Erfahrungsbericht von ganneff
T-Online-Trouble
Pro:
nichts
Kontra:
wir behalten unsere paar Kröten
Empfehlung:
Nein
Mal ganz vorneweg, das haben wir nun von der DSL Flat! :-)
Ohne diese hätte witch_craft sich wahrscheinlich kaum stundenlang in Gewinnspielen herumgetrieben,
und die folgenden Sitzungen, die "zur Gewinnung von Erkenntnis notwendig" waren,
hätte es auch kaum gegeben.
Unser Budget ist nämlich, sagen wir mal, angespannt.
So aber hörte ich meine witch_craft, die beste Ehefrau von Allen, vor Wochen jubilieren:
"Wir haben gewonnen!"
Das klang nach Sechs Richtigen!
Ernüchtert nahm ich dann zur Kenntnis "nur" ein Reisegutschein über 500.- Mark.
Na ja, auch dafür muss Frau ne ganze Weile stricken, denke ich, und lese weiter:
"Herzlichen Glückwunsch wünscht Ihnen T- Online
Travel! Und so kommen Sie zu Ihrem Gewinn: Buchen Sie Ihren Traumurlaub auf www.t-online-travel.de. "
So weit so gut, nur...
für fuenfhundert Märker war das Angebot aeh...etwas beschränkt :-)
Auf gut deutsch: das einzige, was ich fand, war ein Leihwagen -obere Mittelklasse-
weil weder Cabrio noch Wohnmobil im Angebot waren, hab ich mir das mal gemerkt.
weiter im Text:
"Bedenken Sie bitte, dass Ihr Gewinn nur auf eine
Reisebuchung anwendbar ist, Restbeträge also verfallen und nicht auf
weitere Buchungen angerechnet werden können. Übrigens: Der Gutschein
muss bis zum 28.02.2002 eingelöst werden, den Reisetermin können Sie individuell legen.
Der Gutschein wird auf die von
Ihnen ausgewählte Reise angerechnet.Sobald Ihnen die
Buchungsbestätigung per eMail zugegangen ist, wenden Sie sich bitte unter
der Rufnummer (01805) 005838 an unser Buchungscenter. Dort weisen Sie sich
mit Ihrem Namen und Ihrer Gutscheincode xxx als Gewinner aus."
Das war das erste mal, das ich etwas stutzte.
Das klang irgendwie so unsicher, unsolide, unseriös.
Jeder, der sich mit Komunikation in Netzen beschäftigt,
kennt die unsichere Lage der Beweiskraft von EMails.
Das handfesteste, was ne EMail aufweisen kann, ist IMHO immer noch ein Virus;
wer sich dagegen bei wichtigem alleine auf diese Form der Kommunikation verlässt,
kann leicht der angesch... sein.
Jedenfalls, das konnte ich lesen, sollte ich was kaufen, um dann beschenkt zu werden!
Hätt ich doch das nächste aufmerkasmer zur Kenntnis genommen:
"Ihr Reisegutschein ist übertragbar. Wenn Sie also
einem Ihrer Verwandten oder Bekannten eine Freude machen wollen, können
Sie den Gutschein auch verschenken."
Dann hätt ich das getan, und irgend jemanden zu ner Ersparnis von
fuenfhundert Mark kommen lassen,
denn so war das wohl eigentlich gemeint.
Der Gewinner bei dem Spiel soll nicht einfach was umsonst bekommen,
nein - so sag ich einfach mal:
eigentlich soll er sich mit dem Rabatt von fuenfhundert Mark richtig was leisten, damit die Sache für den Sponsor nicht zu teuer wird...
Aber, erstmal war noch Zeit, bei den momentanen Witterungsbedingungen ist mir
noch nicht so nach Ausflügen,...
Vor einer guten Woche machte ich mich dann nach witch_crafts Hilferuf auf den Weg zu Ihrem Computer, denn, die gepalnte Buchung des Mietwagens stiess
auf unerklärliche Widerstände.
Wir alle kennen diese Html Masken, in denen man was auswählen und ausfüllen muss.
Es gibt deren einfache, da kann man reinschreiben was man will,und es gibt andere, die Plausibilitätsprüfungen machen.
Wenn das gut gemacht ist, wird ne falsche Eingabe o,ä. mit einem Hinweis quittiert,
oder der Cursor steht gleich in dem zu berichtigenden Feld, und der Fehler kann einfach ein Leerzeichen zu viel sein, oder ein Bindestrich in einer TelNr.
Wenn das schlecht gemacht ist, ist einfach keine Eingabe möglich!
Aber es hat nicht sonderlich gedauert, bis ich drauf stiess, dass die Seite
JavaScript verlangt - das war aus!
Das habe ich dann gefixt!
Um dann auf der übernächsten (letzten) Eingabeseite ganz unten nach Geldkarten
oder Kontodaten abgefragt zu werden.
Was der Point of Return für mich war.
Denn - ich gebs zu, ich hätte mich dazu verleiten lassen, diese ungesicherte Gewinnzusage erstmal für bare Münze zu nehmen, und zu buchen.
Aber nur, weil ich weiss, dass ein (ungeschriebenes) Gesetz im Streitfall
erst mal den begünstigt, der das Geld hat, und weil ich annehmen kann,
dass die andere Partei angesichts ihres Gebarens vor Gericht ne merkwürdige
Figur macht; das ganze jedenfalls gar nicht geeignet ist für Werbung,
die ja eigentlich mit so nem Preisausschreiben verknüpft ist.
Aber das ganz dann noch abzuschliessen mit Übermittlung meiner Kontodaten,
nein danke, hab ich mir gedacht.
witch_craft hat dan an T-Online-Travel geschrieben, und auszugsweise folgende Antwort erhalten:
"Es tut uns leid, dass Sie zu einer Zeit, in der wir augenscheinlich
technische Umstellungen vorgenommen haben,"
Davon war eigentlich nix zu sehen,
die Seite funktionierte, wie geplant,
mit Java halt :-)
eine Reise bei uns buchen und Ihren Gewinn einlösen wollten.
Die Ihrerseits monierte Problematik mit
Java-Script ist uns bekannt. Wir arbeiten allerdings bereits an einer
Lösung, die uns schon bald den vollständigen Verzicht auf diese Programmiersprache ermöglicht."
Tja, es gibt tausende von Web Seiten, die das besser machen.
Einfach ein Hinweis: JAVA einschalten!
Ein Webmaster, der solches vergisst, ist sein Geld nicht wert.
Eine Firma, die so jemanden beschäftigt,...
"Die bei Ihnen entstandenem Irritationen rund um die Abwicklung des
Gewinns können wir dagegen nicht ganz nachvollziehen."
Das hat witch_craft dann treffend beantwortet:
"Liebe Frau, ich mache bei Gewinnspielen mit, um zu gewinnen. Nicht, um zu
investieren, wie auch immer. Ich habe heute mein Arbeitslosengeld bekommen. Nach Abzug der Miete und sonstiger Fixkosdten verbleiben runde 290 EU...
...Von denen dann ca 230 für unseren "Gewinn" auf dem Konto stehen bleiben müssten..."
Die Begründung von T-Online Travel:
"Da wir bei einer Stornierung der gebuchten Reise durch den Gewinner keine
Möglichkeit der Verrechnung gehabt hätten, erschien uns diese Art der
Abwicklung als beste Alternative. "
überzeugt mich wenig.
Hätte T-Online-Travel sich für fünfhundert Mark
die Mühe gemacht, uns den Gewinn so zuzustellen,
dass wir nen Stempel und ne Unterschrift gehabt hätten,...
hätte ich mich auch bei meinen Kontodaten nicht so
angestellt :-)
Richtig ist, dass der Gewinner für ein
paar Tage finanziell in Vorleistung gehen muss und der Gewinnbetrag erst
später vom gesamten Reisebetrag subtrahiert wird.
AHRGH!
Also doch!
Ein Gewinnspiel, für Leute, die sich als Kunden lohnen!
Ich finde: Es ist legitim bestimmte Kunden zu wollen,
und andere eher nicht.
Es ist nur eine Frage des Stils, wie ich das rüberbringe.
Ohne diese hätte witch_craft sich wahrscheinlich kaum stundenlang in Gewinnspielen herumgetrieben,
und die folgenden Sitzungen, die "zur Gewinnung von Erkenntnis notwendig" waren,
hätte es auch kaum gegeben.
Unser Budget ist nämlich, sagen wir mal, angespannt.
So aber hörte ich meine witch_craft, die beste Ehefrau von Allen, vor Wochen jubilieren:
"Wir haben gewonnen!"
Das klang nach Sechs Richtigen!
Ernüchtert nahm ich dann zur Kenntnis "nur" ein Reisegutschein über 500.- Mark.
Na ja, auch dafür muss Frau ne ganze Weile stricken, denke ich, und lese weiter:
"Herzlichen Glückwunsch wünscht Ihnen T- Online
Travel! Und so kommen Sie zu Ihrem Gewinn: Buchen Sie Ihren Traumurlaub auf www.t-online-travel.de. "
So weit so gut, nur...
für fuenfhundert Märker war das Angebot aeh...etwas beschränkt :-)
Auf gut deutsch: das einzige, was ich fand, war ein Leihwagen -obere Mittelklasse-
weil weder Cabrio noch Wohnmobil im Angebot waren, hab ich mir das mal gemerkt.
weiter im Text:
"Bedenken Sie bitte, dass Ihr Gewinn nur auf eine
Reisebuchung anwendbar ist, Restbeträge also verfallen und nicht auf
weitere Buchungen angerechnet werden können. Übrigens: Der Gutschein
muss bis zum 28.02.2002 eingelöst werden, den Reisetermin können Sie individuell legen.
Der Gutschein wird auf die von
Ihnen ausgewählte Reise angerechnet.Sobald Ihnen die
Buchungsbestätigung per eMail zugegangen ist, wenden Sie sich bitte unter
der Rufnummer (01805) 005838 an unser Buchungscenter. Dort weisen Sie sich
mit Ihrem Namen und Ihrer Gutscheincode xxx als Gewinner aus."
Das war das erste mal, das ich etwas stutzte.
Das klang irgendwie so unsicher, unsolide, unseriös.
Jeder, der sich mit Komunikation in Netzen beschäftigt,
kennt die unsichere Lage der Beweiskraft von EMails.
Das handfesteste, was ne EMail aufweisen kann, ist IMHO immer noch ein Virus;
wer sich dagegen bei wichtigem alleine auf diese Form der Kommunikation verlässt,
kann leicht der angesch... sein.
Jedenfalls, das konnte ich lesen, sollte ich was kaufen, um dann beschenkt zu werden!
Hätt ich doch das nächste aufmerkasmer zur Kenntnis genommen:
"Ihr Reisegutschein ist übertragbar. Wenn Sie also
einem Ihrer Verwandten oder Bekannten eine Freude machen wollen, können
Sie den Gutschein auch verschenken."
Dann hätt ich das getan, und irgend jemanden zu ner Ersparnis von
fuenfhundert Mark kommen lassen,
denn so war das wohl eigentlich gemeint.
Der Gewinner bei dem Spiel soll nicht einfach was umsonst bekommen,
nein - so sag ich einfach mal:
eigentlich soll er sich mit dem Rabatt von fuenfhundert Mark richtig was leisten, damit die Sache für den Sponsor nicht zu teuer wird...
Aber, erstmal war noch Zeit, bei den momentanen Witterungsbedingungen ist mir
noch nicht so nach Ausflügen,...
Vor einer guten Woche machte ich mich dann nach witch_crafts Hilferuf auf den Weg zu Ihrem Computer, denn, die gepalnte Buchung des Mietwagens stiess
auf unerklärliche Widerstände.
Wir alle kennen diese Html Masken, in denen man was auswählen und ausfüllen muss.
Es gibt deren einfache, da kann man reinschreiben was man will,und es gibt andere, die Plausibilitätsprüfungen machen.
Wenn das gut gemacht ist, wird ne falsche Eingabe o,ä. mit einem Hinweis quittiert,
oder der Cursor steht gleich in dem zu berichtigenden Feld, und der Fehler kann einfach ein Leerzeichen zu viel sein, oder ein Bindestrich in einer TelNr.
Wenn das schlecht gemacht ist, ist einfach keine Eingabe möglich!
Aber es hat nicht sonderlich gedauert, bis ich drauf stiess, dass die Seite
JavaScript verlangt - das war aus!
Das habe ich dann gefixt!
Um dann auf der übernächsten (letzten) Eingabeseite ganz unten nach Geldkarten
oder Kontodaten abgefragt zu werden.
Was der Point of Return für mich war.
Denn - ich gebs zu, ich hätte mich dazu verleiten lassen, diese ungesicherte Gewinnzusage erstmal für bare Münze zu nehmen, und zu buchen.
Aber nur, weil ich weiss, dass ein (ungeschriebenes) Gesetz im Streitfall
erst mal den begünstigt, der das Geld hat, und weil ich annehmen kann,
dass die andere Partei angesichts ihres Gebarens vor Gericht ne merkwürdige
Figur macht; das ganze jedenfalls gar nicht geeignet ist für Werbung,
die ja eigentlich mit so nem Preisausschreiben verknüpft ist.
Aber das ganz dann noch abzuschliessen mit Übermittlung meiner Kontodaten,
nein danke, hab ich mir gedacht.
witch_craft hat dan an T-Online-Travel geschrieben, und auszugsweise folgende Antwort erhalten:
"Es tut uns leid, dass Sie zu einer Zeit, in der wir augenscheinlich
technische Umstellungen vorgenommen haben,"
Davon war eigentlich nix zu sehen,
die Seite funktionierte, wie geplant,
mit Java halt :-)
eine Reise bei uns buchen und Ihren Gewinn einlösen wollten.
Die Ihrerseits monierte Problematik mit
Java-Script ist uns bekannt. Wir arbeiten allerdings bereits an einer
Lösung, die uns schon bald den vollständigen Verzicht auf diese Programmiersprache ermöglicht."
Tja, es gibt tausende von Web Seiten, die das besser machen.
Einfach ein Hinweis: JAVA einschalten!
Ein Webmaster, der solches vergisst, ist sein Geld nicht wert.
Eine Firma, die so jemanden beschäftigt,...
"Die bei Ihnen entstandenem Irritationen rund um die Abwicklung des
Gewinns können wir dagegen nicht ganz nachvollziehen."
Das hat witch_craft dann treffend beantwortet:
"Liebe Frau, ich mache bei Gewinnspielen mit, um zu gewinnen. Nicht, um zu
investieren, wie auch immer. Ich habe heute mein Arbeitslosengeld bekommen. Nach Abzug der Miete und sonstiger Fixkosdten verbleiben runde 290 EU...
...Von denen dann ca 230 für unseren "Gewinn" auf dem Konto stehen bleiben müssten..."
Die Begründung von T-Online Travel:
"Da wir bei einer Stornierung der gebuchten Reise durch den Gewinner keine
Möglichkeit der Verrechnung gehabt hätten, erschien uns diese Art der
Abwicklung als beste Alternative. "
überzeugt mich wenig.
Hätte T-Online-Travel sich für fünfhundert Mark
die Mühe gemacht, uns den Gewinn so zuzustellen,
dass wir nen Stempel und ne Unterschrift gehabt hätten,...
hätte ich mich auch bei meinen Kontodaten nicht so
angestellt :-)
Richtig ist, dass der Gewinner für ein
paar Tage finanziell in Vorleistung gehen muss und der Gewinnbetrag erst
später vom gesamten Reisebetrag subtrahiert wird.
AHRGH!
Also doch!
Ein Gewinnspiel, für Leute, die sich als Kunden lohnen!
Ich finde: Es ist legitim bestimmte Kunden zu wollen,
und andere eher nicht.
Es ist nur eine Frage des Stils, wie ich das rüberbringe.



Bewerten / Kommentar schreiben