Erfahrungsbericht von rossi74
Wieviel Taschengeld ist ok?
Pro:
Motivation
Kontra:
nicht verwöhnen
Empfehlung:
Nein
Wie hoch soll das Taschengeld sein?
Wer weiss das schon.
Ich denke aber, daß es keine Regel dafür gibt. Es gibt soviele Gesichtspunkte, die wichtig sind, um über die Höhe des Taschengeldes zu entscheiden.
Falsche Gesichtspunkte:
**********************
- Einkommen der Eltern:
Verdienen die Eltern zusammen netto 6000.- DM und das Kind erhält 50.- DM im Monat, heisst das noch lange nicht das ein Kind, deren Eltern 12000.- DM im Monat verdienen, 100.-DM bekommt.
Warum?
Das Kind muss selbst lernen, mit Geld umzugehen. Welchen Verdienst hat das Kind, wenn der Vater Medizin studiert hat und nun Arzt ist? Keinen! Es ist eher eine Motivation, es selbst soweit zu bringen, und nicht von Klein auf, verwöhnt zu werden.
- Bedürfnisse des Kindes:
Natürlich sollte man dem Kind ab und zu mal einen Wunsch erfüllen, aber jedem Wunsch des Kindes nachzugehen wäre entschieden falsch. Mehr Taschengeld zu bekommen, um sich teure Klamotten oder die neue Playstation zu kaufen - das macht keinen Sinn. Möchte das Kind später, wenn es erwachsen ist, sich einen Mercedes kaufen, kann es nicht zu seinen Eltern gehen, sondern sollte selber wissen, wie man sich ein solches Auto selber verdient.
- Inflation:
Völliger Quatsch. In einer Zeitschrift habe ich das gelesen. Die Eltern haben mit der Inflation genug zu kämpfen, das hat nichts mit dem Taschengeld zu tun.
Richtig dagegen ist:
********************
- Das Alter:
Ein 8 jähriger darf nicht so viel bekommen, wie sein 15- jähriger Bruder. Das gibt erstens garantiert Streit und zweitens sind die Interessen völlig verschieden.
- Familienverhältnisse:
Dieser Punkt hat nichts mit dem Verdienst der Eltern zu tun, den ich bereits bei den falschen Gesichtspunkten erwähnt habe, sondern eher damit, wie viele Kinder es in der Familie sind, ob die Eltern Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslos sind.
- Motivationshilfe:
Wer freut sich nicht, wenn er für eine eins in Mathe zusätzlich ein paar Mark bekommt. ABER!!! Nicht übertreiben!
Jedenfalls sollten die Kinder lernen mit dem Geld umzugehen, sie sollten nicht verwöhnt werden. Ab und zu mal einen Wunsch erfüllen ist erlaubt.
Ich habe in der Schulzeit 10.- DM pro Woche zur freien Verfügung gehabt. Das Geld hat gereicht. Mit 15 begann ich meine Ausbildung und war nicht mehr auf das Taschengeld, das ich aber trotzdem während der Ausbildung fürs Mittagessen bekam, angewiesen.
Gruss
rossi74
Wer weiss das schon.
Ich denke aber, daß es keine Regel dafür gibt. Es gibt soviele Gesichtspunkte, die wichtig sind, um über die Höhe des Taschengeldes zu entscheiden.
Falsche Gesichtspunkte:
**********************
- Einkommen der Eltern:
Verdienen die Eltern zusammen netto 6000.- DM und das Kind erhält 50.- DM im Monat, heisst das noch lange nicht das ein Kind, deren Eltern 12000.- DM im Monat verdienen, 100.-DM bekommt.
Warum?
Das Kind muss selbst lernen, mit Geld umzugehen. Welchen Verdienst hat das Kind, wenn der Vater Medizin studiert hat und nun Arzt ist? Keinen! Es ist eher eine Motivation, es selbst soweit zu bringen, und nicht von Klein auf, verwöhnt zu werden.
- Bedürfnisse des Kindes:
Natürlich sollte man dem Kind ab und zu mal einen Wunsch erfüllen, aber jedem Wunsch des Kindes nachzugehen wäre entschieden falsch. Mehr Taschengeld zu bekommen, um sich teure Klamotten oder die neue Playstation zu kaufen - das macht keinen Sinn. Möchte das Kind später, wenn es erwachsen ist, sich einen Mercedes kaufen, kann es nicht zu seinen Eltern gehen, sondern sollte selber wissen, wie man sich ein solches Auto selber verdient.
- Inflation:
Völliger Quatsch. In einer Zeitschrift habe ich das gelesen. Die Eltern haben mit der Inflation genug zu kämpfen, das hat nichts mit dem Taschengeld zu tun.
Richtig dagegen ist:
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- Das Alter:
Ein 8 jähriger darf nicht so viel bekommen, wie sein 15- jähriger Bruder. Das gibt erstens garantiert Streit und zweitens sind die Interessen völlig verschieden.
- Familienverhältnisse:
Dieser Punkt hat nichts mit dem Verdienst der Eltern zu tun, den ich bereits bei den falschen Gesichtspunkten erwähnt habe, sondern eher damit, wie viele Kinder es in der Familie sind, ob die Eltern Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslos sind.
- Motivationshilfe:
Wer freut sich nicht, wenn er für eine eins in Mathe zusätzlich ein paar Mark bekommt. ABER!!! Nicht übertreiben!
Jedenfalls sollten die Kinder lernen mit dem Geld umzugehen, sie sollten nicht verwöhnt werden. Ab und zu mal einen Wunsch erfüllen ist erlaubt.
Ich habe in der Schulzeit 10.- DM pro Woche zur freien Verfügung gehabt. Das Geld hat gereicht. Mit 15 begann ich meine Ausbildung und war nicht mehr auf das Taschengeld, das ich aber trotzdem während der Ausbildung fürs Mittagessen bekam, angewiesen.
Gruss
rossi74
9 Bewertungen, 2 Kommentare
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13.03.2002, 14:10 Uhr von forgi
Bewertung: sehr hilfreichIst halt ein zweischneidiges Schwert, wie so vieles mit Kindern sicherlich sehr schwierig...
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13.03.2002, 14:08 Uhr von hpmaier
Bewertung: sehr hilfreichIch hatte bis 18 nur 20DM Taschengeld pro MONAT. Und habe trotzdem überlebt. Gruesse hpmaier



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