Ubisoft Prince Of Persia: The Sands Of Time (PS2 Spiel) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von EskA
Prince of Persia: The Sands of Time
Pro:
- klasse Grafik - kompleyes Kampfsystem - sehr abwechslungsreich - Prince of Persia 1 freispielbar
Kontra:
- teilweise heftige Ruckler - Sound zu stark in Hintergrund - leider sehr kurz geraten - Farah ist leider nicht spielbar
Empfehlung:
Ja
Prince of Persia: The Sands of Time
Die Story
Prinice of Persia errinert einen direkt an 1001 Nacht. In diesem Stile wird die Story auch erzählt, der Junge Thronfolger erzählt euch die Geschichte. Es fängt mit einem Feldzug in Indien an, der junge Thronnachfolger und sein Vater wollen ein wertvollen Gegenstand, den Dolch der Zeit. Der junge Prinz gelangt in die Schatzkammer des Feindes und kann den Dolch der Zeit stehlen. Der Sultan findet zudem eine mysteriöse Sanduhr, die eine Öffnung hat in der der Dolch reinpasst. Der Sand soll die Zeit beherrschen und der Dolch entfesselt die Kraft der Sanduhr. Der Prinz steckt den Dolch auf Wunsch des Sultans in die Öffnung und ein grausames Schauspiel ereignet sich, alle werden zu Sandmonstern, nur wenige überleben. Zu den überlebenden gehören, Farah, die gefangengenommene Königstochter aus dem eingenommen Reich. Der Prinz gehört ebenfalls zu den überlebenden und einige andere, nicht wichtige Personen auch. Farah und der Prinz treffen recht früh aufeinander. Farah will dem Prinzen helfen alles wieder rückgängig zu machen, das ist auch sein Ziel. Im Verlauf des Spiels werden die beiden zu einer Art Liebespaar.
Gameplay
Das Gameplay bei Prince of Persia ist sehr umfangreich und sehr gut gemacht.
Allgemein
Das ganze Spiel errinert stark an ein Jump & Run, da fast 90% des Spiels aus Springen, klettern, laufen und dergleichen bestehen.
Das soll aber niemanden abschrecken, denn es macht sehr viel Spass all den klasse Bewegungen zuzusehen, denn sie sehen alle flüssig aus und der Prinz bewegt sich sehr geschmeidig. Er kann, wie gerade erwähnt klettern, sich an Abhängen hängen lassen. Er kann über weite Entfernung auch springen, dafür muss man an die Kante laufen und kurz vorm Fall \"X\" drücken, dann macht er einen Weitsprung. Eine weitere Technik, die im Spiel sehr oft angewendet werden muss ist die Wände hochlaufen. Denn nur so kann der Spieler an scheinbar unerreichbare Sachen kommen. Aber der Held kann noch viel mehr an den Wänden, er kann die Wände auch entlanglaufen, auch eine sehr nützliche Technik, wenn man mal eben einige Stachelfallen umgehen will ohne dabei Lebensenergie verlieren zu wollen. Der Prinz kann auf Seilen klettern und schwingt sich geschmeidig von Seil zu Seil oder an einen anderen Ort, er kann sich auch an Stangen hängen und von denen aus zu anderen Stangen springen. Der typische Wall-Jump ist auch in Prince of Persia vorhanden, der Wall-Jump ist nicht anderes als von einer Wand auf die nächste zu springen und dabei immer höher zu kommen. Klappt aber nur, wenn die Entfernung der einzelnen Wände nicht zu weit ist. Zudem kann der Prinz auch Objekte bewegen, manche Steinblöcke oder Statuen müssen an einen bestimmten Ort bewegt werden, um Türen zu öffnen.
Die Speicherpunkte sind aufsteigende Sandwolken, nicht zu verwechseln mit den Sandwolken, die einem wieder den Sand der Zeit-Balken auffüllen. In den Speicherpunkten sehen der Spieler und der Prinz Visionen, diese Visionen zeigen die nächsten Schritte und geben Hinweise auf das, was man als nächstes machen muss und zeigen ab und zu auch, was als nächstes in der Story passieren wird. Speichert man, so sieht man, dass der Spielverlauf in % angegeben wird. Um die Lebensenergie aufzufrischen sucht man sich die nächste Wasserquelle oder einen kleinen tech und drückt R1 und der Prinz tinkt das Wasser und die Lebensenergie frischt sich auf.
Leider gibt es im Spiel nur wenige Rätsel und diese sind dann auch sehr einfach zu lösen, denn man kann jedes Rätsel durch blindes rumtesten nach rund ca. 5 Minuten lösen. Also nicht sehr anspruchsvoll. Aber sie lockern das gesamte Geschehen auf.
Die Kamera lässt sich um 360° drehen, aber nicht überall, immer wenn Farah oder ein Gegenstand oder auch eine Wand im Weg steht justiert sich die Kamera wieder zum ausgangpunkt selbst hin. Des Weiteren gibt es auf Knopfdruck zwei weitere Sichten. Einmal die Weitsicht, damit kann der Spieler das gesamte Geschehen sehr gut überblicken und kann schon da einige mögliche Wege finden, um ans nächste Ziel zu gelangen. Zum anderen gibt es auch eine Ego-Perspektive. Mit dieser kann der Spieler genau nachgucken, wie viel Platz ihm noch bleibt, bevor er in den Abgrund fällt. Die Ego-Perspektive wird bei der ersten Bewegung unterbrochen und es geht in der Third-Person Kamera weiter. Aber das was das gesamte Spiel so einmalig macht ist die einzigartige Fähigkeit die Zeit zurückzudrehen. Mit druck auf die \"L1\" Taste wird die zeit zurückgedreht, das gilt für rund 30 Sekunden. Diese Technik ist teilweise Lebensnotwenig, denn es wird oft passieren, dass der Spieler in einen Abrund fällt oder von einer Abwehranlage zufällig getroffen wird, dann muss man die Zeit zurückdrehen, wenn man nicht das Ableben des Prinzen sehen will. Um die zeit zurückzudrehen braucht der Spieler Sandkanister, die am linken oberen Bildschirmrand angezeigt werden. Jedes mal, wenn die zeit zurückgedreht wird, leert sich ein Kanister, auch bei einem Zeitrückgang von nicht mal einer eigendlichen Spielsekunde. Um die Kanister zu füllen sammelt man entweder den Sand der Zeit der toten Gegner, diese müssen aber durch druck auf die \"Dreick-Taste\" getötet werden, da sie nur so den wertvollen Sand abgeben. Oder der Spieler sammelt Sandwolken auf. Diese dienen zur Füllung der Sandkanister und was auch sehr wichtig ist, nachdem der Spieler 8 Sandwolken aufgesammelt hat, kommt ein neuer kanister hinzu.
Kampfystem
Das Kampfsystem ist recht komplex und bietet viele Techniken und akrobatische Einlagen. Mit \"R1\" wehrt der Prinz gegnerische Angriffe ab, selbst wenn er auf dem Boden liegt kann er alle Angriffe abwehren, sehr realistisch gemacht. Die Kampfhaltung sieht sehr lustig aus, ist aber völlig korrekt aus den alten Schriften übernommen. Eine typische Situation im Kampf ist folgende : Mehrere Gegner sind um den Spieler herum. Was tun? Erstmal einen Block machen, warten bis der Gegner schlägt und dann einen Konterangriff starten, der oft in Bullet-Time gezeigt wird, das sieht sehr stylisch aus und es macht richtig Spass bei sowas zuzusehen. Sobald der Gegner am Boden liegt, muss man ihn mit einem Finish töten, dieser Finish ist der Druck auf die \"Dreick-Taste\", so entnimmt der Prinz in sehr vielen verschiedenen Bewegungen den Sand der Zeit aus den Gegnern. Auch im Kampfe kann der Sand der zeit verschieden angewendet werden. Er kann die Zeit verlangsamen ( Bullet-Time ähnlich), dies hält für 30 Sekunden, dann kann der Sand der Zeit noch einen Mega-Frost auslösen ( mehr dazu in der Tabelle). Des Weiteren kann man die Gegner, sofern sie noch stehen, auch versteinern und dann mit zwei Schlägen teilen und töten. Um aber solche starken Aktionen ausführen zu können braucht es eine weitere Extraleiste neben den Sandkanistern. Diese Leiste muss erstmal entstehen, um sie zu kreieren muss der Spieler zuerst viele Gegner töten und den Sand der Zeit von diesen aufsammeln. Ist eine Leiste entstanden, wird sie mit jedem aufgesammelten Sand gefüllt. Des Weiteren kann der Spieler sich die Wände in den Kämpfen zu seinem Freund machen. So springt man zum Beispiel auf eine Wand und macht eine Art hechtsprung auf den Gegner zu und kann diesen damit fast zur Aufgabe zwingen, manche Gegner sind robuster und halten solche starke Angriffe aus, die meisten fallen um und dann kann man ihnen ganz leicht den Sand der Zeit entziehen. Eine sehr beliebte und auch vorteilhafte technik ist es über die Gegner zu springen. Um das zu tun läuft man auf den Gegner zu und kurz vor Feindkontakt springt man durch druck auf die \"X-Taste\" über ihn, dies wird ebenfalls in einer Art Bullet-Time dargestellt und manchmal auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Flug kann man dann den Gegner angreifen, zwar nur ein Schlag, aber dieser ist sehr wirkungsvoll, da er beträchtlich Schaden anrichten kann. Manche Gegner sind aber schlau und schlagen den Prinzen noch bevor er in die Luft springen kann. Bei den Endgegnern kann man nicht einfach Sinnlos draufkloppen, da erlebt man sehr viel schneller das Ableben des Prinzen als einem vielleicht lieb ist. Denn diese Verteidigen sich die ganze zeit über und lassen nur von der Verteidigung ab, wenn sie angreifen. Bei diesen Endgegnern muss man also die Kontertechnik einsetzen.
Gamedesign
Das gesamte Spiel hat eine klasse Atmossphäre, die Architektur der Burg und des Turms der Dämmerung sind super. Es gibt keinen Raum, der gleich ist, alles ist von Grund aus verschieden. Der Baustil entsoricht genau dem, wie er auch früher benutzt wurde, es gibt keine Neuzeitlichen Einflüsse zu sehen, die Vorstellung vom alten Arabien wurde sehr gut umgesetzt ohne jedes Manko. Um mal einige beeindruckende Räume zu schildern :
Die Bibliothek im späteren Verlauf des Spiels ist einer der besten Räume. Es gibt dort so viele Bücher, Regale, stühle, Leitern und noch vieles mehr, ganz normal für eine Bibliothek. Das besondere hier ist, dass es auch so einige Rätsel gibt.
Für diese Rätsel wurden einige Stangen dazu benutzt um auf die andere Seit zu kommen, Mauern um auf eine Leiter zu gelangen, per Walljump. Jedes stück des Raumes kann für einen bestimmten Zweck benutzt werden.
Das Observatorium ist der Nächste Raum:
In diesem Raum sieht man viele Kugeln, die sehr stark Planeten ähneln. Nun, hier gilt es diese Kugeln in eine bestimmte Reihe zu bringen. Das besondere an den Kugeln ist, dass aus diesen Kugeln ragen Stangen heraus, an denen sich der Prinz klammern kann und so von Stange zu Stange schwingen kann. Auch hier sind Wände zum Missbrauch von Walljumps und ähnlichem sehr nützlich. Mehr dazu und vorallem zur grafischen Bewertung lest ihr im nächsten Abschnitt.
Grafik & Sound
Grafik
Die Grafik von Prince of Persia ist schon eine Klasse für sich. Das Spiel ist extrem Detailverliebt. Die Umgebungsgrafik ist super, die Räume sind klasse modelliert und es gibt fast keine unscharfen Texturen.
Die Weitsicht im Spiel ist schlichtweg beeindruckend. Wenn man am Ende des Spiels einen Blick auf den Turm der Dämmerung erhält sieht man sogar weit entfernte Burganlagen. Das sieht einfach nur herrlich aus. Die klasse Architektur, wie oben beschrieben ist durch die Grafische genialität nochmals getoppt. Der Wassereffekt gehört zu den besten bisher. So spiegeln sich teilweise, leider nicht immer, viele Sachen drin. Aber, wenn der Held ins Wasser geht wird er erstens langsamer und zweitens sieht man den Teil, der im Wasser ist viel dicker.Auch ein nettes detail hier ist, wenn der Prinz dreckige Hosen hat und dann ins Wasser geht und eine Rolle macht ist die Hose wieder sauber und Wasser Trpoft genau da runter, wo er auch drin war. Auch an solche kleinen Details wurde gedacht und an die physikalische Richtigkeit. Die Physik an sich gehört auch zu den technischen Highlights im Spiel. Denn Vorhänge brechen korrekt, wenn der Held durch diese läuft oder sich einfach reinstellt. Sie können ihn auch umschlingen, sieht sehr gut aus. Wenn der Prinz an einer Stange hängt, die sich an einer Mauer befindet, dann sieht man bei jeder Drehung so etwas geröll aus der Wand fallen, ein netter Effekt.
Auch die Gegner sind sehr gut gemacht. Wenn sie auf dem Boden liegen und ihnen dann der Sand entzogen wird und sie dann verschwinden, das ist super insziniert mit dynamischen Bewegungen des Prinzen. Die Bewegungen der Gegner und Prinzen sind klasse gemacht. Der held bewegt sich dynamisch, nciht zu hektisch, aber sehr geschmeidig. Die Effekte können sich sehen lassen. Wenn zum Beispiel die zeit zurückgedreht wird, dann wird der gesamte Bildschirm leicht gerell und alles erscheint unwirklich und dann ist man urplötzlich wieder am Ausgangspunkt. Ein klasse Effekt. Der Mgea-Frost sieht ebenfalls klasse aus. Zuerst erscheint am Boden ein fantasievolles Symbol und dann ist das gesamte geschehen verlangsamt. Wenn der Prinz dann einen Gegner angreift bewegt er sich so schnell, dass man nur noch am Ende von ihm einen Sandähnlichen Schweif sieht. Wenn man einen Gegner trifft, hellt das Bild leicht auf. Dieser Effekt gehört mit Abstand zu den besten. Leider bleibt die Framerate nicht immer stabil bei so vielen Details. So kann die Framrate teilweise unterhalb des geniessbaren rutschen. Dies passiert vorallem in der Bibliothek, wo erstens wirklich viele Gegner auf einmal sein können und zweitens die Objekte nur so vor Details strotzen.
Sound
Der Sound in Prince of Persia ist dem Flair von Arabien sehr gut nachgemacht. Der Stil und Rythmus sind korrekt aufeinander abgestimtmt. Nur leider hört man nicht viel davon in Gebieten von keine Gegner sind. Meistens muss man nur springen oder klettern. Da hört man leider nichts von genialen Soundtrack. Sind aber Gegner in der Nähe, hört man einen klasse Soundtrack, der sich dezent in Hintergrund befindet, aber trotzdem auffällt und zu gefallen weiss.
Die Synchronisation ist insgesamt sehr gut gelungen. Die Stimmen hören sich sehr gut an, auch wenn sie etwas leise sind, denn man muss den Fernseher schon recht laut stellen, um die Stimmen wirklich deutlich zu hören. Die deutschen Stimmen stehen den englischen Stimmen in nichts nach, teilweise sind sie sogar viel besser. Die Art, auf der die Charaktere sprechen ist perfekt der alten Sprache angepasst. man fühlt sich wie im alten Arabien.
Die Story
Prinice of Persia errinert einen direkt an 1001 Nacht. In diesem Stile wird die Story auch erzählt, der Junge Thronfolger erzählt euch die Geschichte. Es fängt mit einem Feldzug in Indien an, der junge Thronnachfolger und sein Vater wollen ein wertvollen Gegenstand, den Dolch der Zeit. Der junge Prinz gelangt in die Schatzkammer des Feindes und kann den Dolch der Zeit stehlen. Der Sultan findet zudem eine mysteriöse Sanduhr, die eine Öffnung hat in der der Dolch reinpasst. Der Sand soll die Zeit beherrschen und der Dolch entfesselt die Kraft der Sanduhr. Der Prinz steckt den Dolch auf Wunsch des Sultans in die Öffnung und ein grausames Schauspiel ereignet sich, alle werden zu Sandmonstern, nur wenige überleben. Zu den überlebenden gehören, Farah, die gefangengenommene Königstochter aus dem eingenommen Reich. Der Prinz gehört ebenfalls zu den überlebenden und einige andere, nicht wichtige Personen auch. Farah und der Prinz treffen recht früh aufeinander. Farah will dem Prinzen helfen alles wieder rückgängig zu machen, das ist auch sein Ziel. Im Verlauf des Spiels werden die beiden zu einer Art Liebespaar.
Gameplay
Das Gameplay bei Prince of Persia ist sehr umfangreich und sehr gut gemacht.
Allgemein
Das ganze Spiel errinert stark an ein Jump & Run, da fast 90% des Spiels aus Springen, klettern, laufen und dergleichen bestehen.
Das soll aber niemanden abschrecken, denn es macht sehr viel Spass all den klasse Bewegungen zuzusehen, denn sie sehen alle flüssig aus und der Prinz bewegt sich sehr geschmeidig. Er kann, wie gerade erwähnt klettern, sich an Abhängen hängen lassen. Er kann über weite Entfernung auch springen, dafür muss man an die Kante laufen und kurz vorm Fall \"X\" drücken, dann macht er einen Weitsprung. Eine weitere Technik, die im Spiel sehr oft angewendet werden muss ist die Wände hochlaufen. Denn nur so kann der Spieler an scheinbar unerreichbare Sachen kommen. Aber der Held kann noch viel mehr an den Wänden, er kann die Wände auch entlanglaufen, auch eine sehr nützliche Technik, wenn man mal eben einige Stachelfallen umgehen will ohne dabei Lebensenergie verlieren zu wollen. Der Prinz kann auf Seilen klettern und schwingt sich geschmeidig von Seil zu Seil oder an einen anderen Ort, er kann sich auch an Stangen hängen und von denen aus zu anderen Stangen springen. Der typische Wall-Jump ist auch in Prince of Persia vorhanden, der Wall-Jump ist nicht anderes als von einer Wand auf die nächste zu springen und dabei immer höher zu kommen. Klappt aber nur, wenn die Entfernung der einzelnen Wände nicht zu weit ist. Zudem kann der Prinz auch Objekte bewegen, manche Steinblöcke oder Statuen müssen an einen bestimmten Ort bewegt werden, um Türen zu öffnen.
Die Speicherpunkte sind aufsteigende Sandwolken, nicht zu verwechseln mit den Sandwolken, die einem wieder den Sand der Zeit-Balken auffüllen. In den Speicherpunkten sehen der Spieler und der Prinz Visionen, diese Visionen zeigen die nächsten Schritte und geben Hinweise auf das, was man als nächstes machen muss und zeigen ab und zu auch, was als nächstes in der Story passieren wird. Speichert man, so sieht man, dass der Spielverlauf in % angegeben wird. Um die Lebensenergie aufzufrischen sucht man sich die nächste Wasserquelle oder einen kleinen tech und drückt R1 und der Prinz tinkt das Wasser und die Lebensenergie frischt sich auf.
Leider gibt es im Spiel nur wenige Rätsel und diese sind dann auch sehr einfach zu lösen, denn man kann jedes Rätsel durch blindes rumtesten nach rund ca. 5 Minuten lösen. Also nicht sehr anspruchsvoll. Aber sie lockern das gesamte Geschehen auf.
Die Kamera lässt sich um 360° drehen, aber nicht überall, immer wenn Farah oder ein Gegenstand oder auch eine Wand im Weg steht justiert sich die Kamera wieder zum ausgangpunkt selbst hin. Des Weiteren gibt es auf Knopfdruck zwei weitere Sichten. Einmal die Weitsicht, damit kann der Spieler das gesamte Geschehen sehr gut überblicken und kann schon da einige mögliche Wege finden, um ans nächste Ziel zu gelangen. Zum anderen gibt es auch eine Ego-Perspektive. Mit dieser kann der Spieler genau nachgucken, wie viel Platz ihm noch bleibt, bevor er in den Abgrund fällt. Die Ego-Perspektive wird bei der ersten Bewegung unterbrochen und es geht in der Third-Person Kamera weiter. Aber das was das gesamte Spiel so einmalig macht ist die einzigartige Fähigkeit die Zeit zurückzudrehen. Mit druck auf die \"L1\" Taste wird die zeit zurückgedreht, das gilt für rund 30 Sekunden. Diese Technik ist teilweise Lebensnotwenig, denn es wird oft passieren, dass der Spieler in einen Abrund fällt oder von einer Abwehranlage zufällig getroffen wird, dann muss man die Zeit zurückdrehen, wenn man nicht das Ableben des Prinzen sehen will. Um die zeit zurückzudrehen braucht der Spieler Sandkanister, die am linken oberen Bildschirmrand angezeigt werden. Jedes mal, wenn die zeit zurückgedreht wird, leert sich ein Kanister, auch bei einem Zeitrückgang von nicht mal einer eigendlichen Spielsekunde. Um die Kanister zu füllen sammelt man entweder den Sand der Zeit der toten Gegner, diese müssen aber durch druck auf die \"Dreick-Taste\" getötet werden, da sie nur so den wertvollen Sand abgeben. Oder der Spieler sammelt Sandwolken auf. Diese dienen zur Füllung der Sandkanister und was auch sehr wichtig ist, nachdem der Spieler 8 Sandwolken aufgesammelt hat, kommt ein neuer kanister hinzu.
Kampfystem
Das Kampfsystem ist recht komplex und bietet viele Techniken und akrobatische Einlagen. Mit \"R1\" wehrt der Prinz gegnerische Angriffe ab, selbst wenn er auf dem Boden liegt kann er alle Angriffe abwehren, sehr realistisch gemacht. Die Kampfhaltung sieht sehr lustig aus, ist aber völlig korrekt aus den alten Schriften übernommen. Eine typische Situation im Kampf ist folgende : Mehrere Gegner sind um den Spieler herum. Was tun? Erstmal einen Block machen, warten bis der Gegner schlägt und dann einen Konterangriff starten, der oft in Bullet-Time gezeigt wird, das sieht sehr stylisch aus und es macht richtig Spass bei sowas zuzusehen. Sobald der Gegner am Boden liegt, muss man ihn mit einem Finish töten, dieser Finish ist der Druck auf die \"Dreick-Taste\", so entnimmt der Prinz in sehr vielen verschiedenen Bewegungen den Sand der Zeit aus den Gegnern. Auch im Kampfe kann der Sand der zeit verschieden angewendet werden. Er kann die Zeit verlangsamen ( Bullet-Time ähnlich), dies hält für 30 Sekunden, dann kann der Sand der Zeit noch einen Mega-Frost auslösen ( mehr dazu in der Tabelle). Des Weiteren kann man die Gegner, sofern sie noch stehen, auch versteinern und dann mit zwei Schlägen teilen und töten. Um aber solche starken Aktionen ausführen zu können braucht es eine weitere Extraleiste neben den Sandkanistern. Diese Leiste muss erstmal entstehen, um sie zu kreieren muss der Spieler zuerst viele Gegner töten und den Sand der Zeit von diesen aufsammeln. Ist eine Leiste entstanden, wird sie mit jedem aufgesammelten Sand gefüllt. Des Weiteren kann der Spieler sich die Wände in den Kämpfen zu seinem Freund machen. So springt man zum Beispiel auf eine Wand und macht eine Art hechtsprung auf den Gegner zu und kann diesen damit fast zur Aufgabe zwingen, manche Gegner sind robuster und halten solche starke Angriffe aus, die meisten fallen um und dann kann man ihnen ganz leicht den Sand der Zeit entziehen. Eine sehr beliebte und auch vorteilhafte technik ist es über die Gegner zu springen. Um das zu tun läuft man auf den Gegner zu und kurz vor Feindkontakt springt man durch druck auf die \"X-Taste\" über ihn, dies wird ebenfalls in einer Art Bullet-Time dargestellt und manchmal auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Flug kann man dann den Gegner angreifen, zwar nur ein Schlag, aber dieser ist sehr wirkungsvoll, da er beträchtlich Schaden anrichten kann. Manche Gegner sind aber schlau und schlagen den Prinzen noch bevor er in die Luft springen kann. Bei den Endgegnern kann man nicht einfach Sinnlos draufkloppen, da erlebt man sehr viel schneller das Ableben des Prinzen als einem vielleicht lieb ist. Denn diese Verteidigen sich die ganze zeit über und lassen nur von der Verteidigung ab, wenn sie angreifen. Bei diesen Endgegnern muss man also die Kontertechnik einsetzen.
Gamedesign
Das gesamte Spiel hat eine klasse Atmossphäre, die Architektur der Burg und des Turms der Dämmerung sind super. Es gibt keinen Raum, der gleich ist, alles ist von Grund aus verschieden. Der Baustil entsoricht genau dem, wie er auch früher benutzt wurde, es gibt keine Neuzeitlichen Einflüsse zu sehen, die Vorstellung vom alten Arabien wurde sehr gut umgesetzt ohne jedes Manko. Um mal einige beeindruckende Räume zu schildern :
Die Bibliothek im späteren Verlauf des Spiels ist einer der besten Räume. Es gibt dort so viele Bücher, Regale, stühle, Leitern und noch vieles mehr, ganz normal für eine Bibliothek. Das besondere hier ist, dass es auch so einige Rätsel gibt.
Für diese Rätsel wurden einige Stangen dazu benutzt um auf die andere Seit zu kommen, Mauern um auf eine Leiter zu gelangen, per Walljump. Jedes stück des Raumes kann für einen bestimmten Zweck benutzt werden.
Das Observatorium ist der Nächste Raum:
In diesem Raum sieht man viele Kugeln, die sehr stark Planeten ähneln. Nun, hier gilt es diese Kugeln in eine bestimmte Reihe zu bringen. Das besondere an den Kugeln ist, dass aus diesen Kugeln ragen Stangen heraus, an denen sich der Prinz klammern kann und so von Stange zu Stange schwingen kann. Auch hier sind Wände zum Missbrauch von Walljumps und ähnlichem sehr nützlich. Mehr dazu und vorallem zur grafischen Bewertung lest ihr im nächsten Abschnitt.
Grafik & Sound
Grafik
Die Grafik von Prince of Persia ist schon eine Klasse für sich. Das Spiel ist extrem Detailverliebt. Die Umgebungsgrafik ist super, die Räume sind klasse modelliert und es gibt fast keine unscharfen Texturen.
Die Weitsicht im Spiel ist schlichtweg beeindruckend. Wenn man am Ende des Spiels einen Blick auf den Turm der Dämmerung erhält sieht man sogar weit entfernte Burganlagen. Das sieht einfach nur herrlich aus. Die klasse Architektur, wie oben beschrieben ist durch die Grafische genialität nochmals getoppt. Der Wassereffekt gehört zu den besten bisher. So spiegeln sich teilweise, leider nicht immer, viele Sachen drin. Aber, wenn der Held ins Wasser geht wird er erstens langsamer und zweitens sieht man den Teil, der im Wasser ist viel dicker.Auch ein nettes detail hier ist, wenn der Prinz dreckige Hosen hat und dann ins Wasser geht und eine Rolle macht ist die Hose wieder sauber und Wasser Trpoft genau da runter, wo er auch drin war. Auch an solche kleinen Details wurde gedacht und an die physikalische Richtigkeit. Die Physik an sich gehört auch zu den technischen Highlights im Spiel. Denn Vorhänge brechen korrekt, wenn der Held durch diese läuft oder sich einfach reinstellt. Sie können ihn auch umschlingen, sieht sehr gut aus. Wenn der Prinz an einer Stange hängt, die sich an einer Mauer befindet, dann sieht man bei jeder Drehung so etwas geröll aus der Wand fallen, ein netter Effekt.
Auch die Gegner sind sehr gut gemacht. Wenn sie auf dem Boden liegen und ihnen dann der Sand entzogen wird und sie dann verschwinden, das ist super insziniert mit dynamischen Bewegungen des Prinzen. Die Bewegungen der Gegner und Prinzen sind klasse gemacht. Der held bewegt sich dynamisch, nciht zu hektisch, aber sehr geschmeidig. Die Effekte können sich sehen lassen. Wenn zum Beispiel die zeit zurückgedreht wird, dann wird der gesamte Bildschirm leicht gerell und alles erscheint unwirklich und dann ist man urplötzlich wieder am Ausgangspunkt. Ein klasse Effekt. Der Mgea-Frost sieht ebenfalls klasse aus. Zuerst erscheint am Boden ein fantasievolles Symbol und dann ist das gesamte geschehen verlangsamt. Wenn der Prinz dann einen Gegner angreift bewegt er sich so schnell, dass man nur noch am Ende von ihm einen Sandähnlichen Schweif sieht. Wenn man einen Gegner trifft, hellt das Bild leicht auf. Dieser Effekt gehört mit Abstand zu den besten. Leider bleibt die Framerate nicht immer stabil bei so vielen Details. So kann die Framrate teilweise unterhalb des geniessbaren rutschen. Dies passiert vorallem in der Bibliothek, wo erstens wirklich viele Gegner auf einmal sein können und zweitens die Objekte nur so vor Details strotzen.
Sound
Der Sound in Prince of Persia ist dem Flair von Arabien sehr gut nachgemacht. Der Stil und Rythmus sind korrekt aufeinander abgestimtmt. Nur leider hört man nicht viel davon in Gebieten von keine Gegner sind. Meistens muss man nur springen oder klettern. Da hört man leider nichts von genialen Soundtrack. Sind aber Gegner in der Nähe, hört man einen klasse Soundtrack, der sich dezent in Hintergrund befindet, aber trotzdem auffällt und zu gefallen weiss.
Die Synchronisation ist insgesamt sehr gut gelungen. Die Stimmen hören sich sehr gut an, auch wenn sie etwas leise sind, denn man muss den Fernseher schon recht laut stellen, um die Stimmen wirklich deutlich zu hören. Die deutschen Stimmen stehen den englischen Stimmen in nichts nach, teilweise sind sie sogar viel besser. Die Art, auf der die Charaktere sprechen ist perfekt der alten Sprache angepasst. man fühlt sich wie im alten Arabien.
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