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Erfahrungsbericht von suppengirl

Mein kurzer Ruhm

Pro:

ICH war dabei!!!

Kontra:

Konzept, anstrengende Aufzeichnung

Empfehlung:

Nein

Ja, glaubt es oder nicht, euer Suppengirl war eine der vierundzwanzig TeilnehmerInnen bei "Deutschlands klügste Lehrer", der Quizshow mit Deutschlands dämlichsten Titel. Ich bin also mehr als prädistiniert dazu, einen echten Erfahrungsbericht zu dieser Sendung zu schreiben.

Wie ich dazu kam
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Ich habe schon vor ein paar Monaten die Vorankündigungen dieser Sendung auf RTL gesehen, in denen die Lehrer des Landes dazu aufgerufen wurden sich zu bewerben. Damals dachte ich mir noch: "Den Teufel werd ich tun und mich vor Millionen von Zuschauern zum Deppen machen! Darauf warten doch alle nur: Lehrer, die sich blamieren..." Damit hatte ich die Sache auch schon wieder vergessen.

Ein paar Wochen später erzählte mir aber eine Freundin, dass ihre Schule angeschrieben worden sei, um die Lehrer dazu zu animieren, am Internet-Casting teilzunehmen. (Meine Schule wurde übrigens komischerweise nicht angeschrieben) Sie hatte sich bereits registrieren lassen und war nun am Überlegen, ob sie den Test tatsächlich machen sollte. Teils aus Solidarität, teils aus Neugierde ("Ob ich das wohl schaffen würde...?"), ließ ich mich ebenfalls registrieren. Und an einem verregneten Sonntag-Nachmittag setzte ich mich vor den PC und wählte die RTL-Seite an...

Das Internet-Casting
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Beim Internet-Casting musste man sich - wie schon erwähnt - zunächst registrieren lassen, so dass gewährleistet wäre, dass eine Person nicht öfter daran teilnehmen könnte. Das Casting bestand aus 30 Multiple Choice und aus 40 offenen Fragen, für deren Beantwortung man jeweils 25 Sekunden Zeit hatte. Als gutes Omen nahm ich es, dass mein PC- zu der Zeit sehr anfällig - mich nicht im Stich ließ und tatsächlich eine halbe Stunde durchhielt ohne abzuschmieren.

Trotzdem rechnete ich nicht wirklich damit, dass ich eine Chance haben würde. Mindestens 20 der Fragen hatte ich sicher falsch beantwortet. Da ich annahm, dass andere Teilnehmer so schlau sein würden, mindestens zehn Freunde mit Lexika bewaffnet um sich herum zu versammeln, war die Sache für mich nach Ende des Tests erst einmal erledigt.

Der 1. Anruf
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Einige Tage später - das Internet-Casting war nun abgeschlossen - hatte ich eine Ansage auf meiner Mailbox: Ein Mitarbeiter von Stormy Entertainment - der Produktionsfirma von "Deutschlands klügste Lehrer" - teilte mir mit, dass ich das Casting bestanden hätte und dass man mich deshalb für das Endcasting in Köln einladen wolle, an dem die 100 Besten des ersten Castings teilnehmen würden, aus denen dann die 24 Teilnehmer der Show ausgewählt werden sollten. Das Casting war aber dummerweise an einem Sonntag, und am Samstag Abend hatte ich einen wichtigen Termin. Da der Weg von München nach Köln zu weit ist, um ihn mit dem Zug am Sonntag Morgen auf die Schnelle zurückzulegen, dachte ich mir schon, ich sei aus dem Schneider (denn mir war die Sache doch sehr suspekt). Der Herr von Stormy, zögerte aber nicht lange und buchte mir einen Flug, der es mir ermöglichte an einem Tag an- und wieder abzureisen. "Naja", dachte ich mir, "wenn die so scharf auf mich sind, dann sollen sie mich eben haben!"

Das Endcasting
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Mein erster Inlandflug brachte mich in das zweifelhafte Vergnügen, Verona Feldbusch (Gott sei Dank relativ schweigsam) und ihren überaus unsympathischen Freund aus der Nähe betrachten zu dürfen. Nachdem ich das überlebt hatte, konnte es mich auch nicht mehr schocken, dass ich am Kölner Flughafen erst einmal eine halbe Stunde warten durfte, bis mein Abholservice eintraf, der mich zu den Studios nach Hürth chauffierte.
Dort durfte ich erst einmal noch ein paar Formulare ausfüllen, mich fotografieren lassen und ein feudales Brunch-Buffet plündern, bevor das eigentliche Casting begann.
Dort fühlte ich mich wieder wie beim Abitur oder gar beim 1. Staatsexamen: Die Kandidaten wurden streng kontrolliert, während sie (und mit ihnen auch ich) diesmal 40 Multiple Choice und 40 offene Fragen beantworten durften, wozu diesmal insgesamt 45 Minuten Zeit waren.
Auch diesmal waren die Fragen vor allem durch ihre Bandbreite schwierig: Biologie, Physik, Geschichte, Politik waren genau so gefragt wie Film, Musik und Sport.
Auch diesmal hatte ich nicht den Eindruck, eine Chance zu haben, denn wiederum hatte ich mindestens 20 Fragen falsch beantwortet. Da diesmal ja schon die "Creme de la Creme" angetreten war, war ich zuversichtlich (denn die Sache wurde mir immer unheimlicher), dass ich spätestens jetzt ausgeschieden sein müsste.
Und so flog ich zurück nach München (diesmal mit Jörg Dräger an Bord *würg*) und hatte die Geschichte einmal mehr abgehakt.

Der 2. Anruf
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Zwei Tage später klingelte erneut mein Telefon. Eine Mitarbeiterin von Stormy Entertainment teilte mir mit, dass ich auch das Endcasting bestanden hätte. Ich war erst mal wie vom Donner gerührt und sagte meine Teilnahme einigermaßen verdattert zu. Es waren noch zehn Tage bis zu Aufzeichnung und diesem Anruf folgten unzählige weitere *nerv*. Es gab einiges abzuklären betreffend Anreise, Begleitperson (ich hatte mich entschlossen, einen guten Freund mitzunehmen), Spezialgebiet und vor allem Anekdoten zu meiner Person. Falls ich nämlich in der Sendung die zweite Runde erreichen sollte, würde die Moderatorin ein kurzes Pläuschchen mit mir halten und deshalb war man auf der Suche nach interessanten Schwänken aus meiner Jugend. Gar nicht so einfach, sich da auf die Schnelle was einfallen zu lassen. Man bekommt irgendwie den Eindruck, dass man ein schrecklich langweiliges Leben geführt hat...

Die Anreise
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Großzügigerweise wurden mir und meiner Begleitperson Flüge und zwei Übernachtungen (von Freitag bis Sonntag, die Aufzeichnung war am Samstag) im Dorint-Hotel in Köln bezahlt. Am Freitag Abend um halb neun ging es los am Flughafen in München. Nach ner guten Stunde landeten wir in Köln, wo wir von nem Shuttle-Service abgeholt und direkt zum Hotel gebracht wurden. Dieses war übrigens nicht übel. Schade nur, dass RTL nicht auch die Kosten für die Mini-Bar übernehmen wollte... ;-)

Der Samstag
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Nachdem wir uns am Freitag Abend noch so ein wenig die Gegend angesehen hatten (das Hotel liegt im Friesenviertel... ne coole Gegend sag ich euch, da muss ich unbedingt mal wieder hin! Eine Kneipe neben der anderen! Und ein paar Straßen weiter möchte ich unbedingt mal einkaufen gehen!), mussten wir am Samstag recht zeitig aufstehen (Mann, war ich gerädert, nächstes Mal nehme ich ne Freundin mit, da ist die Schnarchgefahr nicht so hoch!), da wir uns noch ordentlich am Frühstücksbuffet *schlabber* laben wollten, bevor wir um 11.00 Uhr abgeholt wurden.

Es folgte ein laaaaaaaaaaaaanger, laaaaaaaaaaaaangweiliger Tag mit Rumsitzen, Spielregeln erklären lassen, Briefing im Studio mit Domina Sonja, Maske, Umziehen, blablabla... Die Begleitpersonen traf es noch schlimmer, die mussten die ganze Zeit rumhängen, durften nicht raus und hatten eigentlich nix zu tun.

Um 18.00 Uhr begann dann endlich die Aufzeichnung und irgendwie wurde ich dann doch langsam ein wenig aufgeregt, nachdem ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich ziemlich ruhig und manchmal einfach nur genervt war.

Das Spiel
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1. Runde:
Die erste Runde lief streng nach Geschlechtern getrennt. Erst spielten die zwölf Männer gegeneinander, dann die zwölf Damen. Daraus wurden jeweils drei Teilnehmer für die zweite Runde ermittelt.
Hierzu wurden jeweils zwölf Multiple Choice-Fragen gestellt. Die Kandidaten hatten jeweils fünf Sekunden Zeit, um die Nummer der richtigen Antwort in ihre Tastatur einzugeben. Es gab keine Möglichkeit zur Korrektur (*argl*). Nach den zwölf Fragen waren die drei Erstplatzierten automatisch in der nächsten Runde. Sollte es Gleichstand geben, würde zwischen den direkten Kontrahenten gestochen werden.

2. Runde:
Die nunmehr drei Damen und drei Herren spielten nun einen Code-Knacker (zu kompliziert und zu unwichtig es genau zu erklären), der festlegte, wer diese Runde beginnen würde.
Der Schnellste durfte als erster aus zwölf Wissensgebieten (z.B. Geschichte, Sport, Umwelt und Natur, Computerwelt, Wissenschaft, Film, Musik, Fernsehen usw.) auswählen. In 45 Sekunden musste er so viele Fragen wie möglich aus dem jeweiligen Bereich beantworten. Danach war der Zweitschnellste an der Reihe usw. bis auch der Letzte das erste Mal dran war. Danach drehte sich die Reihenfolge aber um, der langsamste durfte nun aus den verbleibenden sechs Gebieten wählen... bis der Schnellste das letzte übrige Gebiet nehmen musste. Es war also nicht unbedingt von Vorteil, wenn man beim Code-Knacker der schnellste Teilnehmer war.
Die drei Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl hatten sich fürs Finale qualifiziert.

Finale:
Im Finale spielten nun endlich die Spezialgebiete der Kandidaten eine Rolle. Eine Tafel mit 36 durchnummerierten Feldern wurde aufgedeckt. Darauf befanden sich jeweils fünf Felder, die in drei verschiedenen Farben markiert waren. Jedem Kandidat war eine Farbe zugeteilt, unter den entsprechenden Feldern befanden sich jeweils die Spezialfragen, unter den weißen Feldern gab es allgemeine Fragen. Nun galt es, sich möglichst viele Nummern zu merken (am besten auch die von den Gegnern!), denn die Felder wurden gleich wieder zugedeckt, so dass nur noch die Nummern zu sehen waren.
Durch einen erneuten Code-Knacker wurde wiederum die Reihenfolge der Spieler festgelegt. Nun konnte in fünf Runden jeder Kandidat jeweils eine Zahl nennen und versuchen durch richtige Antworten Punkte zu ergattern. Für eine allgemeine Frage gab es einen Punkt, für eine Frage zum eigenen Spezialgebiet zwei, und wenn man einem Gegner eine Frage aus dessen Spezialgebiet klaute und diese richtig beantwortet, gab es drei Punkte. Nach den fünf Runden sollte der Kandidat mit den meisten Punkten zum Sieger gekürt werden. Bei Gleichstand würde bis zur Entscheidung weiter gespielt.

Und so lief es
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Da zuerst die Männerrunde gespielt wurde, hatten wir Frauen noch etwas länger Zeit, um Nervosität aufzubauen. In einem Nebenraum verfolgten wir das Geschehen am Fernsehgerät. Natürlich hätte ich bei den Männer alles gewusst (naja, alles nicht, aber es hätte sicher gereicht, um die zweite Runde zu erreichen)... Das stimmte mich optimistisch. Aber erst wurden unsere Nerven noch mehr strapaziert, denn nach der elften Frage der Herren stürzte der Computer ab. Und zwar ziemlich kapital! Es folgte eine einstündige Pause und - wie wir im Nachhinein erfuhren - die Sendung stand an der Kippe. Gott sei Dank entgingen wir aber einem Abbruch (noch einen Tag wie diesen hätte ich mir nicht antun wollen!) und schließlich ging es doch weiter.

Endlich waren wir an der Reihe. Ich war nervös, aber hoch konzentriert (dachte ich zumindest). Es ging ganz gut los, die erste Frage war leicht zu lösen. Bei der zweiten musste ich schon schlucken, denn es wurde nach dem Trauzeugen bei irgendeiner Königshochzeit gefragt. Toll, dachte ich mir, das ist also eine Frage für die Frauenrunde. Ich gehe leider zu selten zu Arzt oder Frisör und deshalb ist meine Lektüre von einschlägigen Magazinen auch sehr eingeschränkt. Ich tippte - daneben. Die dritte Frage sollte mir letztendlich aber zum wahren Verhängnis werden: Welchen Namen trug KEIN Schiff von Columbus´ Flotte. Glaubt es oder nicht: Ich WEISS, dass seine Schiffe Santa Maria, Pinta und Ninja hießen. Und ich WEISS, dass Isabella kein Schiff, sondern die Königin war, die Columbus´ Reisen finanzierte. Aber ich weiß wohl nicht, wie sich eine 2 von einer 3 unterscheidet. Und ich habe schlichtweg auf die falsche Taste gedrückt. Ich merkte dies sofort, ein lautloser Fluch entfuhr meinen Lippen, aber es war zu spät, denn eine Korrektur war nicht möglich.

So lag ich nach der dritten Frage mit nur einem Punkt glorreich am Ende des Feldes. Peinlich, peinlich. Nun hatte ich nichts mehr zu verlieren. Ich konnte mich tatsächlich vorarbeiten, beantwortete danach nur noch eine Frage falsch und lag vor der letzten Frage gemeinsam mit vier anderen Kandidatinnen auf Platz drei. Nun musste es sich entscheiden.

Woher kommt das Wellenreiten ursprünglich?, so lautete die letzte Frage. Nun hatte ich leider überhaupt keinen blassen Schimmer, ob das Australien, Polynesien, Jamaica oder *die vierte Antwort weiß ich nicht mehr* ist und tippte auf gut Glück auf Jamaica. Leider, leider, leider war es aber dann doch Polynesien. Da zwei andere Teilnehmerinnen, die zuvor genau so viele Punkte hatten wie ich, das leider wussten, war es das dann auch schon für mich.

Ein kurzer Auftritt also, für den sich der Aufwand kaum lohnte.

Obwohl ich mir vorher schwer vorgenommen hatte, mich nicht zu ärgern, tat ich das nun natürlich doch, denn mein Fauxpas war wirklich vollkommen überflüssig. Ob ich im Stechen die zweite Runde erreicht hätte, kann ich nicht sagen. GEWUSST habe ich keine der Fragen, aber ich bilde mir ein, dass ich eine zumindest richtig geraten hätte. Naja.

Richtig geärgert habe ich mich dann aber erst, als ich die zweite Runde verfolgt habe, denn die Wissensgebiete, die ich am liebsten gewählt hätte, wären mir sicher gewesen, da ansonsten keiner erpicht auf die Kategorien "Film" und "Fernsehen" war und diese beiden zum Schluss noch übrig waren. Egal also, ob ich als erste oder letzte wählen hätte dürfen, ich hätte bekommen, was ich wollte. Und die Fragen waren lösbar. Ich denke, ich hätte gute Chancen auf den Finaleinzug gehabt.

So aber zogen die drei Männer ins Finale ein. Und DAS war eigentlich das Ärgerlichste von allem!

Und dann?
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Ja und dann schloss ich mich meinen LeidensgenossInnen an und verfolgte den Rest der Sendung wiederum in einem Nebenraum. Wir gönnten uns nebenher schon mal das ein oder andere Kölsch. Richtig leid tat mir ja das arme Publikum - unter dem sich auch noch immer mein Begleiter befand - die bis zum Ende ausharren mussten. Und das war ziemlich spät, nämlich erst um kurz vor elf.

Danach aber gab es noch einen kleinen (oder doch großen?) Umtrunk mit einem Waaaaahnsinns-Buffet. Auch Frau Zietlow (ich habe ja noch gar nicht erwähnt, dass sie die Moderatorin war, oder!?!?) verweilte noch ein wenig. Sie war übrigens - wie ich mir schon gedacht hatte - ziemlich nett und weder Domina- noch Überlehrer-mäßig drauf. Dieses Auftreten gehörte wohl doch einfach nur zum Konzept von "Der Schwächste fliegt". Aber das ist ein anderes Thema.

Nachdem wir nach dem Buffet gemeinsam mit einem netten Lehrer-Paar aus Göttingen (die meisten anderen Kandidaten waren ja nicht so meine Kragenweite; kein Wunder, dass Lehrer so einen seltsamen Ruf haben) auch noch die ein oder andere Kneipe im Friesenviertel aufgesucht hatten und eine kurze zweite Nacht im Hotel mit angedeutetem Katerfrühstück (Kölsch ist gefährlich!) zu uns genommen hatten, konnten wir wenigstens den Sonntag (der seinem Namen Ehre machte!) für ein wenig Sightseeing nutzen. Wobei, richtig viel zu sehen gibt es ja in Köln nicht. Aber auch das ist ein anderes Thema.

Die Woche zwischen Aufzeichnung und Ausstrahlung
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RTL gab netterweise am Dienstag nach der Aufzeichnung eine Pressemeldung mit Namen und Wohnorten der Kandidaten heraus. Nachdem ich die einzigen Kandidatin aus München war, konzentrierte sich das Medieninteressse nur auf mich. Das hört sich jetzt übertrieben an, aber tatsächlich hatte ich in den nächsten Tagen diverse Anrufe von Zeitungs- und Radioredakteuren auf dem AB. Erst fand ich das ja noch ganz lustig und gab bereitwillig (und gratis, ich Depp!!!) Auskunft. Als am Mittwoch dann ein halbseitiger Artikel über mich im "Münchner Merkur" erschien, wurde mir das Ganze aber doch etwas suspekt. Ein weiteres Interview und einen Kurzauftritt bei zwei Radiostationen konnte ich nicht mehr absagen, aber von da an ging ich erst einmal nicht mehr ans Telefon.

Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt. Am Montag war noch mal ein Nachbericht im "Merkur" - in der jede Frage und vor allem die mit Columbus *grummel*, die ich nicht beantworten konnte, haarklein aufgeführt war. Ansonsten habe ich wohl einfach zu schlecht abgeschnitten, als dass das Medieninteresse noch länger angedauert hätte.


Soooo, ich könnte noch Stunden weiter schreiben. Und bestimmt habe ich jetzt auch irgend etwas furchtbar Wichtiges vergessen. Falls dem so ist: Kommentar hinterlassen, ich werde es nachreichen.


©6.4.2002 Suppengirl

20 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Birgit1957

    17.04.2002, 22:58 Uhr von Birgit1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Leider waren aber wie fast immer keine Lehrer aus den neuen Bundesländern dabei und die sind auch schlau.

  • Netti1982

    06.04.2002, 19:30 Uhr von Netti1982
    Bewertung: sehr hilfreich

    WOW, kann ich nur sagen...

  • Gering

    06.04.2002, 19:28 Uhr von Gering
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nein, nein, immer noch würde ich niemals nie daran teilnehmen tun. Michael