Erfahrungsbericht von matzullas
Und sowas schimpft sich technische Leistung!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich habe eine neue Errungenschaft, auf die ich ganz stolz bin. Und nun werde ich mal eine kleine Abhandlung darüber verfassen. Vielleicht hilfts dem einen oder anderen vor dem weihnachtlichen Geschenkekauf ;-)
Es geht um die Internet Viewcam von Sharp. Es handelt sich hierbei nicht um eine Webcam, sondern um eine digitale Foto- und Videokamera.
Letztes Jahr hat ein Freund sie mir verkauft. Er hatte sie sich bereits vor etwa zwei Jahren gekauft, und war eigentlich nie so richtig damit zufrieden. Warum, erkläre ich noch später. Jedenfalls hat die Kamera noch immer einen Neupreis von etwa 1400 DM (700 Euro), was für ihre Leistung ziemlich happig ist.
Die Leistung lässt sich nämlich eigentlich auf die Videos beschränken. Man kann zwar bei den Fotos (bei den Videos auch) unter verschiedenen Qualitätsstufen wählen, aber selbst die beste Stufe macht miserable Bilder. Die Schärfe stimmt zwar einigermaßen, aber die Farben sind keinesfalls naturgetreu und das Bild hat oftmals viele winzige Punkte drin. Vergrößern solltet ihr erst garnicht versuchen. Das sieht dann nur noch schrecklicher aus.
Also: Fotos kann man damit eigentlich vergessen. Ich mache nur Fotos für Auktionen, weil es schnell geht.
Nun zu den Videos:
Die verschiedenen Qualitätsstufen sind auch überflüssig. Wenn man die beste Stufe wählt, bekommt man auf die 32 MB – Speicherkarte ganze 10 Minuten drauf. Also nix für Filmchen-Dreh-Fans. Eine größere Speicherkarte kostet natürlich Geld :-)
Diese beste Stufe nennt sich 1/4VGA und hat in etwa die Größe, die ein Trailer (Filmvorschau) hat, wenn man ihn sich aus dem Internet läd. Die Qualität ist wirklich OK.
Wählt man eine geringere Qualität, bekommt man zwar bis zu 1,5 Stunden auf die Karte, aber das Videobild ist winzig klein und man kann das ganze vergessen.
Die Videos werden übrigens als ASF-Dateien abgespeichert.
Das integrierte Mikrophon funktioniert jedoch ganz tadellos. Ich bin kein Experte, und weiß keinen Vergleich. Der Ton ist aber OK :-)
Nochwas ganz wichtiges: Die Kamera kommt nur mit einem Zubehör neben der Speicherkarte: Eine CD mit dem Media Player von Microsoft, den sowieso jeder so bekommen kann, und einer Media-Verwaltungs-Software. Das hab ich mir ehrlichgesagt nicht angeschaut, weil ich sowas nicht brauche.
Ihr seht also: Mit Zubehör ist es echt dürftig gestellt.
Und noch ein Manko: Das Ding verbraucht Strom wie verrückt. Es läuft auf 6 Volt und man kann 4 Batterien reinwurschteln. Aber vergesst es! Ich habs getan und nach einmal einschalten und 3 Fotos machen waren die leer! Und das schlimme: Die Fotos waren so verschwommen und mies, dass ich sie löschen konnte.
Also mussten wir uns einen Adapter kaufen. Solche Dinger gibt’s gottseidank schon für 15 Euro. Hierbei solltet ihr jedoch aufpassen, dass der Adapter einen geeigneten Stecker für die Kamera hat, denn der hat natürlich eine exotische Form.
Also darf ich jetzt immer mit einem Kabel hinter mit her rennen, wobei das eigentlich nicht stimmt... Das Kabel ist nur etwa 2 Meter lang und hindert mich doch sehr am Rennen :-)
Videodrehs im Freien sind somit also etwas umständlich. Für eine Urlaubsreise ganz zu vergessen. Oder wollt ihr immer ein paar km Kabel mitschleppen?
Das war aber nicht das einzige, was man dazukaufen muss. Die Fotos will man ja auch irgendwann am PC ansehen können. Ergo benötigt man einen Adapter für die Speicherkarte. Tja, und der ist nochmal richtig teuer. Die Variante, die man ins Diskettenlaufwerk steckt, kostet mal eben 90 Euro. Mein Vater ging ganz depressiv zur Kasse ...*g*
So, nun aber zur Handhabung:
Man steckt also den ganzen Strom an und drückt endlich auf Power. Dann darf man erstmal die Uhrzeit einstellen. Das doofe Ding merkt sich die natürlich nicht. Das jedes mal zu machen, ist echt nervig.
Um Aufnahmen zu machen, klappt man die Linse hoch. Will man sehen, was sich auf der Speicherkarte befindet, lässt man die Linse einfach zu.
Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen und euch die Gebrauchsanweisung abtippen, aber das ist nicht nötig.
Ich kann nämlich absolut KEINE Empfehlung aussprechen!
Hätte ich über 700 Euro für dieses Ding ausgegeben, würde ich echt heulen! Ich kann jedem nur davon abraten. Die Kamera ist zwar schick silber und winzig klein, aber sie kann wenig und nervt die ganze Zeit. Für den Preis, den wir gezahlt haben, ist es noch OK (Ich sag den Preis aber nicht *g*).
Sucht euch lieber ne andre Kamera aus :-)
Unter diesem Link findet ihr Infos über die Kamera direkt von Sharp:
http://www.sharp.de/internetviewcam/index2.html
Es geht um die Internet Viewcam von Sharp. Es handelt sich hierbei nicht um eine Webcam, sondern um eine digitale Foto- und Videokamera.
Letztes Jahr hat ein Freund sie mir verkauft. Er hatte sie sich bereits vor etwa zwei Jahren gekauft, und war eigentlich nie so richtig damit zufrieden. Warum, erkläre ich noch später. Jedenfalls hat die Kamera noch immer einen Neupreis von etwa 1400 DM (700 Euro), was für ihre Leistung ziemlich happig ist.
Die Leistung lässt sich nämlich eigentlich auf die Videos beschränken. Man kann zwar bei den Fotos (bei den Videos auch) unter verschiedenen Qualitätsstufen wählen, aber selbst die beste Stufe macht miserable Bilder. Die Schärfe stimmt zwar einigermaßen, aber die Farben sind keinesfalls naturgetreu und das Bild hat oftmals viele winzige Punkte drin. Vergrößern solltet ihr erst garnicht versuchen. Das sieht dann nur noch schrecklicher aus.
Also: Fotos kann man damit eigentlich vergessen. Ich mache nur Fotos für Auktionen, weil es schnell geht.
Nun zu den Videos:
Die verschiedenen Qualitätsstufen sind auch überflüssig. Wenn man die beste Stufe wählt, bekommt man auf die 32 MB – Speicherkarte ganze 10 Minuten drauf. Also nix für Filmchen-Dreh-Fans. Eine größere Speicherkarte kostet natürlich Geld :-)
Diese beste Stufe nennt sich 1/4VGA und hat in etwa die Größe, die ein Trailer (Filmvorschau) hat, wenn man ihn sich aus dem Internet läd. Die Qualität ist wirklich OK.
Wählt man eine geringere Qualität, bekommt man zwar bis zu 1,5 Stunden auf die Karte, aber das Videobild ist winzig klein und man kann das ganze vergessen.
Die Videos werden übrigens als ASF-Dateien abgespeichert.
Das integrierte Mikrophon funktioniert jedoch ganz tadellos. Ich bin kein Experte, und weiß keinen Vergleich. Der Ton ist aber OK :-)
Nochwas ganz wichtiges: Die Kamera kommt nur mit einem Zubehör neben der Speicherkarte: Eine CD mit dem Media Player von Microsoft, den sowieso jeder so bekommen kann, und einer Media-Verwaltungs-Software. Das hab ich mir ehrlichgesagt nicht angeschaut, weil ich sowas nicht brauche.
Ihr seht also: Mit Zubehör ist es echt dürftig gestellt.
Und noch ein Manko: Das Ding verbraucht Strom wie verrückt. Es läuft auf 6 Volt und man kann 4 Batterien reinwurschteln. Aber vergesst es! Ich habs getan und nach einmal einschalten und 3 Fotos machen waren die leer! Und das schlimme: Die Fotos waren so verschwommen und mies, dass ich sie löschen konnte.
Also mussten wir uns einen Adapter kaufen. Solche Dinger gibt’s gottseidank schon für 15 Euro. Hierbei solltet ihr jedoch aufpassen, dass der Adapter einen geeigneten Stecker für die Kamera hat, denn der hat natürlich eine exotische Form.
Also darf ich jetzt immer mit einem Kabel hinter mit her rennen, wobei das eigentlich nicht stimmt... Das Kabel ist nur etwa 2 Meter lang und hindert mich doch sehr am Rennen :-)
Videodrehs im Freien sind somit also etwas umständlich. Für eine Urlaubsreise ganz zu vergessen. Oder wollt ihr immer ein paar km Kabel mitschleppen?
Das war aber nicht das einzige, was man dazukaufen muss. Die Fotos will man ja auch irgendwann am PC ansehen können. Ergo benötigt man einen Adapter für die Speicherkarte. Tja, und der ist nochmal richtig teuer. Die Variante, die man ins Diskettenlaufwerk steckt, kostet mal eben 90 Euro. Mein Vater ging ganz depressiv zur Kasse ...*g*
So, nun aber zur Handhabung:
Man steckt also den ganzen Strom an und drückt endlich auf Power. Dann darf man erstmal die Uhrzeit einstellen. Das doofe Ding merkt sich die natürlich nicht. Das jedes mal zu machen, ist echt nervig.
Um Aufnahmen zu machen, klappt man die Linse hoch. Will man sehen, was sich auf der Speicherkarte befindet, lässt man die Linse einfach zu.
Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen und euch die Gebrauchsanweisung abtippen, aber das ist nicht nötig.
Ich kann nämlich absolut KEINE Empfehlung aussprechen!
Hätte ich über 700 Euro für dieses Ding ausgegeben, würde ich echt heulen! Ich kann jedem nur davon abraten. Die Kamera ist zwar schick silber und winzig klein, aber sie kann wenig und nervt die ganze Zeit. Für den Preis, den wir gezahlt haben, ist es noch OK (Ich sag den Preis aber nicht *g*).
Sucht euch lieber ne andre Kamera aus :-)
Unter diesem Link findet ihr Infos über die Kamera direkt von Sharp:
http://www.sharp.de/internetviewcam/index2.html




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