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Erfahrungsbericht von Dotab

Die beste Buttermilch -jedenfalls für mich

Pro:

sehr erfrischend

Kontra:

Gerangel, wer als 1. Trinken darf

Empfehlung:

Nein

Mein Opa hat schon immer die besonderen Dinge des Lebens genossen, besonders die kulinarischen. Dabei ist er jedoch nie ausgeflippt, sonders hat sich immer auf die gute Hausmannküche besonnen – und so kocht er auch heute noch. Vor ungefähr 10 Jahren fing er dann mal an, mir ab und zu Buttermilch anzubitten. Für mich war das der absolute Graus, denn ich konnte damit nur irgendwas einer Kuh in Verbindung bringen. Doch irgendwann war ich bereit dafür, es doch einmal zu kosten: Und es war super lecker – so lecker, dass ich mir seitdem öfters einmal Buttermilch mache. Aber nicht etwa die einfache Buttermilch aus dem Supermarkt, es muss schon etwas besonderes sein, nämlich Buttermilch à la Opa.







[Zutaten + Hilfsmittel]


- Buttermilch
- Zucker
- Zimt
- Schmand
- Quirl oder Rührgerät


[Zubereitung]


Normalerweise trinkt man Buttermilch „roh“ oder mit Zucker – schmeckt auch sehr, aber dieser Genuss geht noch etwas zu steigern. Man nehme daher mindestens einen halben Liter Buttermilch ( bei uns benötigen wir für 6 Personen ungefähr 1 –2 Liter, hängt ganz von unserer Trinkfreude an). Hier empfehle ich die Milch von „Heidecksburger“ (bzw. unter ihrem neuen Namen „Herzgut“), die es vor allem im Kaufland und Thüringen zu erwerben gibt. Die Rudolstädter Molkerei befindet sich ungefähr 200 Meter von mir entfernt und da mein Bruder dort Praktikum gemacht hat, konnte er sich persönlich von der guten Qualität überzeugen. Aber eigentlich müsste auch jede andere Buttermilch dafür geeignet sein.

Man gebe diese nun in einen Topf. Dazu dann ca. 3 gehäufte Esslöffel Zucker und ungefähr 1 –2 Esslöffel Zimt. Genaue Angaben kann ich dazu leider nicht machen, jedoch sollte man bei m Kosten den Zucker deutlich schmecken der Zimt sollte nach dem Verrühren durch einzelne braune Pigmente sichtbar sein.

Als zusätzliches Schmankerl wird noch ein Becher Schmand dazu gegeben. Schmand ist eine Art Cremefrech, schmeckt aber eindeutig cremiger und leichter. Auch hier kann ich die Firma „Heidecksburger“ empfehlen – aber natürlich genüg auch jeder andere Schmand.

Als krönender Abschluss nimmt man sich einen Quirl, Schneebesen oder ein elektrisches Handrührgerät und verrührt das Ganze ungefähr 2 Minuten lang. Danach hat sich an der Oberfläche ein lockerer Schaum gebildet und die einzelnen Zutaten wurden gut vermischt.




Und wie schmeckt das Ganze nun???


Also für mich sehr, sehr lecker ( auch wenn ich am Anfang nichts davon wissen wollte – aber da kannte ich ja auch den Geschmack noch nicht). Eindeutig sehr erfrischend. Zwar löscht es keinen Durst wie er entsteht, wenn man zuvor Sport getrieben hat. Aber an einem heißen Sommertag ist es genau das Richtige. Der Zucker versüßt das ganze Getränk ungemein und durch den Zimt wird es etwas exotisch, aber sehr angenehm und nicht übertrieben. Durch den Schmand wird die Buttermilch noch einen Tick cremiger. Und das abschließende Verquirlen macht das ganze locker leicht, gleichzeitig jedoch weiterhin dickflüssig.


Für mich ideal für den Sommer, aber auch für den Winter, Herbst und gerade jetzt im Frühling.




Es lebe der Mai!