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Erfahrungsbericht von Indurus

Thales, was er außer seinem Satz in der Mathematik noch so gemacht hat...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

man sollte gar nicht glauben, was er noch so alles geleistet hat...denn das alles kennt man eigentlich, aber nur die wenigsten wissen, das das alles von ihm stammt...

Er wurde 624 v. Chr. in der kleinasiatischen Stadt Milet (in der heutigen Türkei) als Sohn phönikischer Adelige geboren. Er kam als Kaufmann weit umher, u. a. nach dem Land uralter Weisheit, Ägypten, und erwarb sich große Kenntnisse auf verschiedenen Gebieten. Thales gilt deshalb als Vater der griechischen Geometrie. Ohne sie sind Kepler, Galilei und Newton und damit die moderne Welt nicht zu denken.
Aber nicht nur in der Geometrie war Thales erfolgreich: Was viele vielleicht nicht wissen, er hat sich auch um den Bereich Astronomie bemüht, und das mit nicht viel geringerem Erfolg. – Später
Auch als Philosoph und Denker prillierte er:
Eine Legende berichtet, er habe im Winter alle unbenutzten Ölpressen aufgekauft und dann, als die von ihm vorhergesehene gute Olivenernte bevorstand, für viel Geld vermietet. Und diesen Umstand hat er dann mit folgendem Zitat beschrieben: „Ein guter Philosoph kann jederzeit reich werden“
Als Philosoph nahm er Abstand von dem von Homer erschaffene antropomorphe Weltbild. Er war davon überzeugt, dass der ursprung des Lebens einem bestimmten Feststoff zugrunde liegt. Jeder Deutete diesen Feststoff anders:
Pythagoras – Zahl, Heraklit – Feuer, Anaximes – Luft, Animaxander – in etwas Unzählbarem oder Unfassbarem. Thales hingegen meinte das Wasser dieser Urstoff des Lebens ist. Auf Grund all seines Überlegens und seiner Verdienste wurde Thales zu den sieben Weisen der Antike gezählt.

Leistungen in der Geometrie:

) Satz von Thales (+ Umkehrung: Jedes Dreieck dessen Eckpunkte so auf einem Kreis liegen, dass eine Seite Kreisdurchmesser ist, ist rechtwinklig)
) Seitenwinkel sind gleich (+ =1800 ; + = 1800.
Daraus folgt: , also .
) Höhenmessung bei Pyramiden (Legt sich in den Sand, stellt sich an den Fuß des Abdruckes, wartet bis Schatten hineinfällt, und gleich groß ist wie abdruck, zu dem zeitpunkt muss auch der Schatten der Pyramide gleich groß sein, wie ihr schatten den man messen konnte. – Andere Tageszeit: Stab, Stablänge/Stabschatten = Pyramidenhöhe/Pyramidenschatten, den man wiederum leicht messen konnte.)
) Distanz von Schiffen (Auf Turm, Stab senkrecht, Visierholz auf Schiff richten, drehen auf markantes Merkmal im gelände, so weit war das Schiff weg)

Seine Taten:

) Vorraussagung einer Sonnenfinsternis indem er die periodische Wiederkehr der Verfinsterungen deutete. (am 28. Mai 585 v.Chr)

) Er fand heraus, dass sich bei der Sonnenfinsternis der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt und so die Verfinsterung verursacht.

) Er war der erste, der behauptete, dass der Mond gar nicht selbst leuchtete sondern von der Sonne beleuchtet wird

) Hebt sich von den Chaldäern ab, die sagen, dass die Gestirne Götter sind und behauptet in nüchterner Respektlosigkeit, die Sterne bestünden ganz unerbaulich aus ordinärer Erde, die glühte.

) Findet, dass der Sonnendurchmesser zum Sonnenkreis dasselbe Verhältnis hat, wie der Monddurchmesser zum Mondkreis, nämlich 1:720 (was tatsächlich näherungsweise richtig ist).

) Gibt eine « Poseidonfreie » Erdbebentheorie. « Da die Erde (seiner Meinung nach) auf dem Wasser schwamm, musste sie schwanken wie ein Schiff, wenn das Tragewasser in Bewegung geriet – und das war ein Erdbeben. » Zuvor waren die Griechen der Meinung, ein Erdbeben käme zustande, wenn der Meeresgott Poseidon seinen Dreizack gegen die Erde stösst.

) Bedeutung des kleinen Bären für die Nachtfahrt der Schiffe. (Hintere Achse fünf mal verlängert: Polarstern – Süden)

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