Erfahrungsbericht von hamse
Der SteRn
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Nein
Da liegt sie, seine Schöne. Gewärmt. Aber von was?
Nein, nicht vom Wahnsinn, wie es in einem von ihr geliebten Gedicht heißt, aber von was dann?
Sie ist wach, guckt ihn an, ihren Stern, wundert sich darüber wie schnell sich ein Leben doch verändern kann. Und vor allem gleichzeitig so positiv und so negativ. Sie denkt sich, dass er da oben froh sein soll, Veränderungen dauern Millionen von Jahren, sind wahrscheinlich oft vorhersehbar, aber meistens doch überraschend.
Aber hatte sie nicht auch schon fast damit gerechnet? Dass das Schicksal irgendwann zuschlagen würde? Es war an der Zeit, dass es „mal wieder“ ihre Familie trifft. 15 Jahre des Glücks sind einfach viel. Und sie weiß es durchaus zu schätzen, aber sie hatte vor dem Schlag auch Angst. Und jetzt war er da. Der ruhende Pol fehlt. Dieses noch so junge Jahr wird Veränderungen bringen, viele Veränderungen. Es wird mit Traditionen gebrochen werden, und es wird so vieles anders sein.
Und trotzdem: sie kann die Entscheidung akzeptieren. Nicht das sie es so gewollt hätte, aber man sollte niemanden den Wunsch zu sterben nehmen wollen. Und schon gar nicht, wenn dieser jemand schon sehr alt ist, sein Leben gelebt hat, glücklich und bewundernswert gelebt hat.
Der Stern sieht die Tränen in ihren Augen, aber sie weint nicht wirklich. Sie weint nur den schönen Erinnerungen hinterher, die sie für immer in ihrem Herzen tragen wird. Und er weiß was die Zukunft bringt.
Er sieht wie ihre Gedanken wieder abschweifen, wie ein Lächeln ihre Lippen umspielt. Sie ist glücklich, sehr glücklich. Hätte der Stern ihr das beim letzten Gespräch mitgeteilt, sie hätte ihn ausgelacht, böse und sarkastisch. Aber erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt. Hätte ihm jemand erzählt, dass er hell vom Mond und den anderen Sternen beleuchtet am Himmel stehen würde, hätte er es genauso wenig geglaubt, und doch hätte er es, allein schon aus Erfahrung gewusst. Tief in seinem Innern.
Luna gibt ihr weißes, kaltes und doch irgendwie wärmendes Licht ab. So dass er genau in ihr Gesicht sehen kann. Ihre Gedanken schweifen wieder ab. Warum? Immer wieder diese eine Frage. Warum ausgerechnet sie? Warum nicht jemand anders, zumindest teilweise. Ein paar Sachen könnten ihr doch erspart bleiben. Von Beten hält sie nicht viel, sie ist zu rational zum Beten. Sie glaubt nicht an Gott. Sie kennt die Fakten. 4 von 10 sind weniger als die Hälfte, also ist es wahrscheinlicher dass sie dabei ist, als dass sie nicht dabei ist.
Nein, ihr selbst geht es gut, aber andere Kämpfen einen Kampf ums Überleben! Oh wenn sie doch irgendwas tun könnte. Aber außer beten und hoffen bleibt nichts. Und das erste fällt für sich schon mal flach.
Sie schaut hoch, zu ihrem Stern. Fragt ihn mit ihrem Blick, ob er ihr verrät wie alles weitergeht. Er würde es ihr gerne verraten, aber er kann nicht, er ist zum Schweigen verdammt. Aber ihr fällt ein, dass sie auch glaubte, ihr wäre nicht mehr zu helfen.
Wollte er ihr mit diesem Gedankenblitz sagen, dass der Kampf doch noch nicht verloren ist? Sie hasst es zu warten, aber wen wundert’s? Kann ihr niemand sagen, wie ihr Leben in einem Jahr aussehen wird. Damit sie weiß, wenn sie alles verlieren wird, damit es sie nicht so spontan trifft.
Aber es scheint ihrem Stern, als hätte sie ein Gespür dafür. Wachte sie das letzte Mal nicht auch am Morgen auf, und wusste dass heute was Schlimmes passieren würde? Doch, sie tat es, und deshalb wird er nichts tun, was ihr die Zukunft auch nur annäherungsweise verraten würde.
Selbst wenn er es wollte, er könnte es ja gar nicht. Es ist sein Schicksal für sie da zu sein, wenn sie ihn braucht und ihr den Weg zu leuchten, ihr Hoffnung zu geben. Und vielleicht ist ja sogar was dran, an der Vision, das jeder geliebte Mensch, den man verloren hat, ein Stern am Himmel ist, der nun über einen wacht. Wenn ja, ist er jetzt nicht mehr ganz so alleine. Aber wer war er früher?
Er sieht diese Frage auf ihrem Gesicht, aber das wird sein Geheimnis bleiben. Es reicht, dass sie weiß, dass er für sie da ist. Sie soll jetzt erst mal schlafen –und sich darauf freuen morgen wieder aufzuwachen...
...gewärmt
Nein, nicht vom Wahnsinn, wie es in einem von ihr geliebten Gedicht heißt, aber von was dann?
Sie ist wach, guckt ihn an, ihren Stern, wundert sich darüber wie schnell sich ein Leben doch verändern kann. Und vor allem gleichzeitig so positiv und so negativ. Sie denkt sich, dass er da oben froh sein soll, Veränderungen dauern Millionen von Jahren, sind wahrscheinlich oft vorhersehbar, aber meistens doch überraschend.
Aber hatte sie nicht auch schon fast damit gerechnet? Dass das Schicksal irgendwann zuschlagen würde? Es war an der Zeit, dass es „mal wieder“ ihre Familie trifft. 15 Jahre des Glücks sind einfach viel. Und sie weiß es durchaus zu schätzen, aber sie hatte vor dem Schlag auch Angst. Und jetzt war er da. Der ruhende Pol fehlt. Dieses noch so junge Jahr wird Veränderungen bringen, viele Veränderungen. Es wird mit Traditionen gebrochen werden, und es wird so vieles anders sein.
Und trotzdem: sie kann die Entscheidung akzeptieren. Nicht das sie es so gewollt hätte, aber man sollte niemanden den Wunsch zu sterben nehmen wollen. Und schon gar nicht, wenn dieser jemand schon sehr alt ist, sein Leben gelebt hat, glücklich und bewundernswert gelebt hat.
Der Stern sieht die Tränen in ihren Augen, aber sie weint nicht wirklich. Sie weint nur den schönen Erinnerungen hinterher, die sie für immer in ihrem Herzen tragen wird. Und er weiß was die Zukunft bringt.
Er sieht wie ihre Gedanken wieder abschweifen, wie ein Lächeln ihre Lippen umspielt. Sie ist glücklich, sehr glücklich. Hätte der Stern ihr das beim letzten Gespräch mitgeteilt, sie hätte ihn ausgelacht, böse und sarkastisch. Aber erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt. Hätte ihm jemand erzählt, dass er hell vom Mond und den anderen Sternen beleuchtet am Himmel stehen würde, hätte er es genauso wenig geglaubt, und doch hätte er es, allein schon aus Erfahrung gewusst. Tief in seinem Innern.
Luna gibt ihr weißes, kaltes und doch irgendwie wärmendes Licht ab. So dass er genau in ihr Gesicht sehen kann. Ihre Gedanken schweifen wieder ab. Warum? Immer wieder diese eine Frage. Warum ausgerechnet sie? Warum nicht jemand anders, zumindest teilweise. Ein paar Sachen könnten ihr doch erspart bleiben. Von Beten hält sie nicht viel, sie ist zu rational zum Beten. Sie glaubt nicht an Gott. Sie kennt die Fakten. 4 von 10 sind weniger als die Hälfte, also ist es wahrscheinlicher dass sie dabei ist, als dass sie nicht dabei ist.
Nein, ihr selbst geht es gut, aber andere Kämpfen einen Kampf ums Überleben! Oh wenn sie doch irgendwas tun könnte. Aber außer beten und hoffen bleibt nichts. Und das erste fällt für sich schon mal flach.
Sie schaut hoch, zu ihrem Stern. Fragt ihn mit ihrem Blick, ob er ihr verrät wie alles weitergeht. Er würde es ihr gerne verraten, aber er kann nicht, er ist zum Schweigen verdammt. Aber ihr fällt ein, dass sie auch glaubte, ihr wäre nicht mehr zu helfen.
Wollte er ihr mit diesem Gedankenblitz sagen, dass der Kampf doch noch nicht verloren ist? Sie hasst es zu warten, aber wen wundert’s? Kann ihr niemand sagen, wie ihr Leben in einem Jahr aussehen wird. Damit sie weiß, wenn sie alles verlieren wird, damit es sie nicht so spontan trifft.
Aber es scheint ihrem Stern, als hätte sie ein Gespür dafür. Wachte sie das letzte Mal nicht auch am Morgen auf, und wusste dass heute was Schlimmes passieren würde? Doch, sie tat es, und deshalb wird er nichts tun, was ihr die Zukunft auch nur annäherungsweise verraten würde.
Selbst wenn er es wollte, er könnte es ja gar nicht. Es ist sein Schicksal für sie da zu sein, wenn sie ihn braucht und ihr den Weg zu leuchten, ihr Hoffnung zu geben. Und vielleicht ist ja sogar was dran, an der Vision, das jeder geliebte Mensch, den man verloren hat, ein Stern am Himmel ist, der nun über einen wacht. Wenn ja, ist er jetzt nicht mehr ganz so alleine. Aber wer war er früher?
Er sieht diese Frage auf ihrem Gesicht, aber das wird sein Geheimnis bleiben. Es reicht, dass sie weiß, dass er für sie da ist. Sie soll jetzt erst mal schlafen –und sich darauf freuen morgen wieder aufzuwachen...
...gewärmt



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