Erfahrungsbericht von maurenbrecher
Philosophie Teil 2: Wirklichkeit
Pro:
siehe bericht
Kontra:
wieder nix!
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich nun schon über die verschiedenen Perspektiven philosophiert habe, möchte ich heute einmal über die Wirklichkeit(en) nachdenken.
>>>> Wer den ersten Teil (’Philosophie Teil 1: Perspektiven’) noch nicht kennt, sollte, bevor er diesen hier ließt, zuerst lesen. Jeder Teil baut auf den anderen auf! <<<<
Der Übersicht halber habe ich hier noch einmal die einzelnen Themen, über die ich philosophieren werde, aufgelistet.
1. Perspektiven
2. Wirklichkeit
3. Das Nichts
4. Fragen und Antworten
5. Was ist denn nun Philosophie?
Am Ende eines jeden Berichtes habe ich ein philosophisches Zitat hingeschrieben.
Zur Klärung: Was heißt ’Wirklichkeit’?
***********************************
So, wie im ersten Teil werde ich zuerst den Begriff an sich definieren. Für mich ist all das Wirklichkeit, was existiert und real ist! Also nicht geträumt; auch Illusionen sind für mich keine Wirklichkeit!
Das Philosophieren über die ’Wirklichkeit’
************************************
Auch dieses Mal vergessen wir einmal die sachliche Definition des Begriffes und fragen uns stattdessen:
Wann ist etwas wirklich?
Ich denke, etwas kann nur dann wirklich sein, wenn jemand vor Ort ist, der es ’wirklich’ wahr nimmt! Hierfür gebe ich, denke ich, am besten ein Beispiel:
In einem Wald fällt ein Baum um und dabei erzeugt er Geräusche. Aber in diesem Wald ist niemand! Kein Mensch, kein Tier! Also kann das auch niemand wahr nehmen. Niemand weiß, dass der Baum umgefallen ist, weil niemand das gehört, weder noch gesehen hat! Da ist doch die Frage nahe: Hat der Baum überhaupt Geräusche verursacht, wenn sie doch von niemandem wahrgenommen werden konnten?
Hier gehen die Meinungen, denke ich, sehr stark auseinander. Die einen sagen, dass der Baum natürlich Geräusche verursacht hat, weil es ohne ja nicht geht! (das sagen vielleicht die, ich möchte niemanden beleidigen, Schmal-Denker) Die anderen sagen, dass es nicht sicher ist, ob er Geräusche verursacht hat. Währe jemand da gewesen, hätte dieser die Geräusche wahr nehmen können, da aber niemand da war, kann es auch niemand sagen, ob der Baum Geräusche verursacht hat! Die verschiedenen Meinungen sind je gerade das interessante an der Philosophie. Jeder hat eine andere Perspektive!
Aber stimmt das denn, was die zweite Partei gesagt hat? Stimmt es, dass der Baum Geräusche verursacht hätte, wenn jemand vor Ort gewesen währe? Oder hat er auch dann Geräusche verursacht, wenn niemand da ist?
Die erste Frage vergessen wir am besten gleich wieder, denn in der Philosophie geht es nicht darum, wer Recht und wer Unrecht hat, sondern viel mehr um die Sache bzw. den Hintergrund der Sache an sich! Die zweite Frage lässt sich eigentlich recht leicht beantworten: Ja, er hätte Geräusche verursacht wenn jemand da gewesen währe. Das ist und bleibt natürlich! Bei der dritten Frage kann man das schon nicht so leicht sagen, weil es ja niemand prüfen kann! Also hilft es uns bei dieser nur, wenn wir philosophieren!
Wenn der Baum Geräusche verursacht, wenn sie jemand hören kann, wieso sollte er dann keine verursachen, wenn sie von niemandem wahrgenommen werden können? Nun, auf den ersten Blick klingt es ganz eindeutig: selbst wenn niemand da ist verursacht er Geräusche. Doch stimmt das wirklich? Und da währen wir bei der entscheidenden Frage!
Sind die Geräusche die er verursacht, wenn niemand vor Ort ist, um sie zu hören, wirklich? Ich denke: Nein! Man kann es einfach nicht prüfen oder testen! Denn wenn man die ganze Szene nachstellen will, weil man beim ersten mal, als der Baum umgefallen ist, nicht dabei war, und man testen will, ob er Geräusche verursacht, wenn niemand vor Ort ist, darf man selber nicht da sein! Auch keine Mikrofone aufstellen oder andere Lebewesen als Testpersonen nehmen! Denn dann ist ja jemand vorhanden, und wir sind so schlau wie vorher! Wir wissen dann immer noch nicht, ob der Baum wirklich Geräusche verursacht, wenn niemand da ist, der sie hören könnte!
Fazit
*****
Bei diesem Thema ist, denke ich, deutlich geworden, dass man beim Philosophieren nicht immer auf eine eindeutige Lösung des Problems kommt! Man kann nur glauben und darüber nachdenken, ob etwas wirklich ist und ob etwas tatsächlich existiert!
Diesen Bericht habe ich übrigens mal nicht auf dem Klo, oder wie ein CIAO-User beim ersten Teil kommentiert hat vor dem Einschlafen, philosophiert, sondern über einige Tage hinweg!! Denn beim Philosophieren muss man sich Zeit lassen! Und wenn man keine hat, dann nimmt man sich halt welche!!
Ein Zitat
*********
„Nichts kann wirklich ’wirklich’ sein, solange niemand über die Wirklichkeit nachgedacht hat!“ Das ist jetzt kein spezielles Zitat, sondern nur ein (wohl überlegter *g*) Spruch von mir, bei dem ich versucht habe, diesen Bericht zusammenzufassen.
thx fürs Lesen
© 2003 by maurenbrecher
>>>> Wer den ersten Teil (’Philosophie Teil 1: Perspektiven’) noch nicht kennt, sollte, bevor er diesen hier ließt, zuerst lesen. Jeder Teil baut auf den anderen auf! <<<<
Der Übersicht halber habe ich hier noch einmal die einzelnen Themen, über die ich philosophieren werde, aufgelistet.
1. Perspektiven
2. Wirklichkeit
3. Das Nichts
4. Fragen und Antworten
5. Was ist denn nun Philosophie?
Am Ende eines jeden Berichtes habe ich ein philosophisches Zitat hingeschrieben.
Zur Klärung: Was heißt ’Wirklichkeit’?
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So, wie im ersten Teil werde ich zuerst den Begriff an sich definieren. Für mich ist all das Wirklichkeit, was existiert und real ist! Also nicht geträumt; auch Illusionen sind für mich keine Wirklichkeit!
Das Philosophieren über die ’Wirklichkeit’
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Auch dieses Mal vergessen wir einmal die sachliche Definition des Begriffes und fragen uns stattdessen:
Wann ist etwas wirklich?
Ich denke, etwas kann nur dann wirklich sein, wenn jemand vor Ort ist, der es ’wirklich’ wahr nimmt! Hierfür gebe ich, denke ich, am besten ein Beispiel:
In einem Wald fällt ein Baum um und dabei erzeugt er Geräusche. Aber in diesem Wald ist niemand! Kein Mensch, kein Tier! Also kann das auch niemand wahr nehmen. Niemand weiß, dass der Baum umgefallen ist, weil niemand das gehört, weder noch gesehen hat! Da ist doch die Frage nahe: Hat der Baum überhaupt Geräusche verursacht, wenn sie doch von niemandem wahrgenommen werden konnten?
Hier gehen die Meinungen, denke ich, sehr stark auseinander. Die einen sagen, dass der Baum natürlich Geräusche verursacht hat, weil es ohne ja nicht geht! (das sagen vielleicht die, ich möchte niemanden beleidigen, Schmal-Denker) Die anderen sagen, dass es nicht sicher ist, ob er Geräusche verursacht hat. Währe jemand da gewesen, hätte dieser die Geräusche wahr nehmen können, da aber niemand da war, kann es auch niemand sagen, ob der Baum Geräusche verursacht hat! Die verschiedenen Meinungen sind je gerade das interessante an der Philosophie. Jeder hat eine andere Perspektive!
Aber stimmt das denn, was die zweite Partei gesagt hat? Stimmt es, dass der Baum Geräusche verursacht hätte, wenn jemand vor Ort gewesen währe? Oder hat er auch dann Geräusche verursacht, wenn niemand da ist?
Die erste Frage vergessen wir am besten gleich wieder, denn in der Philosophie geht es nicht darum, wer Recht und wer Unrecht hat, sondern viel mehr um die Sache bzw. den Hintergrund der Sache an sich! Die zweite Frage lässt sich eigentlich recht leicht beantworten: Ja, er hätte Geräusche verursacht wenn jemand da gewesen währe. Das ist und bleibt natürlich! Bei der dritten Frage kann man das schon nicht so leicht sagen, weil es ja niemand prüfen kann! Also hilft es uns bei dieser nur, wenn wir philosophieren!
Wenn der Baum Geräusche verursacht, wenn sie jemand hören kann, wieso sollte er dann keine verursachen, wenn sie von niemandem wahrgenommen werden können? Nun, auf den ersten Blick klingt es ganz eindeutig: selbst wenn niemand da ist verursacht er Geräusche. Doch stimmt das wirklich? Und da währen wir bei der entscheidenden Frage!
Sind die Geräusche die er verursacht, wenn niemand vor Ort ist, um sie zu hören, wirklich? Ich denke: Nein! Man kann es einfach nicht prüfen oder testen! Denn wenn man die ganze Szene nachstellen will, weil man beim ersten mal, als der Baum umgefallen ist, nicht dabei war, und man testen will, ob er Geräusche verursacht, wenn niemand vor Ort ist, darf man selber nicht da sein! Auch keine Mikrofone aufstellen oder andere Lebewesen als Testpersonen nehmen! Denn dann ist ja jemand vorhanden, und wir sind so schlau wie vorher! Wir wissen dann immer noch nicht, ob der Baum wirklich Geräusche verursacht, wenn niemand da ist, der sie hören könnte!
Fazit
*****
Bei diesem Thema ist, denke ich, deutlich geworden, dass man beim Philosophieren nicht immer auf eine eindeutige Lösung des Problems kommt! Man kann nur glauben und darüber nachdenken, ob etwas wirklich ist und ob etwas tatsächlich existiert!
Diesen Bericht habe ich übrigens mal nicht auf dem Klo, oder wie ein CIAO-User beim ersten Teil kommentiert hat vor dem Einschlafen, philosophiert, sondern über einige Tage hinweg!! Denn beim Philosophieren muss man sich Zeit lassen! Und wenn man keine hat, dann nimmt man sich halt welche!!
Ein Zitat
*********
„Nichts kann wirklich ’wirklich’ sein, solange niemand über die Wirklichkeit nachgedacht hat!“ Das ist jetzt kein spezielles Zitat, sondern nur ein (wohl überlegter *g*) Spruch von mir, bei dem ich versucht habe, diesen Bericht zusammenzufassen.
thx fürs Lesen
© 2003 by maurenbrecher




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