Erfahrungsbericht von Klamotte
Patienten, nur noch Scheckheftgepflegt???
Pro:
keins
Kontra:
Ohne Geld geht heute gar nichts mehr
Empfehlung:
Nein
Eines Morgens sind mein Mann und ich aufgestanden und haben uns ganz verduzt angeschaut. Er hatte rechts ein völlig zugemustes Auge. Der Grund dafür war wohl, daß er Zug bekommen hatte, beim Autofahren.
Da ich ihm gegenüber stand, entbehrte die Situation nicht einer gewissen Komik, denn mein linkes Auge war zugeschwollen. Es hatte sich ein Gerstenkorn entwickelt.
Also beschlossen wir zu einem Augenarzt in der City zu gehen! Mein Mann war erst kürzlich zu uns gezogen und hatte somit keinen eigenen Augenarzt. Da mein Arzt immer horrende Wartezeiten hat, haben wir eben beschlossen uns einen komplett neuen Arzt zu suchen!
In der City angekommen sind wir in eine Aztpraxis in einem Ärztehaus gegangen!
Da wir verschiedene Nachnamen haben, wußte ja niemand außer den Sprechstundenhilfen, daß wir zusammen gehören! Die Arzthelferinnen waren auch sehr freundlich und die Wartezeit hielt sich mit zweieinhalb Stunden auch noch in der erträglichen Grenzzeit!
Aber dann kam der Hammer!
Als erstes wurde ich in ein Wartezimmer gerufen. Die Ärztin war weit und breit nicht zu sehen, dafür erschien dann eine Helferin und legte mir ein Blatt Papier zum Durchlesen in die Hände!
Auf dem Blatt stand, daß eine Vorsorgeuntersuchung für einen grünen Star 15 Euro kostet und ein Sehtest 10 Euro! So, so!
Ich habe den Zettel nicht unterschrieben. Erstens aus dem einfachen Grund, weil ich mit meinem Gerstenkorn sowieso ein eingeschränktes Sehvermögen hätte und zweitens bin ich auf beiden Augen am grauen Star operiert, so daß die Wahrscheinlichkeit für einen grünen Star äußerst minimal ist. Außerdem heiße ich nicht Rockefeller und werfe mein Geld zum Fenster hinaus, wenn es nicht nötig ist.
Die Ärztin kam dann in das Sprechzimmer und warf erst einen Blick auf das Papier, bevor sie mich anschaute. Also nicht unterschrieben...
Zitat: Sie sind doch sowieso nur hier, weil die Wartezeiten so gering sind!
Wenn sie den Zettel nicht ausfüllen, kann ich sie nicht richtig untersuchen!
Nachdem ich mich beharrlich geweigert habe, bekam ich noch ein paar Augentropfen verschrieben und durfte mich von einer äußerst gereizten Ärztin verabschieden.
Draußen saß mein Mann und ich sagte ihm, was mir gerade passiert ist! Er ging dann in das Behandlungszimmer, aber ihn erwischte es noch schlimmer als mich!
Er hat den Zettel auch nicht unterschrieben, denn sein Auge tränte so furchtbar, daß ein Sehtest ja nun überhaupt nichts gebracht hätte.
Sie verweigerte die Behandlung komplett und schickte ihn unverrichteter Dinge wieder nach Hause!
Mein Mann hat sich dann so furchtbar aufgeregt, daß er an die Ärztekammer Nordrhein geschrieben hat! Diese schrieben die Ärztin dann auch tatsächlich an! Nur, die Gute ist sich keiner Schuld bewußt, hat sie ihn doch gründlich untersucht und festgestellt, daß er an seinem linken Auge eine Bindehautentzündung hatte! Die Ärtzekammer schrieb dann zurück, daß für sie die Angelegenheit damit erledigt wäre.
Nicht so für meinen Mann! Er erklärte den Leuten dort nocheinmal höflichst, daß die Augenärztin ihn nicht nur nicht behandelt hat, sondern auch noch daß falsche Auge aufgeschrieben hat! Es war nicht das linke, sondern daß Rechte! Also noch ein Brief und noch eine Antwort der Ärztin. Ach ja, dann war es wohl daß rechte Auge!
Super, für die Ärtzekammer war der Fall damit erledigt. Die Ärztin muss sich nicht einmal für ihr ungehobeltes Verhalten entschuldigen oder für unterlassene Hilfeleistung verantworten!
Gut, daß es noch mehr Augenärzte auf der Welt gibt und nicht alle nur scheckheftgepflegte Patienten für gut befinden!
Da ich ihm gegenüber stand, entbehrte die Situation nicht einer gewissen Komik, denn mein linkes Auge war zugeschwollen. Es hatte sich ein Gerstenkorn entwickelt.
Also beschlossen wir zu einem Augenarzt in der City zu gehen! Mein Mann war erst kürzlich zu uns gezogen und hatte somit keinen eigenen Augenarzt. Da mein Arzt immer horrende Wartezeiten hat, haben wir eben beschlossen uns einen komplett neuen Arzt zu suchen!
In der City angekommen sind wir in eine Aztpraxis in einem Ärztehaus gegangen!
Da wir verschiedene Nachnamen haben, wußte ja niemand außer den Sprechstundenhilfen, daß wir zusammen gehören! Die Arzthelferinnen waren auch sehr freundlich und die Wartezeit hielt sich mit zweieinhalb Stunden auch noch in der erträglichen Grenzzeit!
Aber dann kam der Hammer!
Als erstes wurde ich in ein Wartezimmer gerufen. Die Ärztin war weit und breit nicht zu sehen, dafür erschien dann eine Helferin und legte mir ein Blatt Papier zum Durchlesen in die Hände!
Auf dem Blatt stand, daß eine Vorsorgeuntersuchung für einen grünen Star 15 Euro kostet und ein Sehtest 10 Euro! So, so!
Ich habe den Zettel nicht unterschrieben. Erstens aus dem einfachen Grund, weil ich mit meinem Gerstenkorn sowieso ein eingeschränktes Sehvermögen hätte und zweitens bin ich auf beiden Augen am grauen Star operiert, so daß die Wahrscheinlichkeit für einen grünen Star äußerst minimal ist. Außerdem heiße ich nicht Rockefeller und werfe mein Geld zum Fenster hinaus, wenn es nicht nötig ist.
Die Ärztin kam dann in das Sprechzimmer und warf erst einen Blick auf das Papier, bevor sie mich anschaute. Also nicht unterschrieben...
Zitat: Sie sind doch sowieso nur hier, weil die Wartezeiten so gering sind!
Wenn sie den Zettel nicht ausfüllen, kann ich sie nicht richtig untersuchen!
Nachdem ich mich beharrlich geweigert habe, bekam ich noch ein paar Augentropfen verschrieben und durfte mich von einer äußerst gereizten Ärztin verabschieden.
Draußen saß mein Mann und ich sagte ihm, was mir gerade passiert ist! Er ging dann in das Behandlungszimmer, aber ihn erwischte es noch schlimmer als mich!
Er hat den Zettel auch nicht unterschrieben, denn sein Auge tränte so furchtbar, daß ein Sehtest ja nun überhaupt nichts gebracht hätte.
Sie verweigerte die Behandlung komplett und schickte ihn unverrichteter Dinge wieder nach Hause!
Mein Mann hat sich dann so furchtbar aufgeregt, daß er an die Ärztekammer Nordrhein geschrieben hat! Diese schrieben die Ärztin dann auch tatsächlich an! Nur, die Gute ist sich keiner Schuld bewußt, hat sie ihn doch gründlich untersucht und festgestellt, daß er an seinem linken Auge eine Bindehautentzündung hatte! Die Ärtzekammer schrieb dann zurück, daß für sie die Angelegenheit damit erledigt wäre.
Nicht so für meinen Mann! Er erklärte den Leuten dort nocheinmal höflichst, daß die Augenärztin ihn nicht nur nicht behandelt hat, sondern auch noch daß falsche Auge aufgeschrieben hat! Es war nicht das linke, sondern daß Rechte! Also noch ein Brief und noch eine Antwort der Ärztin. Ach ja, dann war es wohl daß rechte Auge!
Super, für die Ärtzekammer war der Fall damit erledigt. Die Ärztin muss sich nicht einmal für ihr ungehobeltes Verhalten entschuldigen oder für unterlassene Hilfeleistung verantworten!
Gut, daß es noch mehr Augenärzte auf der Welt gibt und nicht alle nur scheckheftgepflegte Patienten für gut befinden!




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