Erfahrungsbericht von enibas
Rebutia - Kranzkaktus
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo, wie versprochen folgt nun die Berichtserie über meine Kakteen. Anfangen möchte ich mit meinem Lieblingskaktus: dem Kranzkaktus (Rebutia):
Allgemeine Hintergrundinformationen:
Hauptheimatländer dieses Kaktus sind Argentinien und Bolivien. Von der Rebutia gibt es ca. 50 verschiedene Arten. Der Kranzkaktus ist ein beliebter Einsteigerkaktus, da er mit zu den pflegeleichtesten gehört.
Die Blüten – meistens in den Farben gelb, weiß, orange oder auch violett – können mitunter so groß werden, daß sie den eigentlichen Kugelkörper der Pflanze bedecken (dies ist ein wunderschöner Farbtupfer auf meinem Fensterbrett – zwischen den Grünpflanzen).
Rebutien wachsen hervorragend und lassen sich ohne Probleme vermehren. Grundsätzlich vermehrt er sich durch Samen oder Stecklinge. Der Kranzkaktus entwickelt einen sehr keimbereiten Samen. Er befruchtet sich selbst, indem er sich mit seinen eigenen Pollen bestäubt. Will man den Kaktus durch Stecklinge vermehren, macht man dies am besten in der Zeit von März bis August. An der Basis des Pflanzenkörpers bilden sich sogenannte Sprossen, die man als Stecklinge verwenden kann. Die Schnittflächen der Stecklinge sollten erst einige Tage trocknen, bevor sie dann in die Erde gesteckt werden.
Kranzkakteen werden selten größer als 15 cm. Sie ähneln einer Kugel mit bunten Farbtupfern. Sogar einjährige Sämlinge können schon blühen (Anmerkung: die Blüten sind geruchslos).
Wachstumsperiode:
Die Wachstumszeit der Rebutien liegt (wie bei den meisten Kakteenarten) in der Zeit vom März bis hin zum September. Sobald im Frühjahr die ersten Knopsen erscheinen, muß regelmässig gegossen werden. Kleiner Tip: Gießanzeiger in den Topf, damit den Kaktus nicht zuviel Wasser gibt. Ab Mai wird dem Gießwasser einmal pro Woche ein spezieller Kakteendünger zugegeben.
Zeigen sich die ersten Blütenknospen, dann sollte die Pflanze auch nicht mehr umgestellt werden, d.h. kein Standortwechsel! Auch das Drehen der Pflanze sollte man vermeiden. Die meisten Blüten bilden sich an der Schattenseite der Pflanze, eine Temeperatur so um die 20°C wäre am günstigsten.
Ruheperiode:
Im Herbst hört das Wachstum der Pflanze auf und nun kann das Giessen auf einmal im Monat reduziert werden. Auf das Düngen kann nun auch verzichtet werden. Der Standort des Kaktus sollte jetzt hell und kühl, ca. bei 10°C sein. Will man den Kaktus umtopfen, dann darf man dies nur in den Monaten Februar – März tun. Wegen der kräftigen Wurzeln sollte der Topf nicht zu klein sein.
Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der Kakteen mag oder sich eine Kakteensammlung zulegen will, diese Kaktusart nur empfehlen. Wie gesagt ist sie sehr Pflegeleicht und ich freue mich schon jedes Jahr erneut auf die kommende farbige Blütenpracht. Im letzten Jahr habe ich erstmalig Stecklinge hochgezogen. Es ist mir tatsächlich gelungen (obwohl ich eher nicht zum grünen Daumen neige) und nun bin ich schon gespannt, ob meine einjährigen im Frühjahr blühen werden.
Allgemeine Hintergrundinformationen:
Hauptheimatländer dieses Kaktus sind Argentinien und Bolivien. Von der Rebutia gibt es ca. 50 verschiedene Arten. Der Kranzkaktus ist ein beliebter Einsteigerkaktus, da er mit zu den pflegeleichtesten gehört.
Die Blüten – meistens in den Farben gelb, weiß, orange oder auch violett – können mitunter so groß werden, daß sie den eigentlichen Kugelkörper der Pflanze bedecken (dies ist ein wunderschöner Farbtupfer auf meinem Fensterbrett – zwischen den Grünpflanzen).
Rebutien wachsen hervorragend und lassen sich ohne Probleme vermehren. Grundsätzlich vermehrt er sich durch Samen oder Stecklinge. Der Kranzkaktus entwickelt einen sehr keimbereiten Samen. Er befruchtet sich selbst, indem er sich mit seinen eigenen Pollen bestäubt. Will man den Kaktus durch Stecklinge vermehren, macht man dies am besten in der Zeit von März bis August. An der Basis des Pflanzenkörpers bilden sich sogenannte Sprossen, die man als Stecklinge verwenden kann. Die Schnittflächen der Stecklinge sollten erst einige Tage trocknen, bevor sie dann in die Erde gesteckt werden.
Kranzkakteen werden selten größer als 15 cm. Sie ähneln einer Kugel mit bunten Farbtupfern. Sogar einjährige Sämlinge können schon blühen (Anmerkung: die Blüten sind geruchslos).
Wachstumsperiode:
Die Wachstumszeit der Rebutien liegt (wie bei den meisten Kakteenarten) in der Zeit vom März bis hin zum September. Sobald im Frühjahr die ersten Knopsen erscheinen, muß regelmässig gegossen werden. Kleiner Tip: Gießanzeiger in den Topf, damit den Kaktus nicht zuviel Wasser gibt. Ab Mai wird dem Gießwasser einmal pro Woche ein spezieller Kakteendünger zugegeben.
Zeigen sich die ersten Blütenknospen, dann sollte die Pflanze auch nicht mehr umgestellt werden, d.h. kein Standortwechsel! Auch das Drehen der Pflanze sollte man vermeiden. Die meisten Blüten bilden sich an der Schattenseite der Pflanze, eine Temeperatur so um die 20°C wäre am günstigsten.
Ruheperiode:
Im Herbst hört das Wachstum der Pflanze auf und nun kann das Giessen auf einmal im Monat reduziert werden. Auf das Düngen kann nun auch verzichtet werden. Der Standort des Kaktus sollte jetzt hell und kühl, ca. bei 10°C sein. Will man den Kaktus umtopfen, dann darf man dies nur in den Monaten Februar – März tun. Wegen der kräftigen Wurzeln sollte der Topf nicht zu klein sein.
Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der Kakteen mag oder sich eine Kakteensammlung zulegen will, diese Kaktusart nur empfehlen. Wie gesagt ist sie sehr Pflegeleicht und ich freue mich schon jedes Jahr erneut auf die kommende farbige Blütenpracht. Im letzten Jahr habe ich erstmalig Stecklinge hochgezogen. Es ist mir tatsächlich gelungen (obwohl ich eher nicht zum grünen Daumen neige) und nun bin ich schon gespannt, ob meine einjährigen im Frühjahr blühen werden.



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