Unold 8641 Testbericht

Unold-8641
ab 43,08
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Reinigung:  einfach

Erfahrungsbericht von Golden_Delicious

GOLDEN DELICIOUS macht das beste BROT

  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Reinigung:  sehr einfach
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

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●●Einleitung ●●
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Heute möchte ich meinen vierten Bericht veröffentlichen, an dem ich einige Tage gesessen habe, um möglichst genau und sehr informativ zu schreiben. Ich hoffe, dass ist mir gelungen.

Jeder von euch ist bestimmt so gut wie jeden Tag die eine oder andere Scheibe leckeres Brot. Doch frisches Brot vom Bäcker ist recht teuer und das eingepackte aus dem Laden schmeckt meiner Meinung nach nicht so gut, wie frisches. Doch da gibt es Abhilfe. Die Lösung lautet Brotbackmaschine. Und so ein Gerät besitzt mein Haushalt nun auch schon einige Monate, so dass ich euch mal meine Erfahrungen mitteilen möchte. Ob positiv oder eher negativ – lasst euch überraschen.


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●●Name des Produktes ●●
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Der Bericht handelt vom Unold Brotbackautomat 8641 COOL TOUCH. Die Firma Unold ist ja eine nicht ganz unbekannte Firma auf diesem Gebiet.



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●●Das Aussehen ●●
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Leider gibt es zu dieser Kategorie noch kein Bild, so dass ihr nicht sehen könnt, wie der Brotback aussieht. Also werde ich mein bestes geben, um euch ein schönes Bild von ihm zu machen.

Der Brotbackautomat weißt erstmal keine großen Besonderheiten gegenüber anderen Automaten auf. Die Farbe des Gerätes ist weiß, so wie es für solch ein Gerät meines Wissens nach üblich ist. Ich habe bis jetzt nämlich noch keine andere Farbe für so ein Gerät zu sehen bekommen. Oben in der Mitte befindet sich ein kleines Guckloch, so dass man eine tolle Aussicht auf seinen Brotteig hat. Ein weiterer Vorteil dieses Fensters ist der, dass man sehen kann, wie weit das Brot schon gebacken ist, ohne das man den Deckel öffnen muss, denn wir glaube ich jeder weiß, ist das nicht gerade gut fürs Brot. Dann fällt es zusammen und wenn man Pech hat wird daraus gar nix mehr.

Unter dem Guckloch befinden sich einige Tasten zum Bedienen des Gerätes und außerdem noch ein Display. Mit Hilfe der Tasten kann man einstellen, wie braun, wie lange, usw. das Brot gebacken werden soll.

Außerdem gibt es noch einen großen Aufkleber auf dem Gerät auf dem „Cool Touch“ zu lesen ist. Das Gerät hat die Maße 263 x 271 x 457 mm und wiegt ganze 6,5 Kg. Ihr seht also, dass Gerät ist nicht allzu groß, so dass man es gut in der Küche auf der Ablage oder auf einem kleinen Schrank stellen kann. Dazu sieht es noch ganz gut aus.


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●●Die Technischen Daten●●
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Die technischen Daten habe ich so wie sie sind aus der Gebrauchsanleitung des Gerätes herausgeschrieben.
Modell 8641
Inhalt für 750 g - 1300 g Brotgewicht
88 W - 230 V - 50 Hz
Innenmaß Backform: 223 x 127 x 115 mm
Gerätezuleitung 100 cm fest montiert
Gehäuse Kunststoff, weiß, wärme isoliert - Sichtfenster
10 gespeicherte Programme
Stufentaste für verschiedene Brotgewichte
Wahlschalter für Bräunungsgrad
Zeitwahlschalter bis zu 13 Stunden vorprogrammierbar
automatische Warmhaltestufe
Gewicht 6500 g
Abmessungen Gerät: 263 x 271 x 457 mm
Zubehör: 2 Kneter, Messbecher, Hakenspieß zum Herausnehmen der Kneter, Bedienungsanleitung mit großem Rezeptteil
Kundendienst: Unold AG, D 68766 Hockenheim
Service Hotline 0180 - 5941899

Ich hoffe, es stört niemanden, dass ich das ganze jetzt nicht schon in Sätze verpackt habe. Aber ich denke, dass das nicht allzu wichtig für diesen Bericht ist, da der Schwerpunkt meines Erachtens auf der Erfahrung beruht, zu der ich weiter unten noch kommen werde.


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●●Die einzelnen Tasten ●●
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● Start/Stop : Mit dieser Taste kann man das Gerät in Gang setzte und gegebenenfalls auch wieder zum Anhalten bewegen. Irgendwie logisch, oder?

● Zeitwahl: Man kann mit Hilfe eines speziellen Timers genau einstellen, wann das Brot anfangen soll zu backen. So bekommt man sein Brot auf Wusch ganz frisch und vielleicht auch noch warm serviert, wobei ich dies nicht empfehlen möchte, da der Teig dann einfach noch zu locker ist und man das Brot nicht schneiden kann.

● Bräunung: Je nach Geschmack hat man hier die Wahl zwischen drei Bräunungsgraten. Es gibt hell, mittel und logischerweise noch dunkel. Ich empfehle hier die mittel bzw. dunkle Bräunungsstufe, da mir auf diesen Stufen das Brot einfach am Besten schmeckt. Natürlich sollte man heir aber auch wieder auf den Teig achten, denn einen Pizzateig dunkel zu backen ist nicht gerade ratsam.

● Stufe: Auch hier gibt es wieder verschiedene Stufen. Zwei an der Zahl. Die erste Stufe für leichteren Teig und die zweite für schwereren.

● Menü: Hier im Menü hat man die Möglichkeit, zwischen zehn verschiedenen Backprogrammen zu wählen. Die verschiedenen Programme lauten: Basis, Schnell, Weißbrot, Hefekuchen, Vollkorn, Backpulver, Teig, Backwaren, Konfitüre und Toastbrot. Logischerweise sind die einzelnen Backprogramme genau auf die Teigart abgestimmt. Will man sich ein Toastbrot backen, ist es ratsam auch im Menü auf Toastbrot zu stellen, da sich das Gerät dann genau auf dieses Gebäck einstellt. Bei den anderen neun Programmen ist es übrigens das selbe.


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●●Meine Erfahrungen ●●
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Nun möchte ich zu meinen Erfahrungen kommen, die einen grossteil des Berichtes einnehmen werden, denn es handelt sich ja um einen Erfahrungsbericht.

Zu Beginn muss man die Backform Reinigen und in den dafür vorgesehenen Behälter setzen, bis man ein kleines Einrasten hören kann. Als nächstes setzt man die beiden Knethaken auf, wobei man unbedingt drauf achten sollte, dass diese festsitzen, da sie sich sonst bei Teig kneten lösen und der Teig nicht vernünftig durchgeknetet wird und so natürlich auch nicht aufgeht. Dann hat man nachher kein Brot, sondern einen wabbeligen Haufen Mehlmasse.

Nun liest man sich die Backmischung durch und gibt der Reihe nach die Zutaten in die Backform ein. Gewöhnlich sind die Backmischung 500g schwer, zudem noch etwas Wasser und meistens auch Hefe, damit das ganze schön aufgeht.

Hat man sich nun seinen Teig soweit vorbeireitet, na ja, eigentlich ist es ja noch kein Teig, schließt man den Brotbackautomaten und wäscht sich erstmal die Hände (ganz wichtig *g*). Nun sucht man sich sein Programm aus, welches man gerne haben möchte. Am besten man studiert erstmal die Bedienungsanleitung und die Bedienung wird zum Kinderspiel. Die Bedienungsanleitung ist nämlich wirklich sehr übersichtlich gestaltet, so dass es auch für Anfänger auf dem Gebiet keine Probleme bereiten sollte.

Hat man nun das gewünschte Programm eingestellt und auch die Bräunungsstufe gewählt, so bestätigt man die Eingabe mit Hilfe des Startknopfes und das ganze geht los. Nun kann man sich in Ruhe zurücklehnen und seinem Brotbackautomaten die Arbeit überlassen. Dieser heizt nun erstmal mit Hilfe von Strom (man muss ihn natürlich vorher an die Steckdose anschließen ). Hat er die richtige Temperatur erreicht, fangen die beiden Knethaken an, zu rotieren. Die Masse wird ordentlich durchgeknetet, so dass ein Teig entsteht.

Nach einigen Minuten kann man ein kleines Pieptönchen wahrnehmen. Dies bedeutet, dass man je nach Brotsorte gegebenenfalls einige Zutaten hinzugeben kann. Wer zum Beispiel ein Rosinen Brot haben möchte, gibt jetzt die Rosinen hinzu. Lässt man sie weg, macht das aber auch nichts. Durch diesen Piepton, der sehr lange andauert, kann man das Hinzugeben der Zutaten eigentlich nicht mehr versäumen. Das Gerät lässt einem auch genug Zeit, für den Fall das man gerade anderweitig beschäftigt ist, zum Beispiel auf der Toilette. Wie gesagt, der Piepton ist nur wichtig, wenn man auch etwas spezielles hinzugeben will, wie eben Rosinen. Will man einfaches Graubrot, ignoriert man das Piepen einfach.

Nach einiger Zeit, also je nach Programmwahl ist das Brot dann fertig gebacken. Nun kann man also das piepen wahrnehmen und das Brot aus dem Automaten herausnehmen. Tut man dies nicht sofort, da man beispielsweise im Moment keine Zeit dazu hat, hält das Gerät das Brot noch bis zu einer Stunde warm. Natürlich muss man beim herausnehmen darauf achten, dass man sich nicht verbrennt, denn das kann sehr übel ausgehen. Am besten man nimmt einem Topflappen und trägt so die Backform aus dem Gerät heraus. Nun stellt man die Backform kopfüber auf ein Gitter, am besten so eines wie die meisten wohl im Backofen haben dürften. Sollte sich das Brot nicht gleich lösen, so kann man auch etwas nachhelfen. Sollten die Knethaken im Brot stecken bleiben hat man einen Hakenspieß zur Verfügung, mit dessen Hilfe ein Herausziehen sehr einfach vonstatten geht.

Die Bedienungsanleitung zu dem Gerät umfasst über hundert Seiten, jedoch nur 34 auf deutsch. Hat man diese erst einmal durchgelesen, ist eine weitere Bedienung sehr einfach und man kann gleich mit dem backen loslegen. Außerdem stehen noch eine Menge Rezepte in der Anleitung drin. Auch werden einige Tipps vorgestellt, wie zum Beispiel frisches Brot verträglicher wird, usw.

Das Brot aus dem Brotbackautomaten schmeckt natürlich immer sehr frisch und meistens auch gut. Klar, man kann hier frei nach seinem Geschmack backen und das finde ich besonders gut. Bestimmt haben einige von euch schon einmal Brot im Backofen gemacht. Ich kann euch sagen, mit diesem Gerät schmeckt es deutlich besser.


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●●Die Reinigung ●●
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Zur Reinigung ist nicht sehr viel zu sagen. Im Geschirrspüler geht ja alles wie von selbst. Einfach hineinstellen, anstellen und schon sind die Kneter wieder sauber. Auch die Backform kann man ruhig in den Geschirrspüler stellen.

Sollte jemand keine Geschirrspüler besitzen, würde ich empfehlen, die einzelnen Teile des Gerätes unmittelbar nach dem Gebrauch abzuwaschen, da sie sonst das Problem bekommen könnten, dass sich der Teig sehr schwer löst, wenn er erst einmal getrocknet ist. Aber mit lauwarmen Wasser dürfte das ganze kein Problem mehr darstellen.


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●● Mein Fazit ●●
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Ich kenne leider nur diese eine Brotbackmaschine, bin jedoch sehr begeistert von diesem Gerät. Ich denke, dass andere Automaten nicht viel anders funktionieren werden. Auf jeden Fall ist so ein Gerät eine tolle Erfindung. Man braucht nicht mehr zum Bäcker laufen und spart zudem noch eine Menge Geld. Klar, dass Gerät kostet ja auch was, aber das Geld für den Automaten bekommt man sehr schnell wieder raus, da die Zutaten nicht gerade teuer sind. Und auch die einzelnen Backmischung sind für gerade mal einen Euro nicht zu teuer.

Meiner Meinung nach schmecken sie noch dazu viel leckerer als bei einem Bäcker, wobei es natürlich immer auf die Sorte ankommt, die man sich gerade gebacken hat. Ich habe schon eine Menge an Pizza Teig und Broten gebacken und werde wohl so schnell auch nicht mehr damit aufhören können.

Ein weiteres tolles Detail an diesem Gerät ist der Timer, so dass man sich das Brot so backen lassen kann, dass es beispielsweise morgens frisch beim Aufstehen serviert und gegessen werden kann. Ich kann hier wirklich nur eine Empfehlung aussprechen und vergebe somit alle fünf Sterne.

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