Erfahrungsbericht von campino
Ich komme aus Tibet und brauche viel Liebe...
Pro:
Endlich wieder ein Hund im Haus.
Kontra:
Ein Hund macht auch ganz schön viel Arbeit. Aber das ist OK.
Empfehlung:
Ja
Seit letztem Jahr haben wir ein neues Familienmitglied, das ich Euch gerne vorstellen möchte:
Dzuna (sprich: Dschuna)
Wie Ihr ja aus meinem Bericht über Bearded-Collies wisst, ist unser Charly im vorletzten Herbst gestorben. Zuerst wollte ich ja dann einen Hund aus dem Tierheim holen, aber das ist ja an meiner Vermieterin gescheitert.
Mittlerweile ist das Haus in andere Hände übergegangen, aber der Hund, den ich mir damals angeschaut hatte und mit dem wir auch einige Male unterwegs waren, hatte schon einen neuen Platz gefunden. Ich trug mich dann mit dem Gedanken, doch wieder einen Welpen anzuschaffen. Er sollte Charly ähnlich sein, aber „eine Nummer kleiner“. Was sieht aus wie ein kleiner Beardy? Der Tibet-Terrier. Ein Züchter war schnell gefunden, aber die nächsten Welpen sind erst für Oktober in Aussicht. Also abwarten....
Da ich gerade Urlaub hatte, wollte ich mit meiner kleinen Tochter wieder mal zum Tierheim, Hunde ausführen. Ich unterhielt mich eine Weile mit der Leiterin, wir sprachen über alles Mögliche. Ich erzählte ihr, dass wir Ende des Jahres wieder vierbeinigen Zuwachs bekommen, erwähnte aber die Rasse nicht.
Sie erzählte mir, es bestünde grade eine Warteliste für Tiere, die abgegeben werden sollen, für die aber derzeit im Tierheim kein Platz sei und fragte mich, ob nicht auch so ein Hund in Frage käme. Da sei einer dabei, der aussähe wie ein kleiner Bearded-Collie. Es handele sich um einen reinrassigen Tibet-Terrier und ob ich die Rasse kennen würde?
Und ob ich die Rasse kenne, nicht nur vom sehen und darüber lesen, nein, auch aus eigener Anschauung beim Züchter. ©ampino
Na, dann wäre das doch wohl auch was für sie? Ich gebe ihnen mal die Telefonnummer, sie rufen da an und eine Einwilligung des Hauswirtes brauchen sie auch nicht, da der Hund zwar hier auf der Warteliste steht, aber ja letztendlich von Privat und nicht vom Tierheim abgegeben wird. Es ist zwar kein Welpe mehr und lt. jetzigem Besitzer nicht stubenrein, aber sie können ihn sich ja mal ansehen.
Es ist doch komisch, da war ich wochenlang nicht mehr im Tierheim und ausgerechnet an dem Tag soll mein Traumhund abgegeben werden, Zufall? Schicksal?
Tja, dann habe ich angerufen und habe sie am selben Abend noch abgeholt. Die junge Dame wird im September 3 Jahre, ist nicht stubenrein und da sie anscheinend total verfilzt war wurde sie geschoren und erinnert deshalb grade eher an einen Schnauzer. Außerdem muss sie schon durch mehrere Hände gegangen sein. Aber davon lass ich mich ja nicht schrecken. Das wäre der erste Hund, den ich nicht stubenrein bekomme und das Fell wächst ja wieder! Für was habe ich schließlich Urlaub. Ich kann mich jetzt intensiv mit unserer Dzuna beschäftigen und hoffe, sie vergisst die schlechten Tage, die sie vorher hatte, aber ich glaube, mit viel Liebe ist fast alles möglich, den passenden Namen haben wir ihr auch schon gegeben, denn Dzuna ist tibetisch und bedeutet übersetzt: Innigst Geliebte.
Liebe Grüße von Eurer nun-wieder-gassi-gehenden Andrea
63 Bewertungen, 6 Kommentare
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15.01.2008, 00:24 Uhr von manu63
Bewertung: sehr hilfreichlg manu63
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27.01.2007, 15:42 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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25.11.2005, 18:32 Uhr von Cicila
Bewertung: sehr hilfreichWürde mich interessieren, was aus Dzuna geworden ist. <br/>LG Cicila
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28.08.2002, 17:21 Uhr von Anachronistin
Bewertung: sehr hilfreichEine schöne Idee für die Namenswahl!
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28.04.2002, 23:25 Uhr von SusanneRehbein
Bewertung: sehr hilfreichDas sind ganz liebe Hunde! Ich habe einen Lhasa Apso und die werden immer neben den Tibet Terriern ausgestellt!
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27.04.2002, 21:43 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichMeine Tierliebe kommentierte, als ich 16 war, ein Mitschüler mit der mich damals verblüffenden Bemerkung: "Wer die Menschen kennt, liebt die Tiere."



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