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Erfahrungsbericht von IggyMetal

Positiv Denken

Pro:

bilde dir dein eigenes Urteil

Kontra:

bilde dir dein eigenes Urteil

Empfehlung:

Nein

Vielleicht denkst du beim Lesen der Überschrift: "...schon wieder so ein Spinner, der mir weis machen will, das es besser ist, die Welt positiv zu sehen". Dabei war dir vielleicht heute morgen beim Wachwerden nach allem anderen zu Mute, nur nicht nach positivem Denken. Oder du hast dich gerade über irgendjemanden geärgert und würdest diesen Menschen am liebsten zum Teufel jagen.

Aber ich kann dich beruhigen, mir geht es auch oft so, dass nicht immer alles so läuft, wie ich es mir gerne wünsche. Und auch ich ärgere mich hin und wieder über meine Mitmenschen oder meine eigene Dusseligkeit. Stellt sich nur die Frage, warum ich ausgerechnet einen Bericht über positives Denken schreibe.

Ich beschäftige mich schon sehr lange mit positivem Denken sowie dessen Wirkung und habe eine ganze Menge interessanter Erfahrungen gemacht. Und vieles deutet darauf hin, dass positives Denken nicht nur ein Hirngespinst ist, sondern tatsächlich vieles bewirken kann, von dem ich geglaubt habe, dass es nicht möglich ist.

Doch was ist positives Denken und wie wirkt es sich aus?
Um dem auf den Grund zu gehen, erzähle ich euch eine kleine Geschichte.

Es ist zwar schon ziemlich lange her, aber ich kann mich noch sehr gut an meine Führerscheinprüfung erinnern. In den letzten beiden Fahrstunden vor der Prüfung bin ich ziemlich chaotisch gefahren und mein Fahrlehrer hat mir unmissverständlich klar gemacht, dass ich so meinen Führerschein nie bekommen werde.
Aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt, die Führerscheinprüfung zu bestehen und trotz der vernichtenden Kritik meines Fahrlehrers, habe ich daran geglaubt, dass ich es schaffen werde.
Und als dann der Tag der Prüfung kam, lief alles wie geschmiert. Nicht einen Fehler habe ich gemacht und mein Fahrprüfer war derart überzeugt von meiner Leistung, dass er nach zehn Minuten Fahrt die Prüfung für Bestanden erklärt hatte.

Was war geschehen und wie ist es mir gelungen die Prüfung zu bestehen?
Ich habe positiv gedacht und an meinen Erfolg geglaubt, das war alles.
Vielleicht denkst du, dass dir das zu einfach ist. Aber es ist so einfach positiv zu denken. Und ich bin davon überzeugt, dass du ebenfalls Erlebnisse in deinem Leben hattest, in denen du an deinen Erfolg geglaubt hast und der Erfolg auch eingetreten ist.

Oder du erinnerst dich vielleicht an Situationen, in denen du zwar an deinen Erfolg geglaubt hast, aber der Erfolg sich nicht eingestellt hat.

Mir sind ebenfalls solche Situationen widerfahren, in denen ich dachte, dass ich etwas schaffen kann, es aber nicht geschafft habe. Nachdem ich angefangen hatte mich mit positivem Denken auseinanderzusetzen, habe ich mir versucht solche Situationen ins Gedächtnis zu rufen, in denen es nicht so geklappt hat, wie ich dachte.
Dabei habe ich festgestellt, dass alle diese Situationen eine Gemeinsamkeit hatten.

Ich hatte Zweifel, dass etwas schief gehen könnte. Und genau diese Zweifel haben letztlich dafür gesorgt, dass es daneben gegangen ist.
Vielleicht denkst du jetzt, wenn das so ist, dann muss ich lediglich meine Zweifel ausräumen. Nur ganz so einfach ist das nicht. Denn Zweifel haben durchaus ihre Berechtigung und einen Sinn.

Zweifel haben die Aufgabe die Ziele, die du dir gesteckt hast, nochmals zu überprüfen.
Stell dir z. B. vor, dass du nur 1,60 m groß bist und dir vorgenommen hast ein Basketballstar zu werden. Du glaubst an deinen Erfolg und bist fest davon überzeugt, dass du es schaffen kannst. Aber dennoch kommen dir Zweifel auf, dass du dich aufgrund deiner Größe nicht durchsetzen könntest. Was wirst du nun tun? Wirst du dich über deine Zweifel hinweg setzen und trotzdem versuchen Basketballstar zu werden? Oder wirst du dein Ziel verwerfen Basketballstar zu werden und dir eine Sportart suchen, in der es von Vorteil ist nur 1,60 groß zu sein?

Sicherlich war dieses Beispiel ein wenig überspitzt, aber ich hoffe, dass ich euch zeigen konnte, welchen Sinn und Zweck Zweifel haben.

Und dennoch wird es an dieser Stelle immer noch Kritiker geben, die jetzt vielleicht einräumen werden, dass es in der Welt so viele negative Dinge gibt. Und dass es idiotisch wäre, diesen negativen Dingen etwas Positives abzugewinnen.

Du hast Recht mit deiner Kritik. Ich kann Kinderschändern, Mördern, Kriegstreibern, Terroristen und anderen negativ eingestellten Menschen auch nichts Positives abgewinnen. Und genau das macht positives Denken aus.

Positives Denken heißt nicht, sich die Welt rosarot zu färben. Positiv Denken heißt auch nicht, blind durch die Welt zu laufen und dem Negativen etwas Positives abzugewinnen.

Positiv Denken bedeutet für mich, die positiven Dinge im Leben nicht aus den Augen zu verlieren. Selbst wenn ich mal wieder eine länger anhaltende Pechsträhne habe, so wird irgendwann auch wieder etwas Positives passieren. Und solange ich daran glaube, dass nicht alles schlecht ist, werde ich in der Zukunft auch wieder schöne und positive Dinge erleben können.

Wer gelernt hat, positiv zu denken, wird Schmerz leichter ertragen können.

In diesem Sinne wünsche ich dir, lieber Leser, alles Gute für deine Zukunft.

Iggy Metal

26 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Striker1981

    02.09.2008, 19:34 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und Liebe Grüße vom STRIKER