Erfahrungsbericht von ratanakhon
Nachruf auf Tante Emma
Pro:
da war man noch Mensch da durfte man´s sein
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Gestern Abend gegen 19.40 Uhr fuhr ich nach getaner
Arbeit zum Supermarkt,um noch etwas einzukaufen.
Als ich bei den verketteten Einkaufswägen ankam,
stellte ich fest: mal wieder kein Kleigeld in der Tasche.
Man muss da ja immer 1 Euro reinstecken.
also ging ich in den Markt und fragte die Kassiererin
freundlich:
Können Sie mir bitte 10.- € kleinmachen,ich brauche..
\"Moment\" zischte Sie mich an.
Während ich wartete,dachte ich an längst vergangene
Zeiten zurück.
Es war einmal,vor langer,langer Zeit....
In der Strasse,in der ich damals wohnte,war ein kleiner
Tante Emma Laden.
\"Schönen,guten Tag,schon Feierabend?\" begrüsste
mich Tante Emma beim Eintreten in Ihr Reich.
\"Was darf´s denn sein?\"
\"ein Stück Plunder und einen grossen Kaffee\"
entgegnete ich.
Tante Emma war eine Gesetzesbrecherin.
Heimlich,ohne Erlaubnis der Behörden,hatte Sie im
Hinterzimmer ein paar Stehtische aufgebaut.
Nach Feierabend traf sich hier Jung und Alt,um
bei Bier,Kaffee,Gebäck und belegten Brötchen
die Geschehnisse des Tages zu diskutieren.
Tante Emma achtete peinlich genau darauf,dass
der vergilbte Vorhang zum Laden hin geschlossen blieb.
Denn im illegalen Hinterzimmer war auch das Rauchen
erlaubt.
\"Ach,Tante Emma ich weiss nicht was ich heute Abend
kochen soll\"
\"Kein Problem,mein Junge,probier doch mal dies\"
sprach Sie in Ihrer warmherzigen Art.
Schnell suchte Sie die Zutaten zusammen und
verpackte alles in einem Karton.
\"Schönen Abend noch und erzähl mir morgen wie´s
geschmeckt hat\"
Tante Emma war wie eine Mutter.
Dann eröffnete der Supermarkt.
Einige Monate später,kam Tante Emma ins Hinterzimmer
und verkündete mit Tränen in den Augen:
\"In 2 Monaten muss ich zumachen,es reicht hinten
und vorne nicht mehr\"
Wir waren wie vor den Kopf gestossen.
Was für ein Verlust!
\"Hier Ihr Wechselgeld!\" fuhr mich die genervte
Kassiererin an.\"
\"Danke schön\"
Jetzt konnte ich endlich einen Einkaufswagen \"mieten\"
und mich ins Getümmel stürzen.
Als ich mich,in die schier endlose Warteschlange
an der Kasse einreihte,dachte ich nur noch:
TANTE EMMA,WARUM HAST DU UNS VERLASSEN???
Arbeit zum Supermarkt,um noch etwas einzukaufen.
Als ich bei den verketteten Einkaufswägen ankam,
stellte ich fest: mal wieder kein Kleigeld in der Tasche.
Man muss da ja immer 1 Euro reinstecken.
also ging ich in den Markt und fragte die Kassiererin
freundlich:
Können Sie mir bitte 10.- € kleinmachen,ich brauche..
\"Moment\" zischte Sie mich an.
Während ich wartete,dachte ich an längst vergangene
Zeiten zurück.
Es war einmal,vor langer,langer Zeit....
In der Strasse,in der ich damals wohnte,war ein kleiner
Tante Emma Laden.
\"Schönen,guten Tag,schon Feierabend?\" begrüsste
mich Tante Emma beim Eintreten in Ihr Reich.
\"Was darf´s denn sein?\"
\"ein Stück Plunder und einen grossen Kaffee\"
entgegnete ich.
Tante Emma war eine Gesetzesbrecherin.
Heimlich,ohne Erlaubnis der Behörden,hatte Sie im
Hinterzimmer ein paar Stehtische aufgebaut.
Nach Feierabend traf sich hier Jung und Alt,um
bei Bier,Kaffee,Gebäck und belegten Brötchen
die Geschehnisse des Tages zu diskutieren.
Tante Emma achtete peinlich genau darauf,dass
der vergilbte Vorhang zum Laden hin geschlossen blieb.
Denn im illegalen Hinterzimmer war auch das Rauchen
erlaubt.
\"Ach,Tante Emma ich weiss nicht was ich heute Abend
kochen soll\"
\"Kein Problem,mein Junge,probier doch mal dies\"
sprach Sie in Ihrer warmherzigen Art.
Schnell suchte Sie die Zutaten zusammen und
verpackte alles in einem Karton.
\"Schönen Abend noch und erzähl mir morgen wie´s
geschmeckt hat\"
Tante Emma war wie eine Mutter.
Dann eröffnete der Supermarkt.
Einige Monate später,kam Tante Emma ins Hinterzimmer
und verkündete mit Tränen in den Augen:
\"In 2 Monaten muss ich zumachen,es reicht hinten
und vorne nicht mehr\"
Wir waren wie vor den Kopf gestossen.
Was für ein Verlust!
\"Hier Ihr Wechselgeld!\" fuhr mich die genervte
Kassiererin an.\"
\"Danke schön\"
Jetzt konnte ich endlich einen Einkaufswagen \"mieten\"
und mich ins Getümmel stürzen.
Als ich mich,in die schier endlose Warteschlange
an der Kasse einreihte,dachte ich nur noch:
TANTE EMMA,WARUM HAST DU UNS VERLASSEN???



Bewerten / Kommentar schreiben