Erfahrungsbericht von MausiHasiNadine
Stapyhlokokken- Die Angst ist immer da!
Pro:
nichts
Kontra:
die ganze Situation und Krankheit
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser und Leserinnen!
Heute möchte ich gerne mal einen Bericht in der offenen Kategorie schreiben zu einem Thema, welches mir sehr wichtig ist und mit dem ich mich nun schon mehrere Wochen auseinandersetzen [muss]. Es handelt sich hier um die Krankheit Staphylococcus aureus, welche für viele Menschen bestimmt noch unbekannt ist. Auch ich kannte bis vor einigen Wochen diese Krankheit noch nicht. Habe noch nicht einmal den Namen gehört. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich nach 4 Wochen Urlaub wieder im Altenheim ankam, wo ich meine Ausbildung als Altenpflegerin absolviere. Dort wurde mir gesagt, dass eine Bewohnerin, die eigentlich nur ins Kranknhaus gekommen ist um eine PEG [Sonde] zu bekommen, etwas später aus dem Krankhaus kommt, da die Ärzte diese oben genannte Krankheit bei ihr feststegellt haben.
Als dies bei einer Dienstübergabe bekannt wurde, war die Aufregung sehr groß. Gedanken über Gedanken hatte ich in meinem Kopf, denn ich wusste nicht, was es für eine Krankheit ist. Auf meine Frage hin wurden extra 10 Zettel über diese Krankheit und hygenische Maßnahmen ausgedruckt. Noch während des Lesen der Seiten wusste ich nicht was ich denken sollte. Denn die Krankheit ist mehr als schlimm. Für mich ist AIDS oder Krebs schon sehr grausam, aber diese Krankheit ist für mich noch schlimmer. Als erstes werde ich die Krankheit genauer beschreiben und zum Abschluss meine Erfahrungen mit dieser Krankheit zum besten geben.
________ *~*~* Staphylococcus aureus *~*~* ________
Jährlich erkranken etwa eine Million Menschen an einem Krankenhausvirus. Alleine 150.000 Menschen im Jahr erkranken davon an Stapyhlokokken. Die doch sehr hohe Zahl an Patienten versetze mich in einer miesen Stimmung., allerdings gibt es verschiedene Krankheitsbilder dieser Krankheiten. Stapylokokken sind nicht sporenbildene und unbewegliche Kokken, die nicht nur einzeln, sondern auch als Paare, Ketten oder anderen Anhäufungen auftreten. Sie können unter verschiedenen Umwelteinflüssen wachsen, am besten jedoch zwischen 30 und 37°C. Staphylokokken besiedeln meist die Haut und Schleimhäute von Menschen, sowie Tieren. Sie sind daher Infektionserreger. Allerdings gibt es verschiedene Staphylokokkenstämme. Einige Stämme sind durch Antibiotika behandelbar. Seit über 30 Jahren haben jedoch einige Staphylokokken Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt. Diese Stämme nennen sich Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus [KURZ: MRSA] Es gibt zwischen diesen beiden Stämmen allerdings keine Unterschiede der krankmachenden Eigenschaft. Allerdings muss MRSA auch mit Antibiotiker behandelt werden, die zum einem nur intra venös verabreicht werden müssen, mehr Nebenwirkungen besitzen und zudem auch noch sehr teuer sind.
Wie schon gesagt, unterscheiden sich MRSA in ihren krankmachenden Eigenschaften nicht von anderen Staphylococcus aureus-Stämmen. Allerdings besitzten einige MRSA Stämme die typische Eigenschaft, sich unter besonderen Gegebenheiten des Krankhaus oder auch anderen Einrichtungen, sich schnell auszubreiten. Um die Anzahl der Erkrankungen gering zu halten werden vor allem in Krankenhäusern strenge Isoliermaßnahmen durchgeführt. Denn MRSA haben gegenüber Trockenheit und Wärme eine hohe Widerstandsfähigkeit. Patienten, bei denen kein Hinweis auf MRSA vorliegt, können und sollen das Krankenhaus wieder verlassen
~*~ Infektionsweg ~*~
Sowohl der allgemeine staphylokokken Erreger als auch der MRSA Erreger können aus eigener Besiedlung hervorgehen. Der Erreger kann sich sowohl auf der Haut als auch auf den Schleimhäuten ausbreiten. Bei den exogenen Infektionen erfolgt die Übertragung von dem Patienten zu einer anderen Person. Am häufigsten durch Hände der Ärzte und des Pflegepersonal sowie durch die Angehörigen. Der Ausgangspunkt für eine Infektion sind offene Hautstellen, Blut, Atemwegs-, sowie Wundsekrete. Sollte man zu wenig Fremdkörper besitzten, die Krankheit Diabetes mellulitis haben oder bestimmte andere Infektionen sowie Verletzungen der Haut, ist das Infektionsrisiko um einiges höher. Die Inkubationszeit bei einer Infektion beträgt etwa 4-10 Tage. Allerdings sollte man bedenken, dass es erst nach Monaten oder sogar Jahren zu schweren Wundinfektionen kommen kann. Die Krankheit lässt sich durch Abstriche der offenen Wunden und Sekrete feststellen.
~*~ Symptomatik ~*~
Dazu gehören Furunkel, Abszesse, Empyeme, Wundinfektionen, eitrige Parotitis, Mastoiditis, (sekundäre) Meningitis, Pneumonie, Endokarditis, Sepsis, Fremdkörperinfektionen,. Lokale Infektionen betreffen zunächst die Haut und sind als Furunkel als Wundinfektionen bekannt. Tiefer gehende Infektionen sind die Parotitis, die Mastitis puerperalis und die Osteomyelitis.
Es gibt jedoch noch andere Symptome. Würde ich sie nun aufschreiben, würde die Meinung aus allen Nähten
sprengen.
~*~ hygienische Maßnahmen ~*~
Da es gegen MRSA kein Antibiotika gibt, müssen andere Maßnahmen geschaffen werden, damit es zu keinen weiteren Infektionen kommt. Als erstes sollte der Patient natürlich über die Krankheit genaustens informiert werden. Der Patient selber sollte egal ob im Pflegeheim oder in einer anderen Einrichtung ein Einzelzimmer haben oder mit anderen Menschen mit dieser Krankheit in einem Zimmer liegen/wohnen. Kittel werden in erster Linie nur benötigt, wenn man zu der Person einen pflegerischen Kontakt hat. Dass heißt Angehörige brauchen keinen Kittel zu tragen, während wir Pflegekräfte stets einen Kittel tragen müssen. Sollte der Patient nebenbei noch Inkontinent sein sowie offene Hautstellen besitzen, müssen alle Personen, die das Zimmer betreten einen Kittel tragen.
Ein Mundschutz ist ebenfalls zu tragen, um eine Infektion des Rachenraums zu vermeiden. Sollte der Patient abgesaugt werden, muss ebenfalls eine Schutzbrille getragen werden. Vor allem aber sollte man auch die Einmalhandschuhe nicht vergessen, die vor allem bei einem direkten Kontakt mit Wunden etc getragen werden müssen! Die Kleidung des Patienten müssen in Säcken gelagert werden und dürfen nicht mit anderen Kleidungen eines anderen Menschen gewaschen werden . Zum Abtöten der Viren sollte die Wäsche mindestens bei 60°C gewaschen werden. Verbände etc müssen in erstmal in Müllbeutel Luftdicht verpackt werden und dürfen dann erst in eine Mülltonne. Pflegeutensilien wie Fieberthermomether oder Blutdruckmessgerät müssen im Zimmer bleiben. Wenn man den Raum betritt, sollte man sich als erstes die Hände desinfizieren. Nach Ablegen aller Schutzkleidung und Beendung der pflegerischen Tätigkeiten muss eine Desinfektion der Hände erfolgen.
Der Patient selber sollte täglich mit antiseptischer Seife gewaschen werden. Zweimal wöchentlich sollte damit auch eine Kopfwäsche erfolgen. Die Bettwäsche sowie Kleidung sollte täglich gewechselt werden. Infizierte Hautstellen sollten täglich über 5 Tage mit Betaisadona behandelt werden. Das Zimmer des Patienten sollte täglich mit desinfizierten Mitteln gereinigt werden. Die Putztücher sowie Wischmops sollten nur für dieses Zimmer benutzt werden.
_____ *~*~* ERFAHRUNGEN MIT DIESER KRANKHEIT *~*~* ___
Vor über einem Monat kam die Bewohnerin nach ihrem Krankenhausaufenthalt wieder zu uns ins Alten- und Pflegeheim. Gebracht wurde sie mit einem normalen Rettungswagen. Die Sanitäter sahen aus wie Menschen vom einem anderen Stern. Verpackt in einem Schutzmantel von Kopf bis Fuß. Sogar Gummistiefel wurden getragen sowie eine Schutzbrille und dicker Handschuhe. Die Patientin selber haben sie nicht angefasst. Noch nicht einmal wurde beim Verlegen von der Liege zum Bett geholfen. Wie sich die Bewohnerin wohl gefühlt hat? Ich denke mehr als schrecklich, wenn sie keiner anfassen mochte und noch nicht einmal reden, aus Angst man könnte sich infizieren.
Jedoch hatte und habe ich heute noch wahnsinnige Angst, dass ich mich mit dieser Krankheit anstecke. Ausgerechnet ich musste die Betreung erstmal für fast einer Woche übernehmen, da sie in meinem Bereich ihr Zimmer hat, wofür ich diese Woche eingeteilt war. Auch ich habe mir als erstes gründlich meine Hände und Arme desinfiziert, dann einen Kittel sowie Mundschutz angelegt und schließlich noch die Handschuhe angezogen. Wohl fühlte und fühl ich mich noch heute in dieser Kleidung nicht. Zum einem lässt es sich darin schlecht arbeiten und zum anderen frage ich mich, wie die Bewohnerin sich fühlt, wenn man nur so in das Zimmer hinein geht und sie anfässt etc.
Ich zog die Bettdecke zurück, mit der man sie zugedeckt hatte. Sie trug ein Nachthemd, welches hinten offen ist. Typisch Krankenhaus. Ich zog ihr vorsichtig und langsam das Nachthemd aus, wobei ich eher unbewußt einen Sicherheitsabstand einnahm. Denn wie gesagt ich hatte damals wahnsinnig große Angst, ich könnte ebenfalls diese Krankheit bekommen. Als diese Bewohnerin nackt vor mir lag, wusste ich weder was ich sagen oder denken sollte. Ich wäre am liebsten heulend aus dem Zimmer gelaufen, so schrecklich war der Anblick. Schrecklicher als sterbende oder sogar tote Menschen sehen zu müssen. Etwa 60% ihrer Haut war offen. Aus einigen Stellen trat Eiter heraus und dies nicht gerade wenig. Ich drehte die Bewohnerin auf die Seite, so dass ich ihr Rücken sehen konnte. Am Steiß befand sich ein Verband, welchen ich abmachen musste, da sich dahinter wohl ein Dekubitus befinden sollte, welcher zum einem fotografiert werden muss und zum anderem war der Verband völllig versüfft, als ob er drei Tage nicht mehr gewechselt wurde. Ich wäre fast in Ohnmacht gefallen, als ich den Dekubitus sah. Zwei Zemtimeter groß ist das Loch und drei Zentimeter tief. Es war wie ein Guckloch und als ich dort hinein gesehen habe... es war einfach nur schrecklich und es ist es heute noch.
Die Tatsache, dass sie im Krankenhaus so einen heftigen Dekubitus bekommen hat, macht mich sehr traurig. Das die Ärzte geschweige denn die Krankenschwestern Menschen kaum im Krankenhaus lagern, war mir klar. Aber hier muss die Bewohnerin eigentlich fast nur auf dem Rücken gelegen habe. Denn auch an den Fersen befindet sich ein Dekubitus. Hatten sie Angst die Bewohnerin zu lagern und sich dabei selbst anzustecken? Ich denke schon. Allgemein ein erschreckender und ekeleregender Anblick. Und dazu noch die furchtbare Angst mich selber anzustecken und dann die Frage, wie geht die Bewohnerin mit der ganzen Situation um.
Ich versorgte die Wunden erstmal provisorisch, da der Hausarzt sich das alles noch angucken musste. Dann ging ich aus dem Zimmer. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Es war alles so schrecklich. Viele Pflegekräfte meinten: Ich geh\' dort nicht rein! Ja wenn nicht wir, wer dann? Keiner? An diesem Tag musste ich auch nicht mehr das Zimmer betreten, denn danach war Dienstschluss. Zu Hause zog ich sofort meine Klomtten aus und steckte sie in die Waschmaschine. Nur leider müssen wir auf der Arbeit keine Arbeitsklamotten tragen. Wir tragen dort keine weißen Klamotten, da man dadurch den Bewohnern das Gefühl vermittelt, sie wohnen nicht zu hause sondern in einem Krankenhaus. Meine Klamotten für die Arbeit kann man daher auch nicht 60°C waschen. Sofort habe ich mir dann erstmal Klamotten gekauft, die man mindestens bei 60°C waschen kann. Statt sich zu Hause für die Arbeit umzuziehen, mach ich es nun auf der Arbeit. Die Klamotten bleiben auch dort. Nach zwei tagen, sofern sie nicht früher schmutzig und verschwitzt sind, nehme ich sich verschlossen in einer Tüte mit nach Hause. Es klingt schrecklich, aber ich muss auch dann mal an mich denken.
Als ich am nächsten Tag zum Frühdienst kam, wollte ich nicht das Zimmer betreten. Immer wieder kam die Angst auf, mich selber anstecken zu können. Die Angst die Bewohnerin so leiden zu sehen. Aber ich musste das Zimmer betreten. Aber erst dann wenn alle anderen Bewohner mit der morgendliche Pflege versorgt wurden. Dann verkleidete ich mich wieder mit Kittel, Mundschutz etc. Von Kopf bis Fuß habe ich die Bewohnerin gewaschen. Geredet habe ich dabei nicht viel. Aber dann musste der Dekubitus behandelt werden. In der sogenannten Tasche musste mit einer Prinzette eine Art Kompresse \"gestopft\" werden. Mir wurde dabei richtig schlecht und fing schon an zu Würgen. Genauso schlimm war es für mich, als ich die anderen Wunden versorgt habe. Und immer wieder schrie die Bewohnerin vor Schmerzen. Zudem war sie noch völlig ängstlich. Ich versuchte sie zu beruhigen, hatte aber kein Glück dabei. Als ich mit der Grundpflege fertig war, musste ich erstmal eine Rauchen gehen.
Die nächsten Tage sahen nicht anders aus. Zu schrecklich war der Anblick der Bewohnerin. Schrecklich wie sie leiden musste. Völlig isoliert und die Angst sich anzustecken bleibt immer bei einem, wenn man das Zimmer betritt. Einmal gelangte die Bewohnerin mit ihren Händen, als sie sich bei mir festhalten wollte, an meinen Klamotten. Ein Schauer lief mir über den Rücken und ich ging erstmal einen Schritt zurück. Klar freut man sich über Zuneigung, aber die Angst. Im nächsten Augenblick tat es mir aber schon wieder Leid. Keiner wollte sie anfassen, wollte möglichst wenig mit ihr reden. Immer wieder kommen die Fragen auf, wie fühlt sich die Bewohnerin? Ist es nicht besser wenn sie sterben würde?
Inzwischen habe ich mehr Kontakt mit dieser Bewohnerin. Denn ich bin täglich bei ihr, so fern ich nicht jede zwei Wochen für 2-3 Tage frei habe. Die Angst sich anzustecken nimmt immer mehr ab. Je öfter man auch darüber nachdenkt, umso verrückter macht man sich damit. Der Bewohnerin geht es heute schon etwas besser. Viele Wunden sind schon verheilt, allerdings tritt immer noch aus einigen offenen Stellen Eiter aus. Der Dekubitus an der Ferse ist weg, am Steiß leider noch nicht. Dies geht auch nicht so schnelll und benötigt einige Monate. Der Dekubitus wird auch niemals ganz heilen. Die Bewohnerin ist nicht mehr ängstlich sondern wird immer gesprächiger. Es kommt wohl daher, weil viele Pflegekräfte sie nun fast wie normale Bewohner/Menschen behandeln. Trotzdem tragen wir alle noch einen Kittel, Mundschutz, teilweise eine Schutzbrille sowie Handschuhe. Wohl fühl ich mich sicher nicht in diesen Klamotten, aber es muss leider sein.
Ich gehe zwar aus Angst immer noch ungern in das Zimmer hinein, dennoch freue ich mich heute darüber die Bewohnerin zu sehen. Sie hat nämlich auch etwas besonderes. Denn sie ist trotz dieser schlimmen Krankheit nicht nur sehr gesprächig, während andere Bewohner immer nur stumm im Speisesaal sitzen, sondern auch noch sehr lustig. Es macht wahnsinnigen Spaß sich mit ihr zu unterhalten. Durch ihre witzige Art und Persöhnlichkeit baut sie uns Pflegekräfte auf, während wir bei ihr im Zimmer sind. Der Gedanke, man könnte sich anstecken, wird teilweise dadurch unterdrückt. Es ist auch besser so, denn es handelt sich schließlich auch hier um einen Menschen, den man respektieren und nicht wie Abfall behandeln sollte. Dennoch geht man unbewusst, aber auch bewusst mit den Patienten anders um. Ich weiss, dass es von uns Pflegekräften eine völlig falsche Reaktion ist. Aber die ANGST!!!
An dieser Stelle möchte ich meinen Bericht über diese Krankheit beenden. Ich kann nur sagen, dass es für alle Personen nicht leicht ist. Zum einem natürlich für die Patientin, da sie unter höllischen Schmerzen leidet, seit Wochen nur im Bett liegt und nicht anderes als dieses Zimmer kennt. Es tut mir wahnsinnig leid, dass sie vor allem in den ersten tagen wie \"abfall\" behandelt wurde. Sie bekam keine Zuneigung und man sollte sich mal vorstellen, wie es ist, wenn man nur noch mit Handschuhen angefasst wird und das Zimmer mit einem Kittel, Mundschutz und Schutzbrille betritt. Wenn ich diese Krankehit hätte und wüsste, dass sie nicht mit antibiotika behandelt werden kann, ich glaube, ich würde sterben wollen. Denn ein Mensch geht wie eine Pflanze \"ein\", ohne Zuneigung, völlig isoliert. Aber auch für uns Pflegekräfte ist es nicht einfach mit diese Situation umzugehen. Wir haben alle wahnsinnige Angst uns anzustecken. Dennoch tut uns die Bewohnerin sehr leid. Denn sie wird noch weitere viele Wochen, Monate so leben müssen, wie jetzt. Kann man eigentlich so leben? Ich denke nicht und wäre hier an einem Punkt angelangt, wo ich mir wünsche, Sterbehilfe wäre in Deutschland erlaubt.
Als letzte möchte ich euch noch die Frage stellen, wie ihr mit dieser Situation umgehen würdet?
Mit lieben Grüßen
Nadine
alias
MausiHasiNadine
Quellenangabe: www.rki.de
Für die Fachausdrücke möchte ich mich entschuldigen, aber ich weiss nicht wie ich sie anders nennen sollte *liebguck* Wer fragen hat oder noch etwas wissen möchte, der möge sich bitte bei mir melden.
Heute möchte ich gerne mal einen Bericht in der offenen Kategorie schreiben zu einem Thema, welches mir sehr wichtig ist und mit dem ich mich nun schon mehrere Wochen auseinandersetzen [muss]. Es handelt sich hier um die Krankheit Staphylococcus aureus, welche für viele Menschen bestimmt noch unbekannt ist. Auch ich kannte bis vor einigen Wochen diese Krankheit noch nicht. Habe noch nicht einmal den Namen gehört. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich nach 4 Wochen Urlaub wieder im Altenheim ankam, wo ich meine Ausbildung als Altenpflegerin absolviere. Dort wurde mir gesagt, dass eine Bewohnerin, die eigentlich nur ins Kranknhaus gekommen ist um eine PEG [Sonde] zu bekommen, etwas später aus dem Krankhaus kommt, da die Ärzte diese oben genannte Krankheit bei ihr feststegellt haben.
Als dies bei einer Dienstübergabe bekannt wurde, war die Aufregung sehr groß. Gedanken über Gedanken hatte ich in meinem Kopf, denn ich wusste nicht, was es für eine Krankheit ist. Auf meine Frage hin wurden extra 10 Zettel über diese Krankheit und hygenische Maßnahmen ausgedruckt. Noch während des Lesen der Seiten wusste ich nicht was ich denken sollte. Denn die Krankheit ist mehr als schlimm. Für mich ist AIDS oder Krebs schon sehr grausam, aber diese Krankheit ist für mich noch schlimmer. Als erstes werde ich die Krankheit genauer beschreiben und zum Abschluss meine Erfahrungen mit dieser Krankheit zum besten geben.
________ *~*~* Staphylococcus aureus *~*~* ________
Jährlich erkranken etwa eine Million Menschen an einem Krankenhausvirus. Alleine 150.000 Menschen im Jahr erkranken davon an Stapyhlokokken. Die doch sehr hohe Zahl an Patienten versetze mich in einer miesen Stimmung., allerdings gibt es verschiedene Krankheitsbilder dieser Krankheiten. Stapylokokken sind nicht sporenbildene und unbewegliche Kokken, die nicht nur einzeln, sondern auch als Paare, Ketten oder anderen Anhäufungen auftreten. Sie können unter verschiedenen Umwelteinflüssen wachsen, am besten jedoch zwischen 30 und 37°C. Staphylokokken besiedeln meist die Haut und Schleimhäute von Menschen, sowie Tieren. Sie sind daher Infektionserreger. Allerdings gibt es verschiedene Staphylokokkenstämme. Einige Stämme sind durch Antibiotika behandelbar. Seit über 30 Jahren haben jedoch einige Staphylokokken Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt. Diese Stämme nennen sich Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus [KURZ: MRSA] Es gibt zwischen diesen beiden Stämmen allerdings keine Unterschiede der krankmachenden Eigenschaft. Allerdings muss MRSA auch mit Antibiotiker behandelt werden, die zum einem nur intra venös verabreicht werden müssen, mehr Nebenwirkungen besitzen und zudem auch noch sehr teuer sind.
Wie schon gesagt, unterscheiden sich MRSA in ihren krankmachenden Eigenschaften nicht von anderen Staphylococcus aureus-Stämmen. Allerdings besitzten einige MRSA Stämme die typische Eigenschaft, sich unter besonderen Gegebenheiten des Krankhaus oder auch anderen Einrichtungen, sich schnell auszubreiten. Um die Anzahl der Erkrankungen gering zu halten werden vor allem in Krankenhäusern strenge Isoliermaßnahmen durchgeführt. Denn MRSA haben gegenüber Trockenheit und Wärme eine hohe Widerstandsfähigkeit. Patienten, bei denen kein Hinweis auf MRSA vorliegt, können und sollen das Krankenhaus wieder verlassen
~*~ Infektionsweg ~*~
Sowohl der allgemeine staphylokokken Erreger als auch der MRSA Erreger können aus eigener Besiedlung hervorgehen. Der Erreger kann sich sowohl auf der Haut als auch auf den Schleimhäuten ausbreiten. Bei den exogenen Infektionen erfolgt die Übertragung von dem Patienten zu einer anderen Person. Am häufigsten durch Hände der Ärzte und des Pflegepersonal sowie durch die Angehörigen. Der Ausgangspunkt für eine Infektion sind offene Hautstellen, Blut, Atemwegs-, sowie Wundsekrete. Sollte man zu wenig Fremdkörper besitzten, die Krankheit Diabetes mellulitis haben oder bestimmte andere Infektionen sowie Verletzungen der Haut, ist das Infektionsrisiko um einiges höher. Die Inkubationszeit bei einer Infektion beträgt etwa 4-10 Tage. Allerdings sollte man bedenken, dass es erst nach Monaten oder sogar Jahren zu schweren Wundinfektionen kommen kann. Die Krankheit lässt sich durch Abstriche der offenen Wunden und Sekrete feststellen.
~*~ Symptomatik ~*~
Dazu gehören Furunkel, Abszesse, Empyeme, Wundinfektionen, eitrige Parotitis, Mastoiditis, (sekundäre) Meningitis, Pneumonie, Endokarditis, Sepsis, Fremdkörperinfektionen,. Lokale Infektionen betreffen zunächst die Haut und sind als Furunkel als Wundinfektionen bekannt. Tiefer gehende Infektionen sind die Parotitis, die Mastitis puerperalis und die Osteomyelitis.
Es gibt jedoch noch andere Symptome. Würde ich sie nun aufschreiben, würde die Meinung aus allen Nähten
sprengen.
~*~ hygienische Maßnahmen ~*~
Da es gegen MRSA kein Antibiotika gibt, müssen andere Maßnahmen geschaffen werden, damit es zu keinen weiteren Infektionen kommt. Als erstes sollte der Patient natürlich über die Krankheit genaustens informiert werden. Der Patient selber sollte egal ob im Pflegeheim oder in einer anderen Einrichtung ein Einzelzimmer haben oder mit anderen Menschen mit dieser Krankheit in einem Zimmer liegen/wohnen. Kittel werden in erster Linie nur benötigt, wenn man zu der Person einen pflegerischen Kontakt hat. Dass heißt Angehörige brauchen keinen Kittel zu tragen, während wir Pflegekräfte stets einen Kittel tragen müssen. Sollte der Patient nebenbei noch Inkontinent sein sowie offene Hautstellen besitzen, müssen alle Personen, die das Zimmer betreten einen Kittel tragen.
Ein Mundschutz ist ebenfalls zu tragen, um eine Infektion des Rachenraums zu vermeiden. Sollte der Patient abgesaugt werden, muss ebenfalls eine Schutzbrille getragen werden. Vor allem aber sollte man auch die Einmalhandschuhe nicht vergessen, die vor allem bei einem direkten Kontakt mit Wunden etc getragen werden müssen! Die Kleidung des Patienten müssen in Säcken gelagert werden und dürfen nicht mit anderen Kleidungen eines anderen Menschen gewaschen werden . Zum Abtöten der Viren sollte die Wäsche mindestens bei 60°C gewaschen werden. Verbände etc müssen in erstmal in Müllbeutel Luftdicht verpackt werden und dürfen dann erst in eine Mülltonne. Pflegeutensilien wie Fieberthermomether oder Blutdruckmessgerät müssen im Zimmer bleiben. Wenn man den Raum betritt, sollte man sich als erstes die Hände desinfizieren. Nach Ablegen aller Schutzkleidung und Beendung der pflegerischen Tätigkeiten muss eine Desinfektion der Hände erfolgen.
Der Patient selber sollte täglich mit antiseptischer Seife gewaschen werden. Zweimal wöchentlich sollte damit auch eine Kopfwäsche erfolgen. Die Bettwäsche sowie Kleidung sollte täglich gewechselt werden. Infizierte Hautstellen sollten täglich über 5 Tage mit Betaisadona behandelt werden. Das Zimmer des Patienten sollte täglich mit desinfizierten Mitteln gereinigt werden. Die Putztücher sowie Wischmops sollten nur für dieses Zimmer benutzt werden.
_____ *~*~* ERFAHRUNGEN MIT DIESER KRANKHEIT *~*~* ___
Vor über einem Monat kam die Bewohnerin nach ihrem Krankenhausaufenthalt wieder zu uns ins Alten- und Pflegeheim. Gebracht wurde sie mit einem normalen Rettungswagen. Die Sanitäter sahen aus wie Menschen vom einem anderen Stern. Verpackt in einem Schutzmantel von Kopf bis Fuß. Sogar Gummistiefel wurden getragen sowie eine Schutzbrille und dicker Handschuhe. Die Patientin selber haben sie nicht angefasst. Noch nicht einmal wurde beim Verlegen von der Liege zum Bett geholfen. Wie sich die Bewohnerin wohl gefühlt hat? Ich denke mehr als schrecklich, wenn sie keiner anfassen mochte und noch nicht einmal reden, aus Angst man könnte sich infizieren.
Jedoch hatte und habe ich heute noch wahnsinnige Angst, dass ich mich mit dieser Krankheit anstecke. Ausgerechnet ich musste die Betreung erstmal für fast einer Woche übernehmen, da sie in meinem Bereich ihr Zimmer hat, wofür ich diese Woche eingeteilt war. Auch ich habe mir als erstes gründlich meine Hände und Arme desinfiziert, dann einen Kittel sowie Mundschutz angelegt und schließlich noch die Handschuhe angezogen. Wohl fühlte und fühl ich mich noch heute in dieser Kleidung nicht. Zum einem lässt es sich darin schlecht arbeiten und zum anderen frage ich mich, wie die Bewohnerin sich fühlt, wenn man nur so in das Zimmer hinein geht und sie anfässt etc.
Ich zog die Bettdecke zurück, mit der man sie zugedeckt hatte. Sie trug ein Nachthemd, welches hinten offen ist. Typisch Krankenhaus. Ich zog ihr vorsichtig und langsam das Nachthemd aus, wobei ich eher unbewußt einen Sicherheitsabstand einnahm. Denn wie gesagt ich hatte damals wahnsinnig große Angst, ich könnte ebenfalls diese Krankheit bekommen. Als diese Bewohnerin nackt vor mir lag, wusste ich weder was ich sagen oder denken sollte. Ich wäre am liebsten heulend aus dem Zimmer gelaufen, so schrecklich war der Anblick. Schrecklicher als sterbende oder sogar tote Menschen sehen zu müssen. Etwa 60% ihrer Haut war offen. Aus einigen Stellen trat Eiter heraus und dies nicht gerade wenig. Ich drehte die Bewohnerin auf die Seite, so dass ich ihr Rücken sehen konnte. Am Steiß befand sich ein Verband, welchen ich abmachen musste, da sich dahinter wohl ein Dekubitus befinden sollte, welcher zum einem fotografiert werden muss und zum anderem war der Verband völllig versüfft, als ob er drei Tage nicht mehr gewechselt wurde. Ich wäre fast in Ohnmacht gefallen, als ich den Dekubitus sah. Zwei Zemtimeter groß ist das Loch und drei Zentimeter tief. Es war wie ein Guckloch und als ich dort hinein gesehen habe... es war einfach nur schrecklich und es ist es heute noch.
Die Tatsache, dass sie im Krankenhaus so einen heftigen Dekubitus bekommen hat, macht mich sehr traurig. Das die Ärzte geschweige denn die Krankenschwestern Menschen kaum im Krankenhaus lagern, war mir klar. Aber hier muss die Bewohnerin eigentlich fast nur auf dem Rücken gelegen habe. Denn auch an den Fersen befindet sich ein Dekubitus. Hatten sie Angst die Bewohnerin zu lagern und sich dabei selbst anzustecken? Ich denke schon. Allgemein ein erschreckender und ekeleregender Anblick. Und dazu noch die furchtbare Angst mich selber anzustecken und dann die Frage, wie geht die Bewohnerin mit der ganzen Situation um.
Ich versorgte die Wunden erstmal provisorisch, da der Hausarzt sich das alles noch angucken musste. Dann ging ich aus dem Zimmer. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Es war alles so schrecklich. Viele Pflegekräfte meinten: Ich geh\' dort nicht rein! Ja wenn nicht wir, wer dann? Keiner? An diesem Tag musste ich auch nicht mehr das Zimmer betreten, denn danach war Dienstschluss. Zu Hause zog ich sofort meine Klomtten aus und steckte sie in die Waschmaschine. Nur leider müssen wir auf der Arbeit keine Arbeitsklamotten tragen. Wir tragen dort keine weißen Klamotten, da man dadurch den Bewohnern das Gefühl vermittelt, sie wohnen nicht zu hause sondern in einem Krankenhaus. Meine Klamotten für die Arbeit kann man daher auch nicht 60°C waschen. Sofort habe ich mir dann erstmal Klamotten gekauft, die man mindestens bei 60°C waschen kann. Statt sich zu Hause für die Arbeit umzuziehen, mach ich es nun auf der Arbeit. Die Klamotten bleiben auch dort. Nach zwei tagen, sofern sie nicht früher schmutzig und verschwitzt sind, nehme ich sich verschlossen in einer Tüte mit nach Hause. Es klingt schrecklich, aber ich muss auch dann mal an mich denken.
Als ich am nächsten Tag zum Frühdienst kam, wollte ich nicht das Zimmer betreten. Immer wieder kam die Angst auf, mich selber anstecken zu können. Die Angst die Bewohnerin so leiden zu sehen. Aber ich musste das Zimmer betreten. Aber erst dann wenn alle anderen Bewohner mit der morgendliche Pflege versorgt wurden. Dann verkleidete ich mich wieder mit Kittel, Mundschutz etc. Von Kopf bis Fuß habe ich die Bewohnerin gewaschen. Geredet habe ich dabei nicht viel. Aber dann musste der Dekubitus behandelt werden. In der sogenannten Tasche musste mit einer Prinzette eine Art Kompresse \"gestopft\" werden. Mir wurde dabei richtig schlecht und fing schon an zu Würgen. Genauso schlimm war es für mich, als ich die anderen Wunden versorgt habe. Und immer wieder schrie die Bewohnerin vor Schmerzen. Zudem war sie noch völlig ängstlich. Ich versuchte sie zu beruhigen, hatte aber kein Glück dabei. Als ich mit der Grundpflege fertig war, musste ich erstmal eine Rauchen gehen.
Die nächsten Tage sahen nicht anders aus. Zu schrecklich war der Anblick der Bewohnerin. Schrecklich wie sie leiden musste. Völlig isoliert und die Angst sich anzustecken bleibt immer bei einem, wenn man das Zimmer betritt. Einmal gelangte die Bewohnerin mit ihren Händen, als sie sich bei mir festhalten wollte, an meinen Klamotten. Ein Schauer lief mir über den Rücken und ich ging erstmal einen Schritt zurück. Klar freut man sich über Zuneigung, aber die Angst. Im nächsten Augenblick tat es mir aber schon wieder Leid. Keiner wollte sie anfassen, wollte möglichst wenig mit ihr reden. Immer wieder kommen die Fragen auf, wie fühlt sich die Bewohnerin? Ist es nicht besser wenn sie sterben würde?
Inzwischen habe ich mehr Kontakt mit dieser Bewohnerin. Denn ich bin täglich bei ihr, so fern ich nicht jede zwei Wochen für 2-3 Tage frei habe. Die Angst sich anzustecken nimmt immer mehr ab. Je öfter man auch darüber nachdenkt, umso verrückter macht man sich damit. Der Bewohnerin geht es heute schon etwas besser. Viele Wunden sind schon verheilt, allerdings tritt immer noch aus einigen offenen Stellen Eiter aus. Der Dekubitus an der Ferse ist weg, am Steiß leider noch nicht. Dies geht auch nicht so schnelll und benötigt einige Monate. Der Dekubitus wird auch niemals ganz heilen. Die Bewohnerin ist nicht mehr ängstlich sondern wird immer gesprächiger. Es kommt wohl daher, weil viele Pflegekräfte sie nun fast wie normale Bewohner/Menschen behandeln. Trotzdem tragen wir alle noch einen Kittel, Mundschutz, teilweise eine Schutzbrille sowie Handschuhe. Wohl fühl ich mich sicher nicht in diesen Klamotten, aber es muss leider sein.
Ich gehe zwar aus Angst immer noch ungern in das Zimmer hinein, dennoch freue ich mich heute darüber die Bewohnerin zu sehen. Sie hat nämlich auch etwas besonderes. Denn sie ist trotz dieser schlimmen Krankheit nicht nur sehr gesprächig, während andere Bewohner immer nur stumm im Speisesaal sitzen, sondern auch noch sehr lustig. Es macht wahnsinnigen Spaß sich mit ihr zu unterhalten. Durch ihre witzige Art und Persöhnlichkeit baut sie uns Pflegekräfte auf, während wir bei ihr im Zimmer sind. Der Gedanke, man könnte sich anstecken, wird teilweise dadurch unterdrückt. Es ist auch besser so, denn es handelt sich schließlich auch hier um einen Menschen, den man respektieren und nicht wie Abfall behandeln sollte. Dennoch geht man unbewusst, aber auch bewusst mit den Patienten anders um. Ich weiss, dass es von uns Pflegekräften eine völlig falsche Reaktion ist. Aber die ANGST!!!
An dieser Stelle möchte ich meinen Bericht über diese Krankheit beenden. Ich kann nur sagen, dass es für alle Personen nicht leicht ist. Zum einem natürlich für die Patientin, da sie unter höllischen Schmerzen leidet, seit Wochen nur im Bett liegt und nicht anderes als dieses Zimmer kennt. Es tut mir wahnsinnig leid, dass sie vor allem in den ersten tagen wie \"abfall\" behandelt wurde. Sie bekam keine Zuneigung und man sollte sich mal vorstellen, wie es ist, wenn man nur noch mit Handschuhen angefasst wird und das Zimmer mit einem Kittel, Mundschutz und Schutzbrille betritt. Wenn ich diese Krankehit hätte und wüsste, dass sie nicht mit antibiotika behandelt werden kann, ich glaube, ich würde sterben wollen. Denn ein Mensch geht wie eine Pflanze \"ein\", ohne Zuneigung, völlig isoliert. Aber auch für uns Pflegekräfte ist es nicht einfach mit diese Situation umzugehen. Wir haben alle wahnsinnige Angst uns anzustecken. Dennoch tut uns die Bewohnerin sehr leid. Denn sie wird noch weitere viele Wochen, Monate so leben müssen, wie jetzt. Kann man eigentlich so leben? Ich denke nicht und wäre hier an einem Punkt angelangt, wo ich mir wünsche, Sterbehilfe wäre in Deutschland erlaubt.
Als letzte möchte ich euch noch die Frage stellen, wie ihr mit dieser Situation umgehen würdet?
Mit lieben Grüßen
Nadine
alias
MausiHasiNadine
Quellenangabe: www.rki.de
Für die Fachausdrücke möchte ich mich entschuldigen, aber ich weiss nicht wie ich sie anders nennen sollte *liebguck* Wer fragen hat oder noch etwas wissen möchte, der möge sich bitte bei mir melden.




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