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Erfahrungsbericht von Babba

Taschengeld, müssen Kinder im Luxus leben?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich meine: "Nein", das müssen sie auf keinen Fall. Taschengeld aber muß sein, denn so lernen Kinder, mit Geld umzugehen.
Eine feste Höhe kann man aber nicht festlegen, meine ich zumindest, denn oft hängt es eben davon ab, wie hoch das Einkommen in der Familie ist und wie viele Kinder man hat. Eine Familie mit mehreren Kindern und nur einem Verdiener kann nun einmal nicht so viel Taschengeld zahle, wie ein Familie wo beide Eltern arbeiten und nur ein Kind lebt.

Meine Mutter hat uns alleine große gezogen, und auf Luxus mußten meine Schwester und ich verzichten, nur selten gab es da mal ein Eis. Meinen Kindern geht es da schon besser, denn meine Frau versucht hier und da mal mitzuverdienen, damit ein paar Mark mehr für solche Ausgaben im Haus sind.

Taschengeld gab es bei uns auch nicht sehr viel, doch wenn wir etwas für die Schule brauchten, dann wurde es gekauft. Klamotten müssen nicht immer Markenware sein, da gibt es besonders heute viele günstige Möglichkeiten, vorallem für Kinder, die ja noch schnell aus den Klamotten wachsen. Klar, für mich kaufe ich lieber Qualität, denn ich trage nun meine Sachen länger, doch meine Töchter werden nach einem Jahr wieder neu eingekleidet, obwohl von der ersten vieles weitervererbt wird.

Wir haben noch Glück, die Mädchen sind noch klein und alle Großeltern vorhanden, so daß es immer ausreichend Geschenke, eben auch das, was sein muß, zum Geburtstag gibt. Aber die Kinder werden auch größer, da fällt nun z.B. ein Schwimmkurs an, denn das finde ich wichtig, fällt meine Tochter ins Wasser, dann möchte ich, daß sie schwimmen kann. Der kostet auch mal eben DM 65,--, den wir natürlich zahlen, denn Taschengeld bekommt meine Tochter nun noch nicht.

Doch es wird nicht lange dauern, dann wird auch sie dies verlangen, weil die anderen Kinder in der Schule auch Taschengeld bekommen. Mit der Höhe werden wir uns danach richten, was davon gekauft wird, und was wir bisher dafür ausgegeben haben. Süßes gab es nur selten bei uns, liegt aber eben immer bereit, einfach auch, damit die Kinder lieber Obst essen, als Schokolade. Das würde ich schon begrüßen, wenn sie dies auch weiterhin von uns eingeteilt bekommt, und nicht ihr Taschengeld dafür verschendet.

Allerdings bekommt unsere Tochter schon öfter mal Geld von den Großeltern und vorallem der Urgroßmutter. Sieht sie dann etwas zum Spielen, was außer der Reihe, dann darf sie sich das von dem Geld kaufen, ist irgendwie auch schon eine Art Taschengeld, so lernt sie nun schon, daß man nicht alles bekommen kann, sondern es eben auch selber bezahlen muß.

Wenn die Kinder dann größer werden, da muß man schon sehen, was sie davon alles kaufen müssen. Nur Spielzeug und Zeitschriften, oder auch Sachen für die Schule und Kleidung. Die Richtlinien, die es zu meiner Kindheit gab, und die waren ganz schön hoch, kann man in meinen Augen heute nicht mehr ansetzen. Zum einen ist vieles teurer geworden, zum anderen bei vielen Familie das Einkommen gesunken. Somit kann man nicht vorschreiben, wieviel ein Kind an Taschengeld bekommen sollte, das kann man in meinen Augen nicht festlegen.

Auf jeden Fall sollte sich niemand für das Taschengeld der Kinder verschulden, nur weil diese im Luxus leben wollen. Und hierzu gehört für mich z.B. ein Handy, sicher mag es auch ein Sicherheitsfaktor sein, für manche, aber für andere ist einfach ein Spielzeug, mit dem sie einfach nur angeben und in sein wollen.

Auch muß nicht wöchentlich ein Kinobesuch sein, unsere Tochter darf nun einmal die Woche ins Kino, was bisher noch von uns bezahlt wird. Eben las ich einen Bericht zum Thema Taschengeld, wo mir echt die Pupillen aus den Augen fielen, wie das Kind (wenn auch eher jugendliche) verwöhnt wird. Wenn die Eltern sich nicht viel leisten können und den Kinder vorleben, wie man sparsam lebt, dann werden die Kinder es sicher auch lernen und ebenso sparsam mit ihrem Taschengeld umgehen.

Die Höhe läßt sich so in meinen Augen individuell festlegen, indem man Grenzen für die Ausgaben setzt. Jugendliche, die z.B. wöchentlich die Bravo oder eine andere Zeitschrift lesen, sollten sich diese leisten können, ebenso eine kleine Zulage für Kleidung, die selber gekauft werden sollte, wie auch etwas für Kino oder Dico Besuch, was aber auch nicht immer jedes Wochenende sein muß. Und wer nicht darauf verzichten möchte, der hat noch immer die Möglichkeit, sich etwas dazu zuverdienen, z.B. als Packer in einem Supermarkt, da werden eigentlich immer Schüler als Aushilfskräfte eingestellt, damit kann man sich sein Taschengeld ohne Probleme aufstocken und sich somit größere Wünsche erfüllen. Allerdings fehlte einem dann oft die Zeit, das Geld auszugeben und man kann es um so leichter für ein gutes Ziel sparen.

Eines sollten Taschengeldempfänger aber nicht vergessen, auch ohne Taschengeld ist ein Kind schon teuer genug. Ihr verbraucht so einiges im Haus, was oft selbstverständlich ist, wie z.B. Wasser, Strom, Duschgel, Seife, Shampoo, Essen, Trinken, Wohnraum etc. auch dies wird alles von den Eltern gezahlt. Für meine Kinder zahle ich das natürlich gerne, doch sie sollen trotzdem wissen, daß auch dies alles Geld kostet, und eben von meinem Einkommen bezahlt werden muß, da bleibt weder für uns Erwachsene, noch für die Kinder viel über, wenn es um Luxus geht. Dennoch hoffe ich, meinen Kinder ein schönes Leben bieten zu können, mit jeder Menge Spaß, doch der muß nicht immer was kosten.

Kommen Kinder in die Ausbildung und verdienen dann selber, dann sollte es in meinen Augen kein Taschengeld mehr geben. Ich habe dann auch keines bekommen, sondern habe mich bei meiner Mutter an der Miete beteiligt, nach der Ausbildung haben meine Mutter, meine Schwester und ich uns die Miete bei meiner Mutter geteilt, denn nur wegen uns Kinder hatte sie ja noch die große Wohnung, für sie alleine reicht nun die Hälfte, wo wir aus dem Haus sind, und die kostet eben auch weniger Miete. Ich fand dies nur fair, auch wenn alle anderen kostenlos zu Hause wohnen durften und natürlich mehr Geld zur Verfügung hatten, ich sie manchmal beneidet habe. Dennoch fand ich die Entscheidung meiner Mutter richtig.

Wenn meine Kinder selber Geld verdienen, werden sie sicher auch Geld zu Hause abgeben müssen, doch ich hoffe einfach, daß wir es uns leisten können, dieses Geld dann auf ein Sparbuch zu legen und es ihnen (ohne, daß sie es vorher wissen) zum Einzug in die erste eigene Wohnung auszuhändigen. Das ist ein Wunsch von mir, von dem ich nicht weiß, ob ich ihn verwirklichen kann.

Zusammfassung: Taschengeld sollte auf jeden Fall ab einem gewissen Alter sein, die Höhe kann aber niemand vorschreiben, die muß man für sich selber ausmachen, was davon bezahlt werden muß, und eben auch wie hoch das Einkommen in der Familie ist. Auf jeden Fall sollte man seinen Kindern, die viel Taschengeld bekommen, auch klar machen, daß andere die nicht so viel erhalten, trotzdem nette Kinder sind und man seine Freunde nicht nach dem Taschengeld aussuchen sollte.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-13 16:05:47 mit dem Titel Tipps im Umgang mit Nachbarn

Wir sind vor knapp sechs Jahren in unsere Wohnung gezogen. Damals war es Neubau und alle Nachbarn lernten sich erst neu kennen, das fanden wir vorteilhaft und es gab uns Mut, denn andere ehemalige Nachbarn von uns, zogen in ein Haus, in dem schon eine eingeschworene Hausgemeinschaft bestand, und soe nicht aufgenommen wurden.

Passender Weise hatte unsere Tochter zum Zeitpunkt des Einzuges Geburtstag, so daß wir den Geburtstag gemeinsam mit der Einweihung gefeiert haben, wozu wir auch einige Nachbarn eingeladen hatten, besonders die, die Kinder hatten. Dadurch kam ein guter Kontakt mit den Nachbarn zu stande, mit einigen sind wir immer noch befreundet, manches ging inzwischen auseinander, einige sind schon wieder weggezogen.

Die Wohnung direkt neben uns bezog damals ein älteres Ehepaar,, deren Enkelkind nur wenige Monate jünger war, als unsere Tochter. So unterhilten wir uns nett, trafen uns zum Kaffee, wo auch die Tochter der Nachbarn mit dem Sohn dabei war, alles sah bestens aus, bis auf einem komischen Gefühl im Bauch, in Bezug auf die Nachbarn neben uns.

Nun ist es bei uns üblich, daß wir Mieter das Treppenhaus reinigen, die Reinigung ist in der Miete nicht enthalten, zwar ist das nervig, aber man kann das gut erledigen. Bei uns bin ich seit einem Jahr für die Reinigung der Treppe zuständig, vorher hat meine Frau das gemacht. Üblicher Weise machte sie am Freitag die Wohnung gründlich sauber und dann auch das Treppenhaus, so auch direkt nach dem Einzug. Da die Nachbarn nicht mehr die Jüngsten waren, kam das Treppenhaus damals jeden Freitag mit ran, es ist ja war und ist ja in unserem Interesse, daß das Treppenhaus sauber ist, weil wir Laminat Fußboden haben, der nicht sofort zerkratzen sollte.

Nach ca. zwei Monaten sprach die Nachbarin meine Frau dann an, ob sie wüßte, daß wir das Treppenhaus selber reinigen müssen, der Vermieter hatte ein Rundschreiben rausgegeben, da die meisten Treppenhäuser nicht gereinigt wurden. Als sie dies bejahte und sagte, daß sie dies seit dem Einzug auch macht, meinte die Nachbarin dann, wäre sie nun an der Reihe.
Einen Monat später sah das Treppenhaus aus, als wäre es die ganze Zeit nicht gemacht worden, also finge meine Frau wieder damit an. Einen Tag später sprach die Nachbarin meine Frau an, wann sie denn mal wieder die Treppe machen würde. Verdutzt meinte meine Frau, daß sie dies gestern getan hat, woraum die Nachbarin meinte, dann macht sie am nächsten Wochenden die Treppe. So ging es nun alle zwei Wochen, immer wenn die Treppe gerade geputzt war, fragte die Nachbarin, wann meine Frau denn dies nun tun würde. Offensichtlich erwartete sie, daß die Treppe am Samstag gemacht wird, da ging meine Frau damals aber arbeiten, um am Sonntag frei zu haben, war bei uns eben Freitag Putztag, inkl. der Treppe. Wenn ich freitags von der Arbeit kam, dann empfing mich ein frischer Geruch im Treppenhaus, und es war nicht zu übersehen, daß gereinigt wurde, doch unsere Nachbarin wollte das wohl nicht sehen. Wir hatten zu der Zeit Winter und Nachbarn schoben ihren schmutzigen Kinderwagen immer bis vor unsere Wohnungstüren, da sah man am Abend dann auch nicht mehr, daß das Treppenhaus frisch gereinigt war. Und am Freitag kümmerte sich unsere Nachbarin um ihren Enkelsohn, da ihre Tochter dann arbeiten ging, also hat sie es nicht mitbekommen, daß die Treppe gemacht wurde.

Eines Tages knallte es dann ganz heftig, am Samstag morgen klingelte es an der Tür, und unsere Nachbarin machte mich an, wann meine Frau dann endlich die Treppe machen würde, das Treppenhaus wäre total schmutzig, sie würde einfach nur die Fußmatten hochstellen, damit man denke würde, die Treppe wäre gemacht. Da habe ich mich dann in die Geschichte eingemischt, denn am Vortag war nicht zu übersehen, daß die Treppe geputzt wurde, als ich von der Arbeit kam, war das Treppenhaus noch feucht und gerade gewischt. Außerdem hatten meine Frau, meine Tochter und ich auf dem Rasen hinter dem Haus, der zu den Terrassen unserer Wohnungen gehört, das restliche Böllerpapiert eingesammelt, nicht nur auf unserem Rasen, auch auf dem der Nachbarn, die hier nun gerade so einen Lärm wegen dem Treppenhaus veranstaltet haben, da wir die älteren Leute entlasten wollten, einfach nur nett sein wollten. Als Dank wird Theater gemacht, weil wir angeblich unseren Pflichten nicht nachkämen.

Uns hat es damals gereicht, somit haben wir die Hausverwaltung eingeschaltet. Da in den anderen Häusern aber wirklich die Treppen nicht gereinigt wurden, hat man einen Plan ausgehängt, wann welche Wohnung für die Reinigung verantwortlich ist. Am Montag wird nun vom Hausmeister kontrolliert, ob man der Pflicht nachgekommen ist, wenn nicht, wird das Treppenhaus durch eine Fremdfirme gereinigt, hört sich nett an, doch einer Nachbarin im Nebenhaus wurde damit auch schon unrecht getan. Sie ist übers Wochenende verreist und hatte deswegen schon am Donnerstag die Treppe geputzt, als sie am Dienstag heim kam, mußte sie eine Reinigungsfirma bezahlen, denn während ihrer Abwesenheit hat man so im Treppenhaus rumgesaut, daß der Hausverwalter dies als nicht gereinigt angesehen hat und sie zur Kasse gebeten wurde. In meinen Augen ungerecht, denn natürlich sollte das Treppenhaus sauber sein, doch man hat auch das Recht auf ein Wochenende, und wenn man dann verreist, dann ist es ungerecht, wenn Nachbarn rumsauen, den Dreck nicht wieder wegmachen, aber ein anderer dafür bezahlen muß.

Zwar hatten wir selber dieses Pech noch nicht, da es inzwischen bei uns klappt mit der Treppe, aber auch nur, weil wir es uns nicht gefallen lassen haben, was da vorgelogen wurde. Und mit dem Nachbar verstehen wir uns inzwischen auch wieder, über ein Jahr hatten wir nichts miteinander gesprochen, dann kam sie auf uns zu, wenn auch ohne Entschuldigung, aber für uns war das Ganze vergessen, wir wollten nur unser Ruhe, und die hatten wir nun.

Ansonsten hatten wir aber noch keine Probleme mit den Nachbarn, dafür sollte man eben einiges beachten:

Wenn man feiert, einen Zettel im Treppenhaus aufhängen, in dem man die Nachbarn zur Feier einläd, dann stört sie der Lärm auch nicht,

Sich an die Hausordnung halten, wozu z.B. die Ruhezeiten gehören und zwar

zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr sollte Mittagsruhe sein, wo man seine Musik nicht gerade laut aufdrehen sollte, oder mit der Bohrmaschine etwas tun sollte.

Das gleiche gilt für den Zeitraum zwischen 22.00 Uhr wo die Nachtruhe beginnt und 7.00 Uhr. Aus Rücksicht auf die Nachbarn sollte man aber auch am Wochende nicht vor 9.00 Uhr seine Bohrmaschine anstellen.

Im Treppenhaus haben Sperrige Gegenstände nichts verloren, dazu gehören z.B. Räder die dort nicht abgestellt gehören. Wenn es kurzfristig ist, weil ein Kind sein Rad noch nicht alleine in den Keller tragen oder am Fahradständer vor der Tür anschließen kann, dann sagt auch niemand etwas, doch ständig sollte das nicht der Fall sein. Kinderwagen sollten auch nicht im Weg stehen, doch es ist einer Mutter nicht zuzumuten, ihren Kinderwagen in die Wohnung zu tragen, mitsamt dem Kind drin, oder aber das Kind alleine in der Wohnung zu lassen, während der Kinderwagen aus dem geholt oder dort hingebracht wird. Hier sollte man sich besser auch nicht aufregen, denn in einem solchen Fall könnte man den Kürzeren ziehen. Das hat eine Nachbarin erlebt, die sie über den Kinderwagen von anderen Nachbarn beschwert hat, der ständig im Treppenhaus steht. Auf der einen Seite verständlich, denn der Kinderwagen wird kaum genutzt, da der Vater die Kinder mit dem Auto fährt, die Mutter nur einmal in der Woche die Karre benutzt, aber dennoch kam die Nachbarin damit nicht durch, obwohl wir einen Platz für Kinderwagen im Keller haben. Da dieser aber nur über die Treppe zu erreichen ist, muß er nicht genutzt werden. Ehe man also bellt, sollte man sich besser informieren und vorallem nicht wutentbrannt den Kinderwagen nach 22.00 Uhr durchs Treppenhaus schleudern, wie es die Nachbarin getan hat. Dafür gab es dann noch einen rein für nächtliche Ruhestörung, wer im Glashaus sitzt, der sollte also besser nicht mit Steinen werfen.... .

Ich denke, wenn jeder seine Ansprüche ein wenige runterschraubt und Rücksicht auf die Nachbarn nimmt, sich selber dabei aber nicht vergißt und sich halt nicht alles gefallen läßt, sondern gleich zeigt: Bis hier und nicht weiter, dann kann man mit seinen Nachbarn sehr gut zurecht kommen.


Wir ziehen nun hoffentlich bald um, denn wie eingangs schon erwähnt, sind einige Nachbarn inzwischen weggezogen. Natürlich wird unsere Wohnung nun auch zu klein, doch einiges stört mich hier einfach auch.

Unsere Terrasse, für die wir ein paar Euro mehr Miete zahlen, als die Mieter in den Etagenwohnungen, ist oft so vermüllt, weil von oben alles mögliche über den Balkon geworfen wird, das nervt ganz schön. Vermutlich sind es unsere neuen Nachbarn über uns, doch es steht an dem Müll kein Name dran.
Im Haus ist es sehr laut geworden, wäre es Lärm von Kindern, dann könnte ich damit leben, aber es wird ständig gebort, egal ob Ruhezeiten sind, oder nicht. Und die Musik wird bei den Nachbarn täglich laut aufgedreht, na, dann kann ich mich schon mal daran gewöhnen, wie es ist, wenn die Kinder größer sind. Wenn es wenigstens mein Geschmack wäre, dann ging es ja noch, aber so? Immer etwas sagen mag man auch nicht, denn dann steht man als Meckerpott da, und außerdem kann man sich selber dann auch mal was erlauben, aber es nervt doch ganz schön, und so wäre es das Beste, wenn man ein Einzelhaus hätte, wo man keinen Nachbarn belästigt und von keinem Nachbarn belästigt wird. Aber das wird für uns leider ein Traum bleiben.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-31 22:41:33 mit dem Titel Tischdekoration

Früher war es einfach, einen Tisch einzudecken, da kam die weiße gut gebügelte Tischdecke auf den Tisch, dann das gute Geschirr meistens mit Blümchen geziert, dazu die passenden Kerzenstender mit schlanken weißen Kerzen, die man dann mit einem Ring aus Stofflumen verschönert hat. Fertig war die Tafel für sämtliche Anlässe, so z.B. die Geburtstage der Familie, aber auch zu Weihnachten, Ostern oder zur Konfirmation wurde so eingedeckt. Heut muß man sich was origninelleres einfallen lassen und vorallem muß jedes Mal der Tisch anders gedeckt sein. Dabei kommt es auch auf den Anlass an, was gefeiert wird.

Für einen Kindergeburtstag sollte man immer eine bunte Tischdeko wählen, das kommt bei den Kindern sehr gut an. Bunte Teller, dazu passende Becher, so wieß jedes Kind, welches seines war, die Farben können Kinder sich sehr gut merken. Servietten dürfen hier natürlich auch nicht fehlen, und die müssen reichlich vorhanden sein. Kerzen sollte man in diesem Fall weglassen, ist besser so.

Ansonsten kann man sich ganz nach der Jahreszeit richten, derzeit haben wir Sommer und da ist eine sommerliche Tischdeko mit gelber Tischdecke, passend zur Sonne, die ja seit ein paar Tagen endlich am Himmerl zu sehen ist. Das Geschirr kann dann auch bunt sein, nicht mehr die zierlichen Porcelan Tassen, sondern feste Tassen und Teller, mit bunten Sommerblumen, da gibt es eine große Auswahl und so ein Gschirr ist auch im Alltag immer gerne genommen, nicht nur für Gäste. Auf dem Tisch sollte man Teelichter in Gläsern verteilen, vorzugsweise Mückenlichter, die bei einerm Sommerfest angebracht sind, so ist das Nützliche mit dem Schönen verbunden und wenn es nun am Abend schneller dunkel wird, hat man eine hübsche Beleuchtung. Wir genießen nun jeden Abend auf der Terrasse, wo auch mal so ein Lichtlein steht.

Im Herbst kann man gebastelte Laternen auf den Tisch stellen, die Rahmen können sehr gut aus Holz gemacht werde, das Laternenpapier wird mit getrocknenten Blättern verziert. Darin stehen Teelichter sehr gut, was wundervoll aussieht. Eine Tischdecke bietet sich in diesem Fall in braun, rot, orange oder grün an, das paßt am besten zur Jahreszeit. Die Teller sollte nun eher einfarbig sein, wir haben ein schwarzes Akropal Geschirr, das in diesem Fall sehr gut paßt und ankommt. Zwischen den Tellern kommen dann noch weitere Blätter.

Der Winter, eigentlich ganz einfach, zumindest um Weihnachten rum, wo die Weihnachtsdecke auf den Tisch kommt, zusammen mit der Weihnachtsdeko. Doch auch der Januar und der Februar gehören zum Winter. Da haben wir meistens eine weiße Tischdecke auf dem Tisch, eingedeckt mit unserem schwarzen Geschirr und schönen Kerzen, mit Winterlichen Motiven, die mit Serviettentechnik selbstgemacht wurden.

Auf die ersten Frühlingsboten wartet jeder sehnsüchtig, und die kann man dann auch auf den Tisch bringen, in Form von Stiefmütterchen und Priemeln, die man im Frühjahr im Topf kaufen kann. Verschönert in einem Übertopf machen sie sich gut auf dem Tisch, nicht nur, wenn Besuch kommt. Nun kann das Geschirr auch wieder bunt werden, wie der Frühling.
Die Tischdecke sollte jedoch einfarbig bleiben, sonst wird es zu bunt und kommt nicht mehr an.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Tipps geben, die man gebrauchen kann, im Prinzip bin ich auch nur danach gegangen, wie bei uns der Tisch immer zu den Jahreszeiten gedeckt wird und das kam immer sehr gut an.

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