Erfahrungsbericht von trenker26
Träume
Pro:
Die Erinnerung
Kontra:
Taunus gibts nicht mehr
Empfehlung:
Nein
Servus Leute!
Ich hatte ja unter den Motto „Mein Leben mit einer Ausländerin“ schon einiges über mich und meine Frau geschrieben. Ich will an diese Berichte heute anknüpfen, weil ich mich derzeit gefühlsmaßig wie auf einer Achterbahn befinde. Ich will mir deshalb einiges von der Seele schreiben, vielleicht geht es mir dann besser.
Beim letzten Teil hatte ich darüber geschrieben, daß ich nach Kenia auswandern will und dort mit meiner Frau leben will. Nun, mittlerweile sind wir hochoffizielle Besitzer eines Grundstücks etwas außerhalb von Nairobi! Darauf bin ich mächtig stolz, das kann ich Euch sagen! Einen Hausbau steht also so gut wie nichts mehr im Wege.
In der Zwischenzeit hat sich aber noch etwas mehr getan. So Ende Juli telefonierte ich mal wieder mit Wairimu, meiner Frau. Wir telefonieren so zwei- bis dreimal in der Woche, was sich auch auf die Telefonkosten ziemlich niederschlägt. Aber Dank den sogenannten „Calling- Cards ist es noch zu verkraften. Jedenfalls an diesen einen Tag telefonierten wir auch. Wir stellten dabei fest, wie sehr wir uns lieben und vermissen. Nun, das tun wir sowiso. Aber ich versuche diese Gefühle immer soweit es geht zu unterdrücken. Nicht, weil ich als der harte Mann oder sowas erscheinen will, sondern sozusagen als Selbstschutz. Glaubt mir, ich hatte genug schlaflose Nächte. Besonders in der Zeit als Wairimu im Krankenhaus in Nairobi lag, den Tod näher als den Leben, und ich hier im beschissenen Deutschland saß, da wäre ich echt fast durchgedreht! Nächtelang lag ich wach und stellte mir immer und immer wieder die gleichen Fragen.
Was hab ich bloß falschgemacht? Wenn ich damals gleicht mit ihr nach Kenia gegangen wäre? Vielleicht wäre uns viel Ärger erspart geblieben?!?
Ausländerfeindlichkeit? Solange sich die Bayern und „Preußen“ , die Ossis und Wessis, sprich die einzelnen Volksgruppen innerhalb Deutschlands schon nicht mögen, wie sollen dann hier jemals Ausländer akzeptiert werden? Blöder Gedanke, ich weiß, aber ist mir halt so eingefallen.
Ärzte? Seid ihr nun ausländerfeindlich oder nicht? Oder sind wir einfach nur an die falschen Ärzte geraten?
Meine Eltern? Warum habt ihr mir nur alles so schwer gemacht? Nach all dem was ich für Euch getan habe? Ihr habt Euch zwar inzwischen um 180 Grad gedreht, aber vertrauen und geschweige denn verzeihen kann ich Euch nicht.
Meine „Freunde“? Wieso wolltet Ihr Wairimu nicht einfach akzeptieren? Ich hab doch Eure Lebenspartner auch akzeptiert, ich habe Euch vertraut. Damit habt Ihr nur erreicht, daß ich in meiner neuen Heimat keinen Freundeskreis aufbauen will, weil ich einfach keinen mehr vertrauen will und kann.
Diese und viele, viele andere Sachen schwirren mir da manchmal nächtelang durch den Kopf. Manchmal kommen mir dabei die Tränen und ich muß einfach weinen. Da könnte ich manchmal wirklich die ganze Welt hassen. Danach geht es mir meistens wieder etwas besser und ich erinnere mich an unsere tollen Zeiten, die wir zweifeslsohne auch hatten und ganz sicher noch haben werden.
Nach diesen besagten Telefonat Ende Juli wurden mir einige Sachen glasklar. Ich will so schnell es geht meine Frau wiedersehen!! Da Wairimu immer noch krank ist, und es deshalb noch Monate dauern kann bis sie wieder kommt buchte ich kurzentschlossen via Internet einen Flug nach Nairobi. Am 12.September werde ich also nun verschwinden.
Komme ich überhaupt jemals wieder zurück? Eine Frage die ich Euch nicht beantworten kann.
Mein Herz sagt: Nein! Ich will für immer und ewig mit meiner großen Liebe zusammensein
Mein Verstand sagt: Ja! So Hals über Kopf abhauen, alles einfach liegen und stehen lassen? Nun, ich wäre nicht der erste, der sowas macht.
Nun wie gesagt, ein Grundstück besitzen wir ja schon. Auch wenn es mit den Haus jetzt noch nicht hinhaut, einen Platz zum Leben hätte ich jedenfalls in Nairobi
Wie ich mich entscheiden werde? Ich weiß es nicht. Vielleicht finde ich in Kenia ein paar Antworten auf all die Fragen. Das einzige was ich hundertprozentig in meinen derzeitigen aus Chaos und Frust bestehenden Leben weiß: WAIRIMU, ICH LIEBE DICH!!!
FAZIT
TRÄUME SIND STÄRKER
###################
ICH WEINE, WENN DU WEINST
ICH FREUE MICH, WENN DU LACHST
ICH MAG ALLES, WAS DU MACHST
UND WEISS WOVON DU TRÄUMST
WIR FOLGEN UNSEREM STERN
DURCH DIE TIEFSTE DUNKELHEIT
UND KEIN ZIEL IST ZU FERN
DENN WIR GEHEN DEN WEG ZU ZWEIT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS DAS, WAS UNS HÄLT
MENSCHEN, DIE TRÄUMEN
VERÄNDERN DIESE WELT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
WENN MENSCHEN TRÄUMEN
DANN WERDEN WUNDER WAHR
DER GLAUBE VERSETZT BERGE
DRUM VERLIER DIE HOFFNUNG NIE
DENN DIE ALLERGRÖSSTE STÄRKE
IST DIE MACHT DER PHANTASIE
WO GESTERN MAUERN WAREN
SIEHT MAN KINDER DRACHEN ZIEHN
UND WO HEUT NOCH PANZER FAHRN
WERDEN SONNENBLUMEN BLÜHN
DENN
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS GELD, HASS UND NEID
MENSCHEN, DIE TRÜMEN
VERÄNDERN DIESE WELT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
SOLANG NOCH MENSCHEN TRÄUMEN
WERDEN WUNDER WAHR
DENN UNSERE
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS DAS,WAS UNS HÄLT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
WENN MENSCHEN TRÄUMEN
DANN WERDEN WUNDER WAHR
Die ist ein Lied von einer Band namens „Schürzenjäger“ aus Österreich. Und es ist eines meiner absoluten Lieblingslieder. Hier kann ich für ein paar Minuten abschalten und von einer Zukunft träumen, die nur mir und meiner Frau gehört
MFG Werner
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-17 18:55:34 mit dem Titel Türken - Ferarri
Servus Leute!
Manchmal erinnere ich mich an Sachen, die schon einige Jahre zurückliegen, die ich aber heute noch ziemlich lustig finde. Ich will dehalb heute eine von diesen Erinnerungen erzählen. Und falls es so rüberkommt, ich beleidige hier keine einzige Berufsgruppe. Ich hab diesen Bericht nur aus meiner damaligen Sicht geschrieben.
Sommer 1993. Endlich war ich 18! Führerscheinprüfung war längst bestanden. Zwar erst beim zweiten mal,aber was mußte auch der Radfahrer daherkommen. Der Depp! Der hat Glück gehabt, daß ich ihn später nie wieder gesehen habe!
Also,meinen Lappen hatte ich und nun auch mein alleresrstes Auto!
Ich präsentiere:Ein Ford Taunus!
Dieses Schlachtschiff war von nun an für dreieinhalb Jahre mein ständiger Begleiter
Mein Vater hatte ihn mir \"vererbt\". Er war zwölf Jahre damit gefahren und hatte sich nun einen nagelneuen Benz rausgelassen.
Na ja, so was konnte ich mir damals noch nicht leisten.
Deshalb war der Taunus ein guter Ersatz.
Auch deshalb, weil mein alter Herr nicht mal 60000 Kilometer in all den Jahren draufgefahren hat. Na ja, Sonntags der Weg zur Kirche war nicht auch allzuweit.
Einen Namen bekam er auch. \"Türken-Ferrari\" haben wir ihn damals getauft. Das kam davon, weil dieses Auto viele Türken gefahren haben. Echt, da gabs eine türkische Familie bei uns im Ort, die wenn aus dem Auto ausgestiegen sind,da kamen mindestens zehn Leute raus! Das hat sich inzwischen aber geändert. Die fahren inzwischen auch alle Benz.( Nix gegen Türken, aber es ist so!)
Aus dieser mehr als dreijährigen Beziehung will ich jetzt einige kleine Erlebnisse erzählen.
Als erstes mußte ein Radio her. Mein Vater war all die Jahre ohne ausgekommen. Dieser Zustand mußte natürlich schnell
geändert werden. Deshalb besorgte ich mir einige Gebrauchte. Einen neuen konnte ich mir nicht leisten und die Gebrauchten lagen einfach so auf der Straße rum. Echt!
Schnell wurde einer eingebaut und die anderen schmiß ich in den Kofferraum.
Blöder Zufall: Kurze Zeit später geriet ich in eine Polizeikontrolle! Alles war soweit in Ordnung. Aber der letzte Wunsch des Bullen war ein Verbandskasten. Doch der lag im Kofferraum! Ich öffnete ihn also.Sofort hörte ich die Stimme eines anderen Polizisten: \"Was ist das denn?\" \"Was wohl\" fragte ich und mir schwahnte böses! \"Gestohlen\", hörte ich ein Bullenschwein zum anderen sagen. Ich reagierte schnell und holte ein Radio aus dem Kofferraum und hielt es einen Grünen unter die Nase. \"Willst ihn mir abkaufen?\" ,fragte ich. Der eine fing an zu grinsen. Bei diesen Radio war vorne die Plastikverkleidung in der Mitte gebrochen und die hin nun in zwei Teilen da so runter.
Ich durfte weiterfahren und ich hatte ein gelöstes Problem!
Ein anderes Mal wollten wir zu einer Disco-Party. Diesmal war ich der Pechvogel und wurde einstimmig zum Fahrer auserwählt! Kein Problem, nur alle rein ins Auto! Inclusive mir waren dann neun Personen im Auto! Zwei Auf dem Beifahrersitz und hinten mußte einer querliegen! Egal, ich hatte es auf jeden Fall bequem. Hä,hä,hä!!
Doch auf meinen treuen Begleiter war irgendwann nicht mehr sehr viel Verlass. Es tauchten verstärkt technische Probleme auf.
Einmal hatte ich einen dringenden Termin. Ich fuhr los, doch nach einigen Kilometern blieb der einfach stehen. Motor war aus und ließ sich nicht mehr starten! Zahnriemen war abgerissen, stellte sich später heraus.
Die Lage war beschissen, zumal ich direkt auf einen Bahnübergang zum stehen kam! Meinen Taunus also schnell zu Seite geschoben und mit dem Bus weitergefahren. Und später wieder heim mit dem Bus.
Da ist dann also doch was wahres dran,an dem Sprichwort: Fährst mit Ford fort,kommst mit Zug zürück! Na ja, bei mir war es eben der Bus!
Ein Erlebnis will ich dann auch noch loswerden. Und zwar wieder mal mit den Bullen.
Mein toller Taunus war inzwischen echt total am Ende! Auf jeden Fall wollte ich am Samstag-Abend irgendwo hinfahren. Es war schon dunkel. Von mir zu Hause wollte ich dann auf die Hauptstraße abbiegen. Ich ließ ein paar Autos vorbei und wollte dann rausfahren. Doch der Motor kam ins Stottern und ich \"hüpfte\" auf die Straße! Mein Pech: Nächstes Auto was kam war die Polizei! Ich wurde also wieder mal angehalten.
Ein Bulle kam zu mir ans Auto, leuchtete mir direkt ins Gesicht und verlangte meine Papiere. Der hat mich wohl noch nicht gekannt! Ist wohl wieder mal einer von der Sonderschule entlassen worden und bei der Polizei untergekommen!
Auf jeden Fall,meine Papiere waren in Ordnung und er verabschiedete sich. Völlig überrascht ließ er mich zurück! Was war das denn? Was wollte der eigentlich von mir? Der hätte doch total absahnen können.
Ich war nicht angegurtet. Der TÜV und der ASU waren seit Monaten abgelaufen. Und das was man als Reifen bezeichnet,waren total abgefahren!
Nun, das war auch dann das Ende meines lieben Autos. Es war im Dezember 1996, ich war gerade arbeitslos geworden, da mußte unbedingt ein neues Auto her. Ich kaufte mir einen BMW und ließ meinen Taunus mal draußen stehen. Ich fuhr zu einen Supermarkt und hing an das schwarze Brett einen Zettel \"Taunus zu verschenken\". Nach zwei Wochen kam dann tatsächlich jemand. Er war russischer Landsmann, schon ewig in meiner Heimatgemeinde lebend. Nun hatte ich aber das Problem, daß mein Taunus tief verschneit und vereist war. Er meinte, er kommt morgen wieder und ich machte mich ans Werk. Wochen vorher hatten wir einen Eisregen, so daß eine etwa 10 Zentimeter dicke Eisschicht meinen Taunus bedeckte. Darüber etwa ein Halber Meter Schnee. Der erste Versuch, mit einer Schneeschaufel alles zu entfernen, schlug fehl, der zweite mit einen Föhn auch. So holte ich einen Pickel und einen Hammer und entfernte alles mit Gewalt.
Am nächsten Tag kam der Mann mit ein paar Landsleuten wieder und er meinte, ich solle doch Hundert Mark verlangen. Diesen Hunderter bekam ich ich und die Russen nahmen das Auto mit.
Wahrscheinlich machte dann mein Taunus noch eine Zeitlang die Straßen Russlands unsicher.
Eine Erinnerung ist mir aber an diese Zeit geblieben. Den Tankschlüssel besitze ich bis heute. Den hatte ich nämlich vergessen, diesen Leuten zu geben.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
MFG Werner
Ich hatte ja unter den Motto „Mein Leben mit einer Ausländerin“ schon einiges über mich und meine Frau geschrieben. Ich will an diese Berichte heute anknüpfen, weil ich mich derzeit gefühlsmaßig wie auf einer Achterbahn befinde. Ich will mir deshalb einiges von der Seele schreiben, vielleicht geht es mir dann besser.
Beim letzten Teil hatte ich darüber geschrieben, daß ich nach Kenia auswandern will und dort mit meiner Frau leben will. Nun, mittlerweile sind wir hochoffizielle Besitzer eines Grundstücks etwas außerhalb von Nairobi! Darauf bin ich mächtig stolz, das kann ich Euch sagen! Einen Hausbau steht also so gut wie nichts mehr im Wege.
In der Zwischenzeit hat sich aber noch etwas mehr getan. So Ende Juli telefonierte ich mal wieder mit Wairimu, meiner Frau. Wir telefonieren so zwei- bis dreimal in der Woche, was sich auch auf die Telefonkosten ziemlich niederschlägt. Aber Dank den sogenannten „Calling- Cards ist es noch zu verkraften. Jedenfalls an diesen einen Tag telefonierten wir auch. Wir stellten dabei fest, wie sehr wir uns lieben und vermissen. Nun, das tun wir sowiso. Aber ich versuche diese Gefühle immer soweit es geht zu unterdrücken. Nicht, weil ich als der harte Mann oder sowas erscheinen will, sondern sozusagen als Selbstschutz. Glaubt mir, ich hatte genug schlaflose Nächte. Besonders in der Zeit als Wairimu im Krankenhaus in Nairobi lag, den Tod näher als den Leben, und ich hier im beschissenen Deutschland saß, da wäre ich echt fast durchgedreht! Nächtelang lag ich wach und stellte mir immer und immer wieder die gleichen Fragen.
Was hab ich bloß falschgemacht? Wenn ich damals gleicht mit ihr nach Kenia gegangen wäre? Vielleicht wäre uns viel Ärger erspart geblieben?!?
Ausländerfeindlichkeit? Solange sich die Bayern und „Preußen“ , die Ossis und Wessis, sprich die einzelnen Volksgruppen innerhalb Deutschlands schon nicht mögen, wie sollen dann hier jemals Ausländer akzeptiert werden? Blöder Gedanke, ich weiß, aber ist mir halt so eingefallen.
Ärzte? Seid ihr nun ausländerfeindlich oder nicht? Oder sind wir einfach nur an die falschen Ärzte geraten?
Meine Eltern? Warum habt ihr mir nur alles so schwer gemacht? Nach all dem was ich für Euch getan habe? Ihr habt Euch zwar inzwischen um 180 Grad gedreht, aber vertrauen und geschweige denn verzeihen kann ich Euch nicht.
Meine „Freunde“? Wieso wolltet Ihr Wairimu nicht einfach akzeptieren? Ich hab doch Eure Lebenspartner auch akzeptiert, ich habe Euch vertraut. Damit habt Ihr nur erreicht, daß ich in meiner neuen Heimat keinen Freundeskreis aufbauen will, weil ich einfach keinen mehr vertrauen will und kann.
Diese und viele, viele andere Sachen schwirren mir da manchmal nächtelang durch den Kopf. Manchmal kommen mir dabei die Tränen und ich muß einfach weinen. Da könnte ich manchmal wirklich die ganze Welt hassen. Danach geht es mir meistens wieder etwas besser und ich erinnere mich an unsere tollen Zeiten, die wir zweifeslsohne auch hatten und ganz sicher noch haben werden.
Nach diesen besagten Telefonat Ende Juli wurden mir einige Sachen glasklar. Ich will so schnell es geht meine Frau wiedersehen!! Da Wairimu immer noch krank ist, und es deshalb noch Monate dauern kann bis sie wieder kommt buchte ich kurzentschlossen via Internet einen Flug nach Nairobi. Am 12.September werde ich also nun verschwinden.
Komme ich überhaupt jemals wieder zurück? Eine Frage die ich Euch nicht beantworten kann.
Mein Herz sagt: Nein! Ich will für immer und ewig mit meiner großen Liebe zusammensein
Mein Verstand sagt: Ja! So Hals über Kopf abhauen, alles einfach liegen und stehen lassen? Nun, ich wäre nicht der erste, der sowas macht.
Nun wie gesagt, ein Grundstück besitzen wir ja schon. Auch wenn es mit den Haus jetzt noch nicht hinhaut, einen Platz zum Leben hätte ich jedenfalls in Nairobi
Wie ich mich entscheiden werde? Ich weiß es nicht. Vielleicht finde ich in Kenia ein paar Antworten auf all die Fragen. Das einzige was ich hundertprozentig in meinen derzeitigen aus Chaos und Frust bestehenden Leben weiß: WAIRIMU, ICH LIEBE DICH!!!
FAZIT
TRÄUME SIND STÄRKER
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ICH WEINE, WENN DU WEINST
ICH FREUE MICH, WENN DU LACHST
ICH MAG ALLES, WAS DU MACHST
UND WEISS WOVON DU TRÄUMST
WIR FOLGEN UNSEREM STERN
DURCH DIE TIEFSTE DUNKELHEIT
UND KEIN ZIEL IST ZU FERN
DENN WIR GEHEN DEN WEG ZU ZWEIT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS DAS, WAS UNS HÄLT
MENSCHEN, DIE TRÄUMEN
VERÄNDERN DIESE WELT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
WENN MENSCHEN TRÄUMEN
DANN WERDEN WUNDER WAHR
DER GLAUBE VERSETZT BERGE
DRUM VERLIER DIE HOFFNUNG NIE
DENN DIE ALLERGRÖSSTE STÄRKE
IST DIE MACHT DER PHANTASIE
WO GESTERN MAUERN WAREN
SIEHT MAN KINDER DRACHEN ZIEHN
UND WO HEUT NOCH PANZER FAHRN
WERDEN SONNENBLUMEN BLÜHN
DENN
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS GELD, HASS UND NEID
MENSCHEN, DIE TRÜMEN
VERÄNDERN DIESE WELT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
SOLANG NOCH MENSCHEN TRÄUMEN
WERDEN WUNDER WAHR
DENN UNSERE
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS DAS,WAS UNS HÄLT
TRÄUME SIND STÄRKER
ALS KÄLTE UND GEFAHR
WENN MENSCHEN TRÄUMEN
DANN WERDEN WUNDER WAHR
Die ist ein Lied von einer Band namens „Schürzenjäger“ aus Österreich. Und es ist eines meiner absoluten Lieblingslieder. Hier kann ich für ein paar Minuten abschalten und von einer Zukunft träumen, die nur mir und meiner Frau gehört
MFG Werner
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-17 18:55:34 mit dem Titel Türken - Ferarri
Servus Leute!
Manchmal erinnere ich mich an Sachen, die schon einige Jahre zurückliegen, die ich aber heute noch ziemlich lustig finde. Ich will dehalb heute eine von diesen Erinnerungen erzählen. Und falls es so rüberkommt, ich beleidige hier keine einzige Berufsgruppe. Ich hab diesen Bericht nur aus meiner damaligen Sicht geschrieben.
Sommer 1993. Endlich war ich 18! Führerscheinprüfung war längst bestanden. Zwar erst beim zweiten mal,aber was mußte auch der Radfahrer daherkommen. Der Depp! Der hat Glück gehabt, daß ich ihn später nie wieder gesehen habe!
Also,meinen Lappen hatte ich und nun auch mein alleresrstes Auto!
Ich präsentiere:Ein Ford Taunus!
Dieses Schlachtschiff war von nun an für dreieinhalb Jahre mein ständiger Begleiter
Mein Vater hatte ihn mir \"vererbt\". Er war zwölf Jahre damit gefahren und hatte sich nun einen nagelneuen Benz rausgelassen.
Na ja, so was konnte ich mir damals noch nicht leisten.
Deshalb war der Taunus ein guter Ersatz.
Auch deshalb, weil mein alter Herr nicht mal 60000 Kilometer in all den Jahren draufgefahren hat. Na ja, Sonntags der Weg zur Kirche war nicht auch allzuweit.
Einen Namen bekam er auch. \"Türken-Ferrari\" haben wir ihn damals getauft. Das kam davon, weil dieses Auto viele Türken gefahren haben. Echt, da gabs eine türkische Familie bei uns im Ort, die wenn aus dem Auto ausgestiegen sind,da kamen mindestens zehn Leute raus! Das hat sich inzwischen aber geändert. Die fahren inzwischen auch alle Benz.( Nix gegen Türken, aber es ist so!)
Aus dieser mehr als dreijährigen Beziehung will ich jetzt einige kleine Erlebnisse erzählen.
Als erstes mußte ein Radio her. Mein Vater war all die Jahre ohne ausgekommen. Dieser Zustand mußte natürlich schnell
geändert werden. Deshalb besorgte ich mir einige Gebrauchte. Einen neuen konnte ich mir nicht leisten und die Gebrauchten lagen einfach so auf der Straße rum. Echt!
Schnell wurde einer eingebaut und die anderen schmiß ich in den Kofferraum.
Blöder Zufall: Kurze Zeit später geriet ich in eine Polizeikontrolle! Alles war soweit in Ordnung. Aber der letzte Wunsch des Bullen war ein Verbandskasten. Doch der lag im Kofferraum! Ich öffnete ihn also.Sofort hörte ich die Stimme eines anderen Polizisten: \"Was ist das denn?\" \"Was wohl\" fragte ich und mir schwahnte böses! \"Gestohlen\", hörte ich ein Bullenschwein zum anderen sagen. Ich reagierte schnell und holte ein Radio aus dem Kofferraum und hielt es einen Grünen unter die Nase. \"Willst ihn mir abkaufen?\" ,fragte ich. Der eine fing an zu grinsen. Bei diesen Radio war vorne die Plastikverkleidung in der Mitte gebrochen und die hin nun in zwei Teilen da so runter.
Ich durfte weiterfahren und ich hatte ein gelöstes Problem!
Ein anderes Mal wollten wir zu einer Disco-Party. Diesmal war ich der Pechvogel und wurde einstimmig zum Fahrer auserwählt! Kein Problem, nur alle rein ins Auto! Inclusive mir waren dann neun Personen im Auto! Zwei Auf dem Beifahrersitz und hinten mußte einer querliegen! Egal, ich hatte es auf jeden Fall bequem. Hä,hä,hä!!
Doch auf meinen treuen Begleiter war irgendwann nicht mehr sehr viel Verlass. Es tauchten verstärkt technische Probleme auf.
Einmal hatte ich einen dringenden Termin. Ich fuhr los, doch nach einigen Kilometern blieb der einfach stehen. Motor war aus und ließ sich nicht mehr starten! Zahnriemen war abgerissen, stellte sich später heraus.
Die Lage war beschissen, zumal ich direkt auf einen Bahnübergang zum stehen kam! Meinen Taunus also schnell zu Seite geschoben und mit dem Bus weitergefahren. Und später wieder heim mit dem Bus.
Da ist dann also doch was wahres dran,an dem Sprichwort: Fährst mit Ford fort,kommst mit Zug zürück! Na ja, bei mir war es eben der Bus!
Ein Erlebnis will ich dann auch noch loswerden. Und zwar wieder mal mit den Bullen.
Mein toller Taunus war inzwischen echt total am Ende! Auf jeden Fall wollte ich am Samstag-Abend irgendwo hinfahren. Es war schon dunkel. Von mir zu Hause wollte ich dann auf die Hauptstraße abbiegen. Ich ließ ein paar Autos vorbei und wollte dann rausfahren. Doch der Motor kam ins Stottern und ich \"hüpfte\" auf die Straße! Mein Pech: Nächstes Auto was kam war die Polizei! Ich wurde also wieder mal angehalten.
Ein Bulle kam zu mir ans Auto, leuchtete mir direkt ins Gesicht und verlangte meine Papiere. Der hat mich wohl noch nicht gekannt! Ist wohl wieder mal einer von der Sonderschule entlassen worden und bei der Polizei untergekommen!
Auf jeden Fall,meine Papiere waren in Ordnung und er verabschiedete sich. Völlig überrascht ließ er mich zurück! Was war das denn? Was wollte der eigentlich von mir? Der hätte doch total absahnen können.
Ich war nicht angegurtet. Der TÜV und der ASU waren seit Monaten abgelaufen. Und das was man als Reifen bezeichnet,waren total abgefahren!
Nun, das war auch dann das Ende meines lieben Autos. Es war im Dezember 1996, ich war gerade arbeitslos geworden, da mußte unbedingt ein neues Auto her. Ich kaufte mir einen BMW und ließ meinen Taunus mal draußen stehen. Ich fuhr zu einen Supermarkt und hing an das schwarze Brett einen Zettel \"Taunus zu verschenken\". Nach zwei Wochen kam dann tatsächlich jemand. Er war russischer Landsmann, schon ewig in meiner Heimatgemeinde lebend. Nun hatte ich aber das Problem, daß mein Taunus tief verschneit und vereist war. Er meinte, er kommt morgen wieder und ich machte mich ans Werk. Wochen vorher hatten wir einen Eisregen, so daß eine etwa 10 Zentimeter dicke Eisschicht meinen Taunus bedeckte. Darüber etwa ein Halber Meter Schnee. Der erste Versuch, mit einer Schneeschaufel alles zu entfernen, schlug fehl, der zweite mit einen Föhn auch. So holte ich einen Pickel und einen Hammer und entfernte alles mit Gewalt.
Am nächsten Tag kam der Mann mit ein paar Landsleuten wieder und er meinte, ich solle doch Hundert Mark verlangen. Diesen Hunderter bekam ich ich und die Russen nahmen das Auto mit.
Wahrscheinlich machte dann mein Taunus noch eine Zeitlang die Straßen Russlands unsicher.
Eine Erinnerung ist mir aber an diese Zeit geblieben. Den Tankschlüssel besitze ich bis heute. Den hatte ich nämlich vergessen, diesen Leuten zu geben.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
MFG Werner



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