Erfahrungsbericht von *sannah*
Herbstimpressionen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
So allmählich haben wir uns ja daran gewöhnt, im Spätsommer beim Einkauf fürs abendliche Grillen – natürlich noch in Shorts und T-Shirt – schon die ersten Lebkuchen im Regal zu sehen. Spätestens Anfang September stehen pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang Dominosteine, Spekulatius und Co. in den Läden. (Schließlich müssen die Lager für die Massen von Schokoeiern geräumt werden.) Aber dieser Umstand ist ja nichts Neues, schließlich fordert der Kommerz schon länger diesen seinen Preis.
Neu dazugekommen in den letzten zwei bis drei Jahren sind die seltsamen Fratzen im Regal gleich neben den Lebkuchen. Damit meine ich jetzt nicht die rotbäckigen strahlenden Schokonikoläuse, sondern Kürbisse in allen erdenklichen Variationen. Ob als Lichterkette, Windlicht oder sonstiger Kitsch hat er als Hauptbestandteil des Halloween-Kults in Deutschland Einzug gehalten. Warum eigentlich? Was ist so besonders an diesem traditionellen amerikanischen Brauch, am Abend vor Allerheiligen mit Kürbisfratzen oder sonstigen „gruseligen“ Verkleidungen böse Geister abzuschrecken? Bisher habe ich noch keine Kinder mit dem Spruch „trick or treat“ durch die Straßen ziehen sehen, die Verbreitung dieses „Trendes“ in Deutschland beschränkt sich ganz allein auf den Kauf künstlicher Plastikkürbiswindlichter für den Vorgarten oder die gruselige Faschingsalternative „Halloweenparty“. Diese ist vor allem in der jüngeren Generation vorherrschend, ist Halloween doch schließlich viel cooler als das althergebrachte „Helau“, „Alaaf“ und jede Menge „Kamelle“. Oder was sich noch viel eher anbietet: im Februar die Clowns-, im Oktober dann die Scream-Maske und in beiden Fällen kräftig feiern: “PROST!“ Das Gruseln kommt dann spätestens am nächsten Morgen von allein...
Wenn schon Halloween mit Kürbisfratzen, dann bitte auch in letzter Konsequenz: schafft den Karneval ab und erlöst mich damit von den regelmäßigen Schunkelveranstaltungen zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch. Statt dieser aufgesetzten Stimmungsmache mit drittklassigen Künstlern, die nur für die „Fünfte Jahreszeit“ aus der Mottenkiste rausgekramt werden, ertrage ich eher noch das beleuchtete Grinsen von Tausenden von Kürbissen. Eine entsprechende Petition bitte an den nächstgelegenen Supermarkt.
Neu dazugekommen in den letzten zwei bis drei Jahren sind die seltsamen Fratzen im Regal gleich neben den Lebkuchen. Damit meine ich jetzt nicht die rotbäckigen strahlenden Schokonikoläuse, sondern Kürbisse in allen erdenklichen Variationen. Ob als Lichterkette, Windlicht oder sonstiger Kitsch hat er als Hauptbestandteil des Halloween-Kults in Deutschland Einzug gehalten. Warum eigentlich? Was ist so besonders an diesem traditionellen amerikanischen Brauch, am Abend vor Allerheiligen mit Kürbisfratzen oder sonstigen „gruseligen“ Verkleidungen böse Geister abzuschrecken? Bisher habe ich noch keine Kinder mit dem Spruch „trick or treat“ durch die Straßen ziehen sehen, die Verbreitung dieses „Trendes“ in Deutschland beschränkt sich ganz allein auf den Kauf künstlicher Plastikkürbiswindlichter für den Vorgarten oder die gruselige Faschingsalternative „Halloweenparty“. Diese ist vor allem in der jüngeren Generation vorherrschend, ist Halloween doch schließlich viel cooler als das althergebrachte „Helau“, „Alaaf“ und jede Menge „Kamelle“. Oder was sich noch viel eher anbietet: im Februar die Clowns-, im Oktober dann die Scream-Maske und in beiden Fällen kräftig feiern: “PROST!“ Das Gruseln kommt dann spätestens am nächsten Morgen von allein...
Wenn schon Halloween mit Kürbisfratzen, dann bitte auch in letzter Konsequenz: schafft den Karneval ab und erlöst mich damit von den regelmäßigen Schunkelveranstaltungen zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch. Statt dieser aufgesetzten Stimmungsmache mit drittklassigen Künstlern, die nur für die „Fünfte Jahreszeit“ aus der Mottenkiste rausgekramt werden, ertrage ich eher noch das beleuchtete Grinsen von Tausenden von Kürbissen. Eine entsprechende Petition bitte an den nächstgelegenen Supermarkt.

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