Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Penny Campus Gourmet Dessert Schoko – Nuss – Traum
Pro:
einfach schön
Kontra:
--
Empfehlung:
Ja
Mag ich so was?
》∞《 Vorwort: 》∞《
Nach langer Zeit war ich mal wieder im Penny – Markt einkaufen und musste feststellen, das ich mir hier bei den Milchprodukten noch gar nicht richtig durchgefuttert habe und es da ja so viele leckere Sachen gibt ;o)
Heute möchte ich mal Campus Gourmet Dessert Schoko – Nuss – Traum vorstellen. 200 g für 0,49 Euro zu haben.
Eine Schokoladen – Haselnuss – Creme auf Sahne, die mich beim Kauf regelrecht anlachte.
Ob ich jetzt auch lache, erfahrt Ihr wenn Ihr den Bericht lest.
》∞《 Verpackung: 》∞《
Die Verpackung ist für mich optimal, da man durch den klaren Plastikbecher wunderbar den Inhalt erkennen kann.
Der Becher ist nicht großartig aufgemotzt, aber gerade das gefällt mir. Der Deckel ist in braun gehalten, so das man im Grunde gleich weiß, das es sich um Schokoladengeschmack handelt. Schokolade, Nüsse und Sahne auf dem Aludeckel verstärken den Eindruck noch mehr.
Da ich die Verpackung aber nicht essen kann und will, wende ich mich dem Inhalt zu.
》∞《 Aussehen: 》∞《
Man sieht eine kleine Menge an locker aufgeschlagener Sahne, wenn man den Becher betrachtet. Auf dem ganzen sitzt eine dicke Portion dunkler, ebenfalls lockerer Schokoladenpudding oder besser ... Schokoladencreme.
Geht man mit dem Löffel sachte an diese Leckerei sieht man wie locker und luftig das ganze ist. Alles sieht fein cremig aus und ich kann bei so einem Anblick einfach nicht länger widerstehen und muss meinen Löffel einfach eintauchen und probieren.
》∞《 Geruch + Geschmack: 》∞《
Der Geruch ist wunderbar angenehm und Schokoladig. Nicht zu süß, eher ein wenig herb, aber sehr dezent.
Nuss kann ich nicht gerade auf Anhieb heraus riechen, aber das stört mich nicht, da mir das mit dem Nussaroma eh erst aufgefallen ist, als ich den Bericht schreiben wollte. Für mich war es von Anfang an ein Schokoladenpudding ;o)
Geschmacklich bin ich wirklich sehr angenehm überrascht. Meist sind solche Puddings sehr süß, aber hier hat man die gewisse Süße, die nicht zu schwer auf der Zunge liegt.
Sehr angenehm, wie auch der Schokoladengeschmack an sich. Süßlich – herb und einfach lecker cremig und soft.
Die Sahne unter dem Schokoladenpudding ist eine nette Zugabe, auch wenn sie nach nichts schmeckt., oder besser so sanft im Geschmack ist, das sie eher neutral rüberkommt.
Alles in allem wirklich ein feiner Genuss, der die Naschgelüste deckt, aber leider nicht sättigt, aber ich habe ja noch einen ;o)
》∞《 Gesamturteil: 》∞《
Wirklich nur zu empfehlen. Eine feine leckerer Nascherei mit 580 kj / 138 kcal und 5,1 g Fett.
Ich denke das kann man sich mal zwischendurch gönnen... allemal besser und weniger Süß als eine Tafel Schokolade.
Versucht diesen leckeren Pudding mal. Er ist einfach perfekt für mich. Vor allem mag ich diese lockere feine cremige Konsistenz und die angenehme Süße und wenn man ganz bedächtig schlemmt, erkennt man auch den leichten Haselnussgeschmack ;o)
Versucht ihn mal. Penny hat noch Vanille und der steht natürlich auch in meinem Kühlschrank ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 19:02:16 mit dem Titel Philadelphia Pikanter
Ups... was habe ich denn da gekauft?
Tja, das kommt davon das man immer im Regal nach ganz hinten greift um Lebensmittel zu kaufen die noch ein ganz langes MHD haben ;o)
Da steht doch hinter meinem Lieblingskäse Philadelphia Natur eine andere Sorte... und ich merk das noch nicht mal... sogar als ich ihn zuhause in den Kühlschrank stellte, fiel es mir nicht auf. Dafür aber heute beim Frühstück ;o)
Jetzt habe ich schon eine Brille auf ... aber ich bin froh dass ich hin und wieder blind zugreife, da Philadelphia Pikanter einfach herrlich schmeckt. Die 200 g Dose kostete mich bei Edeka 1,05 Euro und jeder Cent lohnt sich.
Worum es sich bei diesem Produkt handelt möchte ich nun beschreiben und meinen Senf gebe ich gleich mit dazu ;o)
Verpackung:
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Im Grunde hätte mir auffallen müssen, das ich beim Einkauf von meiner Lieblingsmarke abweiche, die die sonst schlichte graue Verpackung mit blauem Druck ziemlich bunt ist und Paprika und zwiebeln aufgedruckt sind.
Es fällt also schon ins Auge ;o)
Ich mag Verpackungen die man wieder verschließen kann, wenn man sie mal geöffnet hat. So kann nichts austrocknen und man hält die Frische ein wenig besser.
Solch eine Verpackung hat auch Philadelphia.
Eine Plastikschale die mit einer Alufolie versiegelt ist und auf der noch mal ein wieder verschliessbarer durchsichtiger Deckel sitzt.
Allerdings sollte man wenn man den Käse mal angebrochen hat, auf alle Fälle die Alufolie ganz abziehen, da sich dort immer Kondenswasser sammelt und so der Käse schneller schimmelt.
Ich habe da schon meine Erfahrungen gemacht ;o)
Aussehen:
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Also spätestens nach dem öffnen der Packung hätte ich gemerkt das ich einen anderen Käse habe, als ich wollte ;o)
Satt einer weißen cremigen Masse habe ich nun eine leicht rosafarbene Färbung in der immer noch cremigen Masse, die wohl vom Paprika rührt.
In dieser Frischkäsezubereitung sieht man deutlich kleine feine Paprikastückchen und grüne Stückchen, die wohl von diversen Kräutern und Gewürzen stammen.
Alles in allem hinterlässt der Anblick schon ein angenehmes empfinden und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Geruch + Geschmack:
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Der Geruch lässt nicht viele Schlüsse auf den Geschmack zu.
Ein leicht säuerlicher Geruch. Mit ganz großer Vorstellungskraft erkennt man noch Paprika, aber das war es dann auch schon.
Beim Geschmack ist alles ein wenig intensiver, außer der Säuerung.
Die Cremigkeit lässt den Käse regelrecht auf der Zunge schmelzen. Ganz mild und fein im Geschmack kommen die Gewürze und alle Zutaten wie Paprika, Zwiebel und Kräuter hervor.
Trotz der Milde sehr herzhaft mit einem leicht strengen Nachgeschmack, den man oft von Kräuterfrischkäsen kennt.... aber dieser Nachgeschmack ist sehr angenehm und stört nicht im geringsten.
Eben ersehe ich aus der Zutatenliste das die Kräuter Dill sind ;o)
Alles in allem ein für mich herrlicher Geschmack.
Salz steht zwar an 3. Stelle, was aber nicht gleich bedeutet, dass diese Zubereitung salzig schmeckt. Ganz im Gegenteil. Geschmacklich ist diese Sorte von Philadelphia perfekt abgestimmt.
Gesamturteil:
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Ein Produkt das ich wirklich nur empfehlen kann.
Leider habe ich es bisher offensichtlich noch nicht entdeckt und weiß daher nicht, ob diese Frischkäsezubereitung überall erhältlich ist.
Ich habe meinen aus einem großen E – Center ( Edeka ), und werde ihn mir auf alle Fälle nun öfter kaufen. Wissentlich + geplant ;o)
Es ist mal ein anderer willkommener Geschmack und jeder der einen etwas würzigeren Frischkäse, bzw. Zubereitung mag wird ihn mögen.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-09-24 08:25:49 mit dem Titel Meine Biografie Teil 1 von 9
◊●◊ Ich stelle mich vor: ◊●◊
Gestatten.. mein Name ist Hexe. Ich bin jetzt ungefähr 10 Jahre alt ( so genau weiß ich es nicht mehr ) und lebe seit 8 Jahren bei meinem, von mir adoptierten Frauchen, das einige hier sicherlich kennen werden. Sie hockt ja täglich hier und tippt was für Euch in den PC, was mich hin und wieder ganz schön nervt. Vor ein paar Tagen kam ich auf die Idee, das ich ja eigentlich auch sehr viel zu berichten hätte und regte mein Frauchen an für mich mal die Tasten zu schwingen. Ich werde ihr mitteilen was ich zu sagen habe, aber tippen muss sie, da ich mit meinen Pfoten einfach zu viele Tasten treffe und man dann nicht so viele verständliche Worte erkennen könnte. Als Katze ist man eben doch hin und wieder auf den Menschen angewiesen, aber ich weiß das sie es gerne macht.
Sicherlich habt Ihr gedacht, das mein Frauchen nun ihr Leben hier entblättert, das macht sie hin und wieder auch und das was ich zu berichten habe, betrifft ja auch in gewisser Weise mein Frauchen.. Ihr müsst nur richtig lesen und manchmal zwischen den Zeilen ;o)
Ja wer bin ich? Ursprünglich wurde ich Morle getauft und mit dem depperten Namen lief ich 2 Jahre rum, obwohl.. eigentlich hieß ich. Morle hau ab, Morle pfui, Morle ich erschlag dich... es gab noch mehr Namen, aber ich habe sie vergessen und will mich auch gar nicht mehr erinnern das ich so dumm war auf den Namen zu hören.
Auf meinen jetzigen Namen höre ich auf’ s Wort und ich liebe ihn. Ich habe sogar einen Kosnamen...mein Mäuschen.. und mein Schatz... anfangs hatte ich damit Probleme, aber inzwischen weiß ich das ich damit gemeint bin ;o)
Ich bin zwar schon etwas betagt und habe in meinem schwarzen Fell schon einige weiße Haare, aber wenn ich mir mein Frauchen betrachte, erkenne ich da einige Parallelen. Allerdings hat sie nicht überall Fell wie ich und auch keinen weißen Fleck auf der Brust, aber sie ist ja auch ein Mensch und die sehen halt etwas anders aus als eine Katze.
Tja.. was habe ich Euch zu berichten... ich denke es ist viel und ich muss von ganz vorne beginnen, auch wenn ich weiß, das mein Frauchen mal über mich berichtet hat, aber in eine Biografie von mir muss das auch noch mal mit eigenen Worten niedergeschrieben werden.
Meine Biografie ist in einige Teile unterteilt und ich denke das Ihr interessante Einblicke in unseren Frauenhaushalt bekommt ;o)
Ich hoffe ja nur, das mein Frauchen alles so wiedergibt wie ich es ihr diktiere, den jedes Wort ist mir wichtig und es ist ja auch so was wie eine kleine Danksagung um ihr zu zeigen wie gerne ich sie habe.
Lehnt Euch zurück und stöbert ein wenig in meinem Leben.
◊●◊ Das Leben vor 1995: ◊●◊
Ich will mich nicht großartig beklagen, aber in meinen 2 Lebensjahren vor 1995 hatte ich es wirklich nicht schön. Ich sah wie man meine Geschwister und ein paar kleine Dackel in der Rodgau ertränkte und ich hatte Angst. Mein Vater hat mich aber gut versteckt, da meine Mom starb, wachte er sehr gut über mich. Woher ich das weiß? Na der nette Vermieter meines Frauchens hat da ganz böse Geschichten erzählt und ich bin wirklich froh, das ich nur die Hälfte weiß und vieles verdrängen konnte, aber trotzdem sträubt sich mir das Fell, wenn ich die Dame sehe, die sich immer noch als mein Frauchen sieht und mich bei meinem Namen Morle vergeblich versucht ins Haus zu locken.. nee Du.. die Zeiten sind rum.
Zu essen musste ich mir alleine suchen und ich war oft krank und hatte Schnupfen. Ich war unterernährt und mein Fell war stumpf an den Stellen, wo es mir nicht ausfiel. Ich war ein zierliches Ding, das durch diverse Krankheiten im Babyalter nicht richtig gewachsen ist, aber ich habe mich durchgekämpft und irgendwie überlebt, auch wenn es kein Zuckerschlecken ist allein im kalten zu sein und zu sehen, wie jeder seine Tiere liebt und ich sitze alleine vor der Scheibe und könnte heulen, weil mich keiner mag... aber was soll’ s ich bin stark und es wäre doch gelacht.. ich komme alleine klar und wenn was schlimmes auf mich zurollt, dann ist da ja noch der Papa, der alles böse versucht von mir fernzuhalten, auch wenn er sehr betagt ist und etwas überfressen und auch sehr krank.. na wir packen das schon.
Ich hatte ein großes Revier und alles im Blick und was sehen meine trüben Augen eines Tages im Oktober 1995 ? Bei unseren Nachbarn zieht jemand ein... Mensch schaut die aber seltsam und finster aus. Schwarze Klamotten und bunte Haare.. he.. bist du ein Alien.. so was habe ich ja noch nie gesehen... und die Typen die ihr helfen sehen noch schlimmer aus. Sie haben Spieße durch ihr Gesicht und sind am Körper bemahlt und die Haare sehen aus als wären sie mit Beton fixiert... ach je.. was zieht da bloß ein? Ach und wie reden alle auf der Strasse über sie.. ich hörte so Worte wie Pack und die zahlt eh keine Miete. Dann fielen noch die Worte Schlampe und na ja.. die Vermieter sind ja auch nicht besser. Ich habe bis heute noch nicht begriffen was das alles bedeutet, aber seltsam sah die neue Mieterin ja schon aus.
Die ersten Tage traute ich mich nicht an sie ran, aber ich war doch so verdammt neugierig... dann war da ja noch Ben.. der Hund der Vermieter.. ein Rottweiler. Wir hassten uns wie die Pest, aber die komische Bunte da scheint er zu mögen. Er spielt mit ihr und lässt sich krabbeln.. na ja.. Hund eben.. der ist genügsam.. ich finde die Frau trotzdem noch seltsam.
Irgendwann habe ich mich dann im Sommer des nächsten Jahres an ihr Balkonfenster geschlichen und mal reingeschaut, als sie schlief.. ach weh.. die Wohnung ist dunkel eingerichtet, Kerzen überall.. ach nee... das ist ja gar nicht meine Welt... schnell weg, bevor sie aufwacht.. Mist sie hat mich gesehen.. mal sehen wie sie so ist und was sie macht. Komm mal her ruft sie und hält die Hand hin.. Na Mädel.. denkst du wirklich ich wäre so dumm wie der Köter da hinten?
Mach du mal dein Ding ich geh Mäuse jagen.
Trotz allem faszinierte sie mich und ich fand sie nett.. sie war so anders und irgendwie fing ich an sie zu mögen. Se stellte mir hin und wieder was zu essen hin. Ich Depp habe mich nie dran getraut, obwohl mein Magen knurrte, aber jeden Tag stand beharrlich ein Schälchen mit trockenem Futter vor der Balkontür.
Dann kam der Tag, an dem man mich erwischte. Es gibt wirklich böse Menschen, die einem Kult nachgehen, oder einfach nur Spaß haben andere zu quälen. Man schnappte mich und mir wurde der Bauch aufgeschlitzt und dann warf man mich weg wie ein benutztes Handtuch. Ich bekam davon nicht viel mit.. ich weiß nur das ich mich in Richtung nach Hause robbte und dann viel mir ein, das mir da keiner helfen wird, aber ich brauchte doch so dringend Hilfe. Was soll ich denn jetzt machen. Ob mir die mit den bunten Haaren hilft?
Ich versuche es einfach mal... die Tür ist offen und ich schleppe mich rein. Sie sieht mich und ich liege in ihren Armen... bitte, bitte Hilfe und auf einmal höre ich die entsetzte Stimme. Ich werde schnell auf das Bett gelegt, Decke drüber, aber mir war alle egal. Ich hörte sie mit jemanden reden und plötzlich schellte etwas und eine zweite Stimme war zu hören.
Ich merkte wie man mich aus den Decken wühlte und oh Schreck... Lila Haare und wieder solche Metalldinger im Gesicht.. ach weh... Aber sie sprach ganz freundlich und die Zugezogene war noch blasser, als ich sie kannte. Machen die beiden sich etwa Sorgen um mich. Mein Bauch wurde untersucht und es tat so weh. Ich hört so was wie Arzt und das sieht schlimm aus. Ich wurde gestreichelt und dann sah ich wie man einen Korb nahm, Decken reinlegte und ich sanft hineingelegt wurde. Dann saß ich mit den beiden in so einem Ding wovor ich so große Angst habe.. so ein Vehikel mit 4 Reifen die immer so schnell fahren. Plötzlich standen wir in einem Raum. Ich hörte Vögel kreischen, einen Hund jaulen und ich roch den Tod. Au weija... Ein Mann stand plötzlich vor mir.. ach nein bitte nicht.... er zog was aus einem Behälter und redete mit mir, während die neue Bewohnerin anfing ganz leise mit mir zu reden. Ich wurde plötzlich so müde und ich hatte Angst.. nein ich will nicht sterben, bitte. Ich weiß nicht wann ich wieder wach wurde, aber mir war kalt und ich war allein. Die mit den bunten Haaren waren nicht mehr da und mein Bauch tat so weh. Ich sah den Mann wieder. Er streichelte mich und dann hörte ich ihn reden.. dann war ich wieder weg.
Als ich wieder wach wurde, war da etwas vertrautes.. he.. da sind die beiden mit den bunten Haaren wieder... die mit der Wohnung lächelte und hatte mich auf dem Arm und ich was komisches um den Hals. Heute weiß ich das es eine Halskrause war, damit ich nicht an meinen Wunden lecken konnte. Ich fand das Ding doof, da ich so nicht richtig kuscheln konnte, aber bei dem Gedanken war ich wieder weg.. Mensch was ist das bloß.
Als ich wieder zu mir kam, war ich in eine warme Decke gehüllt und jemand saß neben mir und streichelte mich.. Mensch tat das gut... ich hab\' das richtige getan.. die mit den bunten Haaren saß neben mir und ich wusste, das sie mir mein Leben gerettet hat und sie war so lieb.
Jeden Tag kam diese andere Frau mit den Lila Haaren und gab mir eine Spitze. Das gefiel mir zwar nicht, aber ich merkte das auch sie mir helfen wollte. Ich bekam Leckerlies und Milch zu trinken und sammelt langsam wieder Kräfte.
Alles war so neu und ungewohnt. Dieses Essen.. mjam jam... jeden Tag gab es was anderes und alles schmeckte himmlisch, auch wenn ich noch nicht soviel runter bekam und oftmals der Magen schwer drückte und alles wieder rauskam, wo es vorher reingeschaufelt wurde, aber das legte sich bald.
Tagsüber war ich viel alleine, aber das machte nichts, da ich viel schlief und jeden Abend pünktlich kam die Frau die mich pflegte und immer mit mir redete. Eines Abends kam sie heim und erlöste mich von dieser dämlichen Halskrause und sie weinte. Ich wusste gar nicht was los war, aber ich konnte mich endlich frei bewegen und ich wollte mal wieder frische Luft schnappen. Die Frau qualmte manchmal ein wenig viel und verpestete etwas die Luft in meinem Schlafzimmer.
Die Balkontür stand auf, aber ich wollte nur mal kurz gucken ob noch alles da ist und dann wieder rein ins kuschel8ige Schlafgemach.. noch schnell was essen und krabbeln lassen und dann noch ein wenig schnarchen. Am nächsten morgen stand die Tür wieder auf und ich machte mich mal auf den Weg. Die mit den bunten Haaren setzte sich in das Ding mit den Rädern und war wieder weg. Ich fing an zu grübeln.
◊●◊ Lebensrettung + die Angst: ◊●◊
Die Frau mit den bunten Haaren war gar nicht so schrecklich wie sie aussah und inzwischen hatte ich mich richtig an diese Haarfarbe gewöhnt, aber wie sah es mit ihr aus. Warum hatte sie mir geholfen, mag sie mich vielleicht? Ben streichelt sie ja auch... hm.. was passiert, wenn sie wiederkommt?
Ob ich weiter bei ihr bleiben darf, hat sie mich so lieb, das ich immer wiederkommen darf. Was mache ich denn wenn ich es nicht darf. Die Streicheleinheiten und die komischen Leute würden mir ja schon fehlen.
Sie hat mein Leben gerettet und ich würde es ihr so gerne danken, aber wie und vor allem.. warum hat sie am Tag zuvor so geweint... etwa wegen mir? Obwohl sie hat häufiger geweint, auch wenn sie mit ... wie ich heute weiß.. ihrer besten Freundin geredet hat. Ihr schien es auch manchmal nicht gut zu gehen. Heute weiß ich das sie Probleme hatte und auch ihr Rücken sehr weh tat und trotzdem hat sie mich jeden Tag rum getragen und gepflegt.
Wann kommt sie immer nach Hause? Es war immer gegen 17 Uhr oder... na ich setze mich mal ans Tor und schau mal was passiert, wenn sie mich sieht.
He da kommt das komische Ding mit dem sie immer fährt.. ob sie mich schon gesehen hat?
Sie steigt aus.. he... da ist sie und sie lächelt und nimmt mich auf den Arm.. ach ja... ich hab’ sie lieb. Drinnen gibt es bestimmt lecker Fresschen.. die Mäuse waren heute alle schneller als ich und ich hab so einen Hunger und ich hab’ ja jetzt wieder alles heil und da kann man ja wieder gut futtern.. was es wohl zu futtern gibt?
◊●◊ Jubel: ◊●◊
Am nächsten Tag saß ich wieder vor dem Tor, aber was macht sie? Sie kommt, nimmt mich hoch und wandert von Tür zu Tür und stellt den Leuten, die ihr die Tür öffnen seltsame Fragen. Ob jemand weiß wo ich hingehöre? He.. was soll das... ich will nicht weg.. ich will bei Dir bleiben... magst Du mich doch nicht. Auch bei meiner verhassten angeblichen Hüterin klingelte sie und sie sagte so was wie Nein und die Tür knallte zu. Nun stand sie da.. mit mir auf dem Arm und knubbelte meine Ohren. Dann gingen wir wieder in die Wohnung und ich hörte sie sagen: So.. Kleiner Zwerg.. he, also ich bin eine Katze, kein Zwerg... Du scheinst niemandem zu gehören... dann bleibst Du eben hier, wenn Du willst. Habe ich jetzt ein neues zu Hause... habe ich es geschafft und endlich ein Frauchen das mich lieb hat?
Tage vergingen und jeden Tag saß ich am Tor und wartete. Jeden Tag kam sie und redete mit mir, ich schlief drinnen, bekam Futter und irgendwann merkte ich, das sie ständig Hexe zu mir sagt. Meint sie mich? Na ja.. klingt besser als Morle auch wenn ich nicht weiß was eine Hexe ist ;o)
Die Tage wurden länger und wir freundeten uns jeden Tag mehr an. Sie spielte mit mir, ging mit mir regelmäßig zum Arzt und vor allem knubbelte sie mich immer ganz doll. Zwei Tage in der Woche gab es, wo sie den ganzen Tag daheim war und wir so richtig lang ausgeschlafen haben. Manchmal wurde ich etwas unruhig, wenn sie mal später nach hause kam, oder abends noch mal verschwand, aber sie kam immer wieder und ja... ich hatte ein neues Frauchen... endlich hat mich jemand lieb.
◊●◊ Fazit: ◊●◊
So schlimm mein Weg bis dorthin war... es hat sich gelohnt durch die Hölle zu gehen. Ich hab mein Frauchen ganz doll lieb, auch wenn ich sie manchmal ärgere und versuche Dinge zu tun, die mir verboten sind. So wollte ich irgendwann nicht mehr auf der Couch schlafen und mal sehen, warum mein Frauchen immer so unter dieser Decke vergraben im Bett liegt und schnarcht, als wollte sie den ganzen Rodgau fällen. Jedes mal, wenn ich mich zu ihr schlich wurde sie wach und schleppte mich wieder zur Couch... Mensch war das ein Mist ;o) Ob ich es in all den Jahren wo ich nun bei ihr bin geschafft habe meinen Dickschädel durchzusetzen könnt Ihr in den anderen Folgen meiner Biografie lesen. Meinem Frauchen tun jetzt die Finger weh und das wichtigste wisst Ihr ja fürs erste, aber macht Euch auf was gefasst.... ich habe noch ganz viel zu berichten und ich hoffe mein Frauchen wird auch die anderen 8 Folgen für mich tippen.
Ich hoffe mein Frauchen hat nicht so viele Tippfehler drin und hat alles so aufgeschrieben wie ich es wollte ;o)
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und ich soll Euch schon grüßen von meinem Frauchen.
Wie schreibt sie immer zum Schluss?
In diesem Sinne Eure © PunkyLady... ach Quatsch... Mensch ich habe gar kein Pseudonym... na dann werfe ich Euch mal meine Tatze zu und sage ... in diesem Sinne Eure © Hexe getippt von © fledermaeuse alias PunkyLady ;o)
Anmerkung:
Teil 1: Vorstellung / Wer bin ich
Teil 2: Was ich alles liebe
Teil 3: Was ich alles hasse
Teil 4: Ärgernisse
Teil 5: Männer und Frauen
Teil 6: Essbares
Teil 7: Krankheiten
Teil 8: Medien
Teil 9: Gedanken
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-06-27 09:42:38 mit dem Titel Der schiefen Turm von Pisa
••• Vorwort: •••
Sich heutzutage selbständig zu machen ist sicherlich ein Wagnis, aber der Wunsch war bei Eva (Harlekin34) und mir so groß, das wir den Schritt nach vorne in Angriff nahmen. Unser kleiner Buchladen, in dem wir uns auf Kinderbücher jeden Alters spezialisiert haben wurde am 11.01.2005 eröffnet. Natürlich muss man heute mehr bieten als andere und wir haben uns bewusst für Kinderbücher entschieden, da in dem Bereich einfach viel zu wenig getan wird, bzw. Kinder teilweise in Buchhandlungen gar nicht gerne gesehen sind, da sie ja vielleicht in Büchern blättern und die Seite verknicken.
Unser bestreben ist es, das Kinder selbst in die Bücher schauen können, sich gerne mal in ein Sitzkissen lümmeln und ein paar Seiten lesen, oder sich Bilderbücher ansehen.. denn jedes Kind das die Möglichkeit bekommt, sucht sich selbst aus, was es gerne lesen mag und bekommt nicht, bzw. wenig von den Eltern auf’ s Auge gedrückt.. solche Bücher liegen meist sehr schnell in der Ecke.
Wir wussten von Anfang an, das wir gerne Lesenachmittage veranstalten wollen. Also setzten wir uns hin und formulierten unseren Aushang und machten uns auf die Suche nach einer lieben Leseomi. Na ja.. irgendwie kam Wochenlang gar kein Feedback, dann tauchten urtümliche Gestalten auf, die doch seltsame Vorstellungen von so einem Nachmittag haben und dann sogar Leute.. da war ich im Gegensatz ja schon eine Omi.
Irgendwann sprach uns aber eine Kundin an und nach ein paar netten Gesprächen haben wir uns entschieden.. das ist unsere Leseomi und die Vorbereitungen konnten beginnen.
Warum ich darüber schreibe?
Ich war von diesem Tag einfach so begeistert das ich was darüber schreiben möchte und zum anderen möchte ich zeigen das man vieles möglich machen kann, ohne großen Aufwand, ohne das man riesige Verkaufsflächen benötigt und das gerade Kinder sowie deren Eltern, solche Aktionen unheimlich gerne und dankbar annehmen und uns auch bestätigen das dies einfach viel zu wenig gemacht wird... so was sollte nicht sein in der heutigen Zeit wo jeder über Pisastudien und sonstiges redet.
••• Die ersten Vorbereitungen: •••
Die Omi, die übrigens umsonst die Kids beschäftigt, muss natürlich auch ein Buch bekommen aus dem sie vorliest. Da wir unsere erste Lesegruppe sehr gemischt gestalten wollten, wurde das ein wenig problematisch. 3-7 jähre Mädchen und Jungen mit einem Thema zu unterhalten gestaltet sich nicht unbedingt einfach. Der Drache Kokosnuss ist eine feine Sache da die Geschichte sinnvoll, lehrreich und trotzdem sehr unterhaltend ist, aber mag das wirklich jeder?
Letztendlich entschieden wir uns für ein Buch mit Gespenster und Spukgeschichten zum Vorlesen.
Nun werden einige sagen.. wie kann man einem dreijährigen Kind so was vorlesen, aber Kinder sind fasziniert von solchen Geschichten und vor allem gibt es Bücher die auch genau auf dieses Alter zielen und es krabbeln eher selten Monster aus einer blutigen Tonne.. von daher also bitte keine Sorgen machen ;o)
Warum haben wir die Altersspanne so flexibel gestaltet?
Für uns ist das alles eine sehr neue Erfahrung und daher konnten wir einfach nicht einschätze wie viele Kinder uns wohl besuchen kommen. Sicherlich haben wir Flyer ausgelegt, Kindergärten angeschrieben und uns Namen und Alter bei den vorangemeldeten Zuhörern notiert, aber trotzdem wollten wir erst mal sehen wie die Resonanzen sind. Gleich Gruppen mit 3jährigen oder sonstigen zu veranstalten wäre sicherlich für den ersten Lesenachmittag, sowie für den zweiten fatal gewesen, denn es muss sich ja erst mal rumsprechen das wir solche Nachmittage veranstalten.
Das Buch war nun ausgewählt und unsere Leseomi konnte sich mal reinlesen und sich die schönsten Geschichten aussuchen. Wir besorgten inzwischen etwas zu naschen und zu trinken für die Kids und sammelten zuhause unsere Decken und verfügbaren Kissen ein, damit die Kids es gemütlich haben.
Im Geschäft wurde der Schreibtisch verrückt, der Sessel für unsere Omi platziert und störende Elemente aus dem Weg geräumt. Am Tag vor der Lesung wurden Luftballons aufgeblasen und ein Schild für die Tür angefertigt, da wir ja normale Öffnungszeiten haben und den Kunden den Zutritt ja nicht verwehren wollten, aber sie sollten dann doch leise eintreten, damit keine große Ablenkung erfolgt und das klappte auch ganz gut.
Am Tag X war ich mächtig nervös. Einen Tag zuvor brodelte mein Magen schon und es wurde auch nicht besser während wir unseren Laden auf Vordermann brachten und dann auf unsere kleinen Gäste warteten.
••• Showdown: •••
Nachdem ich schon den ganzen Tag nervös durch die Gegend gelaufen bin und sogar Eva damit auf die Palme brachte, war es dann endlich soweit. Gegen 14 Uhr traf unsere Leseomi ein, die sichtlich nervös war, auch wenn sie es abstritt ohne Ende. Man merkte es einfach, aber da ging es ihr nicht besser als mir.
Wir sprachen noch mal kurz den Ablauf ab, das bedeutet, wir legten uns in Sachen Buch fest und wie und wann wir loslegen.. alles was halt wissenswert ist und dann war es auch schon 14:15 Uhr und immer noch kein Kind da. Nun wurde ich schon wieder nervös.. was wenn gar kein Kind kommen möchte, was wenn wir doch nicht richtig Werbung dafür gemacht haben und so weiter.
14:29 Uhr und das erste Kind betritt den Laden. Bis 15:00 Uhr haben sich dann ca. 13 kleine Zwerge eingefunden und wir notierten in unseren Köpfen, das der nächste Lesenachmittag eindeutig etwas später anfangen muss, da einige sich doch etwas abhetzen mussten und das soll ja nicht sein.
Die Eltern standen anfangs noch etwas zweifelnd da, aber als sich die Kids die Schuhe auszogen ( was übrigens keine Pflicht war) und die unter ein Regal stopften und sich auf die Kissen und Decken auf dem Boden niederließen, waren einige Elternteile schon beruhigt und nachdem sich die Kids untereinander vorstellten wie alt sie sind und ob sie schon in Schule oder Kindergarten gehen, wanderten die ersten Eltern auch zur nahegelegenen Eisdiele oder machten Besorgungen und wir waren mit der kleinen Rasselbande alleine, die neugierig der Leseomi lauschten.
••• Hat es allen gefallen?: •••
Viele Kinder kannten sich schon untereinander, aber einige saßen zu Anfang doch noch etwas abseits und so ließen wir sie sich erst mal untereinander vorstellen. Namen wurden genannt, Alter und ob sie in die Schule, oder Kindergarten gehen. Danach waren alle schon etwas lockerer und unsere Lesomi las die ersten Geschichten vor.
Gespannte Augen richteten sich auf die Leseomi, aber nicht alles ist perfekt und nicht immer sind Kinder daran schuld, wenn Unruhen entstehen ;o)
Wir dachten das Kurzgeschichten immer gut ankommen, aber das Problem ist einfach, das die Kids sich schon hin und wieder mal gegenseitig ablenken und schon hat man automatisch den Faden verloren.
5 Geschichten ließen sie sich gefallen und dann wurde es schon etwas unruhig in unserem kleinen Laden und die Kinder meldeten sich zu Wort das sie keine Gruselgeschichten mehr wollen, sondern lieber was mit Tieren, Krimis oder ähnliches. Schnell wurde ein anderes Buch gewählt, während eine kleine Getränke- und Naschpause eingelegt wurde.
Wir merkten schnell das sehr kurze Geschichten nicht unbedingt gut sind bei so einer kleinen Horde und im Kopf arbeitete es schon für den nächsten Lesenachmittag ;o)
Die Jungs waren schneller abgelenkt und schauten sich schnell noch ein paar andere Bücher in unserem Laden an, während andere der Leseomi über die Schulter schauten und die Bilder im Buch bewunderten und Fragen stellten und Fragen von der Leseomi beantworteten.
Die Spannung fiel, weil wir schon merkten das einige sehr angetan waren und die ersten Eltern kamen zurück um ihre Kids aus unserem Laden zu eisen, was gar nicht so einfach war ;o)
Die Kinder bedankten sich, alle ohne Ausnahme und ohne das die Eltern das verlangten, bei uns und bei der Leseomi und einige fragten schon beim hinausgehen, wann der nächste Lesenachmittag stattfindet.
Irgendwie freute uns das ein Loch in den Bauch, auch wenn wir sofort über Verbesserungsmaßnahmen nachdachten.
••• Kommt jemand wieder? •••
Da wir diesen Mittwoch (29.06.2005) unseren nächsten Lesenachmittag haben, wissen wir das sich schon einige angemeldet haben und uns die Kids und deren Eltern das Feedback gaben, das alles wirklich super war und vor allem finden gerade die Eltern es klasse, das man so was ins Leben gerufen hat, da gerade Kinder in Buchläden doch oft sehr ungern gesehen werden und man eher das Gefühl hat, das die Eltern gerne kaufen sollen, viel Geld dalassen sollen, aber die Kids bitte zu Hause parken sollen.
Es ist sicherlich nicht immer leicht, wenn so eine Horde zusammen kommt, aber allein die Bestätigung, das sie wiederkommen wollen.. das macht alles wieder wett.
Für den nächsten Lesenachmittag wird eine längere Geschichte durchgearbeitet. Etwas mit Sinn, aber trotzdem schön und wir hoffen das die Kids wieder viel Spaß haben und da unsere Leseomi frisch erholt aus ihrem Urlaub kommt, wird sie sicher nicht mehr so nervös sein wie beim ersten Mal. Die Kids kennen sich schon untereinander und wir hoffen das noch einige mehr dazu kommen.
Es hat sich mit Sicherheit schon rumgesprochen, denn einige uns noch fremde Menschen haben nachgefragt ob es stimmt, das wir so was veranstalten und wir konnten es mit gutem Gewissen bestätigen. Der Unglaube in manchen Augen ist auch recht nett ;o)
Wir wissen jedenfalls das wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir Kindern etwas Abwechslung bieten und vielleicht haben wir irgendwann die Möglichkeit und die finanziellen Mittel ein Straßenfest zu machen mit Clowns, vielleicht einem netten Kinderbuchautor, und so weiter. Der Wille ist da, aber Sponsoren zu finden ist heutzutage sehr schwer, weil keiner mehr das Geld so locker in der Tasche sitzen hat und wir leider auch nicht so arg, aber irgendwie biegen wir da auch noch was hin ;o)
••• Schlusswort: •••
Kinder sind wirklich sehr dankbar, wenn man ihnen etwas bietet. Sicherlich ist das nichts für jedes Kind, aber man muss es rausfinden und gerade einige Eltern stellen Seiten an ihren Kids fest, die sie noch nicht kannten, weil sie es nie ausprobieren konnten.
Jeder schreit rum, wenn er irgendwas für Kinder tun soll.. da werden Kindertage veranstaltet, die gut ankommen, aber danach atmet jeder auf, das der Tag rum ist, aber was ist mit dem Rest des Jahres? Kinder sind unsere Zukunft.. sagt sich leicht wenn man selbst keine hat, aber es ist einfach so und wenn ich mir heute so einige Jugendliche ansehe, dann bekomme ich unter meinen gefärbten Haare, wirklich wieder graue. Sie stellen alle Blödsinn an.. haben wir früher auch, aber wir waren im Vergleich zur heutigen Zeit richtig harmlos und brav. Was für uns damals die Klingelpost war, ist heute für Teens Rebellion und Sachbeschädigung und das ist sehr traurig, aber man muss sich auch fragen warum das so ist.
Klar.. Eltern haben nicht immer die Zeit, weil sie beide arbeiten müssen, oder alleinerziehend sind, oder gar überfordert sind. Auch Lehrer kommen mit der Jugend nicht mehr zurecht, weil sie auf deren Bedürfnisse nicht reagieren können oder wollen, aber man kann auch mit kleinen Schritten was bewegen und das sehen wir ja in unserem Laden.
Wenn ein Kind vor unserem Laden steht und sagt: Mama.. gehen wir in MEINEN Buchladen, dann lacht unser Herz und ist die schönste Bestätigung die man in seinem Arbeitsleben bekommen kann und wir hoffen das wir das noch oft hören können und noch lange so machen können.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
》∞《 Vorwort: 》∞《
Nach langer Zeit war ich mal wieder im Penny – Markt einkaufen und musste feststellen, das ich mir hier bei den Milchprodukten noch gar nicht richtig durchgefuttert habe und es da ja so viele leckere Sachen gibt ;o)
Heute möchte ich mal Campus Gourmet Dessert Schoko – Nuss – Traum vorstellen. 200 g für 0,49 Euro zu haben.
Eine Schokoladen – Haselnuss – Creme auf Sahne, die mich beim Kauf regelrecht anlachte.
Ob ich jetzt auch lache, erfahrt Ihr wenn Ihr den Bericht lest.
》∞《 Verpackung: 》∞《
Die Verpackung ist für mich optimal, da man durch den klaren Plastikbecher wunderbar den Inhalt erkennen kann.
Der Becher ist nicht großartig aufgemotzt, aber gerade das gefällt mir. Der Deckel ist in braun gehalten, so das man im Grunde gleich weiß, das es sich um Schokoladengeschmack handelt. Schokolade, Nüsse und Sahne auf dem Aludeckel verstärken den Eindruck noch mehr.
Da ich die Verpackung aber nicht essen kann und will, wende ich mich dem Inhalt zu.
》∞《 Aussehen: 》∞《
Man sieht eine kleine Menge an locker aufgeschlagener Sahne, wenn man den Becher betrachtet. Auf dem ganzen sitzt eine dicke Portion dunkler, ebenfalls lockerer Schokoladenpudding oder besser ... Schokoladencreme.
Geht man mit dem Löffel sachte an diese Leckerei sieht man wie locker und luftig das ganze ist. Alles sieht fein cremig aus und ich kann bei so einem Anblick einfach nicht länger widerstehen und muss meinen Löffel einfach eintauchen und probieren.
》∞《 Geruch + Geschmack: 》∞《
Der Geruch ist wunderbar angenehm und Schokoladig. Nicht zu süß, eher ein wenig herb, aber sehr dezent.
Nuss kann ich nicht gerade auf Anhieb heraus riechen, aber das stört mich nicht, da mir das mit dem Nussaroma eh erst aufgefallen ist, als ich den Bericht schreiben wollte. Für mich war es von Anfang an ein Schokoladenpudding ;o)
Geschmacklich bin ich wirklich sehr angenehm überrascht. Meist sind solche Puddings sehr süß, aber hier hat man die gewisse Süße, die nicht zu schwer auf der Zunge liegt.
Sehr angenehm, wie auch der Schokoladengeschmack an sich. Süßlich – herb und einfach lecker cremig und soft.
Die Sahne unter dem Schokoladenpudding ist eine nette Zugabe, auch wenn sie nach nichts schmeckt., oder besser so sanft im Geschmack ist, das sie eher neutral rüberkommt.
Alles in allem wirklich ein feiner Genuss, der die Naschgelüste deckt, aber leider nicht sättigt, aber ich habe ja noch einen ;o)
》∞《 Gesamturteil: 》∞《
Wirklich nur zu empfehlen. Eine feine leckerer Nascherei mit 580 kj / 138 kcal und 5,1 g Fett.
Ich denke das kann man sich mal zwischendurch gönnen... allemal besser und weniger Süß als eine Tafel Schokolade.
Versucht diesen leckeren Pudding mal. Er ist einfach perfekt für mich. Vor allem mag ich diese lockere feine cremige Konsistenz und die angenehme Süße und wenn man ganz bedächtig schlemmt, erkennt man auch den leichten Haselnussgeschmack ;o)
Versucht ihn mal. Penny hat noch Vanille und der steht natürlich auch in meinem Kühlschrank ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 19:02:16 mit dem Titel Philadelphia Pikanter
Ups... was habe ich denn da gekauft?
Tja, das kommt davon das man immer im Regal nach ganz hinten greift um Lebensmittel zu kaufen die noch ein ganz langes MHD haben ;o)
Da steht doch hinter meinem Lieblingskäse Philadelphia Natur eine andere Sorte... und ich merk das noch nicht mal... sogar als ich ihn zuhause in den Kühlschrank stellte, fiel es mir nicht auf. Dafür aber heute beim Frühstück ;o)
Jetzt habe ich schon eine Brille auf ... aber ich bin froh dass ich hin und wieder blind zugreife, da Philadelphia Pikanter einfach herrlich schmeckt. Die 200 g Dose kostete mich bei Edeka 1,05 Euro und jeder Cent lohnt sich.
Worum es sich bei diesem Produkt handelt möchte ich nun beschreiben und meinen Senf gebe ich gleich mit dazu ;o)
Verpackung:
°°°°°°°°°°°°°
Im Grunde hätte mir auffallen müssen, das ich beim Einkauf von meiner Lieblingsmarke abweiche, die die sonst schlichte graue Verpackung mit blauem Druck ziemlich bunt ist und Paprika und zwiebeln aufgedruckt sind.
Es fällt also schon ins Auge ;o)
Ich mag Verpackungen die man wieder verschließen kann, wenn man sie mal geöffnet hat. So kann nichts austrocknen und man hält die Frische ein wenig besser.
Solch eine Verpackung hat auch Philadelphia.
Eine Plastikschale die mit einer Alufolie versiegelt ist und auf der noch mal ein wieder verschliessbarer durchsichtiger Deckel sitzt.
Allerdings sollte man wenn man den Käse mal angebrochen hat, auf alle Fälle die Alufolie ganz abziehen, da sich dort immer Kondenswasser sammelt und so der Käse schneller schimmelt.
Ich habe da schon meine Erfahrungen gemacht ;o)
Aussehen:
°°°°°°°°°°°
Also spätestens nach dem öffnen der Packung hätte ich gemerkt das ich einen anderen Käse habe, als ich wollte ;o)
Satt einer weißen cremigen Masse habe ich nun eine leicht rosafarbene Färbung in der immer noch cremigen Masse, die wohl vom Paprika rührt.
In dieser Frischkäsezubereitung sieht man deutlich kleine feine Paprikastückchen und grüne Stückchen, die wohl von diversen Kräutern und Gewürzen stammen.
Alles in allem hinterlässt der Anblick schon ein angenehmes empfinden und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Geruch + Geschmack:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Der Geruch lässt nicht viele Schlüsse auf den Geschmack zu.
Ein leicht säuerlicher Geruch. Mit ganz großer Vorstellungskraft erkennt man noch Paprika, aber das war es dann auch schon.
Beim Geschmack ist alles ein wenig intensiver, außer der Säuerung.
Die Cremigkeit lässt den Käse regelrecht auf der Zunge schmelzen. Ganz mild und fein im Geschmack kommen die Gewürze und alle Zutaten wie Paprika, Zwiebel und Kräuter hervor.
Trotz der Milde sehr herzhaft mit einem leicht strengen Nachgeschmack, den man oft von Kräuterfrischkäsen kennt.... aber dieser Nachgeschmack ist sehr angenehm und stört nicht im geringsten.
Eben ersehe ich aus der Zutatenliste das die Kräuter Dill sind ;o)
Alles in allem ein für mich herrlicher Geschmack.
Salz steht zwar an 3. Stelle, was aber nicht gleich bedeutet, dass diese Zubereitung salzig schmeckt. Ganz im Gegenteil. Geschmacklich ist diese Sorte von Philadelphia perfekt abgestimmt.
Gesamturteil:
°°°°°°°°°°°°°°
Ein Produkt das ich wirklich nur empfehlen kann.
Leider habe ich es bisher offensichtlich noch nicht entdeckt und weiß daher nicht, ob diese Frischkäsezubereitung überall erhältlich ist.
Ich habe meinen aus einem großen E – Center ( Edeka ), und werde ihn mir auf alle Fälle nun öfter kaufen. Wissentlich + geplant ;o)
Es ist mal ein anderer willkommener Geschmack und jeder der einen etwas würzigeren Frischkäse, bzw. Zubereitung mag wird ihn mögen.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-09-24 08:25:49 mit dem Titel Meine Biografie Teil 1 von 9
◊●◊ Ich stelle mich vor: ◊●◊
Gestatten.. mein Name ist Hexe. Ich bin jetzt ungefähr 10 Jahre alt ( so genau weiß ich es nicht mehr ) und lebe seit 8 Jahren bei meinem, von mir adoptierten Frauchen, das einige hier sicherlich kennen werden. Sie hockt ja täglich hier und tippt was für Euch in den PC, was mich hin und wieder ganz schön nervt. Vor ein paar Tagen kam ich auf die Idee, das ich ja eigentlich auch sehr viel zu berichten hätte und regte mein Frauchen an für mich mal die Tasten zu schwingen. Ich werde ihr mitteilen was ich zu sagen habe, aber tippen muss sie, da ich mit meinen Pfoten einfach zu viele Tasten treffe und man dann nicht so viele verständliche Worte erkennen könnte. Als Katze ist man eben doch hin und wieder auf den Menschen angewiesen, aber ich weiß das sie es gerne macht.
Sicherlich habt Ihr gedacht, das mein Frauchen nun ihr Leben hier entblättert, das macht sie hin und wieder auch und das was ich zu berichten habe, betrifft ja auch in gewisser Weise mein Frauchen.. Ihr müsst nur richtig lesen und manchmal zwischen den Zeilen ;o)
Ja wer bin ich? Ursprünglich wurde ich Morle getauft und mit dem depperten Namen lief ich 2 Jahre rum, obwohl.. eigentlich hieß ich. Morle hau ab, Morle pfui, Morle ich erschlag dich... es gab noch mehr Namen, aber ich habe sie vergessen und will mich auch gar nicht mehr erinnern das ich so dumm war auf den Namen zu hören.
Auf meinen jetzigen Namen höre ich auf’ s Wort und ich liebe ihn. Ich habe sogar einen Kosnamen...mein Mäuschen.. und mein Schatz... anfangs hatte ich damit Probleme, aber inzwischen weiß ich das ich damit gemeint bin ;o)
Ich bin zwar schon etwas betagt und habe in meinem schwarzen Fell schon einige weiße Haare, aber wenn ich mir mein Frauchen betrachte, erkenne ich da einige Parallelen. Allerdings hat sie nicht überall Fell wie ich und auch keinen weißen Fleck auf der Brust, aber sie ist ja auch ein Mensch und die sehen halt etwas anders aus als eine Katze.
Tja.. was habe ich Euch zu berichten... ich denke es ist viel und ich muss von ganz vorne beginnen, auch wenn ich weiß, das mein Frauchen mal über mich berichtet hat, aber in eine Biografie von mir muss das auch noch mal mit eigenen Worten niedergeschrieben werden.
Meine Biografie ist in einige Teile unterteilt und ich denke das Ihr interessante Einblicke in unseren Frauenhaushalt bekommt ;o)
Ich hoffe ja nur, das mein Frauchen alles so wiedergibt wie ich es ihr diktiere, den jedes Wort ist mir wichtig und es ist ja auch so was wie eine kleine Danksagung um ihr zu zeigen wie gerne ich sie habe.
Lehnt Euch zurück und stöbert ein wenig in meinem Leben.
◊●◊ Das Leben vor 1995: ◊●◊
Ich will mich nicht großartig beklagen, aber in meinen 2 Lebensjahren vor 1995 hatte ich es wirklich nicht schön. Ich sah wie man meine Geschwister und ein paar kleine Dackel in der Rodgau ertränkte und ich hatte Angst. Mein Vater hat mich aber gut versteckt, da meine Mom starb, wachte er sehr gut über mich. Woher ich das weiß? Na der nette Vermieter meines Frauchens hat da ganz böse Geschichten erzählt und ich bin wirklich froh, das ich nur die Hälfte weiß und vieles verdrängen konnte, aber trotzdem sträubt sich mir das Fell, wenn ich die Dame sehe, die sich immer noch als mein Frauchen sieht und mich bei meinem Namen Morle vergeblich versucht ins Haus zu locken.. nee Du.. die Zeiten sind rum.
Zu essen musste ich mir alleine suchen und ich war oft krank und hatte Schnupfen. Ich war unterernährt und mein Fell war stumpf an den Stellen, wo es mir nicht ausfiel. Ich war ein zierliches Ding, das durch diverse Krankheiten im Babyalter nicht richtig gewachsen ist, aber ich habe mich durchgekämpft und irgendwie überlebt, auch wenn es kein Zuckerschlecken ist allein im kalten zu sein und zu sehen, wie jeder seine Tiere liebt und ich sitze alleine vor der Scheibe und könnte heulen, weil mich keiner mag... aber was soll’ s ich bin stark und es wäre doch gelacht.. ich komme alleine klar und wenn was schlimmes auf mich zurollt, dann ist da ja noch der Papa, der alles böse versucht von mir fernzuhalten, auch wenn er sehr betagt ist und etwas überfressen und auch sehr krank.. na wir packen das schon.
Ich hatte ein großes Revier und alles im Blick und was sehen meine trüben Augen eines Tages im Oktober 1995 ? Bei unseren Nachbarn zieht jemand ein... Mensch schaut die aber seltsam und finster aus. Schwarze Klamotten und bunte Haare.. he.. bist du ein Alien.. so was habe ich ja noch nie gesehen... und die Typen die ihr helfen sehen noch schlimmer aus. Sie haben Spieße durch ihr Gesicht und sind am Körper bemahlt und die Haare sehen aus als wären sie mit Beton fixiert... ach je.. was zieht da bloß ein? Ach und wie reden alle auf der Strasse über sie.. ich hörte so Worte wie Pack und die zahlt eh keine Miete. Dann fielen noch die Worte Schlampe und na ja.. die Vermieter sind ja auch nicht besser. Ich habe bis heute noch nicht begriffen was das alles bedeutet, aber seltsam sah die neue Mieterin ja schon aus.
Die ersten Tage traute ich mich nicht an sie ran, aber ich war doch so verdammt neugierig... dann war da ja noch Ben.. der Hund der Vermieter.. ein Rottweiler. Wir hassten uns wie die Pest, aber die komische Bunte da scheint er zu mögen. Er spielt mit ihr und lässt sich krabbeln.. na ja.. Hund eben.. der ist genügsam.. ich finde die Frau trotzdem noch seltsam.
Irgendwann habe ich mich dann im Sommer des nächsten Jahres an ihr Balkonfenster geschlichen und mal reingeschaut, als sie schlief.. ach weh.. die Wohnung ist dunkel eingerichtet, Kerzen überall.. ach nee... das ist ja gar nicht meine Welt... schnell weg, bevor sie aufwacht.. Mist sie hat mich gesehen.. mal sehen wie sie so ist und was sie macht. Komm mal her ruft sie und hält die Hand hin.. Na Mädel.. denkst du wirklich ich wäre so dumm wie der Köter da hinten?
Mach du mal dein Ding ich geh Mäuse jagen.
Trotz allem faszinierte sie mich und ich fand sie nett.. sie war so anders und irgendwie fing ich an sie zu mögen. Se stellte mir hin und wieder was zu essen hin. Ich Depp habe mich nie dran getraut, obwohl mein Magen knurrte, aber jeden Tag stand beharrlich ein Schälchen mit trockenem Futter vor der Balkontür.
Dann kam der Tag, an dem man mich erwischte. Es gibt wirklich böse Menschen, die einem Kult nachgehen, oder einfach nur Spaß haben andere zu quälen. Man schnappte mich und mir wurde der Bauch aufgeschlitzt und dann warf man mich weg wie ein benutztes Handtuch. Ich bekam davon nicht viel mit.. ich weiß nur das ich mich in Richtung nach Hause robbte und dann viel mir ein, das mir da keiner helfen wird, aber ich brauchte doch so dringend Hilfe. Was soll ich denn jetzt machen. Ob mir die mit den bunten Haaren hilft?
Ich versuche es einfach mal... die Tür ist offen und ich schleppe mich rein. Sie sieht mich und ich liege in ihren Armen... bitte, bitte Hilfe und auf einmal höre ich die entsetzte Stimme. Ich werde schnell auf das Bett gelegt, Decke drüber, aber mir war alle egal. Ich hörte sie mit jemanden reden und plötzlich schellte etwas und eine zweite Stimme war zu hören.
Ich merkte wie man mich aus den Decken wühlte und oh Schreck... Lila Haare und wieder solche Metalldinger im Gesicht.. ach weh... Aber sie sprach ganz freundlich und die Zugezogene war noch blasser, als ich sie kannte. Machen die beiden sich etwa Sorgen um mich. Mein Bauch wurde untersucht und es tat so weh. Ich hört so was wie Arzt und das sieht schlimm aus. Ich wurde gestreichelt und dann sah ich wie man einen Korb nahm, Decken reinlegte und ich sanft hineingelegt wurde. Dann saß ich mit den beiden in so einem Ding wovor ich so große Angst habe.. so ein Vehikel mit 4 Reifen die immer so schnell fahren. Plötzlich standen wir in einem Raum. Ich hörte Vögel kreischen, einen Hund jaulen und ich roch den Tod. Au weija... Ein Mann stand plötzlich vor mir.. ach nein bitte nicht.... er zog was aus einem Behälter und redete mit mir, während die neue Bewohnerin anfing ganz leise mit mir zu reden. Ich wurde plötzlich so müde und ich hatte Angst.. nein ich will nicht sterben, bitte. Ich weiß nicht wann ich wieder wach wurde, aber mir war kalt und ich war allein. Die mit den bunten Haaren waren nicht mehr da und mein Bauch tat so weh. Ich sah den Mann wieder. Er streichelte mich und dann hörte ich ihn reden.. dann war ich wieder weg.
Als ich wieder wach wurde, war da etwas vertrautes.. he.. da sind die beiden mit den bunten Haaren wieder... die mit der Wohnung lächelte und hatte mich auf dem Arm und ich was komisches um den Hals. Heute weiß ich das es eine Halskrause war, damit ich nicht an meinen Wunden lecken konnte. Ich fand das Ding doof, da ich so nicht richtig kuscheln konnte, aber bei dem Gedanken war ich wieder weg.. Mensch was ist das bloß.
Als ich wieder zu mir kam, war ich in eine warme Decke gehüllt und jemand saß neben mir und streichelte mich.. Mensch tat das gut... ich hab\' das richtige getan.. die mit den bunten Haaren saß neben mir und ich wusste, das sie mir mein Leben gerettet hat und sie war so lieb.
Jeden Tag kam diese andere Frau mit den Lila Haaren und gab mir eine Spitze. Das gefiel mir zwar nicht, aber ich merkte das auch sie mir helfen wollte. Ich bekam Leckerlies und Milch zu trinken und sammelt langsam wieder Kräfte.
Alles war so neu und ungewohnt. Dieses Essen.. mjam jam... jeden Tag gab es was anderes und alles schmeckte himmlisch, auch wenn ich noch nicht soviel runter bekam und oftmals der Magen schwer drückte und alles wieder rauskam, wo es vorher reingeschaufelt wurde, aber das legte sich bald.
Tagsüber war ich viel alleine, aber das machte nichts, da ich viel schlief und jeden Abend pünktlich kam die Frau die mich pflegte und immer mit mir redete. Eines Abends kam sie heim und erlöste mich von dieser dämlichen Halskrause und sie weinte. Ich wusste gar nicht was los war, aber ich konnte mich endlich frei bewegen und ich wollte mal wieder frische Luft schnappen. Die Frau qualmte manchmal ein wenig viel und verpestete etwas die Luft in meinem Schlafzimmer.
Die Balkontür stand auf, aber ich wollte nur mal kurz gucken ob noch alles da ist und dann wieder rein ins kuschel8ige Schlafgemach.. noch schnell was essen und krabbeln lassen und dann noch ein wenig schnarchen. Am nächsten morgen stand die Tür wieder auf und ich machte mich mal auf den Weg. Die mit den bunten Haaren setzte sich in das Ding mit den Rädern und war wieder weg. Ich fing an zu grübeln.
◊●◊ Lebensrettung + die Angst: ◊●◊
Die Frau mit den bunten Haaren war gar nicht so schrecklich wie sie aussah und inzwischen hatte ich mich richtig an diese Haarfarbe gewöhnt, aber wie sah es mit ihr aus. Warum hatte sie mir geholfen, mag sie mich vielleicht? Ben streichelt sie ja auch... hm.. was passiert, wenn sie wiederkommt?
Ob ich weiter bei ihr bleiben darf, hat sie mich so lieb, das ich immer wiederkommen darf. Was mache ich denn wenn ich es nicht darf. Die Streicheleinheiten und die komischen Leute würden mir ja schon fehlen.
Sie hat mein Leben gerettet und ich würde es ihr so gerne danken, aber wie und vor allem.. warum hat sie am Tag zuvor so geweint... etwa wegen mir? Obwohl sie hat häufiger geweint, auch wenn sie mit ... wie ich heute weiß.. ihrer besten Freundin geredet hat. Ihr schien es auch manchmal nicht gut zu gehen. Heute weiß ich das sie Probleme hatte und auch ihr Rücken sehr weh tat und trotzdem hat sie mich jeden Tag rum getragen und gepflegt.
Wann kommt sie immer nach Hause? Es war immer gegen 17 Uhr oder... na ich setze mich mal ans Tor und schau mal was passiert, wenn sie mich sieht.
He da kommt das komische Ding mit dem sie immer fährt.. ob sie mich schon gesehen hat?
Sie steigt aus.. he... da ist sie und sie lächelt und nimmt mich auf den Arm.. ach ja... ich hab’ sie lieb. Drinnen gibt es bestimmt lecker Fresschen.. die Mäuse waren heute alle schneller als ich und ich hab so einen Hunger und ich hab’ ja jetzt wieder alles heil und da kann man ja wieder gut futtern.. was es wohl zu futtern gibt?
◊●◊ Jubel: ◊●◊
Am nächsten Tag saß ich wieder vor dem Tor, aber was macht sie? Sie kommt, nimmt mich hoch und wandert von Tür zu Tür und stellt den Leuten, die ihr die Tür öffnen seltsame Fragen. Ob jemand weiß wo ich hingehöre? He.. was soll das... ich will nicht weg.. ich will bei Dir bleiben... magst Du mich doch nicht. Auch bei meiner verhassten angeblichen Hüterin klingelte sie und sie sagte so was wie Nein und die Tür knallte zu. Nun stand sie da.. mit mir auf dem Arm und knubbelte meine Ohren. Dann gingen wir wieder in die Wohnung und ich hörte sie sagen: So.. Kleiner Zwerg.. he, also ich bin eine Katze, kein Zwerg... Du scheinst niemandem zu gehören... dann bleibst Du eben hier, wenn Du willst. Habe ich jetzt ein neues zu Hause... habe ich es geschafft und endlich ein Frauchen das mich lieb hat?
Tage vergingen und jeden Tag saß ich am Tor und wartete. Jeden Tag kam sie und redete mit mir, ich schlief drinnen, bekam Futter und irgendwann merkte ich, das sie ständig Hexe zu mir sagt. Meint sie mich? Na ja.. klingt besser als Morle auch wenn ich nicht weiß was eine Hexe ist ;o)
Die Tage wurden länger und wir freundeten uns jeden Tag mehr an. Sie spielte mit mir, ging mit mir regelmäßig zum Arzt und vor allem knubbelte sie mich immer ganz doll. Zwei Tage in der Woche gab es, wo sie den ganzen Tag daheim war und wir so richtig lang ausgeschlafen haben. Manchmal wurde ich etwas unruhig, wenn sie mal später nach hause kam, oder abends noch mal verschwand, aber sie kam immer wieder und ja... ich hatte ein neues Frauchen... endlich hat mich jemand lieb.
◊●◊ Fazit: ◊●◊
So schlimm mein Weg bis dorthin war... es hat sich gelohnt durch die Hölle zu gehen. Ich hab mein Frauchen ganz doll lieb, auch wenn ich sie manchmal ärgere und versuche Dinge zu tun, die mir verboten sind. So wollte ich irgendwann nicht mehr auf der Couch schlafen und mal sehen, warum mein Frauchen immer so unter dieser Decke vergraben im Bett liegt und schnarcht, als wollte sie den ganzen Rodgau fällen. Jedes mal, wenn ich mich zu ihr schlich wurde sie wach und schleppte mich wieder zur Couch... Mensch war das ein Mist ;o) Ob ich es in all den Jahren wo ich nun bei ihr bin geschafft habe meinen Dickschädel durchzusetzen könnt Ihr in den anderen Folgen meiner Biografie lesen. Meinem Frauchen tun jetzt die Finger weh und das wichtigste wisst Ihr ja fürs erste, aber macht Euch auf was gefasst.... ich habe noch ganz viel zu berichten und ich hoffe mein Frauchen wird auch die anderen 8 Folgen für mich tippen.
Ich hoffe mein Frauchen hat nicht so viele Tippfehler drin und hat alles so aufgeschrieben wie ich es wollte ;o)
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und ich soll Euch schon grüßen von meinem Frauchen.
Wie schreibt sie immer zum Schluss?
In diesem Sinne Eure © PunkyLady... ach Quatsch... Mensch ich habe gar kein Pseudonym... na dann werfe ich Euch mal meine Tatze zu und sage ... in diesem Sinne Eure © Hexe getippt von © fledermaeuse alias PunkyLady ;o)
Anmerkung:
Teil 1: Vorstellung / Wer bin ich
Teil 2: Was ich alles liebe
Teil 3: Was ich alles hasse
Teil 4: Ärgernisse
Teil 5: Männer und Frauen
Teil 6: Essbares
Teil 7: Krankheiten
Teil 8: Medien
Teil 9: Gedanken
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-06-27 09:42:38 mit dem Titel Der schiefen Turm von Pisa
••• Vorwort: •••
Sich heutzutage selbständig zu machen ist sicherlich ein Wagnis, aber der Wunsch war bei Eva (Harlekin34) und mir so groß, das wir den Schritt nach vorne in Angriff nahmen. Unser kleiner Buchladen, in dem wir uns auf Kinderbücher jeden Alters spezialisiert haben wurde am 11.01.2005 eröffnet. Natürlich muss man heute mehr bieten als andere und wir haben uns bewusst für Kinderbücher entschieden, da in dem Bereich einfach viel zu wenig getan wird, bzw. Kinder teilweise in Buchhandlungen gar nicht gerne gesehen sind, da sie ja vielleicht in Büchern blättern und die Seite verknicken.
Unser bestreben ist es, das Kinder selbst in die Bücher schauen können, sich gerne mal in ein Sitzkissen lümmeln und ein paar Seiten lesen, oder sich Bilderbücher ansehen.. denn jedes Kind das die Möglichkeit bekommt, sucht sich selbst aus, was es gerne lesen mag und bekommt nicht, bzw. wenig von den Eltern auf’ s Auge gedrückt.. solche Bücher liegen meist sehr schnell in der Ecke.
Wir wussten von Anfang an, das wir gerne Lesenachmittage veranstalten wollen. Also setzten wir uns hin und formulierten unseren Aushang und machten uns auf die Suche nach einer lieben Leseomi. Na ja.. irgendwie kam Wochenlang gar kein Feedback, dann tauchten urtümliche Gestalten auf, die doch seltsame Vorstellungen von so einem Nachmittag haben und dann sogar Leute.. da war ich im Gegensatz ja schon eine Omi.
Irgendwann sprach uns aber eine Kundin an und nach ein paar netten Gesprächen haben wir uns entschieden.. das ist unsere Leseomi und die Vorbereitungen konnten beginnen.
Warum ich darüber schreibe?
Ich war von diesem Tag einfach so begeistert das ich was darüber schreiben möchte und zum anderen möchte ich zeigen das man vieles möglich machen kann, ohne großen Aufwand, ohne das man riesige Verkaufsflächen benötigt und das gerade Kinder sowie deren Eltern, solche Aktionen unheimlich gerne und dankbar annehmen und uns auch bestätigen das dies einfach viel zu wenig gemacht wird... so was sollte nicht sein in der heutigen Zeit wo jeder über Pisastudien und sonstiges redet.
••• Die ersten Vorbereitungen: •••
Die Omi, die übrigens umsonst die Kids beschäftigt, muss natürlich auch ein Buch bekommen aus dem sie vorliest. Da wir unsere erste Lesegruppe sehr gemischt gestalten wollten, wurde das ein wenig problematisch. 3-7 jähre Mädchen und Jungen mit einem Thema zu unterhalten gestaltet sich nicht unbedingt einfach. Der Drache Kokosnuss ist eine feine Sache da die Geschichte sinnvoll, lehrreich und trotzdem sehr unterhaltend ist, aber mag das wirklich jeder?
Letztendlich entschieden wir uns für ein Buch mit Gespenster und Spukgeschichten zum Vorlesen.
Nun werden einige sagen.. wie kann man einem dreijährigen Kind so was vorlesen, aber Kinder sind fasziniert von solchen Geschichten und vor allem gibt es Bücher die auch genau auf dieses Alter zielen und es krabbeln eher selten Monster aus einer blutigen Tonne.. von daher also bitte keine Sorgen machen ;o)
Warum haben wir die Altersspanne so flexibel gestaltet?
Für uns ist das alles eine sehr neue Erfahrung und daher konnten wir einfach nicht einschätze wie viele Kinder uns wohl besuchen kommen. Sicherlich haben wir Flyer ausgelegt, Kindergärten angeschrieben und uns Namen und Alter bei den vorangemeldeten Zuhörern notiert, aber trotzdem wollten wir erst mal sehen wie die Resonanzen sind. Gleich Gruppen mit 3jährigen oder sonstigen zu veranstalten wäre sicherlich für den ersten Lesenachmittag, sowie für den zweiten fatal gewesen, denn es muss sich ja erst mal rumsprechen das wir solche Nachmittage veranstalten.
Das Buch war nun ausgewählt und unsere Leseomi konnte sich mal reinlesen und sich die schönsten Geschichten aussuchen. Wir besorgten inzwischen etwas zu naschen und zu trinken für die Kids und sammelten zuhause unsere Decken und verfügbaren Kissen ein, damit die Kids es gemütlich haben.
Im Geschäft wurde der Schreibtisch verrückt, der Sessel für unsere Omi platziert und störende Elemente aus dem Weg geräumt. Am Tag vor der Lesung wurden Luftballons aufgeblasen und ein Schild für die Tür angefertigt, da wir ja normale Öffnungszeiten haben und den Kunden den Zutritt ja nicht verwehren wollten, aber sie sollten dann doch leise eintreten, damit keine große Ablenkung erfolgt und das klappte auch ganz gut.
Am Tag X war ich mächtig nervös. Einen Tag zuvor brodelte mein Magen schon und es wurde auch nicht besser während wir unseren Laden auf Vordermann brachten und dann auf unsere kleinen Gäste warteten.
••• Showdown: •••
Nachdem ich schon den ganzen Tag nervös durch die Gegend gelaufen bin und sogar Eva damit auf die Palme brachte, war es dann endlich soweit. Gegen 14 Uhr traf unsere Leseomi ein, die sichtlich nervös war, auch wenn sie es abstritt ohne Ende. Man merkte es einfach, aber da ging es ihr nicht besser als mir.
Wir sprachen noch mal kurz den Ablauf ab, das bedeutet, wir legten uns in Sachen Buch fest und wie und wann wir loslegen.. alles was halt wissenswert ist und dann war es auch schon 14:15 Uhr und immer noch kein Kind da. Nun wurde ich schon wieder nervös.. was wenn gar kein Kind kommen möchte, was wenn wir doch nicht richtig Werbung dafür gemacht haben und so weiter.
14:29 Uhr und das erste Kind betritt den Laden. Bis 15:00 Uhr haben sich dann ca. 13 kleine Zwerge eingefunden und wir notierten in unseren Köpfen, das der nächste Lesenachmittag eindeutig etwas später anfangen muss, da einige sich doch etwas abhetzen mussten und das soll ja nicht sein.
Die Eltern standen anfangs noch etwas zweifelnd da, aber als sich die Kids die Schuhe auszogen ( was übrigens keine Pflicht war) und die unter ein Regal stopften und sich auf die Kissen und Decken auf dem Boden niederließen, waren einige Elternteile schon beruhigt und nachdem sich die Kids untereinander vorstellten wie alt sie sind und ob sie schon in Schule oder Kindergarten gehen, wanderten die ersten Eltern auch zur nahegelegenen Eisdiele oder machten Besorgungen und wir waren mit der kleinen Rasselbande alleine, die neugierig der Leseomi lauschten.
••• Hat es allen gefallen?: •••
Viele Kinder kannten sich schon untereinander, aber einige saßen zu Anfang doch noch etwas abseits und so ließen wir sie sich erst mal untereinander vorstellen. Namen wurden genannt, Alter und ob sie in die Schule, oder Kindergarten gehen. Danach waren alle schon etwas lockerer und unsere Lesomi las die ersten Geschichten vor.
Gespannte Augen richteten sich auf die Leseomi, aber nicht alles ist perfekt und nicht immer sind Kinder daran schuld, wenn Unruhen entstehen ;o)
Wir dachten das Kurzgeschichten immer gut ankommen, aber das Problem ist einfach, das die Kids sich schon hin und wieder mal gegenseitig ablenken und schon hat man automatisch den Faden verloren.
5 Geschichten ließen sie sich gefallen und dann wurde es schon etwas unruhig in unserem kleinen Laden und die Kinder meldeten sich zu Wort das sie keine Gruselgeschichten mehr wollen, sondern lieber was mit Tieren, Krimis oder ähnliches. Schnell wurde ein anderes Buch gewählt, während eine kleine Getränke- und Naschpause eingelegt wurde.
Wir merkten schnell das sehr kurze Geschichten nicht unbedingt gut sind bei so einer kleinen Horde und im Kopf arbeitete es schon für den nächsten Lesenachmittag ;o)
Die Jungs waren schneller abgelenkt und schauten sich schnell noch ein paar andere Bücher in unserem Laden an, während andere der Leseomi über die Schulter schauten und die Bilder im Buch bewunderten und Fragen stellten und Fragen von der Leseomi beantworteten.
Die Spannung fiel, weil wir schon merkten das einige sehr angetan waren und die ersten Eltern kamen zurück um ihre Kids aus unserem Laden zu eisen, was gar nicht so einfach war ;o)
Die Kinder bedankten sich, alle ohne Ausnahme und ohne das die Eltern das verlangten, bei uns und bei der Leseomi und einige fragten schon beim hinausgehen, wann der nächste Lesenachmittag stattfindet.
Irgendwie freute uns das ein Loch in den Bauch, auch wenn wir sofort über Verbesserungsmaßnahmen nachdachten.
••• Kommt jemand wieder? •••
Da wir diesen Mittwoch (29.06.2005) unseren nächsten Lesenachmittag haben, wissen wir das sich schon einige angemeldet haben und uns die Kids und deren Eltern das Feedback gaben, das alles wirklich super war und vor allem finden gerade die Eltern es klasse, das man so was ins Leben gerufen hat, da gerade Kinder in Buchläden doch oft sehr ungern gesehen werden und man eher das Gefühl hat, das die Eltern gerne kaufen sollen, viel Geld dalassen sollen, aber die Kids bitte zu Hause parken sollen.
Es ist sicherlich nicht immer leicht, wenn so eine Horde zusammen kommt, aber allein die Bestätigung, das sie wiederkommen wollen.. das macht alles wieder wett.
Für den nächsten Lesenachmittag wird eine längere Geschichte durchgearbeitet. Etwas mit Sinn, aber trotzdem schön und wir hoffen das die Kids wieder viel Spaß haben und da unsere Leseomi frisch erholt aus ihrem Urlaub kommt, wird sie sicher nicht mehr so nervös sein wie beim ersten Mal. Die Kids kennen sich schon untereinander und wir hoffen das noch einige mehr dazu kommen.
Es hat sich mit Sicherheit schon rumgesprochen, denn einige uns noch fremde Menschen haben nachgefragt ob es stimmt, das wir so was veranstalten und wir konnten es mit gutem Gewissen bestätigen. Der Unglaube in manchen Augen ist auch recht nett ;o)
Wir wissen jedenfalls das wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir Kindern etwas Abwechslung bieten und vielleicht haben wir irgendwann die Möglichkeit und die finanziellen Mittel ein Straßenfest zu machen mit Clowns, vielleicht einem netten Kinderbuchautor, und so weiter. Der Wille ist da, aber Sponsoren zu finden ist heutzutage sehr schwer, weil keiner mehr das Geld so locker in der Tasche sitzen hat und wir leider auch nicht so arg, aber irgendwie biegen wir da auch noch was hin ;o)
••• Schlusswort: •••
Kinder sind wirklich sehr dankbar, wenn man ihnen etwas bietet. Sicherlich ist das nichts für jedes Kind, aber man muss es rausfinden und gerade einige Eltern stellen Seiten an ihren Kids fest, die sie noch nicht kannten, weil sie es nie ausprobieren konnten.
Jeder schreit rum, wenn er irgendwas für Kinder tun soll.. da werden Kindertage veranstaltet, die gut ankommen, aber danach atmet jeder auf, das der Tag rum ist, aber was ist mit dem Rest des Jahres? Kinder sind unsere Zukunft.. sagt sich leicht wenn man selbst keine hat, aber es ist einfach so und wenn ich mir heute so einige Jugendliche ansehe, dann bekomme ich unter meinen gefärbten Haare, wirklich wieder graue. Sie stellen alle Blödsinn an.. haben wir früher auch, aber wir waren im Vergleich zur heutigen Zeit richtig harmlos und brav. Was für uns damals die Klingelpost war, ist heute für Teens Rebellion und Sachbeschädigung und das ist sehr traurig, aber man muss sich auch fragen warum das so ist.
Klar.. Eltern haben nicht immer die Zeit, weil sie beide arbeiten müssen, oder alleinerziehend sind, oder gar überfordert sind. Auch Lehrer kommen mit der Jugend nicht mehr zurecht, weil sie auf deren Bedürfnisse nicht reagieren können oder wollen, aber man kann auch mit kleinen Schritten was bewegen und das sehen wir ja in unserem Laden.
Wenn ein Kind vor unserem Laden steht und sagt: Mama.. gehen wir in MEINEN Buchladen, dann lacht unser Herz und ist die schönste Bestätigung die man in seinem Arbeitsleben bekommen kann und wir hoffen das wir das noch oft hören können und noch lange so machen können.
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.




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