Erfahrungsbericht von DieLilie
"Perstige" - Öltankerkatastrophe 2002
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ölkatastrophe 2002 - Prestige
Der leckgeschlagene Öltanker „Prestige“ zog am 14.11 einen 37km langen Ölteppich hinter sich her.
Wenige Tage darauf brach der angeschlagene Öltanker „Prestige“ gänzlich auseinander und versank im Atlantik.
Der 26 Jahre alte und 243m lange Öltanker „Prestige“ brach, auf dem Weg nach Singapur, 270km vor der Küste Spaniens und Portugals auseinander. Der Öltanker hatte ca. 70.000 Tonnen hochgiftiges und extrem schwefelhaltiges Schweröl an Bord.
9000 Tonnen haben sich auf einem 250km langen Küstenstreifen ausgebreitet.
Es sei vor allem die Gegend um die galicische Hafenstadt Ferro betroffen.
Insgesamt flossen zwischen 10.000 und 20.000 Tonnen in das offene Meer.
Dabei nahm die „Prestige“ den größten Teil noch mit in die Tiefe.
Der Ölteppich treibt inzwischen 30km vor der der Küste Galiciens. Er ist so groß wie die Fläche vom Saarland. Die Ölpest droht nun auch auf die Nachbarregion Asturien überzugreifen.
Der wirtschaftliche Schaden beträgt pro Tag ca. 7 Millionen Euro.
Die Schäden in Spanien betragen schätzungsweise 90 Millionen Euro.
Die Ladung des Schiffes betrug 60 Millionen Euro. Und die niederländische Bergungsfirma Smit hätte bei einem gelingen der Bergungen rund 20Millionen Euro erhalten.
Umweltschützer befürchten den Tod zehntausender Seevögel, Wale, Muscheln und Krebse. Seevögel wurden Öl verschmiert und verendet an die Küste gespült. Der Untergang der „Prestige“ könnte die Region für Jahrzehnte lang schädigen.
Durch die Verschmutzung des Meeres und des verhängten Fischfangverbotes stehen nun 5000 Fischerfamilien vor dem Ruin. Fischverbände schätzen dass mindestens 2500 Arbeitsplätze verloren gehen werden.
Mehrere Schlepper haben versucht die „Prestige“ weiter auf das offene mehr zu ziehen.
Umweltorganisation, wie zum Beispiel Greenpeace, haben immer wieder vergeblich gefordert, das Schiff leer zu pumpen. Die schlechte Wetterlage behindert zusätzlich den Kampf gegen die Ölpest. Der Wind treibt den Ölteppich immer näher an die Küste.
Es wurden zusätzliche Öl-Barrieren eingesetzt, jedoch konnten auch diese nicht das vordringen des Ölteppichs verhindern. Ab 2015 sind Einhüllentanker auf Europäischenmeeren verboten. Sie werden durch Zweihüllentanker ersetzt, was wiederum neue Arbeitsplätze schafft.
Der Kapitän des Öltankers sitzt inzwischen in haft. Er muss sich wahrscheinlich wegen Umweltvergehen und Behinderung der Bergungsarbeiten vor einem Gericht verantworten.
Der leckgeschlagene Öltanker „Prestige“ zog am 14.11 einen 37km langen Ölteppich hinter sich her.
Wenige Tage darauf brach der angeschlagene Öltanker „Prestige“ gänzlich auseinander und versank im Atlantik.
Der 26 Jahre alte und 243m lange Öltanker „Prestige“ brach, auf dem Weg nach Singapur, 270km vor der Küste Spaniens und Portugals auseinander. Der Öltanker hatte ca. 70.000 Tonnen hochgiftiges und extrem schwefelhaltiges Schweröl an Bord.
9000 Tonnen haben sich auf einem 250km langen Küstenstreifen ausgebreitet.
Es sei vor allem die Gegend um die galicische Hafenstadt Ferro betroffen.
Insgesamt flossen zwischen 10.000 und 20.000 Tonnen in das offene Meer.
Dabei nahm die „Prestige“ den größten Teil noch mit in die Tiefe.
Der Ölteppich treibt inzwischen 30km vor der der Küste Galiciens. Er ist so groß wie die Fläche vom Saarland. Die Ölpest droht nun auch auf die Nachbarregion Asturien überzugreifen.
Der wirtschaftliche Schaden beträgt pro Tag ca. 7 Millionen Euro.
Die Schäden in Spanien betragen schätzungsweise 90 Millionen Euro.
Die Ladung des Schiffes betrug 60 Millionen Euro. Und die niederländische Bergungsfirma Smit hätte bei einem gelingen der Bergungen rund 20Millionen Euro erhalten.
Umweltschützer befürchten den Tod zehntausender Seevögel, Wale, Muscheln und Krebse. Seevögel wurden Öl verschmiert und verendet an die Küste gespült. Der Untergang der „Prestige“ könnte die Region für Jahrzehnte lang schädigen.
Durch die Verschmutzung des Meeres und des verhängten Fischfangverbotes stehen nun 5000 Fischerfamilien vor dem Ruin. Fischverbände schätzen dass mindestens 2500 Arbeitsplätze verloren gehen werden.
Mehrere Schlepper haben versucht die „Prestige“ weiter auf das offene mehr zu ziehen.
Umweltorganisation, wie zum Beispiel Greenpeace, haben immer wieder vergeblich gefordert, das Schiff leer zu pumpen. Die schlechte Wetterlage behindert zusätzlich den Kampf gegen die Ölpest. Der Wind treibt den Ölteppich immer näher an die Küste.
Es wurden zusätzliche Öl-Barrieren eingesetzt, jedoch konnten auch diese nicht das vordringen des Ölteppichs verhindern. Ab 2015 sind Einhüllentanker auf Europäischenmeeren verboten. Sie werden durch Zweihüllentanker ersetzt, was wiederum neue Arbeitsplätze schafft.
Der Kapitän des Öltankers sitzt inzwischen in haft. Er muss sich wahrscheinlich wegen Umweltvergehen und Behinderung der Bergungsarbeiten vor einem Gericht verantworten.




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