Erfahrungsbericht von Perserkatze
Mir "knorrte" der Magen
Pro:
Gar nicht mal so schlecht und schnell zubereitet
Kontra:
Selbstgemacht schmeckt´s besser...
Empfehlung:
Nein
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie einigen meiner Berichten zu entnehmen ist, bin ich ein Verfechter von hausgemachten Speisen. Dennoch – manchmal handle auch ich gegen meine Prinzipien - koche ich ab und zu gewisse Gerichte mit der Hilfe von Basisprodukten.
Als „Fleischfresser“ – natürlich verabscheue ich auch Gemüse und Obst nicht – genehmige ich mir gerne mal ein Schnitzel, ob nun paniert, kurz gebraten oder auch mit Soße. Diesmal hatte ich Lust auf Schweinsschnitzel mit Rahmsoße und so wanderte am Samstag Knorr – Basis für Rahmschnitzel in meinen Einkaufswagen – Schnitzel hierfür hatte ich bereits in meiner Tiefkühltruhe. Leider habe ich die Rechnung weggeworfen, aber soweit ich mich erinnere liegt der Preis des Basisproduktes so bei einem Euro.
Vorgegebene Zutaten für 3 bis 4 Personen
3 oder 4 Schweinsschnitzel (ca. 500 Gramm) – Auch Rind- oder Kalbschnitzel sowie Puten- oder Hühnerfilet
2 EL Öl (oder etwas Butter/Margarine – wie ich es gerne mache)
375 ml Wasser
1 Packung Knorr – Basis für Rahmschnitzel
Meine speziellen Zutaten
1 kleine Zwiebel
½ Becher Sauerrahm – ca. 125 ml
Kräuter (8-Kräutermischung aus der Tiefkühltruhe) und Pfeffer
Zubereitung
Die ungewürzten Schnitzel in heißem Fett auf beiden Seiten kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und darin die zuvor fein gehackte Zwiebel anlaufen lassen. Nun giesst man mit Wasser auf, rührt den gesamten Beutelinhalt des Knorr Basisproduktes ein und lässt die Soße kurz aufkochen. Nur noch die Schnitzel hinein, Kräuter und Pfeffer aus der Mühle dazu und auf kleiner Kochstufe – 1,5 beim E-Herd - zugedeckt langsam köcheln lassen. Laut Packung soll das Fleisch ca. 30 Minuten garen, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schweinsschnitzel nach 30 Minuten noch etwas zäh sind – also habe ich noch 10 Minuten weiter kochen lassen. Sollte die Soße zu fest werden kann man ohne weiteres etwas Wasser nachgiessen.
Nach diesen 40 Minuten nimmt man die Schnitzel heraus und rührt den Rahm ein, sodass es eine sämige hellbraune Soße ergibt – fertig!
Als Beilage ist auf der Packung Reis angeführt, ich jedoch bevorzuge meine geliebten Kartoffelknödel. Auch Teigwaren eignen sich vorzüglich.
Für alle, die mein Rezept für Schweinsgeschnetzeltes nicht kennen hier noch einmal die einfache Zubereitung meiner Knödel – wenn ihr sie schon kennt, einfach nach unten scrollen:
Zutaten für die Knödel
1 Beutel Clever Kartoffelpüree für vier Personen (man kann natürlich auch Pfanni, Knorr und ähnliches verwenden)
1/4 Liter Wasser (= die Hälfte der angegebenen Menge für Kartoffelpüree)
1/8 Liter kalte Milch (= die Hälfte der angegebenen Menge für Kartoffelpüree)
etwas Margarine oder Butter
1 TL Salz
2 Eier
ca. 100 Gramm glattes Weizenmehl
2 EL Weizengries
Die Zubereitung
Wie auf der Packung beschrieben, kocht man das Wasser auf, leert es in eine Schüssel und salzt es. Dann fügt man 1/4 Liter kalte Milch hinzu, rührt das Püreepulver und die Margarine ein und lässt es etwa eine Minute stehen. Wie bei richtigen Kartoffelknödel fügt man nun die Eier, das Mehl und den Grieß bei und knetet die Teigmasse gut durch. Sollte der Teig zu klebrig sein kann man ohne weiteres noch etwas Mehl zugeben. In der Zwischenzeit in einem großen Topf Salzwasser zum Sieden bringen. Mittelgroße Knödel formen (ca. sechs Stück), ©Perserkatze1 ins Salzwasser einlegen, kurz aufkochen lassen - einmal vorsichtig umrühren - und auf mittlerer Kochstufe (wie oben E-Herd 1,5) so lange kochen lassen bis sie aufsteigen. Nachdem alle Knödel an der Oberfläche schwimmen, deckt man den Topf zu und lässt sie ca. 20 Minuten köcheln. Man sollte eventuell nach der Kochzeit einen Knödel herausnehmen und in zwei Teile schneiden um zu sehen, ob er schon durch ist. Wenn das nicht der Fall ist (kommt möglicherweise auf das Püree an) noch einige Minuten kochen/ziehen lassen.
Nun nur noch die Knödel aus dem Wasser nehmen kurz abtropfen lassen und mit dem Fleischgericht servieren.
-- Stopp – hier geht es weiter --
Die Zutaten des Basisproduktes:
Gehärtetes, pflanzliches Fett, Weizenmehl, Trockenrahm, 16% Stärken, Vollsalz, Gemüse, Aromen, Geschmacksverstärker, Natriumgranulat, Milchzucker, Würzmittel, Milcheiweiß, Säuerungsmittel, Zitronensäure, Gewürze – Diese Zutaten habe ich angeführt, um euch zu zeigen, warum ich diese Basis- und Fertigprodukte nicht unbedingt so gerne koche bzw. esse.
Mein Resümee
Auch wenn ich trotz allem lieber meine hausgemachten Speisen esse, so kann ich dieses Produkt ausnahmsweise wirklich empfehlen, die Küchenarbeit hält sich in Grenzen und man hat eine nahrhafte und auch leckere Fleischspeise auf dem Teller.
Da man Rahmschnitzel auch mit verschiedenen Fleischsorten zubereiten kann ist dieses Produkt ab sofort immer in meinem Küchenschrank, denn Schnitzel und Filets habe ich meist eingefroren, somit habe ich immer etwas zu Hause, das ich auch auf die Schnelle mal zaubern kann. Also bin ich bei etwaigen Besuchern die Hunger mitbringen immer gewappnet.
Wie schon oben erwähnt, kann ich es nicht lassen etwas eigenes zu kreieren, so habe ich die Speise etwas verändert, aber im Prinzip ist es das geworden was es hätte werden sollen – nämlich Rahmschnitzel.
Dieses Produkt wird in Österreich erzeugt:
C.H. Knorr Ges.m.b.H. A – 4602 Wels
Tel.: 0043 7242/419-122
Im INet: www.knorr.co.at
Ich wünsche euch noch gutes Gelingen, guten Appetit und einen schönen Montag Abend.
Schlemmernde Grüße eure ©Perserkatze
Wien, am 23. Juli 2002
PS.: Da ich sonst lieber selbst koche vergebe ich nur 4 Sterne für das Produkt
Wie einigen meiner Berichten zu entnehmen ist, bin ich ein Verfechter von hausgemachten Speisen. Dennoch – manchmal handle auch ich gegen meine Prinzipien - koche ich ab und zu gewisse Gerichte mit der Hilfe von Basisprodukten.
Als „Fleischfresser“ – natürlich verabscheue ich auch Gemüse und Obst nicht – genehmige ich mir gerne mal ein Schnitzel, ob nun paniert, kurz gebraten oder auch mit Soße. Diesmal hatte ich Lust auf Schweinsschnitzel mit Rahmsoße und so wanderte am Samstag Knorr – Basis für Rahmschnitzel in meinen Einkaufswagen – Schnitzel hierfür hatte ich bereits in meiner Tiefkühltruhe. Leider habe ich die Rechnung weggeworfen, aber soweit ich mich erinnere liegt der Preis des Basisproduktes so bei einem Euro.
Vorgegebene Zutaten für 3 bis 4 Personen
3 oder 4 Schweinsschnitzel (ca. 500 Gramm) – Auch Rind- oder Kalbschnitzel sowie Puten- oder Hühnerfilet
2 EL Öl (oder etwas Butter/Margarine – wie ich es gerne mache)
375 ml Wasser
1 Packung Knorr – Basis für Rahmschnitzel
Meine speziellen Zutaten
1 kleine Zwiebel
½ Becher Sauerrahm – ca. 125 ml
Kräuter (8-Kräutermischung aus der Tiefkühltruhe) und Pfeffer
Zubereitung
Die ungewürzten Schnitzel in heißem Fett auf beiden Seiten kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und darin die zuvor fein gehackte Zwiebel anlaufen lassen. Nun giesst man mit Wasser auf, rührt den gesamten Beutelinhalt des Knorr Basisproduktes ein und lässt die Soße kurz aufkochen. Nur noch die Schnitzel hinein, Kräuter und Pfeffer aus der Mühle dazu und auf kleiner Kochstufe – 1,5 beim E-Herd - zugedeckt langsam köcheln lassen. Laut Packung soll das Fleisch ca. 30 Minuten garen, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schweinsschnitzel nach 30 Minuten noch etwas zäh sind – also habe ich noch 10 Minuten weiter kochen lassen. Sollte die Soße zu fest werden kann man ohne weiteres etwas Wasser nachgiessen.
Nach diesen 40 Minuten nimmt man die Schnitzel heraus und rührt den Rahm ein, sodass es eine sämige hellbraune Soße ergibt – fertig!
Als Beilage ist auf der Packung Reis angeführt, ich jedoch bevorzuge meine geliebten Kartoffelknödel. Auch Teigwaren eignen sich vorzüglich.
Für alle, die mein Rezept für Schweinsgeschnetzeltes nicht kennen hier noch einmal die einfache Zubereitung meiner Knödel – wenn ihr sie schon kennt, einfach nach unten scrollen:
Zutaten für die Knödel
1 Beutel Clever Kartoffelpüree für vier Personen (man kann natürlich auch Pfanni, Knorr und ähnliches verwenden)
1/4 Liter Wasser (= die Hälfte der angegebenen Menge für Kartoffelpüree)
1/8 Liter kalte Milch (= die Hälfte der angegebenen Menge für Kartoffelpüree)
etwas Margarine oder Butter
1 TL Salz
2 Eier
ca. 100 Gramm glattes Weizenmehl
2 EL Weizengries
Die Zubereitung
Wie auf der Packung beschrieben, kocht man das Wasser auf, leert es in eine Schüssel und salzt es. Dann fügt man 1/4 Liter kalte Milch hinzu, rührt das Püreepulver und die Margarine ein und lässt es etwa eine Minute stehen. Wie bei richtigen Kartoffelknödel fügt man nun die Eier, das Mehl und den Grieß bei und knetet die Teigmasse gut durch. Sollte der Teig zu klebrig sein kann man ohne weiteres noch etwas Mehl zugeben. In der Zwischenzeit in einem großen Topf Salzwasser zum Sieden bringen. Mittelgroße Knödel formen (ca. sechs Stück), ©Perserkatze1 ins Salzwasser einlegen, kurz aufkochen lassen - einmal vorsichtig umrühren - und auf mittlerer Kochstufe (wie oben E-Herd 1,5) so lange kochen lassen bis sie aufsteigen. Nachdem alle Knödel an der Oberfläche schwimmen, deckt man den Topf zu und lässt sie ca. 20 Minuten köcheln. Man sollte eventuell nach der Kochzeit einen Knödel herausnehmen und in zwei Teile schneiden um zu sehen, ob er schon durch ist. Wenn das nicht der Fall ist (kommt möglicherweise auf das Püree an) noch einige Minuten kochen/ziehen lassen.
Nun nur noch die Knödel aus dem Wasser nehmen kurz abtropfen lassen und mit dem Fleischgericht servieren.
-- Stopp – hier geht es weiter --
Die Zutaten des Basisproduktes:
Gehärtetes, pflanzliches Fett, Weizenmehl, Trockenrahm, 16% Stärken, Vollsalz, Gemüse, Aromen, Geschmacksverstärker, Natriumgranulat, Milchzucker, Würzmittel, Milcheiweiß, Säuerungsmittel, Zitronensäure, Gewürze – Diese Zutaten habe ich angeführt, um euch zu zeigen, warum ich diese Basis- und Fertigprodukte nicht unbedingt so gerne koche bzw. esse.
Mein Resümee
Auch wenn ich trotz allem lieber meine hausgemachten Speisen esse, so kann ich dieses Produkt ausnahmsweise wirklich empfehlen, die Küchenarbeit hält sich in Grenzen und man hat eine nahrhafte und auch leckere Fleischspeise auf dem Teller.
Da man Rahmschnitzel auch mit verschiedenen Fleischsorten zubereiten kann ist dieses Produkt ab sofort immer in meinem Küchenschrank, denn Schnitzel und Filets habe ich meist eingefroren, somit habe ich immer etwas zu Hause, das ich auch auf die Schnelle mal zaubern kann. Also bin ich bei etwaigen Besuchern die Hunger mitbringen immer gewappnet.
Wie schon oben erwähnt, kann ich es nicht lassen etwas eigenes zu kreieren, so habe ich die Speise etwas verändert, aber im Prinzip ist es das geworden was es hätte werden sollen – nämlich Rahmschnitzel.
Dieses Produkt wird in Österreich erzeugt:
C.H. Knorr Ges.m.b.H. A – 4602 Wels
Tel.: 0043 7242/419-122
Im INet: www.knorr.co.at
Ich wünsche euch noch gutes Gelingen, guten Appetit und einen schönen Montag Abend.
Schlemmernde Grüße eure ©Perserkatze
Wien, am 23. Juli 2002
PS.: Da ich sonst lieber selbst koche vergebe ich nur 4 Sterne für das Produkt
41 Bewertungen, 5 Kommentare
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31.03.2009, 00:04 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht. LG
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16.08.2008, 01:07 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichLiEbE gRuEsSe....AnJa
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09.10.2006, 12:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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27.07.2006, 13:23 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼
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18.07.2006, 13:30 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich"sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny



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