Erfahrungsbericht von blackypanther
Privater Sprachunterricht - die bessere Alternative zur Volkshochschule
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit einiger Zeit haben wir Privaten Sprachunterricht. Anfangs nur in Spanisch, nun auch noch in Englisch, da hierfür momentan dringender Nachholbedarf besteht.
Wir bekommen diesen Unterricht privat zu Hause von einer Diplom-Dolmetscherin. Sie unterrichtet sowohl privat als auch an der Uni in französisch, spanisch, englisch, italienisch und portugiesisch.
Man kann bei ihr als Deutscher diese Fremdsprachen erlernen, seine Kenntnisse auffrischen oder als Fremdsprachler die Deutsche Sprache bei ihr erlernen. Weiterhin macht sie noch Übersetzungen für größere Firmen.
Klar, einige werden jetzt denken, das wird aber teuer sein. Wer kann sich sowas schon leisten.
Weit gefehlt. Sicher es ist etwas teuerer als wenn ich z.B. einen Kurs in der Volkshochschule belege.
Aber ich versichere euch, die Investition rechnet sich. Der Unterricht ist völlig anders aufgebaut.
Kein stures Vokabelnbüffeln, kein daherleiern von Regeln und Grammatik und vorallem kein Lehrer, bei dem mein meint er leiert nur wieder das runter was er schon hundertmal gesagt hat.
Bei dieser Art von Unterricht, geht der Lehrer voll auf dich ein. Kann sich ganz auf dich bzw. diejenigen die mitmachen konzentrieren. Bist du mit dem einen Stoff noch nicht soweit wird er eben wiederholt. Die Grammatik wird einem in sehr einfachen Regeln und Beispielen nahegebracht und gebübt. Vokabeln lernt man durch ständige Wiederholung, Anwendung und natürlich aufschreiben, aber nicht auswendig lernen.
Der Unterrichtsstoff wird anders rübergebracht, lockerer und ist völlig anders, gegenüber dem normalen Schulunterricht, aufgebaut.
Hier spricht man schon ziemlich am Anfang ganze Sätze, versucht diese komplett zu übersetzen. Wir lesen zum Beispiel immer kleine Geschichten im Lehrbuch, das übrigens fast komplett in Spanisch ist. Diese Geschichte beinhaltet gleich neue Vokabeln und neue Grammatik. So bekommt man pro Lektion einen guten Vorat an Vokabeln, wobei es nicht schlimm ist wenn nicht gleich alle hängenbleiben und die wichtigste Grammatik.
Bei dieser Art von Unterricht bestimmt man selbst, wie etwa bei Fernunterricht, das Tempo in dem man lernt. Wir haben z.B. einmal die Woche Unterricht und lernen den Rest der Woche für uns.
Sind wir gut kann das nächste Mal gleich mit der nächsten Lektion weitergemacht werden, war es vielleicht mal schwieriger, wird der Stoff nochmal wiederholt. Bei einem Unterricht in der Schule ist das nicht möglich, man muss sich dem Tempo der Klasse bzw. des Lehrers anpassen ob man mitkommt oder nicht.
Ein weiterer Vorteil ist nun z.B. beim Englischunterricht momentan. Da ich, genauso wie sicher viele andere auch, Englisch im Beruf benötige, wollte ich im Unterricht hauptsächlich Vokabeln für diesen Bereich erlernen und auffrischen. Bei dieser Art von Unterricht kein Problem. Die Lehrerin hat nun ein Programm zusammengestellt das speziell hierauf zugeschnitten ist. Wie z.B. beim Telefonieren, bei Geschäftsbriefen oder Kundengesprächen.
Jederzeit kann man die Lehrerin auch telefonisch erreichen, sollte man mal schnell eine Übersetzung benötigen im Beruf oder bei der nächsten Unterrichtsstunde ein aufgekommenes Problem besprechen. Als das ist in anderen Sprachkursen normalerweise nicht möglich.
Da ich selbst schon mal einen Kurs in der Volkshochschule besucht hatte, kann ich wirklich mit gutem Gewissen sagen, das diese Art von Unterricht 100% besser ist.
Die Unterrichtsstunde (60min) kostet 20 Euro.
Hierbei spielt es allerdings keine Rolle ob an der Stunde 2 Personen wie bei uns, oder vielleicht noch Freunde oder Familie, bis max. 6 Personen, daran teilnehmen.
Was auch noch ein Vorteil ist, unsere Lehrerin hat an der Uni sehr viel Kontakt zu Schülern aus verschiedenen Kulturen. Daher erfahren wir z.B. während des Unterrichts sehr viel über die Gepflogenheiten der Leute in Spanien bzw. in England.
Übrigens, solltet ihr mal für einen Urlaub mal eben so schnell die wichtigsten Sachen lernen wollen. Es gibt auch einen speziellen Urlaubs-Crachkurs.
Man erlernt darin in ca. 12 Wochen also 12 Doppelstunden das wichtigste was man für den Urlaub braucht in der richtigen Sprache und sowas ist doch immer gut, oder?
Übrigens konnten wir uns im Spanien Urlaub mit unseren Freunden dort schon wesentlich besser unterhalten als früher, sieht also der Unterricht bringt wirklich was.
So ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ich konnte euch hiermit einen guten Tip geben.
Adios - Tschüss
Asta Luego - Bis bald
Bye bye *g*
Blackypanther
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-17 14:38:37 mit dem Titel Deutsche Post – Sicher nicht die Nummer eins in Sachen Kundenfreundlichkeit und Service
Hm, wie fang ich am besten an.
OK, von vorne also. Muss ich aber etwas weiter ausholen. Ich denke mal jeder hatte sicher schon mal mit der Deutschen Post zu tuen gehabt.
Entweder privat oder auch geschäftlich bzw. durch den Beruf. So ist es auch bei mir.
Fast täglich muss ich durch meine Bürotätigkeit zur Post, bzw. zur Bank.
Nun gab es bei uns hier im Ort bis vor einem Jahr ein Postamt und neben dran direkt eine Zweigstelle unserer zuständigen Bank. Äußerst praktisch für mich also. Die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Das Postamt wurde wie so viele geschlossen und etwas weiter entfernt eine sogenannte Postagentur eröffnet.
Im früheren Postamt blieb weiterhin die Verteilerzentrale für alle Briefträger und Postfahrer, in den Agenturen ist für die Menge ja kein Platz. Nun ist dieses Postamt in einem Wohnhaus, also unten Postamt oben und hinten dran Wohnungen. Vor dem Postamt sind 3 Parkplätze, zwei davon mit Kennzeichen der Anwohner einer für die Post so dachte ich. Inzwischen weiß ich das der gesamte Parkplatz wohl der Post gehört.
Regelmäßig komme ich dort nämlich mit gewissen Mitarbeitern der Post in Konflikt.
Da ich von der Firma aus täglich zur Bank muss, und dort grundsätzlich Parkplatznot herrscht, parke ich des öfteren auch auf dem Parkplatz vor der ehemaligen Post. Ich brauche in der Bank max. 2 min, da nur Kontoauszüge abgeholt werden müssen, bzw. auch mal irgendwas abgegeben werden muss.
Von den Anwohnern erhielt ich mittlerweile die Erlaubnis auf ihren Parkplätzen bzw. vor ihrer Garage zu parken, da ich ja wirklich nur ganz kurz stehen bleibe und gleich wieder weg bin.
Aber die Post ist da anderer Meinung. Täglich kommt dort eine Mitarbeiterin der Hauptverwaltung hin um alles zu überprüfen bzw. um Sendungen abzuholen. Irgendwie hab ich das Glück gepachtet immer gerade dann vor der Post zu parken wenn besagte Dame dort parken will. Immer dann sind natürlich ringsum auch alle Plätze belegt.
Und schon beginnt die Diskussion darüber ob ich hier parken darf oder nicht.
Ich gehe zwar zur Bank aber ich werfe ja meist auch dort Briefe ein. Bin ich in dem Moment nicht Kunde der Post ? Ihrer Ansicht nach nein. Auch das ich dort max. nur 2min stehe zählt auch nicht. Das sie hinter der Post im Innenhof auch noch einen Parkplatz hat, zählt auch nicht, da müsste sie dann ja zu weit tragen. Nun gut.
In meinen Augen etwas verbohrt ne kleinkariert passt besser und nicht gerade Kundenfreundlich find ich das.
In dieser Art hab ich noch mehr Beispiele.
Kürzlich mussten wir ca. 800 Briefe versenden. Neue Kataloge mussten an den Kunden gebracht werden. Ein Brief wog ca. 450 Gramm, in eine Postkiste passten 50 rein, macht pro Kiste ein Gewicht von 22,5 kg. Ich also Auto voll laden lassen mit ca. 16 Kisten Post und zum Postamt im Nachbarort. Bei Postagenturen sind solche Massen nicht gerne gesehen, eher unerwünscht. Und ehrlich gesagt haben die bei uns in der Gegend, keine Ahnung von Infobrief Abfertigung. Beim Postamt hinten in den Hof gefahren und Mitarbeiter gesucht.
Auf meine höfliche Frage wo die Kisten hinmüssen und ob mir jemand helfen könnte beim Ausladen, himmel die Dinger waren schwer, bekam ich in recht batzigem und unfreundlichen Ton: „Nein wir müssen die Post fertig machen um 12 kommt der Fahrer, um sowas müssen sie sich schon alleine kümmern“. Ähm hallo wo soll das Zeug denn nun hin. Auch hierauf eine recht nette Antwort: „Räumen sie sich einen Rolli frei (das sind diese Gitterdinger wo die Kästen immer drauf verladen werden) und stellen sie es da drauf. Freiräumen, ich, arbeite ich hier? Zu diesem Satz kam ich nicht mehr, den die Dame war schon wieder verschwunden. Zum Glück bin ich nicht gerade schwach gebaut (meine Kollegin hätte mit den Kisten ernsthafte Probleme bekommen). Die 16 Kisten zu je 22,5 kg also rausgehoben aus dem Auto, raufgestapelt, aber der 3. Reihe wurden die Arme lahm, und irgendwie es halt doch alleine geschafft. So nun musste ich ja noch vorne ins Postamt, das ganze bezahlen, aber parken durfte ich da nicht. Also wieder raus Fahren, Parkplatz suchen, rein ins Postamt. Papiere hingeknallt und bezahlt.
Eine kleine Begebenheit konnte meinen Ärger noch dämpfen bei der Aktion. Da mir keiner erklärt hatte wie die Dinger in den Kisten drinsitzen müssen, saßen die Umschläge auch nicht richtig in den Kisten. Ich weiß von früheren Massensendungen das die Post in einer bestimmten Richtung zur Vorderseite einsortiert werden muss, früher war einem das auch immer schön erklärt worden bei Übergabe der Kisten, aber heute leider nicht mehr. Demnach konnten die freundlichen Mitarbeiter, der am Schalter war auch nicht besser, alle 800 Briefe von Hand noch mal umsetzen.
Solche und viele andere Begebenheiten hab ich komischerweise nur in der Poststelle bzw. den Agenturen. Auf Banken, Ämtern, Läden oder sonst was, wo ich auch sowohl privat als beruflich hin muss, hatte ich solche Probleme eher selten. Da wurde gern mal geholfen was ein- oder auszuladen. Da war man kulanter, bot besseren Service, war einfach freundlicher zu mir als Geschäftskunde als auch zu anderen als Privatkunde, wie mir schon viele berichteten.
Von anderen weiß ich inzwischen auch, das diese Probleme nicht nur ich bei der Post hier habe, sondern sich wohl schon sehr viele über die Mitarbeiter dort beschwert haben.
Gerade die Post, die in der Werbung sich immer als Logistiker Nr. 1 anpreisst bzw. ihren guten Service, sollte auch im kleinen etwas darauf achten, dass dieses auch umgesetzt wird.
Das ist meine Meinung und Erfahrung hierzu. Würde mich mal interessieren, ob ihr ähnliche oder ganz andere Erfahrungen mit der Post schon hattet.
blackypanther
Wir bekommen diesen Unterricht privat zu Hause von einer Diplom-Dolmetscherin. Sie unterrichtet sowohl privat als auch an der Uni in französisch, spanisch, englisch, italienisch und portugiesisch.
Man kann bei ihr als Deutscher diese Fremdsprachen erlernen, seine Kenntnisse auffrischen oder als Fremdsprachler die Deutsche Sprache bei ihr erlernen. Weiterhin macht sie noch Übersetzungen für größere Firmen.
Klar, einige werden jetzt denken, das wird aber teuer sein. Wer kann sich sowas schon leisten.
Weit gefehlt. Sicher es ist etwas teuerer als wenn ich z.B. einen Kurs in der Volkshochschule belege.
Aber ich versichere euch, die Investition rechnet sich. Der Unterricht ist völlig anders aufgebaut.
Kein stures Vokabelnbüffeln, kein daherleiern von Regeln und Grammatik und vorallem kein Lehrer, bei dem mein meint er leiert nur wieder das runter was er schon hundertmal gesagt hat.
Bei dieser Art von Unterricht, geht der Lehrer voll auf dich ein. Kann sich ganz auf dich bzw. diejenigen die mitmachen konzentrieren. Bist du mit dem einen Stoff noch nicht soweit wird er eben wiederholt. Die Grammatik wird einem in sehr einfachen Regeln und Beispielen nahegebracht und gebübt. Vokabeln lernt man durch ständige Wiederholung, Anwendung und natürlich aufschreiben, aber nicht auswendig lernen.
Der Unterrichtsstoff wird anders rübergebracht, lockerer und ist völlig anders, gegenüber dem normalen Schulunterricht, aufgebaut.
Hier spricht man schon ziemlich am Anfang ganze Sätze, versucht diese komplett zu übersetzen. Wir lesen zum Beispiel immer kleine Geschichten im Lehrbuch, das übrigens fast komplett in Spanisch ist. Diese Geschichte beinhaltet gleich neue Vokabeln und neue Grammatik. So bekommt man pro Lektion einen guten Vorat an Vokabeln, wobei es nicht schlimm ist wenn nicht gleich alle hängenbleiben und die wichtigste Grammatik.
Bei dieser Art von Unterricht bestimmt man selbst, wie etwa bei Fernunterricht, das Tempo in dem man lernt. Wir haben z.B. einmal die Woche Unterricht und lernen den Rest der Woche für uns.
Sind wir gut kann das nächste Mal gleich mit der nächsten Lektion weitergemacht werden, war es vielleicht mal schwieriger, wird der Stoff nochmal wiederholt. Bei einem Unterricht in der Schule ist das nicht möglich, man muss sich dem Tempo der Klasse bzw. des Lehrers anpassen ob man mitkommt oder nicht.
Ein weiterer Vorteil ist nun z.B. beim Englischunterricht momentan. Da ich, genauso wie sicher viele andere auch, Englisch im Beruf benötige, wollte ich im Unterricht hauptsächlich Vokabeln für diesen Bereich erlernen und auffrischen. Bei dieser Art von Unterricht kein Problem. Die Lehrerin hat nun ein Programm zusammengestellt das speziell hierauf zugeschnitten ist. Wie z.B. beim Telefonieren, bei Geschäftsbriefen oder Kundengesprächen.
Jederzeit kann man die Lehrerin auch telefonisch erreichen, sollte man mal schnell eine Übersetzung benötigen im Beruf oder bei der nächsten Unterrichtsstunde ein aufgekommenes Problem besprechen. Als das ist in anderen Sprachkursen normalerweise nicht möglich.
Da ich selbst schon mal einen Kurs in der Volkshochschule besucht hatte, kann ich wirklich mit gutem Gewissen sagen, das diese Art von Unterricht 100% besser ist.
Die Unterrichtsstunde (60min) kostet 20 Euro.
Hierbei spielt es allerdings keine Rolle ob an der Stunde 2 Personen wie bei uns, oder vielleicht noch Freunde oder Familie, bis max. 6 Personen, daran teilnehmen.
Was auch noch ein Vorteil ist, unsere Lehrerin hat an der Uni sehr viel Kontakt zu Schülern aus verschiedenen Kulturen. Daher erfahren wir z.B. während des Unterrichts sehr viel über die Gepflogenheiten der Leute in Spanien bzw. in England.
Übrigens, solltet ihr mal für einen Urlaub mal eben so schnell die wichtigsten Sachen lernen wollen. Es gibt auch einen speziellen Urlaubs-Crachkurs.
Man erlernt darin in ca. 12 Wochen also 12 Doppelstunden das wichtigste was man für den Urlaub braucht in der richtigen Sprache und sowas ist doch immer gut, oder?
Übrigens konnten wir uns im Spanien Urlaub mit unseren Freunden dort schon wesentlich besser unterhalten als früher, sieht also der Unterricht bringt wirklich was.
So ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ich konnte euch hiermit einen guten Tip geben.
Adios - Tschüss
Asta Luego - Bis bald
Bye bye *g*
Blackypanther
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-17 14:38:37 mit dem Titel Deutsche Post – Sicher nicht die Nummer eins in Sachen Kundenfreundlichkeit und Service
Hm, wie fang ich am besten an.
OK, von vorne also. Muss ich aber etwas weiter ausholen. Ich denke mal jeder hatte sicher schon mal mit der Deutschen Post zu tuen gehabt.
Entweder privat oder auch geschäftlich bzw. durch den Beruf. So ist es auch bei mir.
Fast täglich muss ich durch meine Bürotätigkeit zur Post, bzw. zur Bank.
Nun gab es bei uns hier im Ort bis vor einem Jahr ein Postamt und neben dran direkt eine Zweigstelle unserer zuständigen Bank. Äußerst praktisch für mich also. Die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Das Postamt wurde wie so viele geschlossen und etwas weiter entfernt eine sogenannte Postagentur eröffnet.
Im früheren Postamt blieb weiterhin die Verteilerzentrale für alle Briefträger und Postfahrer, in den Agenturen ist für die Menge ja kein Platz. Nun ist dieses Postamt in einem Wohnhaus, also unten Postamt oben und hinten dran Wohnungen. Vor dem Postamt sind 3 Parkplätze, zwei davon mit Kennzeichen der Anwohner einer für die Post so dachte ich. Inzwischen weiß ich das der gesamte Parkplatz wohl der Post gehört.
Regelmäßig komme ich dort nämlich mit gewissen Mitarbeitern der Post in Konflikt.
Da ich von der Firma aus täglich zur Bank muss, und dort grundsätzlich Parkplatznot herrscht, parke ich des öfteren auch auf dem Parkplatz vor der ehemaligen Post. Ich brauche in der Bank max. 2 min, da nur Kontoauszüge abgeholt werden müssen, bzw. auch mal irgendwas abgegeben werden muss.
Von den Anwohnern erhielt ich mittlerweile die Erlaubnis auf ihren Parkplätzen bzw. vor ihrer Garage zu parken, da ich ja wirklich nur ganz kurz stehen bleibe und gleich wieder weg bin.
Aber die Post ist da anderer Meinung. Täglich kommt dort eine Mitarbeiterin der Hauptverwaltung hin um alles zu überprüfen bzw. um Sendungen abzuholen. Irgendwie hab ich das Glück gepachtet immer gerade dann vor der Post zu parken wenn besagte Dame dort parken will. Immer dann sind natürlich ringsum auch alle Plätze belegt.
Und schon beginnt die Diskussion darüber ob ich hier parken darf oder nicht.
Ich gehe zwar zur Bank aber ich werfe ja meist auch dort Briefe ein. Bin ich in dem Moment nicht Kunde der Post ? Ihrer Ansicht nach nein. Auch das ich dort max. nur 2min stehe zählt auch nicht. Das sie hinter der Post im Innenhof auch noch einen Parkplatz hat, zählt auch nicht, da müsste sie dann ja zu weit tragen. Nun gut.
In meinen Augen etwas verbohrt ne kleinkariert passt besser und nicht gerade Kundenfreundlich find ich das.
In dieser Art hab ich noch mehr Beispiele.
Kürzlich mussten wir ca. 800 Briefe versenden. Neue Kataloge mussten an den Kunden gebracht werden. Ein Brief wog ca. 450 Gramm, in eine Postkiste passten 50 rein, macht pro Kiste ein Gewicht von 22,5 kg. Ich also Auto voll laden lassen mit ca. 16 Kisten Post und zum Postamt im Nachbarort. Bei Postagenturen sind solche Massen nicht gerne gesehen, eher unerwünscht. Und ehrlich gesagt haben die bei uns in der Gegend, keine Ahnung von Infobrief Abfertigung. Beim Postamt hinten in den Hof gefahren und Mitarbeiter gesucht.
Auf meine höfliche Frage wo die Kisten hinmüssen und ob mir jemand helfen könnte beim Ausladen, himmel die Dinger waren schwer, bekam ich in recht batzigem und unfreundlichen Ton: „Nein wir müssen die Post fertig machen um 12 kommt der Fahrer, um sowas müssen sie sich schon alleine kümmern“. Ähm hallo wo soll das Zeug denn nun hin. Auch hierauf eine recht nette Antwort: „Räumen sie sich einen Rolli frei (das sind diese Gitterdinger wo die Kästen immer drauf verladen werden) und stellen sie es da drauf. Freiräumen, ich, arbeite ich hier? Zu diesem Satz kam ich nicht mehr, den die Dame war schon wieder verschwunden. Zum Glück bin ich nicht gerade schwach gebaut (meine Kollegin hätte mit den Kisten ernsthafte Probleme bekommen). Die 16 Kisten zu je 22,5 kg also rausgehoben aus dem Auto, raufgestapelt, aber der 3. Reihe wurden die Arme lahm, und irgendwie es halt doch alleine geschafft. So nun musste ich ja noch vorne ins Postamt, das ganze bezahlen, aber parken durfte ich da nicht. Also wieder raus Fahren, Parkplatz suchen, rein ins Postamt. Papiere hingeknallt und bezahlt.
Eine kleine Begebenheit konnte meinen Ärger noch dämpfen bei der Aktion. Da mir keiner erklärt hatte wie die Dinger in den Kisten drinsitzen müssen, saßen die Umschläge auch nicht richtig in den Kisten. Ich weiß von früheren Massensendungen das die Post in einer bestimmten Richtung zur Vorderseite einsortiert werden muss, früher war einem das auch immer schön erklärt worden bei Übergabe der Kisten, aber heute leider nicht mehr. Demnach konnten die freundlichen Mitarbeiter, der am Schalter war auch nicht besser, alle 800 Briefe von Hand noch mal umsetzen.
Solche und viele andere Begebenheiten hab ich komischerweise nur in der Poststelle bzw. den Agenturen. Auf Banken, Ämtern, Läden oder sonst was, wo ich auch sowohl privat als beruflich hin muss, hatte ich solche Probleme eher selten. Da wurde gern mal geholfen was ein- oder auszuladen. Da war man kulanter, bot besseren Service, war einfach freundlicher zu mir als Geschäftskunde als auch zu anderen als Privatkunde, wie mir schon viele berichteten.
Von anderen weiß ich inzwischen auch, das diese Probleme nicht nur ich bei der Post hier habe, sondern sich wohl schon sehr viele über die Mitarbeiter dort beschwert haben.
Gerade die Post, die in der Werbung sich immer als Logistiker Nr. 1 anpreisst bzw. ihren guten Service, sollte auch im kleinen etwas darauf achten, dass dieses auch umgesetzt wird.
Das ist meine Meinung und Erfahrung hierzu. Würde mich mal interessieren, ob ihr ähnliche oder ganz andere Erfahrungen mit der Post schon hattet.
blackypanther




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