elbenvölker und unter ihnen tut sich Fëanor, ein großer Meister des Handwerks hervor. Er arbeitet die drei wunderschönen Steine, die Silmarils, in denen das Licht der zwei Bäume Amans wiederfindet. Diese Steine sollten ein Erbstück seines Hauses werden und Fëanor wachte eifersüchtig über sie. Doch plötzlich zerstört Morgoth die zwei Bäume Amans, damit ihr Licht nie wieder leuchtet, er stiehlt die Silmarils und tötet Fëanors Vater.
Fëanor und seine Söhne schwören Rache und brechen auf, um zurück nach Mittelerde zu gelangen, wo Morgoth sich in seiner Festung verschanzt und sich die Silmarils zurückzuholen. So beginnt der größte Konflikt des ersten Zeitalters. Fëanor wird bald getötet, doch der Schwur lebt in seinen Söhnen weiter und durch ihn werden nicht wenige Elben durch Elbenhand getötet, bevor das Ende kommt.
Innerhalb dieser großen Handlung spielen auch die ersten Menschen eine Rolle, denn sie kämpfen auf beiden Seiten. Dadurch passiert auch eine Geschichte, die in „Der Herr der Ringe“ nicht selten erwähnt wird: Die Geschichte von Beren und Lúthien, die ich hier ausnahmsweise einmal bis zum Ende zusammenfassen möchte. Beren ist ein Mensch und durch einen glücklichen Zufall begegnet er der Elbin Lúthien. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander, doch Lúthiens Vater fordert als Brautpreis einen der Silmarils, die sich immer noch in Morgoths Hand befinden. Beren versucht sein Glück, doch erst im zweiten Anlauf und mit Lúthiens Hilfe gelingt es ihm, einen Silmaril zu rauben. Doch Beren wird dabei getötet. Lúthien erfleht bei den Valar Gnade für ihn und so können beide ein sterbliches Leben in Mittelerde wählen. Dies ist nur eine der Geschichten in der Geschichte des „Silmarillion“
Ansätze zu „Das Silmarillion“ entstanden schon während des ersten Weltkrieges, an dem J.R.R. Tolkien teilnahm. So wurde auch Mittelerde geboren und nicht, wie vielleicht viele von euch denken, mit der Idee zu „Der Herr der Ringe“. Während seines gesamten Lebens schrieb Tolkien mit vielen Unterbrechungen am „Silmarillion“, der Geschichte über die Kriege und anderen Geschehnisse nach dem Diebstahl der Silmarils durch den dunklen Herrscher Morgoth und das Auftauchen der ersten Menschen. „Das Silmarillion“ erschien jedoch erst 1977, vier Jahre nach dem Tod von J.R.R. Tolkien. Sein Sohn Christopher bearbeitete die geschichtlichen Fragmente und brachte sie in einem Zusammenhang, so dass der Leser nun endlich auch etwas über das erste Zeitalter, die große Zeit der Elben erfahren kann.
Meine Ausgabe beinhaltet zudem noch die Geschichten von der Erschaffung der Welt durch Ilúvatar und die Valar und vom Aufstieg und Fall der Könige von Númenor sowie einen kurzen Abriss über die Ringe der Macht und das dritte Zeitalter, wobei jedoch man sich jedoch bewusst auf die Geschehnisse, welche die großen Elben Elrond und Galadriel sowie die Zauberer betreffen, eingegangen wird. Des weiteren finden sich noch einige Stammbäume, in denen man erkennen kann, dass Arwen und Aragorn eindeutig Inzucht betreiben (denn Arwen ist Elronds Tochter und Aragorn stammt eindeutig von Elros, Elronds Bruder, ab) und ein ausführlicher Index, in dem man kurze Erläuterungen auf die Namen und Orte sowie Verweise auf die jeweiligen Seiten nach lesen kann.
„Das Silmarillion“ erzählt einen großen Teil der Geschichte Mittelerdes aus der Zeit vor dem dritten Zeitalter, in dem die Handlung von „Der Herr der Ringe“ spielt. Für Fans Mittelerdes ist es daher unerlässlich, „Das Silmarillion“ zu lesen, denn erst so versteht man wirklich die Hintergründe. Denn Sauron war auch schon ein Diener Morgoths und nachdem dieser besiegt wurde, konnte er fliehen und weiter existieren. So erfahren wir auch, warum die Elben die Möglichkeit haben, in den Westen zu gehen und wieso zwischen Elben und Zwergen nicht gerade Freundschaft besteht. Auch im ersten Zeitalter gründet die Geschichte der Freundschaft zwischen manchen Elben und Menschen. Denn die Menschengeschlechter, die den Elben damals halfen und zu ihnen standen, stehen auch in „Der Herr der Ringe“ auf der Seite des Guten.
Ich möchte das hier nicht noch weiter ausführen. Aber dies alles und noch viel mehr findet man im ersten Zeitalter Mittelerdes begründet. Und da Elben ja unsterbliche Wesen sind (sie können schon sterben, aber nicht an ihrem Alter und sonst auch nur an sehr schwerwiegenden Verletzungen), lebt die Geschichte Mittelerdes bis zum Ende des dritten Zeitalters in ihnen weiter. So hat zum Beispiel Galadriel alle diese Ereignisse in Mittelerde überdauert. Sie hat das Licht der Bäume Amans gesehen, die Kriege gegen Morgoth, die Ankunft der Menschen und die großen Ereignisse am Ende des dritten Zeitalters, die in „Der Herr der Ringe“ erzählt sind.
Ich habe ja die englische Ausgabe „The Silmarillion“ gelesen und muss sagen, dass es sich etwas schwieriger als „The Lord of the Rings“ liest. Das ist nur allzu verständlich, da ich „The Lord of the Rings“ schon mehrmals in der deutschen Fassung gelesen hatte. Doch im „Silmarillion“ kommen so viele Namen vor, dass man schon sehr aufmerksam lesen muss, um sich nicht verwirren zu lassen. Zu vielen sind auch die Abstammungen erläutert und dann wird es schon schwierig, weil manche Namen wiederkehren und viele sich sehr ähnlich sind. So gibt es die Namen Boromir, Denethor, Glorfindel und Haldir, die jedoch alle nicht den in „Der Herr der Ringe“ vorkommenden Personen entsprechen. Manche Personen und Orte haben auch noch Beinamen, so dass die Verwirrung noch größer wird. Aber zum Glück findet sich in meiner Ausgabe ein großer Index, in dem man alles noch einmal nachschlagen kann.
Bei den Elben scheint es Sitte zu sein, dass nahe Verwandte wie Söhne und Töchter ähnliche Namen haben. So gibt es in einer Familie Finwë, Fingolfin, Finarfin, Fingon, Finrod und Finduilas. Da lobe ich mir wieder den Index und die Stammbäume am Ende des Buches. Diese leisteten mir nämlich wirklich gute Dienste, so dass ich jetzt von mir behaupten kann, die Namen größtenteils zuordnen zu können.
Ich kann mir denken, dass das Lesen im Deutschen etwas einfacher ist, weil man sich da voll und ganz auf die Namen und die Handlung konzentrieren kann und sich nicht noch mit dem Englisch herumplagen muss. Doch natürlich ist das original immer besser als die Übersetzung und deshalb muss ich euch natürlich das Original ans Herz legen. Doch wem Englisch nicht ganz leicht fällt und wer sich noch nicht durch das Original von „The Lord of the Rings“ an Tolkien Stil gewöhnen konnte, der sollte besser die Finger von der Originalfassung des „Silmarillion“ lassen. Hier kann ich euch jedoch leider keinen Tipp zu den Übersetzungen geben, doch ich denke mal, dass es wieder zwei verschiedene gibt. Eine neue von Wolfgang Krege und eine alte, bei der ich annehme, dass auch Margaret Carroux die Übersetzung machte. Ich habe jedoch gehört, dass die neue Übersetzung von Wolfgang Krege wieder nicht so der Renner ist. Ihr müsstet euch dann im Buchladen einmal selbst nach der Übersetzung erkundigen!
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass „Das Silmarillion“ unverzichtbar für alle Fans von J.R.R. Tolkien ist. Doch vorher sollte man schon die eine oder andere Geschichte wie „Der Hobbit“ oder „Der Herr der Ringe“ gelesen haben, denn als Einstieg ist „Das Silmarillion“ viel zu kompliziert. Auch sollte man sich viel Zeit zum Lesen nehmen, denn sonst lässt das Verständnis schon stark zu wünschen übrig. Hiermit möchte ich euch diesen Roman von John Ronald Reuel Tolkien wieder einmal uneingeschränkt empfehlen. Alle, die „Der Herr der Ringe“ liebten, werden die mannigfaltigen Geschichten des „Silmarillion“ förmlich in sich aufsaugen!
Englische Ausgabe (gebunden): ISBN 0261102427 - 27,49 €
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