Erfahrungsbericht von Jakini
Politik für Familien, das ich nicht lache
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Was wird dann bitte für Familien getan. Gut als meine erste Tochter geboren wurde, bekamen wir gerde mal DM 70,-- Kindegeld, das ist inzwischen auf DM 300,--/Euro 154,-- angestiegen. Doch wenn ich einmal überlege, wie auch die Kosten angestiegen sind in den letzten Jahren, dann reicht dieses Kindergeld bei weitem nicht aus. Alleine schon die Mieten für größere Wohnunge, abgesehen davon, daß es kaum größere Wohnunge gibt.
Und genau hier liegt gerade meine Wut im Bauch!!! Seit dem unsere zweite Tochter unterwegs war, sind wir auf der Suche nach einer größeren Wohnung. Bei unseres Wohnungsgesellschaft stehen wir auf der Warteliste für eine andere Wohnung, derzeit bewohnen wir 2,5 Zimmer mit immerhin 70 qm. Inzwischen sind wir aber fünf Personen, denn im Oktober 2001 kam unsere dritte Tochter auf die Welt. Klar, nun können wieder Kommentare kommen, daß wir ja nur Kinder in die Welt setzten und dann noch jammern, habe ich mich schon dran gewöhnt, doch das Kinder unsere Zukunft sind, das vergessen so manche.
Es gibt immer mehr Singlehaushalte, oder zwei Personen, da Kinder inzwischen zum Luxus gehören, die Menschen lieber reisen, als Kindererziehen. Manchmal habe auch ich die Nase voll, würde lieber jedes Wochenende aus gehen, doch im Grunde verzichte ich für meine Kinder sehr gerne.
Doch ich finde es auch erschreckend, daß es inzwischen mehr ältere Menschen gibt, als Kinder.
Warum denn haben wir ein Rentenloch? Sicher, ich wollte früher immer zwei Kinder haben, wäre mein Sohn vor drei Jahren nicht gestorben, dann hätte ich mich sicher auch damit zufrieden gegeben, doch nach der Geburt meiner zweiten Tochter war der Wunsch nach einem Sohn einfach zu stark, so daß wir es noch einmal gewagt haben. Tja, der erhoffte Sohn kam zwar nicht, dafür aber eben noch eine kleine Tochter, die ich die ich nun auf jeden Fall mehr genießen kann, als die zweite, denn da war ich durch den Tod unseres Sohnes von absoluter Angst und Panik geschürrt.
So viel schon einmal zu den Vorwürfen, daß ich ja nichts tue sondern nur Kinder in die Welt setzte, Kinder die in der heutigen Zeit leider rar geworden sind, und später für uns in die Rentkasse einzahlen. Würden mehr Eltern so denken wie wir, dann hätten wir kein so großes Rentloch, weil ausreichend Rentzahler da wären, doch dies ist ein andere Thema, hat aber auch damit zu tun, daß es nicht gerade schlau war, was in den letzten Jahren für Familie getan wird.
Nun aber wieder zu meiner Wut, was den Wohnungsbau angeht. Da werden bei uns in der Nähe gerade Wohnungen für größere Familien in zwei kleinere umgebaut. Was soll das bitte, warum dürfen wir mit drei Kindern keine größere Wohnung bekommen? Mir reicht weiterhin ein halbes Zimmer als Schlafzimmer, ich schlafe dort drin ja auch nur, aber immerhin sollten die Kinder die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können und jeder sein eigenes kleines Zimmer bekommen, vorallem da unsere große Tochter inzwischen in die erste Klasse ist und dann in Ruhe Hausaufgaben machen möchte, bei ihrer kleinen Schwester ist das leider nicht möglich, die funkt ständig dazwischen. Auch möchte sie gerne mal mit Barbie spielen, geht aber nicht wegen der Kleinen, weil die die kleinen Teile verschlucken könnte.
Nun hatten wir uns vor zwei Wochen eine wirklich schöne Wohnung mit drei ein halb Zimmern angesehen, die wäre unsere Lösung gewesen, doch es war jemand schlauer als wir, hat sich an den Vermieter selber gewandt, weil wir die Wohnung mit drei Kindern bekommen sollten und nicht er mit seinen zweien. Klasse, so geht es die ganze Zeit, weil eben große Wohnungen rar sind, da greifen einige dann zu fiesen Mitteln und man selber hält an Besichtigungstermine und fällt dann auf die Nase.
Dann hatten wir ein günstiges Haus in Aussicht, tip top gepflegt, günstig deswegen weil es auf einem Erbpachtgrundstück steht, wir hätten also nur das Haus kaufen brauchen und an die Stadt einen wirklich lächerlichen jährlichen Zins für die Pacht zahlen müssen. Doch hat man uns die Förderung, die bei drei Kindern immerhin DM 181.000,-- ausmacht und mit einer Rate von DM 377,-- abzuzahlen ist, nicht genehmigt, weil diese Pacht nur noch 48 Jahre läuft, nicht wie gefordert 60 Jahre. Ich weiß gar nicht, ob ich in 60 Jahren noch lebe, in 30 Jahren sollte das Haus abbezahlt sein, warum also diese Auflage für die Pacht? Die Liegenschaft in Hamburg verweigert eine Verlängerung, die Wohnungsbaukreditanstalt die Förderung und so werden uns wieder einmal Steine in den Weg gelegt endlich aus unserer zwei ein halt Zimmer Wohnung raus zu kommen, warum auch wirklich etwas für Familien tun. Offziell wird so viel getan, aber wenn es dann dann in Anspruch genommen werden soll, dann wird daraus nichts.
Und noch ein weiterer Punkt, der mich an der sog. Familiepolitik stört.
Nach dem Tod meines Sohnes wäre ich gerne wieder arbeiten gegangen, doch ich mußte mir immer wieder anhören, daß meine große Tochter ja krank werden könnte und ich dann ausfalle, Mütter mit Kindern werden nicht so gerne eingestellt. Für mich war dann meine Schwangerschaft eine Erlösung, endlich wieder etwas für mich zu tun, als die Kleine dann geboren wurde, doch Geld verdiente ich damit nicht, aber die Langeweile und die Trauer um meinen Sohn zerfraßen mich wenigstens nicht mehr.
Nun mußten wir dann aus finanziellen Gründen unsere große Tochter aus dem Kindergarten nehmen, die Gebühren wurden in Hamburg erhöht, so daß wir sie mit dem Verdienst meines Mannes nicht mehr zahlen konnten. Dabei finde ich es wichtig, daß Kinder in den Kindergarten gehen, denn dort lernen sie eine Menge, was sie zu Hause nicht lernen können, ist zumindest meine Meinung. Für mich wäre es einfacher, die Kinder wären zu Hause, dann müßten sie gebracht und geholt werden, aber meine Tochter war gerne am Vormittag im Kindergarten, weil sie dort Spaß mit anderen Kindern hatte! Tja, der Spaß mußte dann enden, immerhin hatten wir Glück und bekamen einen Vorschulplatz, in diesem Jahr gibt es da mehr Probleme. In der Schule gibt es 25 Plätze für Vorschüler, aber Anmeldungen für 80 Kinder !!!! Eben alle aus dem Grund, wegen dem wir unsere Tochter vorletztes Jahr schon aus dem Kindergarten nehmen mußten.
Viele Mütter kenne ich, die gerne wieder arbeiten gehen würden, doch sie können die Kinder nicht in den Kindergarten geben, weil sie das Geld dafür nicht haben. Denn wenn sie arbeiten gehen würden, dann hätten sie durch den Kindergarten und die Fahrtkosten mehr Kosten, als am Ende der Verdienst ausmacht, das finde ich doch schon recht bedenklich.
Nun warten wir seit einem halben Jahr auf die Zusage der WK, ob wir ein anderes Haus, ein Reihenhaus mit fünf Zimmern auf einem kleinen Grundstück kaufen können. Nur mit dieser Förderung der Stadt und dem günstigen Kredit können wir das überhaupt zahlen. Doch es wird immer wieder hingeschoben, weitere Unterlagen angefordert und nichts passiert. Die Häuser sind zwar noch immer nicht fertig, aber ich wüßte gerne, was ist, ob ich in einem halben Jahr nun endlich umziehen kann, aber die WK kommt und kommt nicht in die Puschen, meine Nerven liegen blank. Wenn wir das Haus nämlich nicht kaufen können, dann würden wir weiterhin versuchen, eine große Wohnung zu finden. Auf der Warteliste unserer Genossenschaft stehen wir zwar weiterhin, wie auch bei einigen anderen Genossenschaften, aber in anderer Umgebung sehen wir uns nun nicht mehr um, denn wir möchten gerne in diesem Gebiet bleiben, um unsere große Tochter nicht umschulen zu müssen. Sollte es nun aber mit dem Haus auch nicht klappen, dann werde ich darauf auch keine Rücksicht mehr nehmen, hauptsache endlich Platz und keinen täglichen Streit, wegen der Hausaufgaben.
Somit meine ich, daß für Familien kaum etwas getan wird. Viele würden sicher gerne Kinder bekommen, doch sie machen sich einfach Gedanken, wie es mit Kindern wird. Heute sind die meisten Familien auf zwei Einkommen angewiesen, nicht zu letzt weil wir alle einen gesteigerten Luxus im Leben gewohnt sind, aber auch weil man kaum noch eine Wohnung bezahlen kann!!!Hinzu kommen die Lebenshaltunskosten und schon ist das Geld am Monatsende weg. Da helfen auch die DM 270,-- Kindergeld nicht viel.
Wenn Deutschland wirklich Familienfreundlich sein möchte, dann sollte sich so einiges ändern:
1. Mehr günstiger und vorallem großer Wohnraum für Familie. Wir sind derzeit intensiv auf der Suche, habe aber einfach keine Chance. Entweder ist nichts frei oder aber zu teuer. Als wir zu unserem Einzug in diese Wohnung sagten, wir möchte noch ein zweites Kind, wurde der Schein für eine größere Wohnung abgelehnt, weil ich ja noch nicht einmal schwanger bin. Nun bin ich es, aber wir haben keine Möglichkeit etwas größeres zu bekommen.
2. Günstige Kindergartenplätze, denn Kindergärten sind Orte in denen Kinder frühzeitig für die Schule gefördert werden, und das ist in meinen Augen wichtig. Außerden hätte so jede Mutter die Möglichkeit zu arbeiten.
3. Hilfe, daß Frauen, die arbeiten möchten, sich dieses erstens auch leisten können, damit spiele ich wieder auf die Kindergartenkosten an! Auch sollten Firmen, so wie es mit Behinderten gehandhabt wird, eine Mindestanzahl an Müttern einstellen müssen, denn ich habe oft gehört, daß man mich nicht nehmen würde, wegen meiner Tochter. Ich möchte hier nun nicht dafür appelieren, daß alle Mütter ihre Kinder für den gesamten Tag in den Kindergarten stecken sollen, das finde ich zu lange. Aber Vormittags für vier oder fünf Stunden, in denen sie dann die Möglichkeit haben, arbeiten zu gehen. Der Nachmittag sollte dann schon der Familie gehören.
Und wenn ich mir mal so manche Einzelkinder ansehe, dann kann ich nur froh sein, daß meine Kinder Geschwister haben, denn sie benehmen sich ganz anders und da bin ich stolz drauf. Außerdem bin ich selber ein Einzelkind und ich beneide meinen Mann um seine Schwester, auch wenn er immer großzügig sagt, daß er sie mit mir teilt, da fehlt einfach jemand, den ich gerne gehabt hätte. Wie gut daß meine Kinder so einen jemand haben, auch wenn wir es finanziell dadurch nicht leicht haben.
So, nun geht es mir etwas besser, hat gut getan, mir dies nach der Enttäuschung gestern von der Seele zu schreiben. Vielleicht kommt nächste Woche ja endlich die erhoffte Zusagen von der WK
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-12 16:54:25 mit dem Titel Peg-Pérego Polizeimotorrad, damit machen meine Mädchen die Gegend unsicher
Wie wir zu dem Motorrad kamen:
===============================
Unsere Tochter war noch keine zwei Jahre alt, als ein Freund von ihr ein elektrisches Polizeimotorrad bekam. Auch unsere Tochter durfte auf diesem Motorrad fahren, das von einem 6 Volt Akku angetrieben wurde und wir waren erstaunt, wie gut sie damit schon zurecht kam. So beschlossen mein Mann und ich, daß wir unserer Tochter zu ihrem Geburtstag so ein Motorrad schenken. Und ich hatte sogar Glück, denn in dem toom Markt, in dem ich damals als Aushilfe gearbeitet hatte, bekam ich ein Ausstellungstück für damals nur DM 75,--, normaler Weise kostete damals so ein Motorrad um die DM 199,--
Wie sieht das Motorrad aus:
===========================
Das Motorrad sieht aus, wie ein Dreirad, denn es hat vorne ein Rad und hiten zwei Räder. Es ist ca. 50 cm hoch in der Sitzfläche. So können Kinder, die knapp einen Meter groß sind, gut drauf sitzen. Angemalt ist es eben wie in Polizeimotorrad in den Farben weiß und grün. natürlich gehört auch ein Licht dazu, das aber leider nicht funktioniert, sondern nur dargestellt wurde. Mit dabei ist nämlich eine Polizeikelle und ein Handy, mit so etwas muß ein Polizist natürlich ausgerüstet werden.
Der Akku befindet sich unter der Sitzfläche, damit die Kinder aber nicht selber dort ran kommen, ist der Sitz fest rangeschraubt. Laden kann man den Akku aber auch, ohne den Sitz öffnen zu müssen, man muß einfach nur den Stecker vom Netzteil in eine Öffnung am Motorrad stecken, hierfür ist bei uns allerdings mein Mann zuständig, der das Motorrad auch nach Gebrauch in den Keller tragen muß, denn mir persönlich ist dieses Motorrad zu schwer.
Damit das Motorrad für unsere Tochter auch richtig echt wirkt, haben wir ihr ein Nummernschild anfertigen lassen und dieses am Hinterteil des Motorrades angebracht. Auf dem Nummerschild steht ihr Name und darunter das Geburtsdatum. Tja, und nun mit sieben Jahren wird sie zu groß für das Motorrad, aber ihre eine kleine Schwester wird bald drei Jahre alt und so bekommt diese dann das Motorrad von der Großen zum Geburtstag geschenkt und von uns kommt das Nummerschild dazu.
Wie funktioniert das Motorrad:
==============================
Die Funktion ist kinderleicht, mit einem Pedal geben die Kinder Gas. Sehr schnell fährt das Motorrad nicht, aus diesem Grunde gibt es auch keine Bremse, denn wenn die Kinder den Fuß vom Gas nehmen, dann hält es sehr schnell an.
Über mehr Funktionen verfügt das Motorrad beim Kauf nicht, so kam es oft vor, daß unsere Tochter sich wo festgefahren hat, und wir das Motorrad dann anheben und drehen mußten. Da dies aber schwer und aufwendig ist, hat mein Mann dann einen Knopf eingebaut, der dazu führt, daß das Motorrad auch rückwärts fährt.
Bei dem Motorrad handelt es sich um ein Spielzeug, es hat somit nichts auf der Straße zu suchen, sondern darf lediglich auf einem Fußweg genutzt werden. Dafür wohnen wir noch optimal, nämlich in einer Siedlung, wo es eine Spielstraße gibt und die Kinder optimal mit diesem Motorrad fahren und ihren Spaß haben können.
Zu dem Motorrad gehört eine 6 Volt Batterie, mit einer 12 Batterie wird das Motorrad dann auch etwas schneller, doch diese sollte man frühestens einbauen, wenn die Kinder 4/5 Jahre alt sind und wirklich sicher mit dem Motorrad umgehen können.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Motorrad:
==============================================
Wir sind mit dem Motorrad sehr zu frieden, es hat eine gute Qualität und hat auch unsere beiden Töchter, die zusammen knapp 40 Kg auf die Waage bringen, getragen, ohne darunter zu leiden, allerdings muß die 12 Volt Batterie eingebaut sein, damit das Motorrad auch wirklich beide Kinder trägt.
Unser Motorrad sieht noch sehr gut aus, obwohl es inzwischen fünf Jahre alt ist, fährt es auch noch, wie am ersten Tag. Allerdings schonen und pflegen wir das Motorrad sehr gut und achten darauf, daß die Kinder nur auf dem Weg oder der Spielstraße damit fahren, keines Falls auf dem Sandweg des Spielplatzes, denn dies würde den Rädern nicht gut bekommen.
Wie alt ein Kind für so ein Motorrad sein sollte, das hängt vom Kind selber ab. Unsere große Tochter war gerde zwei Jahre alt und sie kam sehr gut mit dem Motorrad zurecht, schon ein Jahr später konnten wir ihr die 12 Volt Batterie einbauen.
Unsere mittlere Tochter ist in vielen Dingen weiter als die große Schwester, doch mit dem Motorrad kann sie noch nicht so gut umgehen, deswegen fahren die beiden Mädchen bisher auch immer zusammen, und gehören tut das Motorrad noch unserer großen Tochter. Aber ab und zu hat die mittlere es versucht, mit dem Motorrad zu fahren, was nicht so gut klappte. Dies kann jedoch auch daran liegen, daß meine mittlere Tochter leichte Wahrnehungsstörungen hat, die aber inzwischen wesentlich besser werden, da sie deswegen in Behandlung ist, somit wird sie auch bald mit dem Motorrad alleine fahren können.
Was mich an dem Motorrad jedoch stört, das ist der hohe Geräuschpegel, der durch dieses Motorrad verursacht wird. Denn es verfügt über einen Motor, der natürlich nicht leise arbeiten kann und mit der Zeit nervt das Geräuscht ganz gewaltig. So dürfen unsere Töchter nie länger als eine Stunde am Tag fahren, mehr ertragen meine Ohren nicht.
Fazit:
======
Wenn ein Kind ein geeignetes Umfeld hat, dann kann ich dieses Motorrad auf jeden Fall empfehlen, auch wenn es recht laut ist. Den Kindern macht es eine Menge Spaßt und sie lernen damit den Umgang mit einem Fahrzeug, das Spiel zwischen Gas und Halten und vorallem aber das Lenken, denn das Gas geben, das braucht nicht so viel Konzentration, wohl aber das Lenken. So können sie sich alleine auf das Lenken konzentrieren, was später für das Fahrradfahren von großem Vorteil ist.
Und genau hier liegt gerade meine Wut im Bauch!!! Seit dem unsere zweite Tochter unterwegs war, sind wir auf der Suche nach einer größeren Wohnung. Bei unseres Wohnungsgesellschaft stehen wir auf der Warteliste für eine andere Wohnung, derzeit bewohnen wir 2,5 Zimmer mit immerhin 70 qm. Inzwischen sind wir aber fünf Personen, denn im Oktober 2001 kam unsere dritte Tochter auf die Welt. Klar, nun können wieder Kommentare kommen, daß wir ja nur Kinder in die Welt setzten und dann noch jammern, habe ich mich schon dran gewöhnt, doch das Kinder unsere Zukunft sind, das vergessen so manche.
Es gibt immer mehr Singlehaushalte, oder zwei Personen, da Kinder inzwischen zum Luxus gehören, die Menschen lieber reisen, als Kindererziehen. Manchmal habe auch ich die Nase voll, würde lieber jedes Wochenende aus gehen, doch im Grunde verzichte ich für meine Kinder sehr gerne.
Doch ich finde es auch erschreckend, daß es inzwischen mehr ältere Menschen gibt, als Kinder.
Warum denn haben wir ein Rentenloch? Sicher, ich wollte früher immer zwei Kinder haben, wäre mein Sohn vor drei Jahren nicht gestorben, dann hätte ich mich sicher auch damit zufrieden gegeben, doch nach der Geburt meiner zweiten Tochter war der Wunsch nach einem Sohn einfach zu stark, so daß wir es noch einmal gewagt haben. Tja, der erhoffte Sohn kam zwar nicht, dafür aber eben noch eine kleine Tochter, die ich die ich nun auf jeden Fall mehr genießen kann, als die zweite, denn da war ich durch den Tod unseres Sohnes von absoluter Angst und Panik geschürrt.
So viel schon einmal zu den Vorwürfen, daß ich ja nichts tue sondern nur Kinder in die Welt setzte, Kinder die in der heutigen Zeit leider rar geworden sind, und später für uns in die Rentkasse einzahlen. Würden mehr Eltern so denken wie wir, dann hätten wir kein so großes Rentloch, weil ausreichend Rentzahler da wären, doch dies ist ein andere Thema, hat aber auch damit zu tun, daß es nicht gerade schlau war, was in den letzten Jahren für Familie getan wird.
Nun aber wieder zu meiner Wut, was den Wohnungsbau angeht. Da werden bei uns in der Nähe gerade Wohnungen für größere Familien in zwei kleinere umgebaut. Was soll das bitte, warum dürfen wir mit drei Kindern keine größere Wohnung bekommen? Mir reicht weiterhin ein halbes Zimmer als Schlafzimmer, ich schlafe dort drin ja auch nur, aber immerhin sollten die Kinder die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können und jeder sein eigenes kleines Zimmer bekommen, vorallem da unsere große Tochter inzwischen in die erste Klasse ist und dann in Ruhe Hausaufgaben machen möchte, bei ihrer kleinen Schwester ist das leider nicht möglich, die funkt ständig dazwischen. Auch möchte sie gerne mal mit Barbie spielen, geht aber nicht wegen der Kleinen, weil die die kleinen Teile verschlucken könnte.
Nun hatten wir uns vor zwei Wochen eine wirklich schöne Wohnung mit drei ein halb Zimmern angesehen, die wäre unsere Lösung gewesen, doch es war jemand schlauer als wir, hat sich an den Vermieter selber gewandt, weil wir die Wohnung mit drei Kindern bekommen sollten und nicht er mit seinen zweien. Klasse, so geht es die ganze Zeit, weil eben große Wohnungen rar sind, da greifen einige dann zu fiesen Mitteln und man selber hält an Besichtigungstermine und fällt dann auf die Nase.
Dann hatten wir ein günstiges Haus in Aussicht, tip top gepflegt, günstig deswegen weil es auf einem Erbpachtgrundstück steht, wir hätten also nur das Haus kaufen brauchen und an die Stadt einen wirklich lächerlichen jährlichen Zins für die Pacht zahlen müssen. Doch hat man uns die Förderung, die bei drei Kindern immerhin DM 181.000,-- ausmacht und mit einer Rate von DM 377,-- abzuzahlen ist, nicht genehmigt, weil diese Pacht nur noch 48 Jahre läuft, nicht wie gefordert 60 Jahre. Ich weiß gar nicht, ob ich in 60 Jahren noch lebe, in 30 Jahren sollte das Haus abbezahlt sein, warum also diese Auflage für die Pacht? Die Liegenschaft in Hamburg verweigert eine Verlängerung, die Wohnungsbaukreditanstalt die Förderung und so werden uns wieder einmal Steine in den Weg gelegt endlich aus unserer zwei ein halt Zimmer Wohnung raus zu kommen, warum auch wirklich etwas für Familien tun. Offziell wird so viel getan, aber wenn es dann dann in Anspruch genommen werden soll, dann wird daraus nichts.
Und noch ein weiterer Punkt, der mich an der sog. Familiepolitik stört.
Nach dem Tod meines Sohnes wäre ich gerne wieder arbeiten gegangen, doch ich mußte mir immer wieder anhören, daß meine große Tochter ja krank werden könnte und ich dann ausfalle, Mütter mit Kindern werden nicht so gerne eingestellt. Für mich war dann meine Schwangerschaft eine Erlösung, endlich wieder etwas für mich zu tun, als die Kleine dann geboren wurde, doch Geld verdiente ich damit nicht, aber die Langeweile und die Trauer um meinen Sohn zerfraßen mich wenigstens nicht mehr.
Nun mußten wir dann aus finanziellen Gründen unsere große Tochter aus dem Kindergarten nehmen, die Gebühren wurden in Hamburg erhöht, so daß wir sie mit dem Verdienst meines Mannes nicht mehr zahlen konnten. Dabei finde ich es wichtig, daß Kinder in den Kindergarten gehen, denn dort lernen sie eine Menge, was sie zu Hause nicht lernen können, ist zumindest meine Meinung. Für mich wäre es einfacher, die Kinder wären zu Hause, dann müßten sie gebracht und geholt werden, aber meine Tochter war gerne am Vormittag im Kindergarten, weil sie dort Spaß mit anderen Kindern hatte! Tja, der Spaß mußte dann enden, immerhin hatten wir Glück und bekamen einen Vorschulplatz, in diesem Jahr gibt es da mehr Probleme. In der Schule gibt es 25 Plätze für Vorschüler, aber Anmeldungen für 80 Kinder !!!! Eben alle aus dem Grund, wegen dem wir unsere Tochter vorletztes Jahr schon aus dem Kindergarten nehmen mußten.
Viele Mütter kenne ich, die gerne wieder arbeiten gehen würden, doch sie können die Kinder nicht in den Kindergarten geben, weil sie das Geld dafür nicht haben. Denn wenn sie arbeiten gehen würden, dann hätten sie durch den Kindergarten und die Fahrtkosten mehr Kosten, als am Ende der Verdienst ausmacht, das finde ich doch schon recht bedenklich.
Nun warten wir seit einem halben Jahr auf die Zusage der WK, ob wir ein anderes Haus, ein Reihenhaus mit fünf Zimmern auf einem kleinen Grundstück kaufen können. Nur mit dieser Förderung der Stadt und dem günstigen Kredit können wir das überhaupt zahlen. Doch es wird immer wieder hingeschoben, weitere Unterlagen angefordert und nichts passiert. Die Häuser sind zwar noch immer nicht fertig, aber ich wüßte gerne, was ist, ob ich in einem halben Jahr nun endlich umziehen kann, aber die WK kommt und kommt nicht in die Puschen, meine Nerven liegen blank. Wenn wir das Haus nämlich nicht kaufen können, dann würden wir weiterhin versuchen, eine große Wohnung zu finden. Auf der Warteliste unserer Genossenschaft stehen wir zwar weiterhin, wie auch bei einigen anderen Genossenschaften, aber in anderer Umgebung sehen wir uns nun nicht mehr um, denn wir möchten gerne in diesem Gebiet bleiben, um unsere große Tochter nicht umschulen zu müssen. Sollte es nun aber mit dem Haus auch nicht klappen, dann werde ich darauf auch keine Rücksicht mehr nehmen, hauptsache endlich Platz und keinen täglichen Streit, wegen der Hausaufgaben.
Somit meine ich, daß für Familien kaum etwas getan wird. Viele würden sicher gerne Kinder bekommen, doch sie machen sich einfach Gedanken, wie es mit Kindern wird. Heute sind die meisten Familien auf zwei Einkommen angewiesen, nicht zu letzt weil wir alle einen gesteigerten Luxus im Leben gewohnt sind, aber auch weil man kaum noch eine Wohnung bezahlen kann!!!Hinzu kommen die Lebenshaltunskosten und schon ist das Geld am Monatsende weg. Da helfen auch die DM 270,-- Kindergeld nicht viel.
Wenn Deutschland wirklich Familienfreundlich sein möchte, dann sollte sich so einiges ändern:
1. Mehr günstiger und vorallem großer Wohnraum für Familie. Wir sind derzeit intensiv auf der Suche, habe aber einfach keine Chance. Entweder ist nichts frei oder aber zu teuer. Als wir zu unserem Einzug in diese Wohnung sagten, wir möchte noch ein zweites Kind, wurde der Schein für eine größere Wohnung abgelehnt, weil ich ja noch nicht einmal schwanger bin. Nun bin ich es, aber wir haben keine Möglichkeit etwas größeres zu bekommen.
2. Günstige Kindergartenplätze, denn Kindergärten sind Orte in denen Kinder frühzeitig für die Schule gefördert werden, und das ist in meinen Augen wichtig. Außerden hätte so jede Mutter die Möglichkeit zu arbeiten.
3. Hilfe, daß Frauen, die arbeiten möchten, sich dieses erstens auch leisten können, damit spiele ich wieder auf die Kindergartenkosten an! Auch sollten Firmen, so wie es mit Behinderten gehandhabt wird, eine Mindestanzahl an Müttern einstellen müssen, denn ich habe oft gehört, daß man mich nicht nehmen würde, wegen meiner Tochter. Ich möchte hier nun nicht dafür appelieren, daß alle Mütter ihre Kinder für den gesamten Tag in den Kindergarten stecken sollen, das finde ich zu lange. Aber Vormittags für vier oder fünf Stunden, in denen sie dann die Möglichkeit haben, arbeiten zu gehen. Der Nachmittag sollte dann schon der Familie gehören.
Und wenn ich mir mal so manche Einzelkinder ansehe, dann kann ich nur froh sein, daß meine Kinder Geschwister haben, denn sie benehmen sich ganz anders und da bin ich stolz drauf. Außerdem bin ich selber ein Einzelkind und ich beneide meinen Mann um seine Schwester, auch wenn er immer großzügig sagt, daß er sie mit mir teilt, da fehlt einfach jemand, den ich gerne gehabt hätte. Wie gut daß meine Kinder so einen jemand haben, auch wenn wir es finanziell dadurch nicht leicht haben.
So, nun geht es mir etwas besser, hat gut getan, mir dies nach der Enttäuschung gestern von der Seele zu schreiben. Vielleicht kommt nächste Woche ja endlich die erhoffte Zusagen von der WK
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-12 16:54:25 mit dem Titel Peg-Pérego Polizeimotorrad, damit machen meine Mädchen die Gegend unsicher
Wie wir zu dem Motorrad kamen:
===============================
Unsere Tochter war noch keine zwei Jahre alt, als ein Freund von ihr ein elektrisches Polizeimotorrad bekam. Auch unsere Tochter durfte auf diesem Motorrad fahren, das von einem 6 Volt Akku angetrieben wurde und wir waren erstaunt, wie gut sie damit schon zurecht kam. So beschlossen mein Mann und ich, daß wir unserer Tochter zu ihrem Geburtstag so ein Motorrad schenken. Und ich hatte sogar Glück, denn in dem toom Markt, in dem ich damals als Aushilfe gearbeitet hatte, bekam ich ein Ausstellungstück für damals nur DM 75,--, normaler Weise kostete damals so ein Motorrad um die DM 199,--
Wie sieht das Motorrad aus:
===========================
Das Motorrad sieht aus, wie ein Dreirad, denn es hat vorne ein Rad und hiten zwei Räder. Es ist ca. 50 cm hoch in der Sitzfläche. So können Kinder, die knapp einen Meter groß sind, gut drauf sitzen. Angemalt ist es eben wie in Polizeimotorrad in den Farben weiß und grün. natürlich gehört auch ein Licht dazu, das aber leider nicht funktioniert, sondern nur dargestellt wurde. Mit dabei ist nämlich eine Polizeikelle und ein Handy, mit so etwas muß ein Polizist natürlich ausgerüstet werden.
Der Akku befindet sich unter der Sitzfläche, damit die Kinder aber nicht selber dort ran kommen, ist der Sitz fest rangeschraubt. Laden kann man den Akku aber auch, ohne den Sitz öffnen zu müssen, man muß einfach nur den Stecker vom Netzteil in eine Öffnung am Motorrad stecken, hierfür ist bei uns allerdings mein Mann zuständig, der das Motorrad auch nach Gebrauch in den Keller tragen muß, denn mir persönlich ist dieses Motorrad zu schwer.
Damit das Motorrad für unsere Tochter auch richtig echt wirkt, haben wir ihr ein Nummernschild anfertigen lassen und dieses am Hinterteil des Motorrades angebracht. Auf dem Nummerschild steht ihr Name und darunter das Geburtsdatum. Tja, und nun mit sieben Jahren wird sie zu groß für das Motorrad, aber ihre eine kleine Schwester wird bald drei Jahre alt und so bekommt diese dann das Motorrad von der Großen zum Geburtstag geschenkt und von uns kommt das Nummerschild dazu.
Wie funktioniert das Motorrad:
==============================
Die Funktion ist kinderleicht, mit einem Pedal geben die Kinder Gas. Sehr schnell fährt das Motorrad nicht, aus diesem Grunde gibt es auch keine Bremse, denn wenn die Kinder den Fuß vom Gas nehmen, dann hält es sehr schnell an.
Über mehr Funktionen verfügt das Motorrad beim Kauf nicht, so kam es oft vor, daß unsere Tochter sich wo festgefahren hat, und wir das Motorrad dann anheben und drehen mußten. Da dies aber schwer und aufwendig ist, hat mein Mann dann einen Knopf eingebaut, der dazu führt, daß das Motorrad auch rückwärts fährt.
Bei dem Motorrad handelt es sich um ein Spielzeug, es hat somit nichts auf der Straße zu suchen, sondern darf lediglich auf einem Fußweg genutzt werden. Dafür wohnen wir noch optimal, nämlich in einer Siedlung, wo es eine Spielstraße gibt und die Kinder optimal mit diesem Motorrad fahren und ihren Spaß haben können.
Zu dem Motorrad gehört eine 6 Volt Batterie, mit einer 12 Batterie wird das Motorrad dann auch etwas schneller, doch diese sollte man frühestens einbauen, wenn die Kinder 4/5 Jahre alt sind und wirklich sicher mit dem Motorrad umgehen können.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Motorrad:
==============================================
Wir sind mit dem Motorrad sehr zu frieden, es hat eine gute Qualität und hat auch unsere beiden Töchter, die zusammen knapp 40 Kg auf die Waage bringen, getragen, ohne darunter zu leiden, allerdings muß die 12 Volt Batterie eingebaut sein, damit das Motorrad auch wirklich beide Kinder trägt.
Unser Motorrad sieht noch sehr gut aus, obwohl es inzwischen fünf Jahre alt ist, fährt es auch noch, wie am ersten Tag. Allerdings schonen und pflegen wir das Motorrad sehr gut und achten darauf, daß die Kinder nur auf dem Weg oder der Spielstraße damit fahren, keines Falls auf dem Sandweg des Spielplatzes, denn dies würde den Rädern nicht gut bekommen.
Wie alt ein Kind für so ein Motorrad sein sollte, das hängt vom Kind selber ab. Unsere große Tochter war gerde zwei Jahre alt und sie kam sehr gut mit dem Motorrad zurecht, schon ein Jahr später konnten wir ihr die 12 Volt Batterie einbauen.
Unsere mittlere Tochter ist in vielen Dingen weiter als die große Schwester, doch mit dem Motorrad kann sie noch nicht so gut umgehen, deswegen fahren die beiden Mädchen bisher auch immer zusammen, und gehören tut das Motorrad noch unserer großen Tochter. Aber ab und zu hat die mittlere es versucht, mit dem Motorrad zu fahren, was nicht so gut klappte. Dies kann jedoch auch daran liegen, daß meine mittlere Tochter leichte Wahrnehungsstörungen hat, die aber inzwischen wesentlich besser werden, da sie deswegen in Behandlung ist, somit wird sie auch bald mit dem Motorrad alleine fahren können.
Was mich an dem Motorrad jedoch stört, das ist der hohe Geräuschpegel, der durch dieses Motorrad verursacht wird. Denn es verfügt über einen Motor, der natürlich nicht leise arbeiten kann und mit der Zeit nervt das Geräuscht ganz gewaltig. So dürfen unsere Töchter nie länger als eine Stunde am Tag fahren, mehr ertragen meine Ohren nicht.
Fazit:
======
Wenn ein Kind ein geeignetes Umfeld hat, dann kann ich dieses Motorrad auf jeden Fall empfehlen, auch wenn es recht laut ist. Den Kindern macht es eine Menge Spaßt und sie lernen damit den Umgang mit einem Fahrzeug, das Spiel zwischen Gas und Halten und vorallem aber das Lenken, denn das Gas geben, das braucht nicht so viel Konzentration, wohl aber das Lenken. So können sie sich alleine auf das Lenken konzentrieren, was später für das Fahrradfahren von großem Vorteil ist.




Bewerten / Kommentar schreiben