Unreal II: The Awakening (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
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Erfahrungsbericht von HeBoS1982
Einfach nur GENIAL!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer mich kennt der weiß, dass ich sehr gerne Computerspiele spiele. Eines meiner Lieblingsgenres ist ganz klar der Ego-Shooter. Damals habe ich z.B. sehr gerne Unreal gespielt. Das Spiel setzte damals neue Maßstäbe in Sachen Grafik. Der Ableger Unreal Tournament setzte dem Ganzen noch mal eins drauf. Vor kurzem erschien dann Unreal Tournament 2. Das Spiel setzte den Standard für Grafik wieder deutlich nach oben. Dann kam Unreal 2 raus. Über dieses Spiel möchte ich jetzt berichten. Soviel kann ich aber schon vorher sagen: Das Spiel ist nicht so wie von den meisten erwartet.
Allgemein
Nun was kann man allgemein über Unreal 2: The Awakening sagen? Das Spiel ist wie bereits erwähnt der Nachfolger des sehr erfolgreichen Unreal. Normalerweise ist es eigentlich ja üblich, dass ein Ego-Shooter mit Multiplayer Part veröffentlicht wird. Da der Multiplayer Modus aber separat unter dem Namen Unreal Tournament 2003 verkauft wurde verfügt Unreal 2 über keinen. Es gibt nur eine Singleplayer Kampagne die 13 Missionen umfasst. Dazu besucht man 10 verschiedene Planeten. Zudem gibt es über 20 verschiedene Gegnertypen die sich teilweise deutlich in ihrem Verhalten unterscheiden.
Vor einer Mission befindet man sich meist an Bord der Atlantis. Der Spieler übernimmt die Rolle des Captains. Der erste Offizier ist eine Gutaussehende aber manchmal etwas unfreundliche Dame namens Aida. Sie ist in der Regel für das Missionsbriefing zuständig und außerdem hat sie taktisch einiges drauf. Zudem ist sich auch noch eine ausgezeichnete Hackerin. Aida ist auf ein anderes Mitglied der Crew nicht sehr gut zu sprechen. Dieses Mitglied ist der Techniker und Waffenspezialist namens Isaak. Er ist für den Tot einiger Freunde von Aida verantwortlich. Natürlich fehlt hier noch der Pilot. Der Pilot ist ein Außerirdischer namens Ne’Ban. Er hat wie man deutlich in Gesprächen merkt Probleme mit der Sprache. Trotzdem sollte man ihn immer wieder ansprechen da er oft Fragen über die Crew stellt. Dadurch erfährt man immer etwas neues. Zur Story will ich eigentlich nicht mehr sagen. Schließlich sollt ihr auch selber noch etwas entdecken können.
Missionen
Es gibt sehr unterschiedliche Missionsziele. Einmal muss man z.B. eine Station erkunden. Dann geht es darum einen Trupp von Mariens zu retten und wieder ein anderes Mal geht es darum eine bestimmte Stellung für eine gewisse Zeit zu beschützen. Die Missionen unterscheiden sich aber nicht nur durch ihre unterschiedlichen Ziele. Der Levelaufbau ist auch sehr abwechslungsreich. So gibt es im Spiel sogar eine Mission in der man den Weg durch eine zerstörte Station finden muss. Dazu muss man die einzige Sprungeinlage im Spiel bewältigen. Davor muss man aber keine Angst haben. Diese Szene ist relativ einfach geraten. Selbst Anfänger dürften beim ersten mal durchkommen. Natürlich wie in den meisten anderen Ego-Shootern auch gibt es ab und zu am Ende besonders starke Endgegner. Selbst diese sind plausibel in das Spielgeschehen eingefügt und sind trotzdem nicht zu schwer geraten. Alles in allem sind die Missionen also recht abwechslungsreich und spannend. Lediglich die Größe der Areale ist etwas nervig. Wenn ein Gebietswechsel ansteht wird er einmal kräftig geladen. Wenn man wenig RAM hat dauern diese Ladezeiten ewig.
Anleitung, Verpackung und Installation
Nun was sticht einem sofort ins Auge noch bevor man das Spiel kauft? Richtig die Verpackung. Diese ist bei Unreal 2 sehr gut gelungen. Links oben steht wie fast Standard PC CD-ROM. Im Hintergrund sieht man ein dunkles Gesicht mit 2 leuchtenden Augen. Darunter ist der Held zusammen mit Aida abgebildet. Links und rechts neben den beiden sieht man 2 Klingen. Unter diesem Bild steht in der typischen Schrift Unreal II und darunter etwas kleiner THE AWAKENIG. Die Schrift ist von einer Explosion unterlegt. Unter dieser Explosion sieht man ein paar Mariens gegen Außerirdische kämpfen. Links unten befindet sich das USK Zeichen. Dameben ist das Firmenlogo von Legend Entertainment und wieder daneben das Logo von Epic Games zu erkennen. Ganz rechts befindet sich noch das Zeichen von Atari. Auf der Rückseite sieht man 6 Bilder vom Spiel und zudem ist dort auch etwas über die Story geschrieben. Natürlich befinden sich auf der Rückseite auch noch die Systemvoraussetzungen.
Nun kommen wir mal zur Anleitung. Diese sieht fast genauso aus wie die Verpackung. Der einzige Unterschied ist, dass oben nicht PC CD-ROM steht und außerdem fehlt links unten das USK Logo. Die Anleitung besteht aus 21 Seiten. In ihr werden die wichtigsten Funktionen sowie Waffen beschrieben. Leider ist die Anleitung wie fast bei allen deutschen Anleitungen schon Standard bis auf das Titelbild s/w gehalten. Trotz des geringen Umfangs würde ich diese Anleitung als gut bezeichnen.
Die Installation ist recht einfach. Wie eigentlich immer legt man zuerst die CD ein und startet die Installation. Eine ordentliche Festplatte sollte man aber besitzen. Das Spiel benötigt nämlich ca. 3 GB Speicherplatz. Wenn ihr also keine große Festplatte habt solltet ihr vor dem Kauf mal schauen ob ihr genug Speicherplatz frei bekommt. Während der Installation folgt ihr einfach den Anweisungen auf dem Bildschrim. Hier noch die Systemvoraussetzungen (lt. Anleitung):
Betreibssystem: Windows 98/2000/ME/XP
Prozessor: Intel Pentium III oder AMD Athlon 733MHz
Hauptspeicher: 256 MB RAM
Festplattenspeicher: 3 GB
CD-ROM-Laufwerk: 8x
Grafik: 32 MB (nVidia GeForce2 MX)
Sound: Windows 98/2000/ME/XP kompatible Soundkarte
DirectX: DirectX Version 8.1 oder höher
Grafik und Sound
Unreal 2 kann besonders durch die Grafik glänzen. Die Grafik gehört ganz klar zu dem Besten was momentan auf dem Markt erhältlich ist. Besonders gut gelungen sind Partikeleffekte wie z.B. Das Feuer des Flammenwerfers. Aber auch die Außenlevels sind sehr gut gelungen und teilweise wirken die Bilder fast schon echt. Besonders gut gelungen ist auch, dass sich die Areale alle deutlich voneinander unterscheiden. Das eine mal befindet man sich z.B. auf einem Planeten der komplett von einer Lebensform überdeckt ist und in einer anderen Mission befindet man sich auf einem Planeten der mit Grünflächen bedeckt ist. Die Grafik ist sehr stimmig und die Schatten wirken sehr realistisch. Trotzdem bleibt die Grafik etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Ist hatte mir den Unterschied zu UT 2003 größer vorgestellt.
Der Sound ist recht gut gelungen. Die Geräuschkulisse wirkt immer passend und besonders die Waffen hören sich sehr gut an. Etwas besser hätte man aber die Synchronisation machen können. Ich kenne Videos der englischen Version und die Stimmen wirken einfach besser als in der mir vorliegenden deutschen Version. Die Stimmen hören sich zwar ganz gut an aber in der deutschen Version fehlt irgendwie etwas Gefühl. Es wirkt eher so wie eine Textprobe als wie die finale Aufnahme. Trotzdem würde ich den Sound als sehr gut bezeichnen.
Waffen
Was gehört zu einem guten Ego-Shooter? Richtig ein vernünftiges Waffenarsenal. Das hat Unreal 2 auch zu bieten. Ich werde hier aber nicht alle Waffen aufzählen und beschreiben. Dazu ist im Spiel Isaak da. Der beschreibt jede Waffe ganz genau. Natürlich gibt es einige Standardwaffen wie z.B. Schrotflinte, Raketenwerfer und Maschinengewehr. Auch Pistolen sind natürlich dabei. Unter den Pistolen befindet sich eine die sich automatisch wieder auflädt. Sehr nützlich wenn einem mal die Munition ausgeht. Ein grafisches Highlight ist ganz klar der Flammenwerfer. Sieht nicht nur sehr beeindruckend aus sondern ist auch noch eine sehr starke Waffe. Besonders interessant ist aber auch der Granatenwerfer. Er hat viele verschiedene Munitionsarten die durch die rechte Maustaste gewechselt werden können. Alles in allem bin ich mit den Waffen sehr zufrieden. Besser geht es kaum.
Steuerung
Sehr wichtig für ein Computerspiel ist natürlich die Steuerung. Unreal 2 setzt hierbei auf den bekannten Standard. Man steuert mit den Tasten WASD. Natürlich beeinflusst man auch wie üblich das Blickfeld mit der Maus und mit der linken Maustaste wird geschossen. Die rechte Maustaste ist für den sekundären Schuss reserviert. Das Mausrad sowie auch die Nummerntasten dienen zur Auswahl der Waffe. Gesprungen wird mit der Leertaste und nachladen kann man mit der R Taste. Dies sind eigentlich die wichtigsten Funktionen. Natürlich gibt es noch mehr aber die findet man ja auch im Spiel unter Steuerung. Nun aber mal zur Qualität der Steuerung. Wenn man UT 2003 gespielt hat wird einem die Steuerung am Anfang etwas träge vorkommen. Dies liegt aber eigentlich nur daran, dass das Spiel langsamer ist und somit wohl auch eher für Anfänger geeignet ist als UT 2003. Einfache und gute Steuerung. Mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen.
Fazit
Auch wenn das Spiel nicht ganz so gut geworden ist wie ich es mir erhofft habe muss ich doch sagen, dass es momentan wohl der beste Ego-Shooter auf dem Markt ist. Nicht nur die beeindruckende Grafik und der stimmige Sound tragen zu diesem Urteil bei. Auch die Story ist doch recht ansprechend und hat mich überzeugt. Die Atmosphäre ist echt super. Ich finde es nur schade, dass es keinen Multiplayermodus gibt. Ich besitze zwar UT 2003 aber ich würde auch mal gerne mit den Waffen auf Unreal 2 antreten. Wer Ego-Shooter mag der sollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Alle die überlegen vielleicht in dieses Genre einzutreten können auch bedenkenlos zugreifen. Das Spiel ist momentan grafisch und auch atmosphärisch das beste Actionspiel. Ich freue mich schon auf ein eventuelles Unreal 3.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Ich hoffe, dass euch der Bericht gefallen hat. Das war’s aber leider schon wieder. Ich wünsche noch einen schönen Tag. Natürlich freue ich mich auch wieder über Kommentare. Man liest sich!
© HeBoS1982
Allgemein
Nun was kann man allgemein über Unreal 2: The Awakening sagen? Das Spiel ist wie bereits erwähnt der Nachfolger des sehr erfolgreichen Unreal. Normalerweise ist es eigentlich ja üblich, dass ein Ego-Shooter mit Multiplayer Part veröffentlicht wird. Da der Multiplayer Modus aber separat unter dem Namen Unreal Tournament 2003 verkauft wurde verfügt Unreal 2 über keinen. Es gibt nur eine Singleplayer Kampagne die 13 Missionen umfasst. Dazu besucht man 10 verschiedene Planeten. Zudem gibt es über 20 verschiedene Gegnertypen die sich teilweise deutlich in ihrem Verhalten unterscheiden.
Vor einer Mission befindet man sich meist an Bord der Atlantis. Der Spieler übernimmt die Rolle des Captains. Der erste Offizier ist eine Gutaussehende aber manchmal etwas unfreundliche Dame namens Aida. Sie ist in der Regel für das Missionsbriefing zuständig und außerdem hat sie taktisch einiges drauf. Zudem ist sich auch noch eine ausgezeichnete Hackerin. Aida ist auf ein anderes Mitglied der Crew nicht sehr gut zu sprechen. Dieses Mitglied ist der Techniker und Waffenspezialist namens Isaak. Er ist für den Tot einiger Freunde von Aida verantwortlich. Natürlich fehlt hier noch der Pilot. Der Pilot ist ein Außerirdischer namens Ne’Ban. Er hat wie man deutlich in Gesprächen merkt Probleme mit der Sprache. Trotzdem sollte man ihn immer wieder ansprechen da er oft Fragen über die Crew stellt. Dadurch erfährt man immer etwas neues. Zur Story will ich eigentlich nicht mehr sagen. Schließlich sollt ihr auch selber noch etwas entdecken können.
Missionen
Es gibt sehr unterschiedliche Missionsziele. Einmal muss man z.B. eine Station erkunden. Dann geht es darum einen Trupp von Mariens zu retten und wieder ein anderes Mal geht es darum eine bestimmte Stellung für eine gewisse Zeit zu beschützen. Die Missionen unterscheiden sich aber nicht nur durch ihre unterschiedlichen Ziele. Der Levelaufbau ist auch sehr abwechslungsreich. So gibt es im Spiel sogar eine Mission in der man den Weg durch eine zerstörte Station finden muss. Dazu muss man die einzige Sprungeinlage im Spiel bewältigen. Davor muss man aber keine Angst haben. Diese Szene ist relativ einfach geraten. Selbst Anfänger dürften beim ersten mal durchkommen. Natürlich wie in den meisten anderen Ego-Shootern auch gibt es ab und zu am Ende besonders starke Endgegner. Selbst diese sind plausibel in das Spielgeschehen eingefügt und sind trotzdem nicht zu schwer geraten. Alles in allem sind die Missionen also recht abwechslungsreich und spannend. Lediglich die Größe der Areale ist etwas nervig. Wenn ein Gebietswechsel ansteht wird er einmal kräftig geladen. Wenn man wenig RAM hat dauern diese Ladezeiten ewig.
Anleitung, Verpackung und Installation
Nun was sticht einem sofort ins Auge noch bevor man das Spiel kauft? Richtig die Verpackung. Diese ist bei Unreal 2 sehr gut gelungen. Links oben steht wie fast Standard PC CD-ROM. Im Hintergrund sieht man ein dunkles Gesicht mit 2 leuchtenden Augen. Darunter ist der Held zusammen mit Aida abgebildet. Links und rechts neben den beiden sieht man 2 Klingen. Unter diesem Bild steht in der typischen Schrift Unreal II und darunter etwas kleiner THE AWAKENIG. Die Schrift ist von einer Explosion unterlegt. Unter dieser Explosion sieht man ein paar Mariens gegen Außerirdische kämpfen. Links unten befindet sich das USK Zeichen. Dameben ist das Firmenlogo von Legend Entertainment und wieder daneben das Logo von Epic Games zu erkennen. Ganz rechts befindet sich noch das Zeichen von Atari. Auf der Rückseite sieht man 6 Bilder vom Spiel und zudem ist dort auch etwas über die Story geschrieben. Natürlich befinden sich auf der Rückseite auch noch die Systemvoraussetzungen.
Nun kommen wir mal zur Anleitung. Diese sieht fast genauso aus wie die Verpackung. Der einzige Unterschied ist, dass oben nicht PC CD-ROM steht und außerdem fehlt links unten das USK Logo. Die Anleitung besteht aus 21 Seiten. In ihr werden die wichtigsten Funktionen sowie Waffen beschrieben. Leider ist die Anleitung wie fast bei allen deutschen Anleitungen schon Standard bis auf das Titelbild s/w gehalten. Trotz des geringen Umfangs würde ich diese Anleitung als gut bezeichnen.
Die Installation ist recht einfach. Wie eigentlich immer legt man zuerst die CD ein und startet die Installation. Eine ordentliche Festplatte sollte man aber besitzen. Das Spiel benötigt nämlich ca. 3 GB Speicherplatz. Wenn ihr also keine große Festplatte habt solltet ihr vor dem Kauf mal schauen ob ihr genug Speicherplatz frei bekommt. Während der Installation folgt ihr einfach den Anweisungen auf dem Bildschrim. Hier noch die Systemvoraussetzungen (lt. Anleitung):
Betreibssystem: Windows 98/2000/ME/XP
Prozessor: Intel Pentium III oder AMD Athlon 733MHz
Hauptspeicher: 256 MB RAM
Festplattenspeicher: 3 GB
CD-ROM-Laufwerk: 8x
Grafik: 32 MB (nVidia GeForce2 MX)
Sound: Windows 98/2000/ME/XP kompatible Soundkarte
DirectX: DirectX Version 8.1 oder höher
Grafik und Sound
Unreal 2 kann besonders durch die Grafik glänzen. Die Grafik gehört ganz klar zu dem Besten was momentan auf dem Markt erhältlich ist. Besonders gut gelungen sind Partikeleffekte wie z.B. Das Feuer des Flammenwerfers. Aber auch die Außenlevels sind sehr gut gelungen und teilweise wirken die Bilder fast schon echt. Besonders gut gelungen ist auch, dass sich die Areale alle deutlich voneinander unterscheiden. Das eine mal befindet man sich z.B. auf einem Planeten der komplett von einer Lebensform überdeckt ist und in einer anderen Mission befindet man sich auf einem Planeten der mit Grünflächen bedeckt ist. Die Grafik ist sehr stimmig und die Schatten wirken sehr realistisch. Trotzdem bleibt die Grafik etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Ist hatte mir den Unterschied zu UT 2003 größer vorgestellt.
Der Sound ist recht gut gelungen. Die Geräuschkulisse wirkt immer passend und besonders die Waffen hören sich sehr gut an. Etwas besser hätte man aber die Synchronisation machen können. Ich kenne Videos der englischen Version und die Stimmen wirken einfach besser als in der mir vorliegenden deutschen Version. Die Stimmen hören sich zwar ganz gut an aber in der deutschen Version fehlt irgendwie etwas Gefühl. Es wirkt eher so wie eine Textprobe als wie die finale Aufnahme. Trotzdem würde ich den Sound als sehr gut bezeichnen.
Waffen
Was gehört zu einem guten Ego-Shooter? Richtig ein vernünftiges Waffenarsenal. Das hat Unreal 2 auch zu bieten. Ich werde hier aber nicht alle Waffen aufzählen und beschreiben. Dazu ist im Spiel Isaak da. Der beschreibt jede Waffe ganz genau. Natürlich gibt es einige Standardwaffen wie z.B. Schrotflinte, Raketenwerfer und Maschinengewehr. Auch Pistolen sind natürlich dabei. Unter den Pistolen befindet sich eine die sich automatisch wieder auflädt. Sehr nützlich wenn einem mal die Munition ausgeht. Ein grafisches Highlight ist ganz klar der Flammenwerfer. Sieht nicht nur sehr beeindruckend aus sondern ist auch noch eine sehr starke Waffe. Besonders interessant ist aber auch der Granatenwerfer. Er hat viele verschiedene Munitionsarten die durch die rechte Maustaste gewechselt werden können. Alles in allem bin ich mit den Waffen sehr zufrieden. Besser geht es kaum.
Steuerung
Sehr wichtig für ein Computerspiel ist natürlich die Steuerung. Unreal 2 setzt hierbei auf den bekannten Standard. Man steuert mit den Tasten WASD. Natürlich beeinflusst man auch wie üblich das Blickfeld mit der Maus und mit der linken Maustaste wird geschossen. Die rechte Maustaste ist für den sekundären Schuss reserviert. Das Mausrad sowie auch die Nummerntasten dienen zur Auswahl der Waffe. Gesprungen wird mit der Leertaste und nachladen kann man mit der R Taste. Dies sind eigentlich die wichtigsten Funktionen. Natürlich gibt es noch mehr aber die findet man ja auch im Spiel unter Steuerung. Nun aber mal zur Qualität der Steuerung. Wenn man UT 2003 gespielt hat wird einem die Steuerung am Anfang etwas träge vorkommen. Dies liegt aber eigentlich nur daran, dass das Spiel langsamer ist und somit wohl auch eher für Anfänger geeignet ist als UT 2003. Einfache und gute Steuerung. Mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen.
Fazit
Auch wenn das Spiel nicht ganz so gut geworden ist wie ich es mir erhofft habe muss ich doch sagen, dass es momentan wohl der beste Ego-Shooter auf dem Markt ist. Nicht nur die beeindruckende Grafik und der stimmige Sound tragen zu diesem Urteil bei. Auch die Story ist doch recht ansprechend und hat mich überzeugt. Die Atmosphäre ist echt super. Ich finde es nur schade, dass es keinen Multiplayermodus gibt. Ich besitze zwar UT 2003 aber ich würde auch mal gerne mit den Waffen auf Unreal 2 antreten. Wer Ego-Shooter mag der sollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Alle die überlegen vielleicht in dieses Genre einzutreten können auch bedenkenlos zugreifen. Das Spiel ist momentan grafisch und auch atmosphärisch das beste Actionspiel. Ich freue mich schon auf ein eventuelles Unreal 3.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Ich hoffe, dass euch der Bericht gefallen hat. Das war’s aber leider schon wieder. Ich wünsche noch einen schönen Tag. Natürlich freue ich mich auch wieder über Kommentare. Man liest sich!
© HeBoS1982
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