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Erfahrungsbericht von perfectlyvidel

Bags für die Schule sind hype !!

Pro:

gute Verarbeitung, sehr leicht

Kontra:

hoher Preis

Empfehlung:

Nein

Ganz ehrlich, ich bin alles andere als ein Markenfanatiker. Aber den Stress in der Schule, wenn man nicht „up to date“ ist, müssen nicht die Eltern ausbaden. Den Stress hat man dann selbst. Ob es um Klamotten, Schuhe oder was auch immer geht, hip ist nur der, der immer die neuesten Trendsachen trägt oder besitzt. Das kann ganz schön Nerven.

OK, Schuhe von Adidas trage ich schon deshalb, weil ich aktiv Sport betreibe. Mein Vater schwört auf die Marke und Gott sei Dank, auch die meisten in meiner Klasse. Klamotten von Fishbone sind zwar schon wieder out, werden aber noch „akzeptiert“. Aber dann kommt das Problem mit den Accessoires. Und dazu muss man auch die Schultasche zählen. Also aus dem „Scout-Alter“ bin ich ja nun schon lange raus. Und in der 7. Klasse trägt ja wohl keiner einen Tornister. Also was muss her: ein vernünftiges und möglichst angesagtes Bag. Mit einer solchen Aufgabe kann man die Eltern schon mal zur Weißglut bringen, deshalb besorge ich es selber.

Im Kaufhaus bei uns ist da nichts zu machen. Bags gibt es zwar genug, aber die kennt keine Sau (oh, sorry). Also ab in die City nach Düsseldorf. Ich hab es geschafft, meinem Herrn Vater (Ihr kennt ja MichaKa hinlänglich von seinen Berichten, die er gequält auf den Rechner bringt) 50 Euro abzuschwatzen. Mein Limit ist also damit angezeigt.

In der Schule herrscht ein Klassenkampf in Bezug auf Marken. Die einen (meist die Jungs) sagen, es muss eine Sporttasche sein von Adidas oder so, die anderen (also wir Mädels) finden bags nun mal trendy. Meine Vorstellung ist also damit auch abgetan. Und ich suche nun im Kaufhaus nach meinem Bag.

Ich will keine Muster oder sonstige Auffälligkeiten, ich suche etwas unifarbenes (Understatement und so ...) Und greife zu einem bag von Eastpack. Das Model trägt die Bezeichnung: Padded Pak´r und ist schlicht schwarz. Da ich es auf dem Rücken zu tragen beabsichtige (andere tragen es meist locker über der Schulter und denken nicht an Haltungsschäden) achte ich besonders auf die breiten Träger, die zusätzlich gut gepolstert sind und die man leicht in der Länge einstellen kann. Auf zusätzliche Schnick-Schnack Taschen kann ich verzichten, benötige aber für Essen und Trinken eine separate, angesetzte Tasche. Schließlich sollen meine Leckerchen, die ich immer dabei habe, nicht unbedingt meine Schulsachen versauen.

Mir gefallen auch die großen und leicht zu erreichenden Reißverschlüsse, die man ohne Mühe auf- und zuziehen kann. Das Bag ist groß genug um meine Bücher für einen Schultag nebst meinen Heften bequem zu verstauen. Der Padded Pak´r hat ein Fassungsvolumen von ca. 24 Litern, was nicht heißen soll, dass ich nur Flüssiges transportiere. Also die Maße 41 mal 28 mal 15,5 (Höhe/Breite/Tiefe) werden so dokumentiert. Das Leergewicht ist nur zu schätzen und das kann ich schlecht. Also hab ich das Teil mal auf die Küchenwaage gelegt und diese zeigte 420 Gramm an.

Klar ist natürlich, dass das Material wasserabweisend ist (Materialbezeichnung lautet Cordura plus, was auch immer das heißen mag) und sehr strapazierfähig. Alles in allem, für 44,90 Euro ein absolut alltagstaugliches Teil, das ich jedem mit ruhigem Gewissen empfehlen kann und nicht nur für die Schule geeignet ist, sondern auch für den Sport oder für Ausflüge.

Eure p.v.

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