Erfahrungsbericht von mickey73
Das Ruhrgebiet
Pro:
touristisch sehr gut erschlossen, vielseitig, interessant
Kontra:
hohe Arbeitslosigkeit
Empfehlung:
Nein
Wohl jeder Ruhrgebietsfremde verbindet das Ruhrgebiet nur mit den Worten Kohle und Stahl. Kaum jemand glaubt, dass das Ruhrgebiet auch aus viel Grün besteht und auch für Touristen einiges zu bieten hat.
Die große Kohleära ist schon seit einiger Zeit vorbei, die Zechen liegen brach und auch die Stahlindustrie boomt seit längerem nicht mehr. Aus diesen Gründen blieb auch dem Ruhrgebiet nichts anderes übrig, als auf neue innovative Ideen zu setzen, um das Image des "grauen, schwarzen Drecksloch" los zu werden.
Heute erstrahlt das Ruhrgebiet in neuem Glanz. Überall wurde verändert, gebaut, umgebaut, umgenutzt, aufgebaut, gepflanzt, renaturiert und vieles mehr, um es so attraktiver für Touristen aus aller Welt zu machen. Und anscheindend hat es sogar funktioniert, denn selten besuchten soviele Touristen im Ruhrgebiet wie in den letzten paar Jahren.
Hier möchte ich nun einige "Attraktionen" des Ruhrgebiets nennen:
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"Zeche Zollverein XII, Essen"
Die Zeche Zollverein XII wurde ca. 1986 stillgelegt und dann umgebaut. 1996 erstrahlte die "Zeche" in neuem Glanz und wurde zu einem wichtigen Punkt der Kultur im Ruhrgebiet. Hier finden Ausstellungen, Konzert-, Tanz-, und Theaterveranstaltungen statt. Untergebracht sind dort außerdem ein Design-Zentrum, ein Casino und ein Restaurant. Regelmäßig werden dort auch Führungen angeboten.
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"Jahrhunderthalle, Bochum"
Die Halle diente ehemals als Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins und wird heute als zentraler Veranstaltungsort des Ruhrgebiets genutzt. Auf einer Fläche von ca. 8.885 qm finden Ausstellungen, Theaterveranstaltungen, Konzerte und große Feste statt.
Derzeit wird die Jahrhunderthalle umgebaut für die im Jahr 2003 stattfindende "Ruhr Triennale". Innenbesichtigungen sind erst wieder ab 2003 möglich.
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"Villa Hügel, Essen"
Die Villa Hügel war von 1873 bis 1945 Wohnsitz der Familie Krupp. Es ist aufgeteilt in zwei Häuser: Das große und das kleine Haus. Im großen Haus finden bedeutende Kunstausstellungen statt, während im kleinen Haus eine Ausstellung über die Familiengeschichte Krupp informiert. Rund um die Villa Hügel befindet sich ein riesiger Park.
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"Innenhafen Duisburg, Duisburg"
Früher war der 1,8 km lange Innenhafen Duisburg ein zentraler Warenumschlagsplatz. Heute gestaltet sich das etwas ruhiger, aber immernoch sind die großen Getreidespeicher dort. Ein Spaziergang im Innenhafen ist wirklich etwas feines. Man kann auch eine Hafenrundfahrt mitmachen. Im Hafenforum kann man gut essen oder aber auch in der Küppersmühle.
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"Gasometer Oberhausen, Oberhausen"
1929 wurde der Gasometer zur Speicherung von Hochofengasen von der Eisenhütte Oberhausen genutzt; 1994 wurde er umgebaut und seit dem finden dort Ausstellungen statt. Auch kann man auf das Dach des Gasometers steigen in 117 m Höhe (Fahrstuhl vorhanden). Von dort hat man einen wundervollen Überblick über das gesamte westliche Ruhrgebiet.
Bekannt wurde der Gasometer durch das Christo und Jeanne-Claude-Projekt "The Wall".
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"Nordsternpark, Gelsenkirchen"
Eine Zechenbrache, die zu einem Landschaftspark umgestaltet wurde und die 1997 Ausstellungsfläche für die Bundesgartenschau wurde.
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"Westfälisches Freilichtmuseum, Hagen"
Auf dem 42 ha großen Museumsgelände kann man sich informieren über das Handwerk und die Technik des 18. und 19. Jahrhunderts. In 25 Betrieben kann man den Leuten noch bei der Arbeit zu sehen.
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Dies waren nur einige Attraktionen des Ruhrgebiets. Alle zu nennen wäre im Rahmen eines ciao-Berichtes fast unmöglich.
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Fazit:
Für mich ist das "neue" Ruhrgebiet einfach faszinierend. Ich habe mir schon einige Attraktionen des Ruhrgebietes angeschaut, z. B. die Zeche Zollverein, den Gasometer, den Landschaftspark Duisburg, die Jahrhunderthalle und das Rheinische Industriemuseum und ich fand alles sehr interessant und informativ.
Immer wieder entdecke ich neue "Attraktionen", die ich noch nicht kannte.
Natürlich hat aber das Ruhrgebiet auch eine negative Seite. Dadurch, dass Kohle und Stahl aus dem Ruhrgebiet abgewandert ist, gibt es mehr Arbeitslose, die Menschen wandern ab und die Bevölkerungsprognose sieht nicht gerade rosigen Zeiten entgegen. Die Hoffnung besteht allerdings, durch neue Nutzungen auch neue Arbeitsplätze zu schaffen, aber dieser Prozess wird sich wohl noch einige Jahre hinziehen.
Das Ruhrgebiet steckt meines Erachtens noch "im Wandel", der sich wohl auch noch über die nächsten Jahre erstrecken wird.
Mal schauen, wie es mit dem Ruhrgebiet weitergehen wird!
Wenn man die zeitgeschichtliche Entwicklung des Ruhrgebietes betrachtet, gehe ich von einer positiven Entwicklung aus.
Das Ruhrgebiet ist auf jeden Fall nicht mehr das, was es mal war und wird es wohl auch nie wieder sein!
Die große Kohleära ist schon seit einiger Zeit vorbei, die Zechen liegen brach und auch die Stahlindustrie boomt seit längerem nicht mehr. Aus diesen Gründen blieb auch dem Ruhrgebiet nichts anderes übrig, als auf neue innovative Ideen zu setzen, um das Image des "grauen, schwarzen Drecksloch" los zu werden.
Heute erstrahlt das Ruhrgebiet in neuem Glanz. Überall wurde verändert, gebaut, umgebaut, umgenutzt, aufgebaut, gepflanzt, renaturiert und vieles mehr, um es so attraktiver für Touristen aus aller Welt zu machen. Und anscheindend hat es sogar funktioniert, denn selten besuchten soviele Touristen im Ruhrgebiet wie in den letzten paar Jahren.
Hier möchte ich nun einige "Attraktionen" des Ruhrgebiets nennen:
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"Zeche Zollverein XII, Essen"
Die Zeche Zollverein XII wurde ca. 1986 stillgelegt und dann umgebaut. 1996 erstrahlte die "Zeche" in neuem Glanz und wurde zu einem wichtigen Punkt der Kultur im Ruhrgebiet. Hier finden Ausstellungen, Konzert-, Tanz-, und Theaterveranstaltungen statt. Untergebracht sind dort außerdem ein Design-Zentrum, ein Casino und ein Restaurant. Regelmäßig werden dort auch Führungen angeboten.
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"Jahrhunderthalle, Bochum"
Die Halle diente ehemals als Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins und wird heute als zentraler Veranstaltungsort des Ruhrgebiets genutzt. Auf einer Fläche von ca. 8.885 qm finden Ausstellungen, Theaterveranstaltungen, Konzerte und große Feste statt.
Derzeit wird die Jahrhunderthalle umgebaut für die im Jahr 2003 stattfindende "Ruhr Triennale". Innenbesichtigungen sind erst wieder ab 2003 möglich.
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"Villa Hügel, Essen"
Die Villa Hügel war von 1873 bis 1945 Wohnsitz der Familie Krupp. Es ist aufgeteilt in zwei Häuser: Das große und das kleine Haus. Im großen Haus finden bedeutende Kunstausstellungen statt, während im kleinen Haus eine Ausstellung über die Familiengeschichte Krupp informiert. Rund um die Villa Hügel befindet sich ein riesiger Park.
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"Innenhafen Duisburg, Duisburg"
Früher war der 1,8 km lange Innenhafen Duisburg ein zentraler Warenumschlagsplatz. Heute gestaltet sich das etwas ruhiger, aber immernoch sind die großen Getreidespeicher dort. Ein Spaziergang im Innenhafen ist wirklich etwas feines. Man kann auch eine Hafenrundfahrt mitmachen. Im Hafenforum kann man gut essen oder aber auch in der Küppersmühle.
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"Gasometer Oberhausen, Oberhausen"
1929 wurde der Gasometer zur Speicherung von Hochofengasen von der Eisenhütte Oberhausen genutzt; 1994 wurde er umgebaut und seit dem finden dort Ausstellungen statt. Auch kann man auf das Dach des Gasometers steigen in 117 m Höhe (Fahrstuhl vorhanden). Von dort hat man einen wundervollen Überblick über das gesamte westliche Ruhrgebiet.
Bekannt wurde der Gasometer durch das Christo und Jeanne-Claude-Projekt "The Wall".
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"Nordsternpark, Gelsenkirchen"
Eine Zechenbrache, die zu einem Landschaftspark umgestaltet wurde und die 1997 Ausstellungsfläche für die Bundesgartenschau wurde.
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"Westfälisches Freilichtmuseum, Hagen"
Auf dem 42 ha großen Museumsgelände kann man sich informieren über das Handwerk und die Technik des 18. und 19. Jahrhunderts. In 25 Betrieben kann man den Leuten noch bei der Arbeit zu sehen.
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Dies waren nur einige Attraktionen des Ruhrgebiets. Alle zu nennen wäre im Rahmen eines ciao-Berichtes fast unmöglich.
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Fazit:
Für mich ist das "neue" Ruhrgebiet einfach faszinierend. Ich habe mir schon einige Attraktionen des Ruhrgebietes angeschaut, z. B. die Zeche Zollverein, den Gasometer, den Landschaftspark Duisburg, die Jahrhunderthalle und das Rheinische Industriemuseum und ich fand alles sehr interessant und informativ.
Immer wieder entdecke ich neue "Attraktionen", die ich noch nicht kannte.
Natürlich hat aber das Ruhrgebiet auch eine negative Seite. Dadurch, dass Kohle und Stahl aus dem Ruhrgebiet abgewandert ist, gibt es mehr Arbeitslose, die Menschen wandern ab und die Bevölkerungsprognose sieht nicht gerade rosigen Zeiten entgegen. Die Hoffnung besteht allerdings, durch neue Nutzungen auch neue Arbeitsplätze zu schaffen, aber dieser Prozess wird sich wohl noch einige Jahre hinziehen.
Das Ruhrgebiet steckt meines Erachtens noch "im Wandel", der sich wohl auch noch über die nächsten Jahre erstrecken wird.
Mal schauen, wie es mit dem Ruhrgebiet weitergehen wird!
Wenn man die zeitgeschichtliche Entwicklung des Ruhrgebietes betrachtet, gehe ich von einer positiven Entwicklung aus.
Das Ruhrgebiet ist auf jeden Fall nicht mehr das, was es mal war und wird es wohl auch nie wieder sein!



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