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Erfahrungsbericht von Mischka27

Tommy - Das Leben meines besten Freundes

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Heute möchte ich über meiner Deutschen Schäferhund berichten, der ja seit dem letzten Jahr nicht mehr lebt.
Mein Hund Tommy wurde am 20.September 1989 als reinrassiger Hund geboren, und stammt aus Neustrelitz.
Er war von adliger Abstammung mit dem Zwingernamen von der Kalkhorst.
Seine Mutter war 1988 DDR-Meisterin und sein Vater hatte einen Titel in der polnischen Meisterschaften gewonnen. Er hatte noch 4 weitere Geschwister.
Sein Fell war sehr dunkel, mit dunklem gelb abgesetzt, so wie der typische Rottweiler oder Dobermann aussieht.

Er war wunderschön, sehr oft bewunderten ihn die Leute, wenn wir am See spazieren gingen.

Gekauft hat ihn damals eine Freundin aus dem Kinderheim in den ich lebte. Sie hatte keine Eltern mehr und hatte sich eines Tages in den Kopf gesetzt das Sie einen echten Deutschen Schäferhund haben möchte.
Also kaufte sie sich Tommy für 600 DDR-Mark. Das war sehr viel Geld, wenn man bedenkt das z.B. meine Mutter nur 400 Mark in ganzen Monat verdiente.

Aber er war jeden Pfennig wert. Auf der Straße wollte mir eine Frau 1800 Mark für ihn sofort wegen der Farbe bezahlen, weil es diese Farbe nicht so oft gab. Es gibt ja fast nur noch sehr helle Hunde.
Ich lehnte danken ab, das Geld gebe ich aus und der Hund ist für immer weg, das mache ich nicht.
Wenn ich einmal einen Hund habe wird der bei mir alt, weil es ein Lebewesen ist und kein Spielzeug das man weitergibt, wenn man ein bessere Angebot bekommt.

Aber ich war sehr stolz.

Also kaufte Sie sich einen und baute einen Hundezwinger auf dem Hof des Kinderheimes.
Da fingen die Probleme an, man konnte den Hund und nicht rund um die Uhr beaufsichtigen, an seinen Zwinger gingen täglich sehr viele Kinder vorbei und nicht jeder benahm sich sehr Tierlieb, so das er ängstlich wurde.

Sie hatte sich das sehr viel einfacher vorgestellt.
Eines Tages konnte ich das nicht mehr mit ansehen was sie dem Hund antat und bot meine Hilfe an.
Zuerst erklärte ich Ihr das es nicht gesund ist wenn man für einen Hund kocht. Ein Hund will rohes Fleisch oder anderes Hundefutter.
Ich kannte eine Stelle an der man günstig Wildfleisch für 0,50 Mark kaufen konnte und für so zweimal in der Woche dort hin und besorgte Fleisch.

Ich zeigte Ihr einige Tricks wie man den Hund beibringen kann, das er auf Sie hört, aber es hatte keinen Zweck, mit ihrer leisen Stimme und Ungeduld hatte Sie nicht die geringste Chance Herr der Lage zu werden.

So verbrachte ich nun jede freie Minute mit meinen neuen Freund.
Ich nahm ihn in den Ferien mit nach Hause und ging mit ihm in meiner Heimatstadt auf dem Hundplatz und brachte ihn die nötige Unterordnung bei die ein Hund braucht damit nicht passieren kann.
Gerade wenn ein Hund Angst hat, kann es als Angstbeißer bei einer Bedrohung in Kinderheim zur tödlichen Waffe werden.
Was sich der Leiter des Kinderheimes damals dabei gedacht hat als er das erlaubte weiß ich bis heute noch nicht.

Da ich jetzt mehr Zeit mit dem Hund verbrachte, wurde die Verbindung zwischen mit und dem Hund immer enger, so das er nur noch auf mich hörte und nicht mehr auf die eigentliche Herrin, weil diese immer weniger Interesse an den Hund zeigte.

Nach ca. 6 Monaten, kam Sie zu mir und sagte das sie mir den Hund schenken möchte.
Ich war einfach nur glücklich, denn nun konnte ich ihn hier herausschaffen, so das der Hund zur Ruhe kommen konnte.

Gleich am nächste Wochenende brachte ich ihn nach Hause zu meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten, Sie kannte ja Tommy auch schon aus den Ferien und dem Urlaub.
Nun war ich ja Lehrling und fuhr jedes Wochenende nach Hause, wo ich einen sehr schönen Hundezwinger für meinen Hund erst aus Bretter und Maschendraht baute und später mauerte.

Es war immer schwer wenn ich wieder zurück ins Kinderheim musste, Tommy wollte immer mitkommen, er drehte sich immer zu mir um als meine Eltern mit ihm wieder nach Hause gingen nachdem Sie mich zum Bus gebracht hatten. Leider ging es nicht anders.
Lieber in der Woche getrennt als den Hund noch länger den Stress von 150 Kindern auszusetzen.

In der Woche kümmerten sich nun meine Eltern um Tommy, da ich ja weiterhin im Kinderheim meine Lehre beendete.

Am Wochenende ging ich dann mit meine Cousin der auch einen Schäferhund hatte auf den Hundeplatz oder im Wald spazieren.
Im Sommer waren wir so oft es ging am See und badeten dort am Hundstrand mit dem Hunden.

Im Alter von 2,5 Jahren, hatte ich dann mehr Zeit ich war nun aus dem Kinderheim in mein Elternhaus entlassen worden, weil ich die Lehre beendet hatte.
Nun war ich jeden Tag mit meinem Freund zusammen.

Nun wurde er auch das erste und einzige Mal Vater von 4 süßen Welpen, die Mutter war die Hündin von mein Cousin. Als Deckgeld wollte ich eine Tochter behalten, Sie hieß Anja und war ein Prachttier.
Sie konnte ohne Ihren Vater nicht leben, wenn ich mal alleine mit ihm wegging z.B. zum Tierarzt jaulte sie ganz schrecklich.
Leider wurde Sie nur ein Jahr alt und fiel eine Katzenseuche die in diesen Jahr mehr als 25 jungen Hunden in unserer Stadt das Leben kostete zu Opfer.

Es brach mir das Herz.
Aber ich hatte ja noch meinen Tommy, wenn er es gewesen wäre, wäre das noch schlimmer gewesen.

1995 zogen wir dann um, und der Hund bekam einen neuen wunderschönen Hundezwinger direkt an einem Fluss. Dort hatte ein Nachbar schon eine Hündin, dort konnte er den ganzen tag mit der spielen und toben, das war eine schöne Zeit für ihn. Leider war der Nachbar kein so guter Hundehalter, er vergaß schon mal im Winter täglich das Wasser zu erneuern, da war er ja bei mir gerade richtig. Aber es klappte nachher auch.

1996 zog ich dann in meine erste Wohnung ließ den Hund aber dort bei meinen Eltern auf dem Hof, weil es nur 2 Minuten mit dem Fahrrad bis dahin waren.

Dort hatte er alles was er brauchte, die Spielkameradin.
Eine andere Nachbarin hatte auch 3 kleine Kinder die sehr oft mit ihn spielten. Er war ja so geduldig.
Biss nie ein Kind und freute sich wenn er gestreichelt und gekämmt wurde.
Im Winter zog er immer ein Kind auf einem Schlitten das machte ihn und die Kinder Spaß, ich verlor auch ein paar Pfunde weil ich immer nebenher laufen musste, mein Gewicht wollte ich ihn dann doch nicht zu muten.

1998 wurden dann alle Gebäude am Wasser durch die Stadt abgerissen, weil der Fluss verbreitet wurde, es sollte dort Schiffe fahren können, aber bis heute habe ich noch kein Schiff dort langfahren gesehen.

Nun musste ich von heute auf morgen eine neue Unterkunft suchen und baute erst einmal in einem alten Lagerhaus auf den Hof eine neue Behausung für meinen Hund.
Es war sehr groß so das er auch in der Nacht ausreichend Auslauf hatte, eine Gitterwand sorgte für die Notwendige Sicht.
Nur der Betonfußboden war zu kalt, so das ich eine Hütte mit dreifachen Boden mir einer Luftschicht und Dämmmatte baute so das es schon einigermaßen warm im Winter war.
Natürlich war die Hütte immer mit frischen Stroh auslegt.

Aber das war nur eine Übergangslösung.
Ich suchte eine schönen Garten aus Privatbesitz.
Das war nicht so einfach die meisten Gärten waren in Vereinshand und die Hundehaltung war dort nicht erlaubt.

Wie es der Zufall wollte sprach mich ein Bekannte an, der einen Kumpel hatte, dieser wollte in die neuen Bundesländer gehen und seinen Garten abgeben.
Es war der ideal Garten, sehr heruntergekommen und ohne Strom, aber mit Wasseranschluss und 650 qm groß.

Das wurde nun sein ideales Zuhause für seine letzten Jahre.
Hier wurde er von allen Gartennachbarn geliebt und auch verwöhnt. Sehr oft bekam er ein paar leckere Knochen.
Die Laubenbesitzer fühlten sich jetzt dort wieder sicherer, da er sehr wachsam ist . Solange mein Hund im Garten lebte gab es bei uns und in der Näheren Umgebung keinen Einbruch mehr. Besonders im Winter wurde dort sonst viel entwendet.

Abends gingen Tommy und ich immer spazieren oder fuhren bis zu 20 km mit dem Fahrrad.

Dann wurde er krank und bekam HD , sein Hinterbeine wollten nicht mehr, es fing langsam 1999 an. Zuerst halfen noch Tabletten und ich sah wie er immer schwächer wurde.
Die Tierärztin röntgte die hinteren Gliedmaßen und sagte das die Gelenke schon sehr abgenutzt seien und gab mir noch stärkere Tabletten die den Knoppel am Gelenk wieder etwas aufbauen sollten, die waren zwar sehr teuer aber ich versuchte es.

Es wurde etwas besser, aber besonders im Winter konnte er immer schlechter laufen.

Ich befand mich im Zwiespalt, ich wollte meinen treuen Freund nicht verlieren, aber ich wollte auch nicht das er sich quält.
So ließ ich ihn in 2001 einschläfern , meine Erfahrungen dazu habe ich schon in einem anderen Bericht dargestellt.

Nun begrub ich ihn im Garten und alle waren sehr traurig.
Meine Tochter fragt heute noch nach Tommy. Ich habe ihr erklärt das er jetzt im Himmel auf sie aufpassen tut.
Jeder Schäferhund heißt Tommy, jedes Mal, wenn wir zu Garten fahren fragt Sie nach Tommy.

Mein Hund war der beste Freund den ich hatte und hatte immer einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben-.
Er fehlt mir noch heute.

Aber ich weiß das es keine andere Lösung gab als ihn zu erlösen, damit er nicht mehr leiden musste.

Ich werde ihn nie vergessen.

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einen neuen Hund, aber es ist schwer einen gleichwertigen Hund zu finden, der den besten Freund ersetzen soll.

Euer Mischka
:o)


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-22 22:35:32 mit dem Titel Traumjob Bundestagsabgeordneter

Gestern las ich in der Zeitung, das es sich wieder lohnt im Bundestag zu sitzen. Das war nicht immer so.
Davor hatte der einfache Abgeordnete „nur“ 6978 Euro monatlich zur Verfügung, dazu kamen dann noch die steuerfreie Pauschale von 3417 Euro. Wer will denn dafür schon arbeiten ? Mit so wenig Geld kommt doch heute keiner mehr aus, da ist es doch nur logisch das einige in ihrer Not Bonusmeilen privat verlogen haben, die eigentlich dem Steuerzahler zustehen.

Ein Glück das die Abgeordneten ihr Gehalt selbst erhöhen dürfen, was sie auch gleich als erste Amtshandlung getan haben, schließlich gibt s ja nichts wichtiges zu tun in Deutschland. Alle habe Arbeit, in der Bildung sind wir auf Platz eins, da kann man dann auch mal für gute Arbeit sein Gehalt erhöhen.

Bescheiden wie die Politiker sind habe sie sich nur 131 Euro im Monat genehmigt. Alle stimmte dafür schließlich geht es ja hier um den eigenen Verdienst, da kann man schon mal die unterschiedlichen Meinungen zwischen den Parteien vergessen.

Als das dann beschlossen war, musste nun ja auch das Geld jemanden weggenommen werden, und wer bietet sich da besser an als die faulen Arbeitslosen, die sowieso nichts haben und es denen bestimmt nicht auffällt, wenn sie noch weniger bekommen. Einfach das Niveau von 67 % auf 60 % verringern. Das macht Spaß.

Hätte ich jetzt nicht durch einen glücklichen Umstand Arbeit gefunden, hätte ich jetzt auch weniger.
Das ist dann die Belohnung dafür, das man unverschuldet arbeitslos wird und trotz intensiver Bemühung keinen Job findet, der jetzt durch die privaten Arbeitsvermittler angeboten werden soll.
( Aktuelle Zahlen dazu: Seit den Frühjahr haben in Brandenburg 11580 Arbeitslosen einen Gutschein für die private Arbeitsvermittlung erhalten und 704 (6,07) haben einen Job bekommen. In Berlin haben 11719 einen Gutschein beantragt und 339 (2,89%) einen Arbeitsplatz gefunden. Das sind Zahlen die für sich sprechen, und nicht gerade so positiv sind, das ein rascher Abbau der Arbeitslosigkeit mit dieser Methode erreicht werden kann.
Ich glaube das sogar mehr Leute arbeitslos geworden sind als die vermittelt wurden.

Ich hatte jeden Monat ein unglaubliches Gehalt von 630 Euro zur Verfügung und hätte jetzt noch 44,10 Euro abgeben müssen. Also können 3 Arbeitslosehilfeempfänger die soviel haben wie ich hatte einen Bundestagsabgeordneten die Diätenerhöhung finanzieren. Das ist doch eine gerechte Umverteilung denken sich die Politiker. Die Kinder brauchen doch keine neue Kleidung und eine ordentliche Wohnung brauchen die auch nicht, Hauptsache ich verdiene 7001 Euro im Monat plus die Pauschale.

Der Job ist jetzt so gut das selbst die Grünen lieber auf einen Vorstandsposten in der Partei verzichten als auf das Mandat. Wahrscheinlich wird dieser nicht so gut bezahlt, oder welchen Grund sollten diese Dame und dieser Herr sonst haben ? Ich kann die Grünen auch verstehen das Sie die Posten trennen und Mandat und Funktion in der Partei nicht von einer Person ausgeführt werden sollen, schließlich wollen ja auch andere die dicke Kohle haben, ob diese nun vom Steuerzahler für die Bundestagsabgeordneten oder vom Beitragszahler übernommen werden ist denen egal, Hauptsache ist doch das jemand so blöd ist und das bezahlt.

So kostet uns der Bundestag, bei 603 Abgeordneten x 10418 Euro = 6282054 Euro plus noch mal 7001 Euro zusätzlich für dem Präsidenten und 3500,50 Euro für den Stellvertreter, macht schlappe 6292555,50 Euro im Monat, oder 755106666 Euro im Jahr nur die Personalkosten für die Abgeordneten, darin ist noch kein einziger Angestellter derer Verzeichnet, kein Flug, kein Dienstwagen, keine Bahnkosten, kein Hotel das was der Steuerzahler auch noch bezahlt weil er sich das ja nicht leisten kann. Wenn ich mir kein Auto leisten könnte, hätte ich keinen Job. Aber wir bezahlen das alles selber.

Wann wird das Volk endlich mal wach ? Wann gehen wir mal auf die Straßen und erinnern an die sozialen Wahlversprechen im letzten Monat von nicht die Rede von Diätenerhöhung im nächsten Monat gesprochen wurde, oder habe ich das nur nicht gehört oder gelesen ?

Die Franzosen lassen sich das nicht gefallen, sie protestieren schon wieder gegen den Sparzwang der Regierung.

Ich finde das sparen notwendig ist, aber dann sollten auch die damit anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen, die das beschließen.
Ich kann es nicht verstehen und tolerieren, wenn der Arbeitslose sparen soll und andere sich die Taschen dank eigenen Beschluss voll stopfen.
Ich glaube nicht das meine Arbeitgeber begeistert wäre, wenn ich zu ihm hingehe und sage wir haben gestern einstimmig beschlossen das wir 131 Euro mehr Gehalt brauchen. Ich glaube ich könnte gleich meine Papiere holen. Aber die Politiker vergessen, das wir der Arbeitgeber sind und sie für uns da sein sollen.

Wenn ich dann die Arbeitsmoral sehe was die Abgeordneten teilweise an den Tag legen, wenn man die Sitzungen im Fernseher verfolgt, wo oft nicht mal die Hälfte anwesend ist, frage ich mich zusätzlich wofür bezahle ich die.

Ich wäre dafür, das Politiker vom Volk gefeuert werden können. Dazu reicht eine Umfrage aus, die ja sowieso immer wieder gemacht werden, wer nicht mehr tragbar ist wird gefeuert.
Und zwar ohne Anspruch auf Leistungen vom Arbeitsamt. Gleich zum Sozialamt, damit sie die Realität kennen lernen, wie manche mit wenig Geld auskommen müssen, die nicht ihr Gehalt selbst bestimmen.

Das wollte ich mal zu diesem Thema loswerden.

Euer Mischka
:o(

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