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Erfahrungsbericht von Wurzelchen2

Schokofrosch von Harry Potter

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich lief mit meinem Schatzi durch den Markt. Wir machten gerade unseren Wochenendeinkauf.
Wir liefen durch die Süßwarenabteilung. Da fiel mir der Schokofrosch ins Auge. Diese Süßigkeit sollte jedem aus dem Harry Potter-Film bekannt sein. Harry macht die Packung auf und der Frosch verschwindet aus dem Zugfenster. Dieses Schicksal bleibt mir erspart. Ich konnte es genießen. Aber nun mal hübsch der Reihe nach:

Die Packung:
Die Grundfarbe ist wie bei allen Harry Potter-Produkten lila. Auf grünem Untergrund erfährt man was in der Packung steckt. Eben der Schokofrosch und eine Sammelkarte.
Weiter sind da noch ein gezeichnetes Bild von Harry und seinem Zauberstab, dem Schokofrosch und der Sammelkarte.
Auf der Packungsvorderseite sieht man viele weiße Sterne. Auf der Rückseite findet man gut lesbar das Verfallsdatum, eine Gewichtsangabe (40g), einen Strichcode und neben diversen Angaben auch die Zutaten.

Die wären:
Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Milchzucker, entsalztes Molkenpulver, Emulgatoren (Sojalecitihin, E 476), Butterreinfett, Aroma (Spuren: Haselnuss, Mandel, Erdnuss, mindestens 25 % Kakao)
Wenn ihr mich fragt ist das auf nur 40 g eine ganze Menge.

In der Tütenähnlichen Verpackung findet man eine durchsichtige Plastikschale. In der findet man den Frosch in sitzender Haltung und darunter die Sammelkarte. Von der Karte gibt es 20 verschiedene Motive. (Ich hatten Ron Weasley)
Der Frosch ist noch einmal in eine gründe Folie eingewickelt. Das macht im ersten Moment den Eindruck, dass ein echter Frosch in der Schale hockt. Aber trotzdem, ich musste den Frosch auswickeln.
Man, sah der lecker aus. Braun und lecker hockte er vor mir.
Ein Biss. Die Schokolade zergeht auf der Zunge. Vergleichbar mit einer unheimlich sahnigen Milka-Vollmilchschokolade.
Der Frosch ist innen hohl. Aber die Schokoladenwand richtig dick. Genau das macht den Frosch zu der richtigen Portionsgröße, um ihn auf einmal wegzuputzen.

Fazit:
Die richtige Portion für einen kleinen Genuss zwischendurch. Schmackhaft und nicht zu süß. Im Gegenteil, der erste macht süchtig nach mehr.
Auch als kleines Mitbringsel super geeignet. Ein jeder Harry Potter-Liebhaber wird es einem danken. Und 1,05 Euro kann man ab und zu ruhig mal dafür ausgeben.

Man liest sich!


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-25 16:52:12 mit dem Titel Schuluniformen ja oder nein?

Der jüngste Vorfall auf dem Schulhof in der Schule meines Bruders hat mich auf diesen Gedankengang gebracht. Ich kenne die Schule und die Machtlosigkeit der Lehrer in einer solchen Situation.

Der Fall:
Nicht jeder kann sich nun mal die Markenklamotten wie Nike, Addidas und co. Leisten.
So ein Schüler wurde auf dem Schulhof einfach schikaniert und brutal behandelt. Da kamen Sprüche wie: „Scheis Klamotten!“, „Zieh dich erst mal richtig an!“ und „Wenn du dich noch mal so blicken lässt geht es nicht so klimpflich ab.“
Auch meine Cousine, die gerade mal in die zweite Klasse geht, fängt schon an und will nicht jede Hose anziehen. Und einfache Turnschuhe, Marke: noname, sind schon gar nicht drin.

Macht da nicht die Einführung einer Schuluniform Sinn? Die Vorteile liegen doch auf der Hand. Alle Schüler haben in der Gemeinschaft dieselben Sachen an. Streitigkeiten die aus Neid oder Spott entstehen werden so gar nicht erst heraufbeschworen. Die finanziellen Verhältnisse der Eltern werden nicht so offen gelegt.

Ziehen die Kinder die Uniformen auch an?
Wenn sie das Aussehen mitbestimmen können schon. Es müssen ja nicht irgendwelche langweiligen Blazer oder Faltenröckchen sein. Zum Beispiel die neuen Stoffhosen, die gerade in sind und dazu ein T-Shirt oder eine Bluse. Für die Jungen vielleicht eine Jeans. Keine Marke versteht sich. Man muss ja auch an ärmere Leute denken.
Die Mädchen sollten vielleicht noch die Wahl zwischen Rock und Hose haben. Auf diese Weise muss keiner mehr neidisch auf den anderen sein.
Streitigkeiten werden so aus dem Weg geräumt.
Aber: Auch die Lehrer sollten dann eine Einheitskleidung tragen. Sozusagen als positives Beispiel. Ein Bauarbeiter hat ja auch Arbeitsklamotten. So bekommen die Lehrer das auch. Klar. Die Kleidung der Lehrer sollte sich schon von der der Schüler unterscheiden. So wird der Respekt gewahrt. Denn der ist ja heutzutage auch schon Mangelware.

An alle Schulleiter:
Klärt die Schüler und deren Eltern und auch die Lehrerschaft auf. Führt Vor- aber auch Nachteile der Uniformen auf.
Und wenn ihr sie einführt: Gestaltet die Uniform mit denen, die sie tragen sollen gemeinsam. Nur so wird sie dann auch wirklich getragen.

Kinder sind krausam. Auch oder gerade untereinander. Ich weiß was das heißt weil auch ich nicht gleich nach der Wende mit einer Markenjeans aufgelaufen bin.
Eltern, setzt auch ihr euch dafür ein! Die Kinder arbeitsloser Eltern werden es euch danken.

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