Erfahrungsbericht von bettybo
Fahrradfahren ist garnicht so schwer
Pro:
der Helm ist sehr wichtig
Kontra:
entscheidet selber
Empfehlung:
Nein
Die erste Frage lautet immer? Wann fange ich mit dem Fahrradfahren an. Tja, liebe Muttis - hier streiten sich die Geister. Ich kann Euch nur aus meinen eigenen Erfahrungen mit meiner mittlerweile 7 jährigen Tochter berichten.
Ihr erstes Fahrrad bekam sie mit 4 Jahren. Das war von der Größe her ein sechszehner natürlich mit Fahrradstützen auf beiden Seiten. Die ersten Versuche waren natürlich eine große Herausforderung für meine Kleine und nach einer Weile gingen die Versuche voran und sie wurde immer sicherer.
Natürlich durfte sie nur auf dem Verkehrssicheren Weg vor unserem Haus fahren und natürlich auf dem Rasen vor unserer Tür.
Wichtig war mir auch, sie von Anfang an daran zu gewöhnen, einen Fahrradhelm zu tragen. Es ist immer noch erschreckend für mich, wieviele Kinder auf den Strassen ohne unterwegs sind.
Tja, und dann war es an der Reihe, sie langsam an den Strassenverkehr zu gewöhnen. Sie radelte also auf dem Gehweg und ich lief nebenher, so gut ich es eben konnte, klar doch, daß ich immer schneller aus der Puste kam, denn sie wurde immer wagemutiger und radelte mir beinahe davon.
Jetzt kam also Phase 3 - Ausflüge mit zwei Fahrrädern. Hier habe ich zu Anfang richtig geschwitzt und zwar vor Angst, daß ich doch nicht alles im Überblick habe und sie auf die Strasse fährt. Aber Übung macht wohl doch den Meister, denn es ging von Tag zu Tag besser.
Als sie 5 Jahre alt wurde, wollte sie die beiden Stützen nicht mehr haben und so versuchten wir es eine Zeit lang ohne. Es wollte jedoch mit dem Gleichgewicht überhaupt nicht klappen und meine Kleine hatte langsam keine Lust mehr zu den täglichen Übungen. Was nun - und hier hatte ich mal wieder einen Geistesblitz. Ich schaute in die AbisZ und kaufte Ihr einen gebrauchten Roller zum Üben.
Das hat wirklich eine Menge gebracht, schon nach einigen Wochen hatte sie den Roller meisterhaft im Griff und vollbrachte vor meinen Augen Kunststücke, die mir die Haare zu Berge stehen liessen. Und was war nun mit Fahrradfahren, wir versuchten es wieder uns siehe da, das Gleichgewicht war nach einigen Übungen gut im Griff.
Jetzt hatte sie auch eine Menge Spaß am Fahren und wir konnten längere Ausflüge mit der Familie starten. An den Strassenverkehr gewöhnt man ein Kind nur langsam und mit viel viel Übung. Auch sollte man darauf achten, daß die Regeln, nämlich nur auf dem Bürgersteig zu fahren, streng eingehalten wird. Leider reagieren immer noch einige Fußgänger mit unsinnigen Bemerkungen. Die wissen wohl nicht, daß Kinder bis zum 12 Lebensjahr dort fahren dürfen.
Mittlerweile fahren wir jeden Tag mit den Rädern zum Kindergarten und sie wird immer sicherer. Jedoch alleine, außer vor unserem Haus, darf sie noch nicht fahren. Hier denke ich, daß mit 7 oder 8 Jahren erst das richtige Alter dafür ist, denn in manchen Situationen werden die jüngeren Kinder schnell unsicher und man soll ja auch kein Risiko eingehen.
Wir üben jedenfalls immer lustig weiter ( macht ja auch ne menge Spaß )
und noch eines, ich habe es vorhin schon erwähnt, vergesst nicht, Eure Kids von Anfang an daran zu gewöhnen, den Helm aufzusetzen, so und nun wünsche ich allen viel Spaß beim Üben.
Man liest sich
Ihr erstes Fahrrad bekam sie mit 4 Jahren. Das war von der Größe her ein sechszehner natürlich mit Fahrradstützen auf beiden Seiten. Die ersten Versuche waren natürlich eine große Herausforderung für meine Kleine und nach einer Weile gingen die Versuche voran und sie wurde immer sicherer.
Natürlich durfte sie nur auf dem Verkehrssicheren Weg vor unserem Haus fahren und natürlich auf dem Rasen vor unserer Tür.
Wichtig war mir auch, sie von Anfang an daran zu gewöhnen, einen Fahrradhelm zu tragen. Es ist immer noch erschreckend für mich, wieviele Kinder auf den Strassen ohne unterwegs sind.
Tja, und dann war es an der Reihe, sie langsam an den Strassenverkehr zu gewöhnen. Sie radelte also auf dem Gehweg und ich lief nebenher, so gut ich es eben konnte, klar doch, daß ich immer schneller aus der Puste kam, denn sie wurde immer wagemutiger und radelte mir beinahe davon.
Jetzt kam also Phase 3 - Ausflüge mit zwei Fahrrädern. Hier habe ich zu Anfang richtig geschwitzt und zwar vor Angst, daß ich doch nicht alles im Überblick habe und sie auf die Strasse fährt. Aber Übung macht wohl doch den Meister, denn es ging von Tag zu Tag besser.
Als sie 5 Jahre alt wurde, wollte sie die beiden Stützen nicht mehr haben und so versuchten wir es eine Zeit lang ohne. Es wollte jedoch mit dem Gleichgewicht überhaupt nicht klappen und meine Kleine hatte langsam keine Lust mehr zu den täglichen Übungen. Was nun - und hier hatte ich mal wieder einen Geistesblitz. Ich schaute in die AbisZ und kaufte Ihr einen gebrauchten Roller zum Üben.
Das hat wirklich eine Menge gebracht, schon nach einigen Wochen hatte sie den Roller meisterhaft im Griff und vollbrachte vor meinen Augen Kunststücke, die mir die Haare zu Berge stehen liessen. Und was war nun mit Fahrradfahren, wir versuchten es wieder uns siehe da, das Gleichgewicht war nach einigen Übungen gut im Griff.
Jetzt hatte sie auch eine Menge Spaß am Fahren und wir konnten längere Ausflüge mit der Familie starten. An den Strassenverkehr gewöhnt man ein Kind nur langsam und mit viel viel Übung. Auch sollte man darauf achten, daß die Regeln, nämlich nur auf dem Bürgersteig zu fahren, streng eingehalten wird. Leider reagieren immer noch einige Fußgänger mit unsinnigen Bemerkungen. Die wissen wohl nicht, daß Kinder bis zum 12 Lebensjahr dort fahren dürfen.
Mittlerweile fahren wir jeden Tag mit den Rädern zum Kindergarten und sie wird immer sicherer. Jedoch alleine, außer vor unserem Haus, darf sie noch nicht fahren. Hier denke ich, daß mit 7 oder 8 Jahren erst das richtige Alter dafür ist, denn in manchen Situationen werden die jüngeren Kinder schnell unsicher und man soll ja auch kein Risiko eingehen.
Wir üben jedenfalls immer lustig weiter ( macht ja auch ne menge Spaß )
und noch eines, ich habe es vorhin schon erwähnt, vergesst nicht, Eure Kids von Anfang an daran zu gewöhnen, den Helm aufzusetzen, so und nun wünsche ich allen viel Spaß beim Üben.
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15 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.03.2002, 11:06 Uhr von pepsiman
Bewertung: sehr hilfreichMacht ja auch Spaß.
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