Erfahrungsbericht von krawallo
HAXENHAUS in KÖLN ...SERVICE TOP ! ! !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Das Haxenhaus war der Treffpunkt vom Ciao-Ostertreffen und nach der Enttäuschung der Lokalität des erstens Ciao-Stammtisches war ich ziemlich skeptisch, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die Preise waren sicher etwas höher, aber was Qualität, Atmosphäre und Service angeht, kannte unsere Begeisterung sicher keine Grenzen.
Lage:
Direkt am Rhein steht dieser rote Altbau, den sogar ein planloser Mensch wie ich es auf Anhieb fand. Keine 3 Minuten vom Altermarkt fiel schon von Weiten das Gebäude auf, welches im übrigem unter Denkmalschutz steht. Obwohl es in der Reihe der Gaststätten, die sich am Rhein um Kundschaft balgten, das kleinste Haus ist, erkennt man es durch den kräftigen Verputz ziemlich leicht.
Neben dem Eingang vom Rheinufer gelangt man auch von der angrenzenden Altstadt in das Lokal, wo sich der zweite Eingang befindet.
Einrichtung:
Wie nicht anders erwartet, ist die Inneneinrichtung in dunklem Holz gehalten.
Die Tische und Stühle passen sich diesem Ambiente an, und im unteren Teil des Lokals ist ein sehr gemütlich wirkender Kamin, gegenüber der langgezogenen Bar der optische Mittelpunkt des Lokals.
Ich bin gewiss kein Freund solcher Einrichtungen, aber man kann die Gemütlichkeit nicht abstreiten, die diese Einrichtung auch auf mich ausübt. Die Dekoration ist recht schlicht gehalten und sind ohne großen Aufwand. So richtig fehlte mir allerdings die Ruhe, um mir die Dekoration genauer anzusehen, weil wir den überwiegenden Teil im Obergeschoß des Lokals verbrachten, wo wir einen ganzen Raum für uns reserviert hatten.
Die Toiletten waren sauber und wurden durch eine Dame gehütet, die regelmäßig nach dem rechten schaute, ob man nicht verbotenes dort trieb.
Publikum:
Das Publikum war entgegen meiner Erwartung relativ jung und hübsch. Das unsere Truppe natürlich den Altersdurchschnitt kräftig nach unten drückte, lag sicher in erster Linie an mir, da ich ja nun wirklich noch ein Jungspund bin. Ansonsten saß im unteren Teil vom Haxenhaus jung neben alt, und hübsch neben häßlich.
Also ein Lokal für jedermann.
Speisen:
Die Speisekarte war optisch wahrlich ein Meisterwerk, nicht zu bunt, aber übersichtlich und ziemlich rustikal. Wer gerne Fleisch mag kommt hier auf seine Kosten.
Die Speisen hingegen wurden hingegen nicht ganz meinen Ansprüchen gerecht. Sicher, ein Lokal, welches sich Haxenhaus schimpft, ist eher etwas für Fleischesser, aber mir war das Angebot zu fettig und die Salatauswahl zu dürftig. Die Spezialität waren natürlich Haxen und Bratwurst mit Beilagen. Außerdem sah auch das Geschnetzelte wirklich lecker aus, was ich aber von den als „knusprig“ deklarierten Bratkartoffeln nicht unbedingt sagen kann.
Ein großes Minus sind für mich auch die Preise gewesen, denn ein echtes Mahl war unter 10 € kaum zu bekommen. Aber positiv möchte ich noch die sehr geschmackvolle Dekoration erwähnen, die dem Speisenden einen wahren Augenschmaus versprachen.
Getränke:
Bei den Getränken stand natürlich das Kölsch im Vordergrund.
Obwohl ich kein Kölschfreund bin, war ich überrascht, denn das Gaffelkölsch konnte einem schon die durstige Kehle erfrischen.
Eine Spezialität ist „der Meter-Kölsch“, wo man 10 Kölsch sorgsam in ein Brett gab, um dieses dann an den Tischen zu servieren. Die Gläser waren bis zum Eichstrich gefüllt und einen Lippenstiftrand entdeckte ich auch bei penibelster Überprüfung nicht.
Neben einer reichhaltigen Auswahl an diversen Bieren und Softdrinks, waren auch bekannte Bitterspirituosen und eine kleine aber feine Auswahl an Weinen auf der Karte zu erblicken.
Insgesamt gibt es sicher viele Lokale, die eine ausgewogenere Auswahl an Getränken haben, aber solch ein Gasthaus ist auch eher etwas für Touristen gedacht und die stellen meistens nicht so hohe Ansprüche.
Preise:
Wer´s hat der hat´s.
Mir persönlich waren die Preise eindeutig zu hoch. Ein Kölsch kostete knapp unter 1,50 € (200ml) und auch die Softdrinks waren in meinen Augen eindeutig überteuert. Das Essen war wie oben erwähnt auch eher etwas für Reiche und an die wahren Genüsse traute man sich aufgrund der Kosten gar nicht erst heran. Lokale in solch einer zentralen Lage haben immer einen sehr hohen Kostenfaktor und lassen ein Saufgelage schnell in einem finanziellen Fiasko enden. Für mich der einzige Nachteil an dieser Gaststätte.
Service:
Ich möchte mich wirklich aufrichtig bei den Kölnern entschuldigen. Nach meinem letztem Besuch hatte ich geglaubt, das man als Kölner Kellner weder Spaß versteht, noch Aufmerksam und Höflich sein kann, oder saubere Gläser serviert bekommt.
Der Kellner, den man für uns abstellte, belehrte mich dann aber eines Besseren. Er erfüllte fast alle Wünsche, war umgänglich und schnell im Servieren. Smart und ohne Allüren verzückte der die holden Damen unserer Gesellschaft und auch ich kann dem Ober einen gewissen Charme nicht streitig machen, auch wenn er nicht ganz in mein Beuteschema paßt.
So unkompliziert stelle ich mir einen Ober vor, der Getreu dem Motto „Der Kunde ist König“ mit uns umging, ohne irgendwelche Zicken an den Tag zu legen und sich nicht zu wichtig nahm.
Als wir gegen 3 Uhr aufbrechen mussten, wurden wir zwar vor die Tür gesetzt, aber ohne Stress und mit einer netten Verabschiedung. Der gute Service hat über die deftigen Preise hinweg getäuscht und dem Abend einen sehr positiven Charakter gegeben. Und im Endeffekt erinnert man sich meistens an den guten Service, da wird der Rest fast zur Nebensache.
Zum Service gehört auch eine kostenlose Service- Hotline die von 9-18 Uhr Reservierungen annimmt und ein gelungener Onlineauftritt unter www.haxenhaus.de
Haxenhaus
Frankenwerft 19
50667 Köln (Altstadt)
Tel.: 0221/2577966
Fazit:
Mein Fazit fällt wirklich äußerst positiv aus. Nicht nur, das es in meinen Augen eine sehr gemütliche Atmosphäre in unserem Raum schwelgte, sondern auch der Umgang des Personals übertraf meine Erwartungen bei weitem. Die Preise sind gesalzen, was man von den Bratkartoffeln nicht unbedingt sagen konnte. Was mir in unserem Raum vielleicht noch fehlte war etwas gute Musik, aber auch da ist es sicher schwer auf einen Nenner zu kommen.
Wer am Rhein gemütlich ein Kölsch trinken will, sollte sich auf einen Gang ins Haxenhaus einlassen und auch Fleischfreunde kommen hier gewiss zu ihrem Recht.
Die Preise waren sicher etwas höher, aber was Qualität, Atmosphäre und Service angeht, kannte unsere Begeisterung sicher keine Grenzen.
Lage:
Direkt am Rhein steht dieser rote Altbau, den sogar ein planloser Mensch wie ich es auf Anhieb fand. Keine 3 Minuten vom Altermarkt fiel schon von Weiten das Gebäude auf, welches im übrigem unter Denkmalschutz steht. Obwohl es in der Reihe der Gaststätten, die sich am Rhein um Kundschaft balgten, das kleinste Haus ist, erkennt man es durch den kräftigen Verputz ziemlich leicht.
Neben dem Eingang vom Rheinufer gelangt man auch von der angrenzenden Altstadt in das Lokal, wo sich der zweite Eingang befindet.
Einrichtung:
Wie nicht anders erwartet, ist die Inneneinrichtung in dunklem Holz gehalten.
Die Tische und Stühle passen sich diesem Ambiente an, und im unteren Teil des Lokals ist ein sehr gemütlich wirkender Kamin, gegenüber der langgezogenen Bar der optische Mittelpunkt des Lokals.
Ich bin gewiss kein Freund solcher Einrichtungen, aber man kann die Gemütlichkeit nicht abstreiten, die diese Einrichtung auch auf mich ausübt. Die Dekoration ist recht schlicht gehalten und sind ohne großen Aufwand. So richtig fehlte mir allerdings die Ruhe, um mir die Dekoration genauer anzusehen, weil wir den überwiegenden Teil im Obergeschoß des Lokals verbrachten, wo wir einen ganzen Raum für uns reserviert hatten.
Die Toiletten waren sauber und wurden durch eine Dame gehütet, die regelmäßig nach dem rechten schaute, ob man nicht verbotenes dort trieb.
Publikum:
Das Publikum war entgegen meiner Erwartung relativ jung und hübsch. Das unsere Truppe natürlich den Altersdurchschnitt kräftig nach unten drückte, lag sicher in erster Linie an mir, da ich ja nun wirklich noch ein Jungspund bin. Ansonsten saß im unteren Teil vom Haxenhaus jung neben alt, und hübsch neben häßlich.
Also ein Lokal für jedermann.
Speisen:
Die Speisekarte war optisch wahrlich ein Meisterwerk, nicht zu bunt, aber übersichtlich und ziemlich rustikal. Wer gerne Fleisch mag kommt hier auf seine Kosten.
Die Speisen hingegen wurden hingegen nicht ganz meinen Ansprüchen gerecht. Sicher, ein Lokal, welches sich Haxenhaus schimpft, ist eher etwas für Fleischesser, aber mir war das Angebot zu fettig und die Salatauswahl zu dürftig. Die Spezialität waren natürlich Haxen und Bratwurst mit Beilagen. Außerdem sah auch das Geschnetzelte wirklich lecker aus, was ich aber von den als „knusprig“ deklarierten Bratkartoffeln nicht unbedingt sagen kann.
Ein großes Minus sind für mich auch die Preise gewesen, denn ein echtes Mahl war unter 10 € kaum zu bekommen. Aber positiv möchte ich noch die sehr geschmackvolle Dekoration erwähnen, die dem Speisenden einen wahren Augenschmaus versprachen.
Getränke:
Bei den Getränken stand natürlich das Kölsch im Vordergrund.
Obwohl ich kein Kölschfreund bin, war ich überrascht, denn das Gaffelkölsch konnte einem schon die durstige Kehle erfrischen.
Eine Spezialität ist „der Meter-Kölsch“, wo man 10 Kölsch sorgsam in ein Brett gab, um dieses dann an den Tischen zu servieren. Die Gläser waren bis zum Eichstrich gefüllt und einen Lippenstiftrand entdeckte ich auch bei penibelster Überprüfung nicht.
Neben einer reichhaltigen Auswahl an diversen Bieren und Softdrinks, waren auch bekannte Bitterspirituosen und eine kleine aber feine Auswahl an Weinen auf der Karte zu erblicken.
Insgesamt gibt es sicher viele Lokale, die eine ausgewogenere Auswahl an Getränken haben, aber solch ein Gasthaus ist auch eher etwas für Touristen gedacht und die stellen meistens nicht so hohe Ansprüche.
Preise:
Wer´s hat der hat´s.
Mir persönlich waren die Preise eindeutig zu hoch. Ein Kölsch kostete knapp unter 1,50 € (200ml) und auch die Softdrinks waren in meinen Augen eindeutig überteuert. Das Essen war wie oben erwähnt auch eher etwas für Reiche und an die wahren Genüsse traute man sich aufgrund der Kosten gar nicht erst heran. Lokale in solch einer zentralen Lage haben immer einen sehr hohen Kostenfaktor und lassen ein Saufgelage schnell in einem finanziellen Fiasko enden. Für mich der einzige Nachteil an dieser Gaststätte.
Service:
Ich möchte mich wirklich aufrichtig bei den Kölnern entschuldigen. Nach meinem letztem Besuch hatte ich geglaubt, das man als Kölner Kellner weder Spaß versteht, noch Aufmerksam und Höflich sein kann, oder saubere Gläser serviert bekommt.
Der Kellner, den man für uns abstellte, belehrte mich dann aber eines Besseren. Er erfüllte fast alle Wünsche, war umgänglich und schnell im Servieren. Smart und ohne Allüren verzückte der die holden Damen unserer Gesellschaft und auch ich kann dem Ober einen gewissen Charme nicht streitig machen, auch wenn er nicht ganz in mein Beuteschema paßt.
So unkompliziert stelle ich mir einen Ober vor, der Getreu dem Motto „Der Kunde ist König“ mit uns umging, ohne irgendwelche Zicken an den Tag zu legen und sich nicht zu wichtig nahm.
Als wir gegen 3 Uhr aufbrechen mussten, wurden wir zwar vor die Tür gesetzt, aber ohne Stress und mit einer netten Verabschiedung. Der gute Service hat über die deftigen Preise hinweg getäuscht und dem Abend einen sehr positiven Charakter gegeben. Und im Endeffekt erinnert man sich meistens an den guten Service, da wird der Rest fast zur Nebensache.
Zum Service gehört auch eine kostenlose Service- Hotline die von 9-18 Uhr Reservierungen annimmt und ein gelungener Onlineauftritt unter www.haxenhaus.de
Haxenhaus
Frankenwerft 19
50667 Köln (Altstadt)
Tel.: 0221/2577966
Fazit:
Mein Fazit fällt wirklich äußerst positiv aus. Nicht nur, das es in meinen Augen eine sehr gemütliche Atmosphäre in unserem Raum schwelgte, sondern auch der Umgang des Personals übertraf meine Erwartungen bei weitem. Die Preise sind gesalzen, was man von den Bratkartoffeln nicht unbedingt sagen konnte. Was mir in unserem Raum vielleicht noch fehlte war etwas gute Musik, aber auch da ist es sicher schwer auf einen Nenner zu kommen.
Wer am Rhein gemütlich ein Kölsch trinken will, sollte sich auf einen Gang ins Haxenhaus einlassen und auch Fleischfreunde kommen hier gewiss zu ihrem Recht.

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