Erfahrungsbericht von Marsira0707
BfW-ich habe es geschafft!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nach jahrelangem Kampf mit sämtlichen Ämtern und Behörden, war es dann endlich soweit. Ich habe schriftlich bekommen, das ich, aufgrund meiner Behinderung, beruflich rehabilitiert werden muss und durfte für zwei Wochen zur Berufsfindung/Arbeitserprobung ins BfW (Berufsförderungswerk) nach Hamburg fahren.
Ich möchte euch kurz an meinen erlebten zwei Wochen teilhaben lassen und auch somit das Bfw etwas vorstellen.
Angereist bin ich an einem Sonntag, vom Hauptbahnhof Hamburg aus, 20 Minuten mit der U-Bahn gefahren und bei stürmischen Wetter noch 5min Fußweg absolviert.
Da stand ich dann nun auf einem riesengroßem, sehr gepflegtem Gelände, mit 21 Häuserkomplexen und einem großem Parkhaus.
Auf dem Gelände befinden sich drei Internatskomplexe, in einem von diesem war ich dann auch für die zwei Wochen sesshaft. Die Zimmer sind sehr gepflegt und verfügen über ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. Die Zimmer werden auch jeden Tag von den zahlreichen Reinigungskräften sauber gemacht.
Am nächsten Tag war dann die Begrüßung der ca. 35 Rehabilitanden und dann wurden wir auch schon in 4 Gruppen aufgeteilt. Nachmittags und Dienstag Vormittags fanden dann die Arzttermine, Gespräch mit dem Psychologen usw. statt. Dienstag Nachmittag wurde ein erster Test geschrieben in Mathematik und Geometrie. Mittwoch konnte man sich zwei Berufsfelder ansehen/anhören, welche man dann von Mittwoch Nachmittag bis Freitag Vormittag erproben konnte. Dann war Wochenende.
In der zweiten Woche wurde Montag Vormittag gleich ein großer psychologischer Eignungstest(räumliches Vorstellungsvermögen, logisches denken usw.) geschrieben, der am Nachmittag mit jedem einzelnen ausgewertet wurde. Dienstag bis Donnerstag wurde dann ein zweiter, von jedem selbst gewählter Beruf, erprobt. Unterbrochen wurde dies am Mittwoch kurz für einen zweiten Mathetest. Donnerstag Nachmittag wurde dann von einer Mitarbeiterin erklärt, welche Wege es nun gibt, um an eine Umschulung zu kommen, was man beachten muss und wie es mit den Finanzen aussieht.
Freitag Vormittag fanden die großen Abschlussgespräche statt, hier wird einem gesagt, was man umschulen kann, wo laut der Test Stärken und Schwächen liegen usw.
Achja, wegen der Tests braucht sich keiner Gedanken machen, es wird nur überprüft, wo jedermanns Fähigkeiten und Schwächen liegen
Für mich waren die zwei Wochen sehr erfolgreich, ich kann eine Umschulung im Bfw Hamburg machen, nicht zuletzt da dies die einzigsten sind, die mich als Hörbehinderte umschulen. Die Mitarbeiter sind sehr kompetent und freundlich. Fragen werden ausführlich beantwortet.
Im Bfw werden nur Rehabilitanden umgeschult, das heißt, Menschen mit Behinderungen in den verschiedensten Ausprägungen und Problemsituationen. Zur Seite stehen einen Ärzte, Psychologen und anderes Fachpersonal.
Natürlich wurden wir auch verpflegt. Es gab in dem großem Speisesaal Frühstück(Büfett), zweites Frühstück(Büfett), Mittag(3-5 verschiedene Essen zur Auswahl), Kaffee und Kuchen und Abendessen(Büfett). Das Essen war nicht nur reichhaltig, sondern auch sehr lecker. Ein großes Lob an das Küchenpersonal ist wirklich auszusprechen.
In der Freizeit wird es auch nicht langweilig. Das Bfw verfügt über eine Schwimmhalle, Sporthalle, Fitnessstudio, Billardtische, regelmäßige Veranstaltungen( z.Bsp. Disco), Cafeteria und eine Kneipe. In der näheren Umgebung hat man auch ein großes Einkaufszentrum und der Kern von Hamburg ist schnell und bequem per U-Bahn erreichbar.
Die Kosten der zwei Wochen, inklusive An- und Abreise werde komplett vom Maßnahmeträger übernommen, der einen zur Berufsfindung geschickt hat.
Nun warte ich sehnsüchtig auf meinen Termin für die Umschulung, wenn ich dann dabei bin, werde ich diesen Bericht updaten.
Mehr Infos unter www.bfw-hamburg.de
Eure Marsira0707
Ich möchte euch kurz an meinen erlebten zwei Wochen teilhaben lassen und auch somit das Bfw etwas vorstellen.
Angereist bin ich an einem Sonntag, vom Hauptbahnhof Hamburg aus, 20 Minuten mit der U-Bahn gefahren und bei stürmischen Wetter noch 5min Fußweg absolviert.
Da stand ich dann nun auf einem riesengroßem, sehr gepflegtem Gelände, mit 21 Häuserkomplexen und einem großem Parkhaus.
Auf dem Gelände befinden sich drei Internatskomplexe, in einem von diesem war ich dann auch für die zwei Wochen sesshaft. Die Zimmer sind sehr gepflegt und verfügen über ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. Die Zimmer werden auch jeden Tag von den zahlreichen Reinigungskräften sauber gemacht.
Am nächsten Tag war dann die Begrüßung der ca. 35 Rehabilitanden und dann wurden wir auch schon in 4 Gruppen aufgeteilt. Nachmittags und Dienstag Vormittags fanden dann die Arzttermine, Gespräch mit dem Psychologen usw. statt. Dienstag Nachmittag wurde ein erster Test geschrieben in Mathematik und Geometrie. Mittwoch konnte man sich zwei Berufsfelder ansehen/anhören, welche man dann von Mittwoch Nachmittag bis Freitag Vormittag erproben konnte. Dann war Wochenende.
In der zweiten Woche wurde Montag Vormittag gleich ein großer psychologischer Eignungstest(räumliches Vorstellungsvermögen, logisches denken usw.) geschrieben, der am Nachmittag mit jedem einzelnen ausgewertet wurde. Dienstag bis Donnerstag wurde dann ein zweiter, von jedem selbst gewählter Beruf, erprobt. Unterbrochen wurde dies am Mittwoch kurz für einen zweiten Mathetest. Donnerstag Nachmittag wurde dann von einer Mitarbeiterin erklärt, welche Wege es nun gibt, um an eine Umschulung zu kommen, was man beachten muss und wie es mit den Finanzen aussieht.
Freitag Vormittag fanden die großen Abschlussgespräche statt, hier wird einem gesagt, was man umschulen kann, wo laut der Test Stärken und Schwächen liegen usw.
Achja, wegen der Tests braucht sich keiner Gedanken machen, es wird nur überprüft, wo jedermanns Fähigkeiten und Schwächen liegen
Für mich waren die zwei Wochen sehr erfolgreich, ich kann eine Umschulung im Bfw Hamburg machen, nicht zuletzt da dies die einzigsten sind, die mich als Hörbehinderte umschulen. Die Mitarbeiter sind sehr kompetent und freundlich. Fragen werden ausführlich beantwortet.
Im Bfw werden nur Rehabilitanden umgeschult, das heißt, Menschen mit Behinderungen in den verschiedensten Ausprägungen und Problemsituationen. Zur Seite stehen einen Ärzte, Psychologen und anderes Fachpersonal.
Natürlich wurden wir auch verpflegt. Es gab in dem großem Speisesaal Frühstück(Büfett), zweites Frühstück(Büfett), Mittag(3-5 verschiedene Essen zur Auswahl), Kaffee und Kuchen und Abendessen(Büfett). Das Essen war nicht nur reichhaltig, sondern auch sehr lecker. Ein großes Lob an das Küchenpersonal ist wirklich auszusprechen.
In der Freizeit wird es auch nicht langweilig. Das Bfw verfügt über eine Schwimmhalle, Sporthalle, Fitnessstudio, Billardtische, regelmäßige Veranstaltungen( z.Bsp. Disco), Cafeteria und eine Kneipe. In der näheren Umgebung hat man auch ein großes Einkaufszentrum und der Kern von Hamburg ist schnell und bequem per U-Bahn erreichbar.
Die Kosten der zwei Wochen, inklusive An- und Abreise werde komplett vom Maßnahmeträger übernommen, der einen zur Berufsfindung geschickt hat.
Nun warte ich sehnsüchtig auf meinen Termin für die Umschulung, wenn ich dann dabei bin, werde ich diesen Bericht updaten.
Mehr Infos unter www.bfw-hamburg.de
Eure Marsira0707




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