Erfahrungsbericht von fledermaeuse
TCM Damenarmbanduhr mit Edelstahlgehäuse
Pro:
wir hatten eine wunderbare zeit miteinander
Kontra:
ich vermisse ihn noch heute und zur Zeit ganz stark
Empfehlung:
Nein
Den Rettungsschwimmer hat sie mir Bravur bestanden ;o)
♡ ∞ ♡ Vorwort: ♡ ∞ ♡
Ich habe einen riesigen Verschleiß an Armbanduhren und daher habe ich es mir seit ungefähr 3 Jahren abgewöhnt eine zu tragen, aber es gibt immer wieder Situationen wo man dann doch gerne eine am Handgelenk hat und in der letzten Zeit kam das immer häufiger vor, das ich eine benötigt hätte.
Das Problem das ich immer mit diesen Armbanduhren habe, dass sie einfach in meinem Alltäglichen Leben nicht so teilhaben wie ich es brauche. Sie müssen viel ertragen bei mir... Kälte, Nässe, hartes anecken usw. Da konnte bisher keine lang bei mir punkten. Egal wie teuer oder wie billig sie waren.
Vor gut einem Monat entdeckte ich dann beim Einkaufen bei Edeka ( am Tchibo – Verkaufsstand ) die TCM Damenarmbanduhr mit Edelstahlgehäuse.
Ich bin wirklich wie eine Katze um den heißen Brei geschlichen. 10 Mal hatte ich sie in der Hand und wieder weggelegt. Für 12,99 Euro kann die niemals meinen Ansprüchen genügen, aber irgendwie zog sie mich jedes Mal zu sich hin und nachdem ich meinen Wocheneinkauf getätigt hatte bin ich noch mal rein und hab sie mitgenommen ;o)
Wer mich beobachtet hat, hätte bestimmt den Eindruck gehabt ich wolle stehlen ;o)
Ob sie schon die ersten Hürden genommen hat und ob ich das ach einem Monat schon beurteilen kann, erfahrt Ihr in meinem Bericht.
♡ ∞ ♡ Verpackung: ♡ ∞ ♡
Die Verpackung nervt ein wenig, da man sie nur mit Gewalt aufbekommt, aber ich denke das muss man auch, sonst wäre die Gefahr einfach zu groß, dass einige Langfinger leere Verpackungen zurücklassen.
Die Verpackung war es allerdings auch die meine Blicke anzog.
Meine Lieblingsfarbe schwarz zeigt hinter einer klaren Plastikverschalung die nette Uhr.
Für das Auge sieht die Art der Verpackung schon schön aus, aber viel Müll kommt schon zusammen, aber irgendwie muss man seine Ware ja präsentieren... und dafür ist die Packung ideal, aber sonst auch nicht sonderlich erwähnenswert. Der Inhalt gibt da schon einiges mehr her.
♡ ∞ ♡ Aussehen: ♡ ∞ ♡
Das Aussehen ist wirklich ganz hübsch. Ich würde sogar soweit gehen das ich sage sie ist elegant.
Sie ist ausgestattet mit einem schwarzen Lederarmband, welches im ersten Moment sehr störrisch wirkt und sehr fest und auch dick ist, aber ich muss sagen das es weich auf dem gelenk liegt und wirklich sehr angenehm auf der haut ist. Genug Löcher zum Verstellen hat dieses band auch und so ist das ganze denke ich mal für alle breiten unserer Handgelenke gut geeignet.
Der Verschluss ist Zweckdienlich auch wenn er anfangs sehr instabil wirkt und ich die Befürchtung hatte, das er spätestens nach einer Woche verbogen ist, aber dem ist nicht so. sie hat bisher noch nicht mal einen Kratzer... und das bei meinem liederlichen Umgang ;o)
Das Gehäuse sieht richtig schön aus. Man hat rund um das Quarzwerk, welches mit einem Mineralglas überdeckt ist, einen Rand aus Edelstahl, der blitzt und funkelt ungefähr so breit wie zwei Streichholzköpfe.
Sie hat ein gleichmäßiges Muster wenn man genau hinsieht. Bei Silberringen sagt man oft ‚gebürstet’ dazu. Ob das hier der Fall ist, wage ich zu bezweifeln, aber jedenfalls sieht es so aus ;o)
Man hat auf weißem Hintergrund einen Sekundenzeiger und Minutenzeiger und das Zifferblatt ist wunderbar unterteilt in 5 Minutenschritten.
Alles in Silberfarbigen Metall gehalten und wirkt auf mich wirklich wunderschön vom Aussehen, sonst hätte ich sie auch nicht gekauft ;o)
Sie ist relativ flach gehalten... ich bleibe einfach mal bei dem Vergleich eines Streichholzes ;o) Ein Streichholzkopf in etwa hoch, so breit müsst Ihr sie Euch vorstellen.. also kein dicker Klumpen, der das Handgelenk ziert ;o)
♡ ∞ ♡ Funktionen: ♡ ∞ ♡
Die Funktionen sind simpel und nicht umfangreich. Aber ich muss sagen dass ich auch genau so eine unkomplizierte Uhr benötige. Einen Stoppuhr oder sonstigen Schnickschnack wird von mir absolut nicht gewünscht. Sie soll mir die genaue zeit anzeigen, nett aussehen und einiges Aushalten. Mehr Ansprüche stelle ich an eine Uhr nicht.
Sie hat wie gesagt alle Zeiger die ich benötige und einstellen kann man die Uhr mit einer so genannten Krone... das ist dieses Stiftchen, das man am Rand herausziehen kann und dann dran dreht um die Uhrzeit einzustellen.
Er lässt sich etwas schwer herausziehen und ich muss auch die Uhr vom Handgelenk nehmen um die Funktion zu nutzen, aber das ist schon ok, da weiß ich wenigstens das diese Krone nicht selbstständig in die ungewünschte Position rückt, während ich arbeite und meine Uhrzeit verstellt ;o)
Ansonsten gibt es keine Funktionen.. kein Datum und nix, aber mir langt es. Batterie ist inklusive und ist eine normale Batterie die man für gewöhnlich in solchen Uhren findet, aber nachgeschaut habe ich nicht ;o) und wechseln musste ich sie nach einem Monat auch noch nicht.
Alles in allem eine einfache Handhabung ohne Schnickschnack. Meine Bedürfnisse deckt diese Uhr.
♡ ∞ ♡ Test am lebenden Körper: ♡ ∞ ♡
Tja.. hier kommt nun der Beweis dafür das ich diese Uhr absolut mag und sie auch jedem empfehlen kann der sehr unachtsam ist mit elektronischen Spielereien ;o)
Wird doch extra drauf hingewiesen ( in der kleinen Betriebsanleitung ), dass die Uhr nur vor kleinen Erschütterungen und Spritzwasser geschützt ist und Temperaturschwankungen nicht so gerne hat....
Ja gelesen habe ich das und verstanden auch und logisch ist das auch... nur was mache ich am ersten Tag mit meiner neuen Armbanduhr?
Richtig ... ich steige mit Ihr in mein kochendheißes Badewasser mit wunderbar viel Schaum und merke es noch nicht mal. Eine Stunde plansche ich im Wasser und lass es mir gut gehen, bis ich mich abschrubbe und..... Himmel noch mal... die Uhr... Schnell aus damit, abtupfen und erstmal weglegen... WEGLEGEN... nicht auf den Steinboden schmeißen.
Oh weh jetzt liegt sie am Boden in einer Wasserpfütze... das auch noch... raus aus der Wanne, die Uhr genommen und auf das Waschbecken gelegt. Wieder in die Wanne und darüber sinnierend das ich gerade meine Uhr erschlagen und ertränkt habe.
Dann kommt meine liebe Katze, sie muss sich wie immer auf den Waschbeckenrand setzen und spannen.... NEIN HEXE.... bitte nicht... plumps und die Uhr liegt wieder am Boden.. Das ist ein hässliches Geräusch kann ich Euch sagen... Ok das war es dann adieu schöne neue Uhr... war nett dich für kurze Zeit besessen zu haben.
Aber weit gefehlt.. Die Uhr läuft, kein Wasserschaden, kein Bruch und kein Elektronikschaden... Sogar jetzt läuft sie einwandfrei, auch wenn sie einen Temperaturschock nach dem anderen bekommt, da ich beruflich immer von Warm ins Kalte, bzw. Eiskalte gehe und sie dabei kaum geschützt ist.
Mich hat das sehr überzeugt und ich kenne in meinem Bereich keine Uhr die so was überlebt hätte.
Sie hat meinen unfreiwilligen Crashtest mit Bravur bestanden und bekommt von mir jetzt schon mal das Seepferdchen... das bekommt man doch wenn man seine Schwimmabzeichen macht, oder ? ;o)
♡ ∞ ♡ Gesamturteil: ♡ ∞ ♡
Bei uns im Edeka war sie sehr schnell ausverkauft, aber wer sie sich noch besorgen will kann es auch online tun unter www.tchibo.de. dort kann man se auf alle fälle noch erwerben allerdings kommen da noch Versandkosten dazu.... oder Ihr schaut bei verschiedenen Tchiboständen nach.. hin und wieder sind noch Restposten vorhanden.
Es lohnt sich wirklich, auch wenn ich das nach so einer kurzen Zeitspanne beurteile, aber was diese Uhr schon mitmachen musste und ohne zu zucken überstanden hat, schafft so schnell keine Markenuhr die man so Handelsüblich erstehen kann.
Ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Ach ja..... 3 Jahre Garantie sind auch noch drauf, allerdings nicht bei Dusseligkeit, sondern nur bei technischen Belangen und Mängeln ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-10 19:32:23 mit dem Titel T wie Tod
Heute möchte ich mal über etwas schreiben was mich seit 12 Jahren immer wieder einholt. Vor allem zu Weihnachten.
Ich kann vorweg schon sagen dass es zwei Berichte geben wird und beide sehr traurig sind und miteinander verbunden sind.
Ich muss sehr weit ausholen, und es ist auch das erste Mal, das ich darüber rede... Nein stimmt nicht ganz es wurde nach dem tragischen Vorfall einmal geredet und danach tief in sich hineingefressen.
Ich hoffe keiner wird sich gelangweilt fühlen oder Kommentare abgeben über Grammatik oder Rechtschreibung. Ich hoffe auf so viel Verständnis. Danke!
*******************************************************************************
Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und mir hat es, trotz das meine Eltern nicht viel Geld hatten, an nichts gefehlt.
Ein glückliches Kind mit liebenden Eltern und im Stockwerk über uns wohnend meinen „Freund“ ;o)
Ja ich hatte schon als Baby meinen Freund * g *
Eric ( so hieß er ) war ein halbes Jahr älter als ich ( auch Einzelkind )und lebte nicht so behütet wie ich. Sein Vater war oder bzw. ist es immer noch ein Alkoholiker. Seine Mutter hatte sehr darunter zu leiden und trinkt heute auch.
Als Kinder haben Eric und ich vom Sandkasten aus jede Minute miteinander verbracht. Wir wuchsen fast wie Geschwister auf.
Wir gingen zusammen in den Kindergarten, heckten Streiche aus, vertrauten uns alles an.
Einfach alles perfekt.
Wir kamen in die gleiche Schule und wurden langsam kleine Jugendliche.
Immer war er mein Beschützer, wenn mir jemand etwas böses wollte. Na ja manchmal übertrieb er auch mit seiner Sorge um mich, aber er sah sich immer als älterer Bruder der auf seine kleine Schwester aufpassen musste.
Ich war stolz auf ihn, da er immer für mich da war.
Ich im Gegenzug habe ihm zugehört, wenn bei ihm zu Hause wieder mal etwas vorgefallen war.
An unserer Situation änderte auch nicht, dass wir irgendwann weg zogen und wir dann später unsere Lehren angefangen haben und Erwachsen wurden.
Klar hingen wir nicht mehr so zusammen wie früher. Er hatte eine Freundin, Ich hatte meine erste große Liebe, aber die „geschwisterliche“ Bindung riss niemals ab.
Als meine Lehre beendet war zogen wir ( meine Eltern und ich ) gut 100 km weit weg. Eric und ich schrieben uns viele Briefe und unsere Freundschaft wurde langsam Erwachsen. Man tauchte intimere Probleme aus und wir schworen uns eine Freundschaft auf Ewig.
Das scheint geschwollen zu klingen... war aber für uns absolut selbstverständlich und normal.
In dem Jahr als ich so weit wegzog passierte dann das was ich mir niemals vorstellen konnte.
Eric hatte am 25.12 Geburtstag und ich wollte ihn anrufen.
Seine Vater lallte in den Hörer und erzählte mir stolz, das Eric mit dem Golf TDI unterwegs sei, den er ( der Vater ) ihm zu Weihnachten geschenkt hat.
Eric ist mit Andreas unterwegs um das neue Auto zu testen.
Na gut dann ruf ich eben bei meiner besten Freundin an, die mit Andreas zusammen lebt.
Keiner nahm den Hörer ab.
Ich dachte mir damals sie sei mitgefahren und sprach nur auf den Anrufbeantworter.
Am nächsten Tag kam der schlimmste Anruf den ich bisher entgegen nehmen musste.
Karin ( meine beste Freundin ) rief an und weinte bitterlich.
Irgendwann bekam auch ich mit was los war.
Eric war zu schnell gefahren und hat die Kontrolle über diesen verdammten Wagen verloren und ist gegen einen Betonpfeiler einer Brücke gedonnert.
Andreas hat verdammtes Glück gehabt und kam mit ein paar Schrammen davon.
Eric lag im Koma.
Ich weiß nicht mehr was danach wirklich war. Ich bin einfach nur zusammengebrochen.
Meine Eltern wurden meiner nicht mehr Herr und konnten mich gar nicht mehr beruhigen.
Am liebsten wäre ich sofort zu ihm ins Krankenhaus gefahren, aber jeder riet mir davon ab.
Nach einer Woche habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und bin losgefahren.
Zuerst zu seinen Eltern. Der Vater war das erste Mal seit dem ich ihn kannte nüchtern und ein Häufchen Elend.
Er gab sich die Schuld. Das ist natürlich quatsch, aber er glaubt es noch heute und hat zu allem übel diesen Schrotwagen in seinem Garten stehen.
Karin holte mich damals mit Andreas ab und beide rieten mir massiv ab Eric zu besuchen, aber ich musste hin....
Es war schrecklich ihn da liegen zu sehen mit all den Schläuchen und Kabeln und dem Gepiepe.
Eine weiße Gestalt die aussah wie Eric, aber so leblos und Tod wirkte.
Ich bekam die Erlaubnis zu ihm in den Raum zu gehen und seine Hand zu halten.
Ich werde diesen Augenblick niemals vergessen.
Er war so klein und verletzlich und kalt.
Die Ärzte sagten, das er nur noch mit Hilfe der Geräte leben würde und wenn er irgendwann wieder erwarten erwachen würde, wäre er nicht mehr der den man kennen würde.
Kalt und nüchtern und ehrlich waren diese Ärzte.
Ich durfte einige Stunden bleiben. Ich weiß nicht ob er gemerkt hat dass ich da war, aber ich hatte es gehofft.
Und es war mir sehr wichtig bei ihm zu sein.
Nach einiger Zeit waren dann die Ärzte der Meinung, dass ich mal einen Kaffee trinken solle, da es mir nicht so gut ging.
Wir saßen in dieser kleinen Kantine und tranken einen Kaffee, als eine Schwester zu uns angerannt kam und uns bat mitzukommen. Der Arzt wolle mit mir sprechen.
Auf dem Flur kamen uns Erics Eltern entgegen und Absurderweise hatte ich im ersten Moment gedacht, das er wach geworden ist.
Aber es war genau umgekehrt.
Eric war genau zu dem Zeitpunkt gestorben als ich den Kaffee getrunken habe ......
Ich weiß wie das klingt, aber damals habe ich genau dies empfunden.
Ich dachte ich hätte ihn im Stich gelassen.
Quatsch.. ganz klar... es war für ihn eine Erlösung das er gestorben ist. Erics Mom war der Meinung das er nur darauf gewartet hat, bis ich bei ihm war und er erst dann sterben konnte.
Es war schlimm zu sehen was da auf einmal mit seinen Eltern passierte. Der ganze Hass der Jahre brach heraus und das vor dem Zimmer wo er gerade gestorben war.
Es war grausam und ich wollte nur noch weg.
Die Beerdigung war dann eigentlich der Tag wo mir so richtig bewusst wurde das Eric nie wieder über mich wachen würde und mich vor bösen Buben schützen konnte. Niemals würde er mitbekommen was aus meinem Leben geworden ist.
Oder sieht er es doch? Wacht er doch irgendwie über mich?
In Gedenken an Eric * mein großer Bruder*
© fledermaeuse alias PunkyLady
♡ ∞ ♡ Vorwort: ♡ ∞ ♡
Ich habe einen riesigen Verschleiß an Armbanduhren und daher habe ich es mir seit ungefähr 3 Jahren abgewöhnt eine zu tragen, aber es gibt immer wieder Situationen wo man dann doch gerne eine am Handgelenk hat und in der letzten Zeit kam das immer häufiger vor, das ich eine benötigt hätte.
Das Problem das ich immer mit diesen Armbanduhren habe, dass sie einfach in meinem Alltäglichen Leben nicht so teilhaben wie ich es brauche. Sie müssen viel ertragen bei mir... Kälte, Nässe, hartes anecken usw. Da konnte bisher keine lang bei mir punkten. Egal wie teuer oder wie billig sie waren.
Vor gut einem Monat entdeckte ich dann beim Einkaufen bei Edeka ( am Tchibo – Verkaufsstand ) die TCM Damenarmbanduhr mit Edelstahlgehäuse.
Ich bin wirklich wie eine Katze um den heißen Brei geschlichen. 10 Mal hatte ich sie in der Hand und wieder weggelegt. Für 12,99 Euro kann die niemals meinen Ansprüchen genügen, aber irgendwie zog sie mich jedes Mal zu sich hin und nachdem ich meinen Wocheneinkauf getätigt hatte bin ich noch mal rein und hab sie mitgenommen ;o)
Wer mich beobachtet hat, hätte bestimmt den Eindruck gehabt ich wolle stehlen ;o)
Ob sie schon die ersten Hürden genommen hat und ob ich das ach einem Monat schon beurteilen kann, erfahrt Ihr in meinem Bericht.
♡ ∞ ♡ Verpackung: ♡ ∞ ♡
Die Verpackung nervt ein wenig, da man sie nur mit Gewalt aufbekommt, aber ich denke das muss man auch, sonst wäre die Gefahr einfach zu groß, dass einige Langfinger leere Verpackungen zurücklassen.
Die Verpackung war es allerdings auch die meine Blicke anzog.
Meine Lieblingsfarbe schwarz zeigt hinter einer klaren Plastikverschalung die nette Uhr.
Für das Auge sieht die Art der Verpackung schon schön aus, aber viel Müll kommt schon zusammen, aber irgendwie muss man seine Ware ja präsentieren... und dafür ist die Packung ideal, aber sonst auch nicht sonderlich erwähnenswert. Der Inhalt gibt da schon einiges mehr her.
♡ ∞ ♡ Aussehen: ♡ ∞ ♡
Das Aussehen ist wirklich ganz hübsch. Ich würde sogar soweit gehen das ich sage sie ist elegant.
Sie ist ausgestattet mit einem schwarzen Lederarmband, welches im ersten Moment sehr störrisch wirkt und sehr fest und auch dick ist, aber ich muss sagen das es weich auf dem gelenk liegt und wirklich sehr angenehm auf der haut ist. Genug Löcher zum Verstellen hat dieses band auch und so ist das ganze denke ich mal für alle breiten unserer Handgelenke gut geeignet.
Der Verschluss ist Zweckdienlich auch wenn er anfangs sehr instabil wirkt und ich die Befürchtung hatte, das er spätestens nach einer Woche verbogen ist, aber dem ist nicht so. sie hat bisher noch nicht mal einen Kratzer... und das bei meinem liederlichen Umgang ;o)
Das Gehäuse sieht richtig schön aus. Man hat rund um das Quarzwerk, welches mit einem Mineralglas überdeckt ist, einen Rand aus Edelstahl, der blitzt und funkelt ungefähr so breit wie zwei Streichholzköpfe.
Sie hat ein gleichmäßiges Muster wenn man genau hinsieht. Bei Silberringen sagt man oft ‚gebürstet’ dazu. Ob das hier der Fall ist, wage ich zu bezweifeln, aber jedenfalls sieht es so aus ;o)
Man hat auf weißem Hintergrund einen Sekundenzeiger und Minutenzeiger und das Zifferblatt ist wunderbar unterteilt in 5 Minutenschritten.
Alles in Silberfarbigen Metall gehalten und wirkt auf mich wirklich wunderschön vom Aussehen, sonst hätte ich sie auch nicht gekauft ;o)
Sie ist relativ flach gehalten... ich bleibe einfach mal bei dem Vergleich eines Streichholzes ;o) Ein Streichholzkopf in etwa hoch, so breit müsst Ihr sie Euch vorstellen.. also kein dicker Klumpen, der das Handgelenk ziert ;o)
♡ ∞ ♡ Funktionen: ♡ ∞ ♡
Die Funktionen sind simpel und nicht umfangreich. Aber ich muss sagen dass ich auch genau so eine unkomplizierte Uhr benötige. Einen Stoppuhr oder sonstigen Schnickschnack wird von mir absolut nicht gewünscht. Sie soll mir die genaue zeit anzeigen, nett aussehen und einiges Aushalten. Mehr Ansprüche stelle ich an eine Uhr nicht.
Sie hat wie gesagt alle Zeiger die ich benötige und einstellen kann man die Uhr mit einer so genannten Krone... das ist dieses Stiftchen, das man am Rand herausziehen kann und dann dran dreht um die Uhrzeit einzustellen.
Er lässt sich etwas schwer herausziehen und ich muss auch die Uhr vom Handgelenk nehmen um die Funktion zu nutzen, aber das ist schon ok, da weiß ich wenigstens das diese Krone nicht selbstständig in die ungewünschte Position rückt, während ich arbeite und meine Uhrzeit verstellt ;o)
Ansonsten gibt es keine Funktionen.. kein Datum und nix, aber mir langt es. Batterie ist inklusive und ist eine normale Batterie die man für gewöhnlich in solchen Uhren findet, aber nachgeschaut habe ich nicht ;o) und wechseln musste ich sie nach einem Monat auch noch nicht.
Alles in allem eine einfache Handhabung ohne Schnickschnack. Meine Bedürfnisse deckt diese Uhr.
♡ ∞ ♡ Test am lebenden Körper: ♡ ∞ ♡
Tja.. hier kommt nun der Beweis dafür das ich diese Uhr absolut mag und sie auch jedem empfehlen kann der sehr unachtsam ist mit elektronischen Spielereien ;o)
Wird doch extra drauf hingewiesen ( in der kleinen Betriebsanleitung ), dass die Uhr nur vor kleinen Erschütterungen und Spritzwasser geschützt ist und Temperaturschwankungen nicht so gerne hat....
Ja gelesen habe ich das und verstanden auch und logisch ist das auch... nur was mache ich am ersten Tag mit meiner neuen Armbanduhr?
Richtig ... ich steige mit Ihr in mein kochendheißes Badewasser mit wunderbar viel Schaum und merke es noch nicht mal. Eine Stunde plansche ich im Wasser und lass es mir gut gehen, bis ich mich abschrubbe und..... Himmel noch mal... die Uhr... Schnell aus damit, abtupfen und erstmal weglegen... WEGLEGEN... nicht auf den Steinboden schmeißen.
Oh weh jetzt liegt sie am Boden in einer Wasserpfütze... das auch noch... raus aus der Wanne, die Uhr genommen und auf das Waschbecken gelegt. Wieder in die Wanne und darüber sinnierend das ich gerade meine Uhr erschlagen und ertränkt habe.
Dann kommt meine liebe Katze, sie muss sich wie immer auf den Waschbeckenrand setzen und spannen.... NEIN HEXE.... bitte nicht... plumps und die Uhr liegt wieder am Boden.. Das ist ein hässliches Geräusch kann ich Euch sagen... Ok das war es dann adieu schöne neue Uhr... war nett dich für kurze Zeit besessen zu haben.
Aber weit gefehlt.. Die Uhr läuft, kein Wasserschaden, kein Bruch und kein Elektronikschaden... Sogar jetzt läuft sie einwandfrei, auch wenn sie einen Temperaturschock nach dem anderen bekommt, da ich beruflich immer von Warm ins Kalte, bzw. Eiskalte gehe und sie dabei kaum geschützt ist.
Mich hat das sehr überzeugt und ich kenne in meinem Bereich keine Uhr die so was überlebt hätte.
Sie hat meinen unfreiwilligen Crashtest mit Bravur bestanden und bekommt von mir jetzt schon mal das Seepferdchen... das bekommt man doch wenn man seine Schwimmabzeichen macht, oder ? ;o)
♡ ∞ ♡ Gesamturteil: ♡ ∞ ♡
Bei uns im Edeka war sie sehr schnell ausverkauft, aber wer sie sich noch besorgen will kann es auch online tun unter www.tchibo.de. dort kann man se auf alle fälle noch erwerben allerdings kommen da noch Versandkosten dazu.... oder Ihr schaut bei verschiedenen Tchiboständen nach.. hin und wieder sind noch Restposten vorhanden.
Es lohnt sich wirklich, auch wenn ich das nach so einer kurzen Zeitspanne beurteile, aber was diese Uhr schon mitmachen musste und ohne zu zucken überstanden hat, schafft so schnell keine Markenuhr die man so Handelsüblich erstehen kann.
Ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Ach ja..... 3 Jahre Garantie sind auch noch drauf, allerdings nicht bei Dusseligkeit, sondern nur bei technischen Belangen und Mängeln ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-10 19:32:23 mit dem Titel T wie Tod
Heute möchte ich mal über etwas schreiben was mich seit 12 Jahren immer wieder einholt. Vor allem zu Weihnachten.
Ich kann vorweg schon sagen dass es zwei Berichte geben wird und beide sehr traurig sind und miteinander verbunden sind.
Ich muss sehr weit ausholen, und es ist auch das erste Mal, das ich darüber rede... Nein stimmt nicht ganz es wurde nach dem tragischen Vorfall einmal geredet und danach tief in sich hineingefressen.
Ich hoffe keiner wird sich gelangweilt fühlen oder Kommentare abgeben über Grammatik oder Rechtschreibung. Ich hoffe auf so viel Verständnis. Danke!
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Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und mir hat es, trotz das meine Eltern nicht viel Geld hatten, an nichts gefehlt.
Ein glückliches Kind mit liebenden Eltern und im Stockwerk über uns wohnend meinen „Freund“ ;o)
Ja ich hatte schon als Baby meinen Freund * g *
Eric ( so hieß er ) war ein halbes Jahr älter als ich ( auch Einzelkind )und lebte nicht so behütet wie ich. Sein Vater war oder bzw. ist es immer noch ein Alkoholiker. Seine Mutter hatte sehr darunter zu leiden und trinkt heute auch.
Als Kinder haben Eric und ich vom Sandkasten aus jede Minute miteinander verbracht. Wir wuchsen fast wie Geschwister auf.
Wir gingen zusammen in den Kindergarten, heckten Streiche aus, vertrauten uns alles an.
Einfach alles perfekt.
Wir kamen in die gleiche Schule und wurden langsam kleine Jugendliche.
Immer war er mein Beschützer, wenn mir jemand etwas böses wollte. Na ja manchmal übertrieb er auch mit seiner Sorge um mich, aber er sah sich immer als älterer Bruder der auf seine kleine Schwester aufpassen musste.
Ich war stolz auf ihn, da er immer für mich da war.
Ich im Gegenzug habe ihm zugehört, wenn bei ihm zu Hause wieder mal etwas vorgefallen war.
An unserer Situation änderte auch nicht, dass wir irgendwann weg zogen und wir dann später unsere Lehren angefangen haben und Erwachsen wurden.
Klar hingen wir nicht mehr so zusammen wie früher. Er hatte eine Freundin, Ich hatte meine erste große Liebe, aber die „geschwisterliche“ Bindung riss niemals ab.
Als meine Lehre beendet war zogen wir ( meine Eltern und ich ) gut 100 km weit weg. Eric und ich schrieben uns viele Briefe und unsere Freundschaft wurde langsam Erwachsen. Man tauchte intimere Probleme aus und wir schworen uns eine Freundschaft auf Ewig.
Das scheint geschwollen zu klingen... war aber für uns absolut selbstverständlich und normal.
In dem Jahr als ich so weit wegzog passierte dann das was ich mir niemals vorstellen konnte.
Eric hatte am 25.12 Geburtstag und ich wollte ihn anrufen.
Seine Vater lallte in den Hörer und erzählte mir stolz, das Eric mit dem Golf TDI unterwegs sei, den er ( der Vater ) ihm zu Weihnachten geschenkt hat.
Eric ist mit Andreas unterwegs um das neue Auto zu testen.
Na gut dann ruf ich eben bei meiner besten Freundin an, die mit Andreas zusammen lebt.
Keiner nahm den Hörer ab.
Ich dachte mir damals sie sei mitgefahren und sprach nur auf den Anrufbeantworter.
Am nächsten Tag kam der schlimmste Anruf den ich bisher entgegen nehmen musste.
Karin ( meine beste Freundin ) rief an und weinte bitterlich.
Irgendwann bekam auch ich mit was los war.
Eric war zu schnell gefahren und hat die Kontrolle über diesen verdammten Wagen verloren und ist gegen einen Betonpfeiler einer Brücke gedonnert.
Andreas hat verdammtes Glück gehabt und kam mit ein paar Schrammen davon.
Eric lag im Koma.
Ich weiß nicht mehr was danach wirklich war. Ich bin einfach nur zusammengebrochen.
Meine Eltern wurden meiner nicht mehr Herr und konnten mich gar nicht mehr beruhigen.
Am liebsten wäre ich sofort zu ihm ins Krankenhaus gefahren, aber jeder riet mir davon ab.
Nach einer Woche habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und bin losgefahren.
Zuerst zu seinen Eltern. Der Vater war das erste Mal seit dem ich ihn kannte nüchtern und ein Häufchen Elend.
Er gab sich die Schuld. Das ist natürlich quatsch, aber er glaubt es noch heute und hat zu allem übel diesen Schrotwagen in seinem Garten stehen.
Karin holte mich damals mit Andreas ab und beide rieten mir massiv ab Eric zu besuchen, aber ich musste hin....
Es war schrecklich ihn da liegen zu sehen mit all den Schläuchen und Kabeln und dem Gepiepe.
Eine weiße Gestalt die aussah wie Eric, aber so leblos und Tod wirkte.
Ich bekam die Erlaubnis zu ihm in den Raum zu gehen und seine Hand zu halten.
Ich werde diesen Augenblick niemals vergessen.
Er war so klein und verletzlich und kalt.
Die Ärzte sagten, das er nur noch mit Hilfe der Geräte leben würde und wenn er irgendwann wieder erwarten erwachen würde, wäre er nicht mehr der den man kennen würde.
Kalt und nüchtern und ehrlich waren diese Ärzte.
Ich durfte einige Stunden bleiben. Ich weiß nicht ob er gemerkt hat dass ich da war, aber ich hatte es gehofft.
Und es war mir sehr wichtig bei ihm zu sein.
Nach einiger Zeit waren dann die Ärzte der Meinung, dass ich mal einen Kaffee trinken solle, da es mir nicht so gut ging.
Wir saßen in dieser kleinen Kantine und tranken einen Kaffee, als eine Schwester zu uns angerannt kam und uns bat mitzukommen. Der Arzt wolle mit mir sprechen.
Auf dem Flur kamen uns Erics Eltern entgegen und Absurderweise hatte ich im ersten Moment gedacht, das er wach geworden ist.
Aber es war genau umgekehrt.
Eric war genau zu dem Zeitpunkt gestorben als ich den Kaffee getrunken habe ......
Ich weiß wie das klingt, aber damals habe ich genau dies empfunden.
Ich dachte ich hätte ihn im Stich gelassen.
Quatsch.. ganz klar... es war für ihn eine Erlösung das er gestorben ist. Erics Mom war der Meinung das er nur darauf gewartet hat, bis ich bei ihm war und er erst dann sterben konnte.
Es war schlimm zu sehen was da auf einmal mit seinen Eltern passierte. Der ganze Hass der Jahre brach heraus und das vor dem Zimmer wo er gerade gestorben war.
Es war grausam und ich wollte nur noch weg.
Die Beerdigung war dann eigentlich der Tag wo mir so richtig bewusst wurde das Eric nie wieder über mich wachen würde und mich vor bösen Buben schützen konnte. Niemals würde er mitbekommen was aus meinem Leben geworden ist.
Oder sieht er es doch? Wacht er doch irgendwie über mich?
In Gedenken an Eric * mein großer Bruder*
© fledermaeuse alias PunkyLady



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