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Erfahrungsbericht von city-flitzer

Pünktlichkeit ist eine Zier

Pro:

Es wäre schön, wenn sich alle an die vereinbarte Zeit hielten!

Kontra:

das nevt mich langsam

Empfehlung:

Nein

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Einleitung
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heute möchte ich mich mal zu einem Thema äußern, dass mir eigentlich schon sehr lange auf dem Herzen liegt, ich mich aber bisher eigentlich immer noch zurück gehalten habe. Nach dem gestrigen Abend muss ich aber mal dazu Stellung nehmen.

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Der Anlass
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Gestern Abend nämlich, hat die Schule, die mein Sohn besucht, zu einem Informationsabend eingeladen. Diese Informationen sollten ab 19:30 Uhr gegeben werden. Nun muss ich dazu sagen, dass gerade an einem Donnerstag mein dienstlicher Terminkalender sehr voll ist und ich meist recht spät das Büro verlassen kann. Aber was sein muss, muss sein. Ich also raus aus dem Büro und rein in den Zug, der mich nach Hause bringen soll. Dieser ließ sich ausgerechnet gestern sehr viel Zeit um die 25 Km hinter sich zu bringen, so dass ich mit einiger Verspätung am Umsteigebahnhof ankam, wo ich noch in einen Bus wechseln musste. Das war aber sowieso egal, denn der Bus hatte Verspätung. Kurz und gut, ich kam später an, als ich eigentlich vor hatte.

Jetzt aber schnell geduscht, umgezogen zwischendurch im Vorbeikommen einen Schluck Kaffee und halt, noch was zu schreiben mitnehmen. Ab ins Auto und zur ca. 10 Km entfernten Schule. 19:27 Uhr war ich da, was meinem Wesen gerecht wird, da ich es meist so halte, dass ich einige Minuten vorher bereits da bin.
Aber ich war eigentlich der Einzige, der „pünktlich“ da war. Um 20 vor 8 Uhr trudelte so langsam der Lehrer ein und ab 19:45 Uhr ging es dann endlich los. Und dafür hab ich mich beeilt, wie ein Irrer, bin gerannt und sitze jetzt mit leerem Magen hier, weil keine Zeit für das Abendbrot mehr da war. Klasse.

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Das Problem
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Das war nur ein Fall, den ich jetzt hier mal etwas im Detail beschrieben habe. Das Problem ist die Unpünktlichkeit, die mittlerweile modern zu sein scheint. Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber wenn eine Besprechung beispielsweise um 10:00 Uhr beginnen soll, dann heißt das doch auch 10:00 Uhr. Sonst hätte man ja auch 10:15 Uhr ausmachen können.

Hab ich auch schon gemacht. Sehr gute Bekannte von uns kamen immer, wenn wir uns verabredet hatten 10-15 Minuten später. Wir haben sie mal darauf angesprochen und bekamen zur Antwort, dass 20:00 Uhr recht knapp ist, weil die Kindern noch ....usw. Alles klar, kein Problem, wir können uns ja um 20:15 Uhr treffen, wenn’s besser passt. Abgemacht!! Seitdem warten wir jetzt bis 20:30 Uhr.

Jetzt könnte man ja entgegenhalten, dass man immer mal aufgehalten werden kann. Klar, das passiert mir auch schon mal. Da ist auch grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, aber komischerweise, vielleicht habt Ihr das schon mal beobachtet, sind es immer die selben, die später kommen.

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?? Ursachenforschung ??
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Die Ursache könnte darin liegen, dass im dienstlichen Umgang immer gut kommt, wenn man den Anschein wahrt, sehr viel Arbeit zu haben; zu viel, um sie ohne Zeitnot bewältigen zu können. Problem ist, dass es mittlerweile als normal abgetan wird.
Im Privaten Bereich sehe ich die Ursache eigentlich sehr viel schlimmer. Hier braucht man eigentlich keinen Anschein zu wahren. Hier sehe ich das Problem viel schlimmer. Es ist u.U. ein Zeichen, dass man sich nur selbst sieht und nicht den anderen, der da im Regen steht und wartet. Und das finde ich sehr, sehr traurig!

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Lösung
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Gibt’s nicht oder seht Ihr eine. Dann sagt sie mir.

In Erwartung vieler, hilfreicher Kommentare

Grüßt Euch
city-flitzer


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-02 08:04:57 mit dem Titel Pünktlichkeit ist eine Zier

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Einleitung
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heute möchte ich mich mal zu einem Thema äußern, dass mir eigentlich schon sehr lange auf dem Herzen liegt, ich mich aber bisher eigentlich immer noch zurück gehalten habe. Nach dem gestrigen Abend muss ich aber mal dazu Stellung nehmen.

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Der Anlass
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Gestern Abend nämlich, hat die Schule, die mein Sohn besucht, zu einem Informationsabend eingeladen. Diese Informationen sollten ab 19:30 Uhr gegeben werden. Nun muss ich dazu sagen, dass gerade an einem Donnerstag mein dienstlicher Terminkalender sehr voll ist und ich meist recht spät das Büro verlassen kann. Aber was sein muss, muss sein. Ich also raus aus dem Büro und rein in den Zug, der mich nach Hause bringen soll. Dieser ließ sich ausgerechnet gestern sehr viel Zeit um die 25 Km hinter sich zu bringen, so dass ich mit einiger Verspätung am Umsteigebahnhof ankam, wo ich noch in einen Bus wechseln musste. Das war aber sowieso egal, denn der Bus hatte Verspätung. Kurz und gut, ich kam später an, als ich eigentlich vor hatte.

Jetzt aber schnell geduscht, umgezogen zwischendurch im Vorbeikommen einen Schluck Kaffee und halt, noch was zu schreiben mitnehmen. Ab ins Auto und zur ca. 10 Km entfernten Schule. 19:27 Uhr war ich da, was meinem Wesen gerecht wird, da ich es meist so halte, dass ich einige Minuten vorher bereits da bin.
Aber ich war eigentlich der Einzige, der „pünktlich“ da war. Um 20 vor 8 Uhr trudelte so langsam der Lehrer ein und ab 19:45 Uhr ging es dann endlich los. Und dafür hab ich mich beeilt, wie ein Irrer, bin gerannt und sitze jetzt mit leerem Magen hier, weil keine Zeit für das Abendbrot mehr da war. Klasse.

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Das Problem
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Das war nur ein Fall, den ich jetzt hier mal etwas im Detail beschrieben habe. Das Problem ist die Unpünktlichkeit, die mittlerweile modern zu sein scheint. Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber wenn eine Besprechung beispielsweise um 10:00 Uhr beginnen soll, dann heißt das doch auch 10:00 Uhr. Sonst hätte man ja auch 10:15 Uhr ausmachen können.

Hab ich auch schon gemacht. Sehr gute Bekannte von uns kamen immer, wenn wir uns verabredet hatten 10-15 Minuten später. Wir haben sie mal darauf angesprochen und bekamen zur Antwort, dass 20:00 Uhr recht knapp ist, weil die Kindern noch ....usw. Alles klar, kein Problem, wir können uns ja um 20:15 Uhr treffen, wenn’s besser passt. Abgemacht!! Seitdem warten wir jetzt bis 20:30 Uhr.

Jetzt könnte man ja entgegenhalten, dass man immer mal aufgehalten werden kann. Klar, das passiert mir auch schon mal. Da ist auch grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, aber komischerweise, vielleicht habt Ihr das schon mal beobachtet, sind es immer die selben, die später kommen.

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?? Ursachenforschung ??
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Die Ursache könnte darin liegen, dass im dienstlichen Umgang immer gut kommt, wenn man den Anschein wahrt, sehr viel Arbeit zu haben; zu viel, um sie ohne Zeitnot bewältigen zu können. Problem ist, dass es mittlerweile als normal abgetan wird.
Im Privaten Bereich sehe ich die Ursache eigentlich sehr viel schlimmer. Hier braucht man eigentlich keinen Anschein zu wahren. Hier sehe ich das Problem viel schlimmer. Es ist u.U. ein Zeichen, dass man sich nur selbst sieht und nicht den anderen, der da im Regen steht und wartet. Und das finde ich sehr, sehr traurig!

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Lösung
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Gibt’s nicht oder seht Ihr eine. Dann sagt sie mir.

In Erwartung vieler, hilfreicher Kommentare

Grüßt Euch
city-flitzer

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