Dr. Slump 01 (gebundene Ausgabe) / Toriyama Akira Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von Daverigger
Akira Toriyama und sein Kackehaufen
Pro:
Aberwitziger Slapstick
Kontra:
Für den einen oder anderen vielleicht etwas zu primitiv
Empfehlung:
Nein
Akira Toriyama ist seit jeher ein Meister seines Faches. Der ambitionierte Mangaka bescherte uns mit Dragonball, Cowa! und Kajika einige der besten Fun-Mangas, die es auf dem Markt gibt.
Das 1980/1984 von Toriyama gezeichnete Manga Dr. Slump war sein 2ter grosser Erfolg nach Wonder Isle von 1978.
Man kann dies besonders gut erkennen, vergleicht man den Zeichenstil der beiden Mangas.
Die Geschichte um Senbai Norimaki und Arale hat für Toriyama damals neue Maßstäbe gesetzt.
Dr. Slump ist ein Manga. Manche Leser werden sich jetzt fragen, was das wohl sein könnte, denn dieser Begriff scheint ihnen noch nie untergekommen zu sein. Dabei ist es recht schnell erklärt.
Comics aus Japan, die in einem bestimmten Zeichenstil gehalten sind, nennt man Manga. Man erkennt sie daran, das die Figuren, um es ganz einfach auszudrücken, gigantische Augen haben und manchmal auch überdimensional proportionierte Köpfe. Dieser Zeichenstil findet auch Verwendung in den japanischen Trickfilmen, die man "Anime" nennt.
Ein gutes, da in Deutschland recht bekanntes, Beispiel ist hier SailorMoon. Dies ist der bekannte japanische Zeichenstil.
Bleibt festzuhalten: Ein Manga ist ein japanischer Comic, ein Anime das TV-Pendant dazu.
Das Manga Dr. Slump spielt in einem kleinen Dorf namens "Pinguinhausen". Dort lebt der bekannte Erfinder Senbei Norimaki, der mit seinen 28 Jahren immer noch ein Singledasein fristet. Er ist ziemlich ausgeflippt und auch ein wenig pervers (*grins*), aber nichtsdestotrotz ein absolutes Genie auf seinem Gebiet. In Pinguinhausen dümpelt das Leben einfach vor sich hin, doch an dem Tag, an dem Senbei den Androiden Arale baut, ändert sich alles. Eigentlich wollte er ja nur eine Haushaltshilfe basteln, aber irgendwie hat Arale, die wie ein Kind von 8 Jahren aussieht, ihren ganz eigenen, ausgeflippten Kopf, und schüttelt das Leben von Senbei kräftig durch.
Doch da er niemandem sagen will, das Arale ein Roboter ist (Was würden denn die Leute denken?) muss sie ein ganz normales Leben führen. Und so wird sie in die Schule geschickt, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Da Arale als Android natürlich immense Kraft und eine sehr hohe Intelligenz besitzt, schockt sie die Einwohner des Dorfes immer wieder von neuem, und ein Lacher jagt den nächsten.
Natürlich bleiben Senbei und Arale nicht die einzigen Charaktere in diesem Manga. In der Schule schliesst sich Arale einer Clique an, die verrückter nicht sein könnte (Ein kleiner Junge namens Pisuke trägt ständig künstliche Katzenohren, und sein grosser Bruder Taro raucht mit seinen gerade mal 14 Jahren schon wie ein Fabrikschlot).
Und ganz nebenbei verknallt sich Senbei auch noch in Arales Lehrerin. Aber auch nur ganz nebenbei. *g*
Später kommt nach einer Zeitreise (Senbei erfindet den sogenannten Time-slipper, mit dem man in jede erdenkliche Epoche zurückreisen kann) auch noch der kleine Gatchan dazu, ein Baby mit Flügeln, das alles erdenkliche verspeist, ausgenommen normaler Nahrung, und bestimmte Superkräfte besitzt.
Sehr oft werden auch Yakuza und die Polizei auf die Schippe genommen. Aufmerksame DB-leser werden sicher bemerkt haben, das die blonde, schiesswütige Polizistin Vorbild für eine Figur in DB war. Toriyami konnte von dieser Figur nicht lassen und integrierte sie schliesslich fest in die Kame-crew.
Die Handlungen der einzelnen Geschichten in den Mangas sind immer sehr unterschiedlich und aufs Geradewohl zusammengewürfelt, es gibt also keine wirkliche, fortlaufende Handlung. Nur die Charaktere entwickeln sich, und wenn ein neuer hinzustösst wird er fest in das Manga integriert. So zum Beispiel Figuren wie Suppamann, oder die chinesische Familie Tsun, die mit Ihrem Raumschiff auf dem Weg zum Mond neben Senbeis Haus notlanden muss, bis es repariert ist.
In Dr. Slump wird vor nichts halt gemacht, wirklich alles erdenkliche wird ironisiert. Die Sonne gibt haufenweise Kommentare, Tiere geben genauso zu allem ihren Senf dazu und es lohnt sich auch, einfach mal den Hintergrund genauer zu betrachten, irgendein Gimmick des Zeichners lässt sich immer finden.
Wo ich gerade bei Gimmicks angelangt bin. In den späteren Bänden (Ab Ausgabe Nr. 5 etwa) gibt es zwischen den Geschichten immer wieder kleine Extraseiten mit speziellen Zeichnungen, irgendwelchen Quizfragen oder kleinen Bastelanleitungen. Mir gefallen besonders die kleinen gezeichneten Geschichten aus Toriyamas Alltag. Er selbst stellt sich als eine art Roboter dar und erzählt Episoden aus seinem Leben. Dies bietet eine nette Abwechslung zu den Storys über Arale & Co.
Der Humor, der in Dr. Slump hauptsächlich zum lachen bringt, ist zwar sehr einfach gestrickt, aber ich erwarte auch nicht mehr von einem Manga, das ich schnell in ein paar Minuten durchlese. Doch obwohl er recht simpel ist, kommt er so genial rüber, das sich das Zwerchfell manchmal wirklich überanstrengt. Es klingt zwar seltsam, aber jedes Mal, wenn einfach nur ein Hundehaufen auftaucht, sind die Gags vorprogrammiert. Auch die zahlreichem Male, wenn Arale ihre Kräfte gebraucht und daurch extrem auffällt, oder Senbei von einem Fettnäpfchen ins andere tritt, weil er wieder hinter Frau Yamabuki (Arales Lehrerin) her ist, sind das Geld eindeutig wert.
Akira Toriyamas Faible, seltsame Namen für seine Charaktere auszusuchen, ist für Dr. Slump Richtungsweisend. Schon bei Dragonball hiess der Hauptcharakter "gekochter/warmer Reis" (Son Goku).
So auch hier. Senbei Norimaki ist japanisch für einen in Seetang eingewickelten Reiskeks, einen dort sehr beliebten Snack. Arale Norimaki bedeutet, dieser Tradition folgend, "Kleiner Reiskeks".
Auch die Namen anderer Charaktere sind mehrdeutig, so heisst Arales Freundin z.B. auch Akane, auf Deutsch: "Dunkelrot". Da der Nachname auch passend sein muss, wurde sie kurzerhand Kimidori getauft, "gelbgrün".
Während der kompletten Serie stolpern die Hauptdarsteller von einem Abenteuer ins nächste, das eine dümmer als das andere, aber wie es für Toriyama typisch ist, verwebt er Blödelei oft auch mit Kultur. So wird zum Beispiel direkt im ersten Band eine alte japanische Sage auf die Schippe genommen. Beim öffnen einer kleinen Schachte, die Arale aus der Vergangenheit mitgebracht hat, wird Senbei zum Greis. Dieser Witz basiert auf einem alten japanischen Märchen, auf das Toriyama auch in späteren Abenteuern anspielt.
Ein Fischer rettet eine Schildkröte, und aus Dank nimmt diese ihn mit in eine fantastische Unterwasserwelt, ohne zu merken wie die Zeit vergeht. Als er nach Hause geht, bekommt er von der Schildkröte eine Schachtel geschenkt. Er merkt, das inzwischen viele Jahre vergangen sind, und öffnet das Päckchen, so dass ihn die ganze Zeit, die ohne ihn verstrichen ist, umfängt, und ihn sofort zum alten Mann werden lässt.
Doch auch Superhelden – Urgesteine werden gnadenlos veräppelt, so bleibt noch nicht mal Ultraman, das japanische Superman Pendant ohne Vergackeierung. Auch Superman und andere westliche Helden müssen dran glauben, so wird in den späteren Ausgaben der vertrottelte und einfältige "Suppamann" ein fester Bestandteil der Besetzung.
In Japan herrscht mittlerweile eine wahre Slump-Manie, es gibt Vergnüguns- und Themenparks nur für Fans des Manga. Hier werden Geschichten aus den Mangas mit Slump-Figuren nachgespielt, und Kinder können sich mit den Figuren Photographieren lassen.
Die Mangas werden hier in Deutschland natürlich von Carlsen Comics verlegt. Pro Ausgabe gibt es ca. 200 Seiten schwarzweissen Spass, zusätzlich findet sich auf den letzten Seiten der ersten Ausgaben noch ein "Neues aus Pinguinhausen" - Corner, in dem interessante Infos zu Dr. Slump abgedruckt wurden.
Der Preis von 5 Euro pro Ausgabe ist für Mangas normal, und meiner Ansicht nach gerechtfertigt, da man ein Manga von Dr. Slump zwar recht schnell durchgelesen hat, aus dem Lachen und grinsen jedoch nicht so schnell wieder herauskommt.
Das Coverdesign ist recht schön gestaltet. Jedes Manga ist orange gehalten, und wird von einem Bild aus dem Manga geziert, natürlich in Farbe. Auf dem Rücken finden sich bei jedem Manga kleine Portraitzeichnungen von 3 bis 4 Figuren aus der jeweiligen Ausgabe. Zwar ergeben diese kein Fortlaufendes Motiv wie z.B. bei Ranma oder Dragonball, doch sind die kleinen Bildchen schön anzusehen, wenn man erst mal mehrere Dr. Slumps im Regal stehen hat.
Ein Tipp:
Am Besten, man bestellt die Mangas nicht direkt beim Verlag, dort muss man zusätzliche Versandkosten berappen. Amazon.de und lion.cc haben ständig alle Ausgaben vorrätig, und man bezahlt wirklich nur den Preis für das Manga, nicht noch zusätzlich etwaige Versandkosten, da Bücher dort immer kostenlos verschickt werden.
Das 1980/1984 von Toriyama gezeichnete Manga Dr. Slump war sein 2ter grosser Erfolg nach Wonder Isle von 1978.
Man kann dies besonders gut erkennen, vergleicht man den Zeichenstil der beiden Mangas.
Die Geschichte um Senbai Norimaki und Arale hat für Toriyama damals neue Maßstäbe gesetzt.
Dr. Slump ist ein Manga. Manche Leser werden sich jetzt fragen, was das wohl sein könnte, denn dieser Begriff scheint ihnen noch nie untergekommen zu sein. Dabei ist es recht schnell erklärt.
Comics aus Japan, die in einem bestimmten Zeichenstil gehalten sind, nennt man Manga. Man erkennt sie daran, das die Figuren, um es ganz einfach auszudrücken, gigantische Augen haben und manchmal auch überdimensional proportionierte Köpfe. Dieser Zeichenstil findet auch Verwendung in den japanischen Trickfilmen, die man "Anime" nennt.
Ein gutes, da in Deutschland recht bekanntes, Beispiel ist hier SailorMoon. Dies ist der bekannte japanische Zeichenstil.
Bleibt festzuhalten: Ein Manga ist ein japanischer Comic, ein Anime das TV-Pendant dazu.
Das Manga Dr. Slump spielt in einem kleinen Dorf namens "Pinguinhausen". Dort lebt der bekannte Erfinder Senbei Norimaki, der mit seinen 28 Jahren immer noch ein Singledasein fristet. Er ist ziemlich ausgeflippt und auch ein wenig pervers (*grins*), aber nichtsdestotrotz ein absolutes Genie auf seinem Gebiet. In Pinguinhausen dümpelt das Leben einfach vor sich hin, doch an dem Tag, an dem Senbei den Androiden Arale baut, ändert sich alles. Eigentlich wollte er ja nur eine Haushaltshilfe basteln, aber irgendwie hat Arale, die wie ein Kind von 8 Jahren aussieht, ihren ganz eigenen, ausgeflippten Kopf, und schüttelt das Leben von Senbei kräftig durch.
Doch da er niemandem sagen will, das Arale ein Roboter ist (Was würden denn die Leute denken?) muss sie ein ganz normales Leben führen. Und so wird sie in die Schule geschickt, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Da Arale als Android natürlich immense Kraft und eine sehr hohe Intelligenz besitzt, schockt sie die Einwohner des Dorfes immer wieder von neuem, und ein Lacher jagt den nächsten.
Natürlich bleiben Senbei und Arale nicht die einzigen Charaktere in diesem Manga. In der Schule schliesst sich Arale einer Clique an, die verrückter nicht sein könnte (Ein kleiner Junge namens Pisuke trägt ständig künstliche Katzenohren, und sein grosser Bruder Taro raucht mit seinen gerade mal 14 Jahren schon wie ein Fabrikschlot).
Und ganz nebenbei verknallt sich Senbei auch noch in Arales Lehrerin. Aber auch nur ganz nebenbei. *g*
Später kommt nach einer Zeitreise (Senbei erfindet den sogenannten Time-slipper, mit dem man in jede erdenkliche Epoche zurückreisen kann) auch noch der kleine Gatchan dazu, ein Baby mit Flügeln, das alles erdenkliche verspeist, ausgenommen normaler Nahrung, und bestimmte Superkräfte besitzt.
Sehr oft werden auch Yakuza und die Polizei auf die Schippe genommen. Aufmerksame DB-leser werden sicher bemerkt haben, das die blonde, schiesswütige Polizistin Vorbild für eine Figur in DB war. Toriyami konnte von dieser Figur nicht lassen und integrierte sie schliesslich fest in die Kame-crew.
Die Handlungen der einzelnen Geschichten in den Mangas sind immer sehr unterschiedlich und aufs Geradewohl zusammengewürfelt, es gibt also keine wirkliche, fortlaufende Handlung. Nur die Charaktere entwickeln sich, und wenn ein neuer hinzustösst wird er fest in das Manga integriert. So zum Beispiel Figuren wie Suppamann, oder die chinesische Familie Tsun, die mit Ihrem Raumschiff auf dem Weg zum Mond neben Senbeis Haus notlanden muss, bis es repariert ist.
In Dr. Slump wird vor nichts halt gemacht, wirklich alles erdenkliche wird ironisiert. Die Sonne gibt haufenweise Kommentare, Tiere geben genauso zu allem ihren Senf dazu und es lohnt sich auch, einfach mal den Hintergrund genauer zu betrachten, irgendein Gimmick des Zeichners lässt sich immer finden.
Wo ich gerade bei Gimmicks angelangt bin. In den späteren Bänden (Ab Ausgabe Nr. 5 etwa) gibt es zwischen den Geschichten immer wieder kleine Extraseiten mit speziellen Zeichnungen, irgendwelchen Quizfragen oder kleinen Bastelanleitungen. Mir gefallen besonders die kleinen gezeichneten Geschichten aus Toriyamas Alltag. Er selbst stellt sich als eine art Roboter dar und erzählt Episoden aus seinem Leben. Dies bietet eine nette Abwechslung zu den Storys über Arale & Co.
Der Humor, der in Dr. Slump hauptsächlich zum lachen bringt, ist zwar sehr einfach gestrickt, aber ich erwarte auch nicht mehr von einem Manga, das ich schnell in ein paar Minuten durchlese. Doch obwohl er recht simpel ist, kommt er so genial rüber, das sich das Zwerchfell manchmal wirklich überanstrengt. Es klingt zwar seltsam, aber jedes Mal, wenn einfach nur ein Hundehaufen auftaucht, sind die Gags vorprogrammiert. Auch die zahlreichem Male, wenn Arale ihre Kräfte gebraucht und daurch extrem auffällt, oder Senbei von einem Fettnäpfchen ins andere tritt, weil er wieder hinter Frau Yamabuki (Arales Lehrerin) her ist, sind das Geld eindeutig wert.
Akira Toriyamas Faible, seltsame Namen für seine Charaktere auszusuchen, ist für Dr. Slump Richtungsweisend. Schon bei Dragonball hiess der Hauptcharakter "gekochter/warmer Reis" (Son Goku).
So auch hier. Senbei Norimaki ist japanisch für einen in Seetang eingewickelten Reiskeks, einen dort sehr beliebten Snack. Arale Norimaki bedeutet, dieser Tradition folgend, "Kleiner Reiskeks".
Auch die Namen anderer Charaktere sind mehrdeutig, so heisst Arales Freundin z.B. auch Akane, auf Deutsch: "Dunkelrot". Da der Nachname auch passend sein muss, wurde sie kurzerhand Kimidori getauft, "gelbgrün".
Während der kompletten Serie stolpern die Hauptdarsteller von einem Abenteuer ins nächste, das eine dümmer als das andere, aber wie es für Toriyama typisch ist, verwebt er Blödelei oft auch mit Kultur. So wird zum Beispiel direkt im ersten Band eine alte japanische Sage auf die Schippe genommen. Beim öffnen einer kleinen Schachte, die Arale aus der Vergangenheit mitgebracht hat, wird Senbei zum Greis. Dieser Witz basiert auf einem alten japanischen Märchen, auf das Toriyama auch in späteren Abenteuern anspielt.
Ein Fischer rettet eine Schildkröte, und aus Dank nimmt diese ihn mit in eine fantastische Unterwasserwelt, ohne zu merken wie die Zeit vergeht. Als er nach Hause geht, bekommt er von der Schildkröte eine Schachtel geschenkt. Er merkt, das inzwischen viele Jahre vergangen sind, und öffnet das Päckchen, so dass ihn die ganze Zeit, die ohne ihn verstrichen ist, umfängt, und ihn sofort zum alten Mann werden lässt.
Doch auch Superhelden – Urgesteine werden gnadenlos veräppelt, so bleibt noch nicht mal Ultraman, das japanische Superman Pendant ohne Vergackeierung. Auch Superman und andere westliche Helden müssen dran glauben, so wird in den späteren Ausgaben der vertrottelte und einfältige "Suppamann" ein fester Bestandteil der Besetzung.
In Japan herrscht mittlerweile eine wahre Slump-Manie, es gibt Vergnüguns- und Themenparks nur für Fans des Manga. Hier werden Geschichten aus den Mangas mit Slump-Figuren nachgespielt, und Kinder können sich mit den Figuren Photographieren lassen.
Die Mangas werden hier in Deutschland natürlich von Carlsen Comics verlegt. Pro Ausgabe gibt es ca. 200 Seiten schwarzweissen Spass, zusätzlich findet sich auf den letzten Seiten der ersten Ausgaben noch ein "Neues aus Pinguinhausen" - Corner, in dem interessante Infos zu Dr. Slump abgedruckt wurden.
Der Preis von 5 Euro pro Ausgabe ist für Mangas normal, und meiner Ansicht nach gerechtfertigt, da man ein Manga von Dr. Slump zwar recht schnell durchgelesen hat, aus dem Lachen und grinsen jedoch nicht so schnell wieder herauskommt.
Das Coverdesign ist recht schön gestaltet. Jedes Manga ist orange gehalten, und wird von einem Bild aus dem Manga geziert, natürlich in Farbe. Auf dem Rücken finden sich bei jedem Manga kleine Portraitzeichnungen von 3 bis 4 Figuren aus der jeweiligen Ausgabe. Zwar ergeben diese kein Fortlaufendes Motiv wie z.B. bei Ranma oder Dragonball, doch sind die kleinen Bildchen schön anzusehen, wenn man erst mal mehrere Dr. Slumps im Regal stehen hat.
Ein Tipp:
Am Besten, man bestellt die Mangas nicht direkt beim Verlag, dort muss man zusätzliche Versandkosten berappen. Amazon.de und lion.cc haben ständig alle Ausgaben vorrätig, und man bezahlt wirklich nur den Preis für das Manga, nicht noch zusätzlich etwaige Versandkosten, da Bücher dort immer kostenlos verschickt werden.
32 Bewertungen, 1 Kommentar
-
10.07.2002, 00:43 Uhr von Lorenor_Zorro
Bewertung: sehr hilfreichHi! Mir gefällt Dr. Slump überhaupt nciht obwohl ich ein riesiger DBZ Fan bin was auch von Akira Toriyama stammt. Aber super Bericht! Bis denn, Zorro
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